/
/

So automatisieren Sie Checklisten zur Einarbeitung neuer Kund:innen mit Power Automate

von Team Ninja
How to Automate New Client Onboarding Checklists Using Power Automate blog banner image

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Die Einarbeitung neuer Kund:innen ist manuell meist zeitaufwendig und fehleranfällig. Eine Automatisierung lohnt sich deshalb fast immer. So stellen Managed Service Provider (MSPs) und IT-Fachleute einen konsistenten und skalierbaren Service sicher.

Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie die Checkliste für die Kundeneinarbeitung automatisieren, und zwar mit Microsoft Power Automate sowie der Integration in Microsoft 365, SharePoint, E-Mail und PSA-Tools von Drittanbietern. Außerdem zeigen wir, wie Sie Einarbeitungsaufgaben auf Endpunkt-Ebene mit PowerShell, Registry-Schlüsseln, Eingabeaufforderung-Tools und Gruppenrichtlinien durchsetzen und nachverfolgen.

Wenn Sie lieber zusehen als lesen, schauen Sie sich unser Video So automatisieren Sie Checklisten zur Einarbeitung neuer Kund:innen mit Power Automate an.

Konzentrieren Sie sich auf dringendere Aufgaben und überlassen Sie die entscheidenden Ihrer IT-Management-Lösung.

Starten Sie eine kostenlose Testversion von NinjaOne oder sehen Sie sich eine Demo an

So automatisieren Sie den Prozess der Kundeneinarbeitung

Die Automatisierung der Einarbeitung ist kein einzelner, linearer Prozess, den jedes Unternehmen eins zu eins übernehmen kann. Sie besteht vielmehr aus vielen Komponenten, die zusammenspielen und so für Techniker:innen wie für Kund:innen ein reibungsloseres Erlebnis schaffen. Im Folgenden finden Sie verschiedene Methoden und Schritte, mit denen Sie die Einarbeitung mit Power Automate verschlanken.

📌 Voraussetzungen:

  • Microsoft 365 Business- oder Enterprise-Plan (mit Zugriff auf Power Automate)
  • Vordefinierte SOPs oder Checklisten-Templates für die Einarbeitung
  • PowerShell-Remoting und Ausführungsrechte auf den Endpunkten
  • Azure AD-Zugriff für Benutzer-Provisionierung und Geräteverwaltung

💡Tipp: Werfen Sie vorab einen Blick auf Worauf Sie achten sollten.

📌 Empfohlene Bereitstellungsstrategien:

Klicken Sie, um eine Methode zu wählen💻
Am besten für Einzelanwender:innen
💻💻💻
Am besten für Unternehmen
Methode 1: Eine SharePoint-Liste oder Microsoft-Liste zur Aufgabenverfolgung anlegen✓✓
Methode 2: Einen Power Automate-Flow erstellen, der die Einarbeitungs-Checkliste auslöst✓
Methode 3: Konfigurationsaufgaben auf Endpunkten per PowerShell ausführen✓✓
Methode 4: Registry-Schlüssel nutzen, um den Abschluss pro Gerät zu dokumentieren✓✓
Methode 5: Die Eingabeaufforderung für Systemprüfung und Protokollierung einsetzen✓
Methode 6: Richtlinienanforderungen über Gruppenrichtlinien oder Intune durchsetzen✓

Methode 1: Eine SharePoint- oder Microsoft-Liste zur Aufgabenverfolgung anlegen

Im ersten Schritt legen Admins eine zentrale Aufgabenliste in SharePoint Online oder Microsoft Lists an, um den Einarbeitungsstatus pro Kund:in oder Techniker:in zu verfolgen. Das vereinfacht die Aufgabenverteilung und schafft Verbindlichkeit, weil der Fortschritt in Echtzeit sichtbar ist.

