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So erstellen Sie mit integrierten Windows-Tools und PowerShell eine Performance-Baseline für Endpunkte

von Team Ninja
How to Build an Endpoint Performance Baseline Using Built-in Windows Tools and PowerShell blog banner image

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Die wichtigsten Punkte

  • Bestimmen und dokumentieren Sie Baseline-Kennzahlen wie CPU-, Arbeitsspeicher-, Festplatten- und Netzwerknutzung, gruppiert nach Gerätetyp, Rolle oder Hardware-Klasse.
    Baseline-Daten mit PowerShell erfassen: Nutzen Sie PowerShell, um Performance-Kennzahlen in Echtzeit zu erfassen und die Ergebnisse für reproduzierbare Vorher-Nachher-Vergleiche zu exportieren.
  • Führen Sie integrierte Befehle der Eingabeaufforderung aus, um Baseline-Daten schnell zu prüfen und den Systemzustand bei Stichproben zu bestätigen.
  • Speichern Sie zentrale Baseline-Werte in der Windows-Registry, um lokale Validierung, Offline-Audits und Automatisierungs-Workflows zu unterstützen.
  • Planen Sie wiederkehrende Baseline-Erfassungen über die Aufgabenplanung oder Gruppenrichtlinien, um unternehmensweit zu überwachen.

Bei der Überwachung der Endpunkt-Performance zeigt eine Baseline, wie „normal“ aussieht, und dient als Referenz für den aktuellen Zustand. Sie hilft IT-Teams dabei, frühe Anzeichen von Leistungseinbußen, Kapazitätsproblemen oder falsch genutzten Ressourcen zu erkennen. Mit den in Windows integrierten Tools lässt sich eine solche Baseline kostengünstig und in jeder Windows-Umgebung erstellen.

Dieser Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie Sie mit den integrierten Windows-Tools und PowerShell eine Performance-Baseline für Endpunkte aufbauen.

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Schritt 1: Zentrale Performance-Kennzahlen für die Baseline festlegen✓✓
Schritt 2: Performance-Daten mit PowerShell erfassen und speichern✓✓
Schritt 3: Eingabeaufforderung für schnelle Prüfungen nutzen✓
Schritt 4: Baseline-Werte in der Registry speichern✓
Schritt 5: Regelmäßige Erfassung per Aufgabenplanung oder RMM einrichten✓
Schritt 6: Gruppenrichtlinie für die Performance-Protokollierung anwenden✓

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So erstellen Sie mit integrierten Windows-Tools und PowerShell eine Performance-Baseline für Endpunkte

Stellen Sie vor dem Start sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

Allgemeine Voraussetzungen:

  • PowerShell 5.1 oder höher
  • Lokale Administratorrechte, um Performance-Abfragen auszuführen und Ergebnisse zu exportieren
  • Optional: RMM- oder Skripting-Plattform (z. B. NinjaOne) für die Automatisierung
  • Eine klare Definition des normalen Systemverhaltens für jeden Kunden bzw. jede Umgebung

Schritt 1: Zentrale Performance-Kennzahlen für die Baseline festlegen

Legen Sie zunächst die zentralen Performance-Kennzahlen fest, die die Grundlage Ihrer Baseline bilden. Sobald Sie alle Kennzahlen bestimmt haben, können Sie gezielt die richtigen Daten für eine präzise Baseline erfassen.

Anwendungsfälle: Nützlich, um Baselines zu segmentieren, Kapazitäten zu planen, SLA-basierte Schwellenwerte festzulegen oder eine verlässliche Referenz für die Fehlerbehebung zu schaffen.

Schritt für Schritt:

  1. Fassen Sie Endpunkte in Gruppen oder nach gemeinsamen Merkmalen zusammen:
    • Gerätetyp: Laptop, VM oder Desktop
    • Rolle des Endpunkts: Vertrieb, Entwicklung, Server
    • Hardware-Klasse: RAM-Größe, Speichertyp, CPU-Modell
    • Betriebssystemversion: Windows 10 22H2, Windows 11 23H2
  2. Wählen Sie die wichtigsten Kennzahlen zur Nachverfolgung aus. Empfehlenswert sind:
    • CPU-Auslastung (Durchschnitt und Spitzenwert)
    • Arbeitsspeichernutzung (belegt im Verhältnis zum Gesamtspeicher)
    • Festplatten-I/O (Warteschlangenlänge, Latenz)
    • Netzwerkaktivität (gesendete/empfangene Bytes)
    • Startzeit und Betriebsdauer (Uptime)
    • Start- und Ladezeit von Diensten
    • Durchschnittliche Anzahl der Prozesse und größte Ressourcenverbraucher
  3. Definieren Sie passende Schwellenwerte für jeden Kunden, jede Geräterolle (Workstation oder Server) oder jedes SLA.
  4. Dokumentieren Sie die Kennzahlen in einem Baseline-Template mit den festgelegten Werten, der Messfrequenz und den verwendeten Messwerkzeugen.

