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Vier große Risiken für Ihr MSP-Geschäft sowie praktische Tipps zur Minimierung

von Team Ninja   |  
übersetzt von Dragos Frangulea
Risiken für Ihr MSP-Geschäft

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Schlüsselpunkte

Was ist MSP-Risiko und wie funktioniert es?

  • Definition: MSP-Risiko bezeichnet die Gefährdung, der Managed Service Provider durch Kundenabhängigkeit, Cybersicherheitsvorfälle, eine übermäßige Anzahl an Tools und Herausforderungen bei der Personalgewinnung ausgesetzt sind, die den Betrieb oder den Umsatz beeinträchtigen können.
  • Funktionsweise: Beim MSP-Risikomanagement werden diese Bedrohungen durch Diversifizierung, vorausschauende Planung und Prozessoptimierung identifiziert, bewertet und verringert.
  • Best Practices: Diversifizieren Sie Ihren Kundenstamm, wahren Sie Transparenz bei Vorfällen, straffen Sie Ihre Toolsammlung, gehen Sie strategisch bei Neueinstellungen vor und bleiben Sie vorausschauend, um das MSP-Gesamtrisiko zu verringern.
  • Warum dies wichtig ist: Die Verringerung des MSP-Risikos schützt die Profitabilität, stärkt das Vertrauen der Kunden und schafft langfristige Widerstandsfähigkeit für ein nachhaltiges Wachstum des Unternehmens.

Offene Gespräche über MSP-Risiken: Rückblick auf den MSP Live Chat

Ein IT-Unternehmen zu führen, ist nichts für schwache Nerven. Risiko gehört naturgemäß zu diesem Geschäft. Erfolgreiche MSP-Veteranen sind sich jedoch einig, dass Inhaber mehrere entscheidende Maßnahmen ergreifen können, um Risiken für Ihr MSP-Geschäft zu verringern. Dies verschafft ihnen zudem einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz.

Statt Vorbereitung und Vorausschau zu betreiben, sehen sich viele Unternehmen in einer Lage, in der schnelle Reaktionen auf aufkommende Risiken der einzig gangbare Weg sind. Dies entwickelt sich zu einer Art geschäftlichem Katz-und-Maus-Spiel, mangels einer treffenderen Bezeichnung. 

An diesem MSP Live Chat nahmen IT-Experten teil, darunter Tom Lawrence, ein Veteran der MSP-Branche und langjähriger Inhaber von Lawrence Technology Services, zudem eine einflussreiche Stimme auf YouTube im Bereich IT und MSP, sowie Georg Dauterman, ebenfalls ein MSP-Veteran, CISSP und Präsident von Valiant Technology.

Die Redner beleuchteten einige der zentralen Risiken, denen MSPs gegenüberstehen. Zudem teilten die Teilnehmer praktische Erfahrungen und führten offene Gespräche über die derzeit bedeutendsten Risiken für MSPs sowie darüber, wie sich diese am besten verringern lassen.

In dieser Zusammenfassung teilen wir die vollständige Aufzeichnung und stellen leicht überschaubare Ausschnitte aus dem Gespräch unseres Podiums über MSP-Risiken vor. Springen Sie direkt zum gewünschten Abschnitt:

Was sind MSP Live Chats?

Wir haben die Reihe MSP Live Chats ins Leben gerufen, um unseren Partnern ein Forum zu bieten, in dem sie direkt miteinander und mit führenden Expert:innen der Branche in Kontakt treten können. Bei diesen Sessions geht es nicht darum, Vorträgen oder Präsentationen zuzuhören. Sie sind vielmehr vollständig interaktiv gestaltet und bauen auf aktiver Teilnahme auf. Machen Sie also mit und nehmen Sie an der Diskussion teil!

MSP Live Chat Logo

Vollständige Aufzeichnung

Vier wichtige MSP-Risiken und Tipps zu deren Verringerung

1) Der Verlust Ihres größten Kunden

Wie es im klassischen Sprichwort heißt: Setzen Sie nicht alles auf eine Karte. 

Tom Lawrence erzählte eine Geschichte aus seiner Zeit in einem Unternehmen, das 92 % seines Umsatzes mit Ford erzielte.  