📌 Anwendungsfälle:

  • Einheitliche Einarbeitung über mehrere Techniker:innen hinweg
  • Aufteilung der Aufgaben nach Services

📌 Voraussetzungen:

  • Zugriff auf SharePoint Online oder Microsoft Lists
  • Berechtigungen zum Erstellen und Verwalten von Listen
  • Optional: SharePoint-Websitesammlung für Einarbeitungs-Templates
  1. Öffnen Sie SharePoint und melden Sie sich an.
  2. Wählen Sie Websiteinhalte.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu und wählen Sie Liste.
  4. Wählen Sie Leere Liste oder Aus Excel importieren (für vorgefertigte Templates).
  5. Legen Sie die folgenden Spalten an:
    • Aufgabenname (einzelne Textzeile)
    • Zugewiesen an (Person)
    • Status (Auswahl: Nicht begonnen, In Bearbeitung, Abgeschlossen)
    • Ziel (Gerät/Benutzer:in/Gruppe)
    • Zeitstempel (Datum und Uhrzeit)
    • Notizen oder Nachweis-Link (mehrzeiliger Text oder Hyperlink)
  6. Speichern Sie die Liste als Template, um sie für weitere Kund:innen wiederzuverwenden.
  7. Optional können Sie die Aufgaben nach Service gruppieren (E-Mail-Einrichtung, Gerätebereitstellung, Sicherheitskonfiguration usw.).

Methode 2: Einen Power Automate-Flow erstellen, der die Einarbeitungs-Checkliste auslöst

Dieser Schritt automatisiert das Anlegen und Zuweisen der Einarbeitungsaufgaben vollständig. Sobald ein Trigger erkannt wird (manuell oder automatisiert), starten die Aufgaben. Der Flow kann Benachrichtigungen versenden, SharePoint-Listen erzeugen, Aufgaben zuweisen oder sich mit externen Systemen verbinden.

📌 Anwendungsfälle:

  • Webhook-Trigger aus PSA-Software erzeugen
  • Self-Service-Anfragen aus Microsoft Forms verarbeiten

📌 Voraussetzungen:

  • Power Automate-Connectors mit Berechtigung für SharePoint, Azure AD und Outlook oder Teams
  • Optional: API- oder Webhook-Integration mit PSA-Tools wie NinjaOne oder Autotask
  1. Melden Sie sich bei Power Automate an.
  2. Klicken Sie im linken Menü auf Erstellen.
  3. Klicken Sie unter Leer starten auf Automatisierter Cloud-Flow.
  4. Wählen Sie einen Trigger, zum Beispiel:
    • Manueller Trigger (Schaltfläche)
    • Übermittlung eines Microsoft Forms-Formulars (Aufnahme neuer Kund:innen)
    • HTTP-Webhook (aus NinjaOne oder einer anderen PSA)
  5. Fügen Sie Aktionen hinzu, zum Beispiel:
    • Eine neue SharePoint-Listeninstanz oder einen neuen Eintrag anlegen.
    • Eine Teams- oder E-Mail-Benachrichtigung an das Einarbeitungsteam senden.
    • Aufgaben automatisiert nach Typ oder Rolle an Techniker:innen zuweisen.
    • Platzhalter-Konten in Azure AD anlegen.
    • Skripte oder Webhook-Integrationen für externe Aufgaben starten.
  6. Nutzen Sie Connectors wie:
    • Office 365 Outlook / Teams
    • SharePoint
    • Azure AD
    • HTTP-Webhook
    • PowerShell (über Azure Automation oder Skript-Orchestrierung)
  7. Speichern Sie den Flow und testen Sie ihn mit verschiedenen Arten von Kundeneingaben.

Methode 3: Konfigurationsaufgaben auf Endpunkten per PowerShell ausführen

In diesem Schritt führen Sie PowerShell-Skripte auf den Endpunkten aus, etwa zum Umbenennen von Geräten, zum Beitritt zu Azure AD, zur Softwareinstallation und zur Durchsetzung lokaler Konfigurationen. Das beschleunigt die Bereitstellung der Endpunkte, weil manuelle Eingriffe durch Techniker:innen entfallen.