Schritt 2: Performance-Daten mit PowerShell erfassen und speichern

Sobald Ihre zentralen Performance-Kennzahlen feststehen, geht es an die Erfassung detaillierter Echtzeitdaten. PowerShell ist dafür ein leistungsstarkes, in Windows integriertes Tool, denn es lässt sich skripten und beliebig wiederholen.

Anwendungsfälle: Ideal, um Referenzwerte für die Fehlerbehebung zu schaffen und Performance-Snapshots vor und nach einer Änderung zu vergleichen.

Voraussetzungen:

  • PowerShell 5.1 oder höher
  • Administratorrechte
  • Optional: RMM- oder Skripting-Plattform (z. B. NinjaOne) für die Automatisierung

Schritt für Schritt:

  1. Drücken Sie Win + S, suchen Sie nach PowerShell, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Als Administrator ausführen.
  2. Erfassen Sie einen einfachen Snapshot von CPU und Arbeitsspeicher:

Get-CimInstance Win32_Processor | Select-Object LoadPercentage
Get-CimInstance Win32_OperatingSystem | Select-Object FreePhysicalMemory, TotalVisibleMemorySize

(Siehe auch Get-CimInstance in den CimCmdlets auf Microsoft Learn.)

  1. Prüfen Sie Startzeit und Betriebsdauer:

$boot = (Get-CimInstance Win32_OperatingSystem).LastBootUpTime
$uptime = (Get-Date) - $boot

  1. Messen Sie die Festplatten-I/O mit Leistungsindikatoren:

Get-Counter -Counter "\PhysicalDisk(_Total)\Avg. Disk Queue Length"

(Siehe auch Get-Counter im Modul Microsoft.PowerShell.Diagnostics auf Microsoft Learn.)

  1. Exportieren Sie die Ergebnisse als CSV, um den Verlauf nachzuverfolgen:

$report | Export-Csv -Path "C:\Performance\Baseline.csv" -NoTypeInformation

Schritt 3: Eingabeaufforderung für schnelle Prüfungen nutzen

Um die in PowerShell ermittelten Baseline-Werte zu überprüfen, nutzt diese Methode die Eingabeaufforderung (CMD) und integrierte Befehle zur Kontrolle von Systemzustand und Performance-Indikatoren.

Anwendungsfälle: Geeignet für eine schnelle manuelle Überprüfung oder spontane Fehlerbehebung, ohne vollständige Skripte auszuführen.

Schritt für Schritt:

  1. Drücken Sie Win + R, geben Sie cmd ein und drücken Sie die Eingabetaste, um die Eingabeaufforderung zu öffnen.
  2. Prüfen Sie die CPU- und Arbeitsspeichernutzung:

tasklist /fo csv | findstr /i "chrome.exe"

  1. Zeigen Sie Systemstartzeit und Betriebsdauer an:

systeminfo | findstr /B /C:"System Boot Time"

  1. Listen Sie alle laufenden Dienste auf:

sc query type= service state= all | findstr /C:"RUNNING"

Tipp: Diese Ausgaben lassen sich in Protokolldateien umleiten und später beim Erstellen der Baseline oder bei der Fehlerbehebung heranziehen.

Schritt 4: Baseline-Werte in der Registry speichern

Mit dieser Methode speichern Sie zentrale Kennzahlen Ihrer Baseline manuell in der Windows-Registry. Das ist eine effiziente Möglichkeit, lokal einen Nachweis zu führen und aktuelle Messwerte schnell mit Ihrer festgelegten Baseline zu vergleichen.

Anwendungsfälle: Ideal für die Validierung der Baseline, die Nachverfolgung von Änderungen, Offline-Audits und die Integration in ein RMM.

Voraussetzung: Administratorrechte zum Schreiben in HKEY_LOCAL_MACHINE

Warnung: Änderungen an der Registry können Systemprobleme verursachen. Erstellen Sie ein Backup, bevor Sie fortfahren.