Tom und seine Kollegen scherzten damals über diese starke Abhängigkeit von einem einzigen Kunden mit den Worten: „Wenn Ford einen Schnupfen bekam, hatten wir die Grippe.“  

Eine weitere Erfahrung, die Tom Lawrence teilte, betraf die Erbringung von IT-Leistungen für eine kommunale Behörde als Kunden. Wahlen bedeuten Veränderung. Darüber hinaus bedeutet manchmal diese Veränderung, dass man durch einen politisch „passenderen“ IT-Dienstleister ersetzt wird.

Um dieses Risiko zu verringern, gab Tom die folgenden Tipps:

Hören Sie sich unten an, wie Tom Lawrence die gesamte Geschichte erzählt und seine Tipps teilt:  

2) Ein größerer Sicherheitsvorfall

Das Sicherheitsrisiko lässt sich nicht zu 100 % ausschließen. Es gehört zu den Herausforderungen, mit denen jedes Unternehmen konfrontiert ist. Dennoch kann die Art und Weise, wie man auf einen größeren Sicherheitsvorfall reagiert und diesen gegenüber dem Kunden kommuniziert, den entscheidenden Unterschied ausmachen, besonders wenn es darum geht, das Cybersicherheitsrisiko zu verringern. 

Sowohl Tom Lawrence als auch Georg Dauterman gaben aufschlussreiche Einblicke in ihre eigenen Erfahrungen mit der Reaktion auf einen Sicherheitsvorfall. Tom Watson fasste jedoch alles treffend zusammen:

 

„Dokumentation und Transparenz gegenüber dem Endbenutzer sind die besten Mittel, um dieses Risiko zu verringern.“

Tom Watson Foto

 

– Tom Watson, Channel Chief Advisor bei NinjaOne

 

 

Sehen Sie sich unten den gesamten Austausch zur Bewältigung eines schwerwiegenden Sicherheitsvorfalls an: 

3) Investitionen in die falschen Tools

„Wenn ich mit Tool-Anbietern spreche, sehe ich diese glänzende Stadt auf dem Hügel, und sofort denke ich: Ja, in drei Monaten haben wir alle auf dieses Tool umgestellt. Das wird ein absoluter Gamechanger. Und ein Jahr später haben wir dieses Tool noch immer nicht implementiert, und unser Team fragt sich: Was ist eigentlich passiert, Leute?“

Georg Dauterman

 

— Georg Dauterman, Präsident von Valiant Technology

 

 

Die Gefahren der Verwendung zu vieler Tools sind sehr real. Diese Praxis geht darüber hinaus auch mit einigen gravierenden Nebenwirkungen einher. Von Verwirrung bei den Mitarbeiter:innen bis hin zu einem ausufernden Tool-Stack, der wertvolle Ressourcen aufzehrt: Die Gefahren des Overtoolings sind etwas, dessen sich MSP-Inhaber bewusst sein müssen. 

Es ist entscheidend, bei der Einführung neuer Tools mit Bedacht vorzugehen, und dabei sicherzustellen, dass jedes neue Tool einem konkreten Zweck für Ihr Unternehmen dient.

MSP-Inhaber verlieren sich häufig in Reddit-Threads, die Listen von Tools präsentieren, die angeblich das jeweilige Geschäft grundlegend verbessert haben. Doch nur weil diese Tools für das Unternehmen anderer hilfreich waren, können sie für Ihr eigenes ebenso gut eine Last darstellen. Achten Sie darauf, nicht Monat für Monat Geld an einen Anbieter zu zahlen, dessen Tool Sie eigentlich gar nicht nutzen. 

Der beste Weg, dieses Risiko zu verringern, besteht darin, Ihre Tools regelmäßig zu überprüfen. Tom Watson empfahl, alle sechs Monate eine Überprüfung sämtlicher Tools durchzuführen, für die Ihnen Rechnungen gestellt werden. Hat Ihr Team ein Tool seit dem Kauf nicht benutzt, ist es wahrscheinlich an der Zeit, sich davon zu trennen. 

Sehen Sie sich das vollständige Gespräch über Overtooling und Technologie-Audits unten an: 

4) Herausforderungen bei der Personalgewinnung und Mitarbeiterfluktuation

Die Personalgewinnung und Rekrutierung, insbesondere von Vertrieblern in einem technischen Umfeld, kann eine Herausforderung darstellen. Wartet man jedoch zu lange mit der Einstellung eines Vertriebsprofis, kann dies das Unternehmenswachstum begrenzen. Zudem birgt die Einstellung des falschen Vertrieblers auch potenzielle Reputationsrisiken, deren man sich bewusst sein sollte. 