Schritt für Schritt:

  1. Wählen Sie Ihren Registry-Pfad: (Siehe Punkt 3 unter Worauf Sie achten sollten.)

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Org\PerformanceBaseline

  1. Drücken Sie Win + S, suchen Sie nach PowerShell, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Als Administrator ausführen.
  2. Erstellen Sie den Registry-Schlüssel:

New-Item -Path "HKLM:\SOFTWARE\Org\PerformanceBaseline" -Force

  1. Schreiben Sie die Baseline-Werte (ersetzen Sie die Beispielwerte durch Ihre tatsächlichen Baseline-Ergebnisse):

Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SOFTWARE\Org\PerformanceBaseline" -Name "LastCPULoad" -Value 18 -Type DWord
Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SOFTWARE\Org\PerformanceBaseline" -Name "LastFreeMemoryMB" -Value 4023 -Type DWord
Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SOFTWARE\Org\PerformanceBaseline" -Name "LastUptimeHours" -Value 72 -Type DWord
Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SOFTWARE\Org\PerformanceBaseline" -Name "BaselineCaptured" -Value "2025-07-01T10:00Z" -Type String

  1. Nutzen Sie PowerShell-Skripte oder RMM-Tools, um diese Werte regelmäßig zu befüllen und zu prüfen. So bleibt Ihre Baseline aktuell.

Schritt 5: Regelmäßige Erfassung per Aufgabenplanung oder RMM einrichten

Damit Ihre Baseline-Daten aktuell bleiben, richten Sie mit der Windows-Aufgabenplanung oder einer RMM-Plattform wie NinjaOne eine automatisierte, wiederkehrende Datenerfassung ein.

Anwendungsfälle: Geeignet für rollierende Baselines, flottenweite Automatisierung und proaktive Überwachung.

Voraussetzungen:

  • Ein funktionierendes PowerShell-Skript zur Baseline-Erfassung
  • Administratorrechte auf dem Endpunkt oder in der Domäne

Anleitung:

  1. Erstellen Sie eine geplante Aufgabe über die Eingabeaufforderung.

Beispiel: tägliche Baseline-Erfassung um 10:00 Uhr.

schtasks /create /tn "CapturePerformanceBaseline" /tr "powershell.exe -File C:\Scripts\Capture-Baseline.ps1" /sc daily /st 10:00

Sie können die Parameter anpassen:

    • /tn – Name der Aufgabe
    • /tr – auszuführendes Programm bzw. Skript
    • /sc – Zeitplan (verwenden Sie /sc weekly für eine wöchentliche Ausführung)
    • /st – Startzeit

(Siehe auch die schtasks-Befehle in den Windows-Befehlen auf Microsoft Learn.)

  1. Nutzen Sie die Skripting- und Richtlinien-Engine von NinjaOne, um:
    • das Skript täglich oder wöchentlich auszuführen
    • Ergebnisse in ein zentrales Repository hochzuladen oder an ein Ticket anzuhängen
    • Alarmierungen auszulösen, wenn die Performance von der festgelegten Baseline abweicht

Mit diesem Setup erfassen Sie Performance-Snapshots von jedem Gerät automatisiert, täglich, wöchentlich oder in dem von Ihnen bevorzugten Rhythmus.

Schritt 6: Gruppenrichtlinie für die Performance-Protokollierung anwenden

Diese Methode nutzt Gruppenrichtlinienobjekte (GPOs), um die Protokollierung der Systemleistung auf in die Domäne eingebundenen Windows-Geräten zu aktivieren und zu vereinheitlichen.

Anwendungsfälle: Ideal für unternehmensweite Einheitlichkeit, zentrale Performance-Analysen und eine strikte Durchsetzung von Richtlinien. Diese Methode eignet sich am besten für Unternehmensumgebungen.

Voraussetzungen:

Schritt für Schritt:

  1. Drücken Sie Win + R, geben Sie gpmc.msc ein und drücken Sie die Eingabetaste, um die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (GPMC) zu öffnen.
  2. Erstellen Sie ein neues GPO oder bearbeiten Sie ein vorhandenes, das mit Ihrer Ziel-Organisationseinheit (OU) verknüpft ist. (Siehe Punkt 4 unter ⚠️ Worauf Sie achten sollten.)
  3. Navigieren Sie zu:

Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > System > Leistungsprotokolle und Warnungen

  1. Aktivieren Sie die erforderlichen Richtlinien für die Erfassung von Performance-Daten.
  2. Definieren Sie mit Templates des Leistungsmonitors (PerfMon):
    • Sammlungssätze für CPU, Festplatte und Arbeitsspeicher
    • Aufbewahrungsdauer der Protokolle und maximale Dateigrößen
    • Ausgabe in einen freigegebenen Ordner oder auf die lokale Festplatte
  3. Die Performance-Daten werden in .blg-Dateien (Binary Log) gespeichert. Diese Dateien lassen sich zur Auswertung in den Leistungsmonitor importieren oder in Power BI für Visualisierungen und Trendanalysen nutzen.

So stellen Sie sicher, dass Performance-Protokolle immer erfasst werden, auch wenn Benutzer:innen nie eine manuelle Erfassung starten.

Worauf Sie achten sollten

RisikenMögliche FolgenGegenmaßnahmen
1. PowerShell-Skripte ohne Administratorrechte ausführenDas Skript schlägt fehl oder die Datenerfassung bleibt unvollständigPowerShell erneut als Administrator starten und das Erfassungsskript noch einmal ausführen
2. Prüfungen per Eingabeaufforderung bei hoher Last oder während WartungsarbeitenDie Ergebnisse sind verzerrt und spiegeln die normale Performance nicht widerPrüfungen in Leerlaufphasen oder zu typischen Lastzeiten wiederholen
3. Falscher Registry-Pfad oder unzureichende Berechtigungen beim Speichern der WerteBaseline-Daten werden nicht geschrieben, spätere Vergleiche sind unmöglichRegistry-Pfad prüfen und das Skript mit erhöhten Rechten ausführen
4. Gruppenrichtlinie auf die falsche OU oder ohne korrekte Eingrenzung anwendenRichtlinien greifen nicht auf den vorgesehenen Geräten oder treffen ungewollt andere GeräteOU-Zuordnung korrigieren, GPO-Bereich prüfen und das Update mit gpupdate /force erzwingen

Weitere Überlegungen

Einige zusätzliche Faktoren beeinflussen, wie genau und verlässlich Ihre Performance-Baseline für Endpunkte ausfällt:

Einheitliche Hardware

Eine Baseline von einem High-End-Laptop unterscheidet sich von der eines günstigen Desktops oder einer VM. Selbst innerhalb derselben Modellreihe können ältere Geräte schlechtere Werte liefern. Mischt man unterschiedliche Hardware, verzerrt das die Schwellenwerte und kann Fehlalarme auslösen.

Fassen Sie Endpunkte nach Geräteklasse und Alter zusammen, wie in Schritt 1 beschrieben. Führen Sie für jede Klasse eine eigene Baseline und halten Sie die Hardware-Details stets in Ihrer Baseline-Dokumentation fest.

Validierung nach Updates

Größere Windows- oder Treiber-Updates können Startzeiten, Ressourcenverbrauch und Hintergrundaktivität verändern. Erfassen Sie nach solchen Updates eine neue Baseline und vergleichen Sie sie mit der vorherigen, um sicherzugehen, dass die Performance nicht nachgelassen hat.

Einfluss des Nutzungsverhaltens

Auch der Zeitpunkt der Erfassung ist entscheidend. Die Ergebnisse fallen anders aus, wenn eine Baseline während eines Videoanrufs oder bei 30 geöffneten Browser-Tabs erstellt wird. Planen Sie die Erfassung für bekannte Leerlaufphasen oder typische Lastzeiten ein.

Unterstützung für Multi-Session-Umgebungen

In Remote Desktop Services (RDS) oder einer Virtual Desktop Infrastructure (VDI), wo sich mehrere Benutzer:innen einen Host teilen, sollten Sie die Performance pro Sitzung und pro Host erfassen. So spiegeln die Baselines die tatsächlichen Nutzungsmuster und den Einfluss gleichzeitiger Benutzer:innen wider.

Quick-Start-Guide

NinjaOne bietet mehrere Möglichkeiten, Performance-Baselines für Endpunkte aufzubauen und zu überwachen:

1. Skript zur Systemleistungsprüfung

Skript: So führen Sie mit PowerShell eine Systemleistungsprüfung durch. Es:

  • erfasst Daten zur Systemleistung: Es sammelt Kennzahlen zu CPU, Arbeitsspeicher, Festplatte und Netzwerk.
  • überwacht Ereignisprotokolle: Es prüft die Protokolle Anwendung, Sicherheit, Setup und System auf Fehler.
  • zeigt WinSAT-Werte an: Es gibt die Bewertungen des Windows-Systembewertungstools aus.
  • meldet den letzten Startzeitpunkt: Es zeigt an, wann das Gerät zuletzt gestartet wurde.
  • speichert Ergebnisse: Auf Wunsch werden alle erfassten Daten in einem WYSIWYG-Feld gespeichert, um sie später auszuwerten.