Vertriebsmitarbeiter repräsentieren Ihr Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit, bei Veranstaltungen, in Webinaren und bei jedem einzelnen Vertriebsgespräch, das sie führen. Sie sind gewissermaßen die Speerspitze, wenn es darum geht, mit Ihrem Unternehmen am Markt aufzutreten. 

Tom Lawrence teilte seine persönliche Erfahrung mit der Einstellung eines Vertrieblers, der ein Alkoholproblem hatte. Dieses Problem wirkte sich in der Folge negativ auf seine Beziehungen zu Mitgliedern der örtlichen Handelskammer aus, sodass die damit verbundenen Risiken erheblich sein können. 

Um dieses Risiko zu verringern, empfiehlt es sich, wirksamere Onboarding-Prozesse zu entwickeln.  Ebenso sollten transparente Kennzahlen festgelegt werden, die der Vertriebsmitarbeiter mit der Unternehmensführung teilt.

Sehen Sie sich unten den vollständigen Austausch des Podiums zu Herausforderungen bei der Personalgewinnung und deren Bewältigung an: 

Vergessen Sie in unserem derzeit kandidatenzentrierten Arbeitsmarkt nicht die Risiken einer stockenden Personalbeschaffungs-Pipeline. Zudem besteht ein hohes Risiko für Mitarbeiter-Burnout aufgrund von Personalmangel und gestiegener Arbeitsbelastung. Hier finden Sie einige Ressourcen, um Burnout und Mitarbeiterfluktuation zu verringern: 

Unternehmer zu sein, ist mit Risiken verbunden

Jedem Unternehmer ist bewusst, dass der Besitz eines Unternehmens, ob groß oder klein, mit Risiken verbunden ist. Doch die erfolgreichsten Unternehmer haben Taktiken und Strategien entwickelt, um dieses Risiko zu verringern, und verschaffen sich damit einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. 

Für weitere Inhalte zur Verringerung des Risikos für Ihr MSP-Geschäft haben wir einen ausführlichen Live Chat zu diesem Thema. Im vergangenen Jahr hatten wir Colin Knox, Gründer und CEO von Gradient MSP, bei uns zu Gast, der seine Einblicke mit uns teilte. In diesem zusammenfassenden Blogbeitrag finden Sie seine drei Tipps zur Stärkung Ihrer Position.

Verpassen Sie nicht unseren nächsten MSP Live Chat!

Die Zusammenfassung unserer Live Chats macht Spaß, doch live sind sie noch besser.

Erfahren Sie, wann unser nächster Termin stattfindet, und werden Sie Teil des Austauschs mit Ihren Berufskolleg:innen.

FAQs

MSPs sind erheblichen Risiken ausgesetzt, darunter eine übermäßige Abhängigkeit von einzelnen Kunden, Cybersicherheitsvorfälle, ein zu umfangreicher Tool-Bestand sowie Herausforderungen bei der Personalgewinnung und -bindung, die sich auf die Profitabilität und die Leistungserbringung auswirken können.

MSPs können ihr Risiko verringern, indem sie ihren Kundenstamm diversifizieren, ihre Notfallpläne für Vorfälle verbessern, ihre Tools konsolidieren, in die Mitarbeiterbindung investieren und vorausschauende Risikomanagementstrategien anwenden.

Eine zu starke Abhängigkeit von einem oder zwei Großkunden führt zu finanzieller Instabilität: Verliert man einen wichtigen Kunden, sinkt der Umsatz erheblich, was die Fortführung des Geschäftsbetriebs gefährden kann.

Von Overtooling spricht man, wenn MSPs zu viele sich überlappende oder unnötige Tools einsetzen, was zu verschwendeten Ausgaben, Ineffizienz und mangelnder Transparenz über die eigenen Systeme führt.

MSPs sollten mit klarer Dokumentation, transparenter Kommunikation mit den Kunden und einem vorab festgelegten Notfallplan reagieren, um das Vertrauen zu erhalten und den Reputationsschaden zu minimieren.

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