2. Integriertes Performance Monitoring

CPU- und Arbeitsspeichernutzung werden überwacht und im Geräte-Dashboard ausgewiesen

  • Liefert Daten zu Zustand und Performance der Endpunkte in Echtzeit
  • Erzeugt Alarmierungen mit umfassendem Kontext
  • Ermöglicht das Anlegen Benutzerdefinierter Warnmeldungen bei Performance-Problemen

3. Performance-bezogene Bedingungen

  • Ermöglicht benutzerdefinierte Bedingungen wie die Bedingung „Prozessressource CPU“
  • Löst Alarmierungen anhand bestimmter Performance-Schwellenwerte aus

Fehlerbehebung

Diese Probleme treten beim Aufbau einer Performance-Baseline für Endpunkte häufig auf, und so lösen Sie sie:

PowerShell-Fehler

Das Skript schlägt möglicherweise fehl, wenn es ohne die erforderlichen Rechte ausgeführt wird. Prüfen Sie die Berechtigungen und starten Sie PowerShell als Administrator.

Eine weitere mögliche Ursache: Der Dienst Windows Management Instrumentation (WMI) ist deaktiviert oder beschädigt, denn viele Performance-Kennzahlen hängen davon ab. Mit diesem Befehl prüfen Sie, ob er läuft:

Get-Service winmgmt

Fehlende Leistungsindikatoren

Leistungsindikatoren in Windows können mitunter entfernt oder beschädigt werden, besonders nach Updates oder Systemänderungen. Mit diesem Befehl bauen Sie sie neu auf:

lodctr /r

Hohe CPU-Last während der Protokollierung

Werden zu viele Indikatoren in sehr kurzen Intervallen erfasst, überlastet das das System. Reduzieren Sie die Anzahl der protokollierten Indikatoren, verlängern Sie das Messintervall oder tun Sie beides, um die CPU-Last während der Erfassung zu senken.

Registry-Schlüssel werden nicht aktualisiert

Aktualisierungen der Registry schlagen fehl, wenn das Skript nicht mit erhöhten Rechten läuft oder der Registry-Pfad falsch ist. Führen Sie das Skript als Administrator aus und prüfen Sie, ob der Pfad korrekt ist:

HKLM:\SOFTWARE\Org\PerformanceBaseline

NinjaOne-Services

NinjaOne verbessert das Baselining der Endpunkt-Performance durch:

FunktionWas NinjaOne ermöglicht
Geplante Skript-BereitstellungBereitstellen von Skripten zur Baseline-Erfassung nach Zeitplan auf allen Geräten.
Zentrale Speicherung der Performance-DatenSpeichern von Performance-Daten als benutzerdefinierte Felder oder Protokolle für die Berichterstattung.
Tagging des Endpunkt-ZustandsTagging von Endpunkten anhand des Performance-Zustands (z. B. hohe CPU-Last, wenig RAM).
Alarmierungen bei SchwellenwertabweichungenAlarmierung bei Schwellenwertabweichungen auf Basis der Baseline-Abweichung.
Integration in QBR und AuditsEinbindung der Daten in QBR- und Audit-Berichte für Kunden.

Mit NinjaOne können MSPs Performance-Baselines für alle verwalteten Mandanten aufbauen, pflegen und überwachen.

Überwachen Sie die Endpunkt-Performance auch nach dem Einrichten der Baseline fortlaufend.

Starten Sie eine kostenlose Testversion von NinjaOne oder sehen Sie sich eine Demo an.

Baselines als Grundlage für eine wirksame Überwachung der Endpunkt-Performance

Eine Performance-Baseline mit integrierten Tools und PowerShell zu erstellen, versetzt MSPs in die Lage, Probleme proaktiv zu erkennen, unnötige Support-Anfragen zu reduzieren und den Systemzustand zu belegen.

In diesem Leitfaden haben Sie gelernt, wie Sie zentrale Kennzahlen für die Baseline auf Kunden-Endpunkten festlegen, Performance-Daten mit PowerShell und Befehlen der Eingabeaufforderung erfassen und protokollieren und mit Registry und GPO eine dauerhafte Nachverfolgung einrichten. Zum Schluss haben wir gezeigt, wie NinjaOne dabei hilft, die Baseline-Nachverfolgung über alle Kunden hinweg zu automatisieren und zu skalieren und so die Überwachung der Endpunkt-Performance zu stärken.

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FAQs

Eine Performance-Baseline für Endpunkte ist eine dokumentierte Referenz für das normale Verhalten eines Geräts, einschließlich CPU-Auslastung, Arbeitsspeichernutzung, Festplatten-I/O und Netzwerkaktivität. IT-Teams nutzen sie, um Anomalien zu erkennen, Performance-Probleme zu diagnostizieren und den Systemzustand über längere Zeit zu belegen.

Baselines helfen IT-Fachkräften, frühe Anzeichen für nachlassende Systemleistung, erschöpfte Kapazitäten, Konfigurationsabweichungen oder veränderte Workloads zu erkennen. Sie sind unverzichtbar für proaktive Überwachung, die Einhaltung von SLAs und weniger Fehlalarme in RMM- oder Überwachungssystemen.

Windows bringt mehrere Tools von Haus aus mit:

  • PowerShell zur Erfassung von Kennzahlen zu CPU, Arbeitsspeicher, Festplatte, Netzwerk, Betriebsdauer und Prozessen
  • Befehle der Eingabeaufforderung wie tasklist und systeminfo für schnelle Prüfungen
  • Leistungsmonitor (PerfMon) für Sammlungssätze
  • Aufgabenplanung für die Automatisierung
  • Windows-Registry zum Speichern der Baseline-Werte

Diese Tools funktionieren in jeder modernen Windows-Umgebung.

Mit integrierten Cmdlets erfassen Sie CPU-Last, verfügbaren Arbeitsspeicher, die Warteschlangenlänge der Festplatte, die Betriebsdauer und weitere Kennzahlen:

  • Get-CimInstance Win32_Processor
  • Get-Counter “\PhysicalDisk(_Total)\Avg. Disk Queue Length”
  • (Get-Date), (Get-CimInstance Win32_OperatingSystem).LastBootUpTime

Die Daten lassen sich anschließend als CSV exportieren oder in Registry-Schlüssel schreiben, um sie über die Zeit zu vergleichen.

Ja. Die Baseline-Erfassung lässt sich automatisieren mit:

  • Aufgabenplanung, um PowerShell-Skripte nach Zeitplan auszuführen
  • RMM-Plattformen (z. B. NinjaOne), um Skripte bereitzustellen, Ergebnisse zusammenzuführen und Alarmierungen zu erzeugen
  • Gruppenrichtlinien (GPO), um Richtlinien zur Performance-Protokollierung auf allen in die Domäne eingebundenen Geräten durchzusetzen

Automatisierung sorgt für einheitliche, reproduzierbare Daten über große Gerätebestände hinweg.

Zu den gängigen Kennzahlen für Windows-Endpunkte zählen:

  • CPU-Auslastung (Durchschnitt und Spitzenwert)
  • Arbeitsspeichernutzung (belegt im Verhältnis zum Gesamtspeicher)
  • Festplatten-Latenz und Warteschlangenlänge
  • Netzwerkdurchsatz
  • Startzeit und Betriebsdauer
  • Prozesse mit der höchsten CPU- oder RAM-Nutzung
  • Dauer des Dienststarts

Abweichungen von der Baseline im Lauf der Zeit können auf alternde Hardware oder Ressourcenkonflikte hindeuten. Erstellen Sie eine Baseline neu, wenn:

  • ein größeres Windows- oder Treiber-Update installiert wurde
  • Hardware aufgerüstet oder ersetzt wurde
  • sich Systemrollen ändern (z. B. wird aus einer Workstation ein Kiosk-System oder ein Server)
  • dauerhaft Performance-Alarmierungen auftreten

  • Fehlende WMI-Daten
  • Nach Updates beschädigte Leistungsindikatoren
  • Skripte, die ohne Administratorrechte ausgeführt werden
  • Falscher Registry-Pfad
  • Verzerrte Daten durch hohe Last

Die meisten Probleme lassen sich lösen, indem Sie die Indikatoren mit lodctr /r neu aufbauen, die Berechtigungen prüfen und die Daten unter typischen Lastbedingungen erfassen.

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