📌 Anwendungsfälle:

  • Gerätebereitstellung vor dem Versand automatisieren
  • Wartungsaufgaben für neue Benutzer:innen planen

📌 Voraussetzungen:

  • Erhöhte Rechte (lokale Administration oder über den RMM-Agenten)
  • Ausführungsrichtlinie, die das Starten von Skripten erlaubt
  • Zugriff auf Azure Automation, wenn PowerShell in der Cloud genutzt wird
  1. Schreiben Sie PowerShell-Skripte für die einzelnen Aufgaben, zum Beispiel:
    • Ein lokales Gerät umbenennen: (Beispiel)

Rename-Computer -NewName "CLIENT-SITE-001" -Restart

    • GPO-äquivalente Einstellungen per Skript bereitstellen: (Beispiel)

Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\System" -Name "EnableSmartScreen" -Value 1

    • Beitritt zu Azure AD oder Hybrid Join (Intune konfiguriert)
    • Basis-Software über Paketmanager installieren (z. B. Winget, Chocolatey)
    • Backup konfigurieren und Sicherheitsagenten bereitstellen
  1. Speichern Sie die Skripte in Azure Automation oder in Ihrem RMM.
  2. Führen Sie die Skripte über Power Automate (oder das RMM) per Fernzugriff aus, ausgelöst durch die Einträge der Checkliste.

Methode 4: Registry-Schlüssel nutzen, um den Abschluss pro Gerät zu dokumentieren

In diesem Schritt legen Sie pro Gerät eigene Registry-Einträge an, die festhalten, welche Einarbeitungsschritte abgeschlossen sind. Das funktioniert auch, wenn Endpunkte offline sind, und hilft bei Compliance, Berichterstattung und der Vermeidung doppelter Aktionen.

📌 Anwendungsfall:

  • Ausfallsichere Nachverfolgung in Umgebungen mit schlechter Konnektivität

📌 Voraussetzungen:

  • Administratorzugriff
  • Berechtigung zum Lesen und Schreiben von Registry-Einträgen
  • Der Endpunkt muss Skriptausführung oder eine agentenbasierte Konfiguration zulassen
  1. Legen Sie einen neuen Registry-Pfad an:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Org\Onboarding

  1. Setzen Sie für abgeschlossene Schritte Werte unter diesen Registry-Einträgen:
    • LocalRenameDone (DWORD) = 1
    • AVInstalled (DWORD) = 1
    • BackupAgentSetup (DWORD) = 1
    • ChecklistStatus (String) = „Completed“
  2. Lassen Sie diese Werte per Skript schreiben, sobald eine Aufgabe erledigt ist.
  3. Prüfen Sie die Schlüssel mit NinjaOne, Power Automate oder Compliance-Tools für Gruppenrichtlinien.

Methode 5: Die Eingabeaufforderung für Systemprüfung und Protokollierung einsetzen

In diesem Schritt prüfen Sie mit einfachen Befehlen in der Eingabeaufforderung den Systemzustand und schreiben die Ergebnisse in Dateien. Das ermöglicht schlanke Audits und eine einfache Fehlersuche und unterstützt grundlegende Zustandsprüfungen sowie die Dokumentation.

📌 Anwendungsfall:

  • Audits der Endpunkt-Konfiguration vorbereiten
  • Fehlersuche an neuen Geräten ohne RMM-Agenten

📌 Voraussetzungen:

  • Zugriff auf die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten auf den Endpunkten
  • Berechtigung zum Ausführen von Diagnosebefehlen
  1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung.
  2. Führen Sie die Prüfbefehle aus:
    • Virenschutz prüfen:

sc query Windefend

    • Gerätenamen abrufen:

hostname

    • Hinzugefügte lokale Benutzer:innen auflisten:

net user

  1. Protokollieren Sie die Ergebnisse zu Audit-Zwecken in Textdateien:

systeminfo > C:\Logs\OnboardingSummary.txt

  1. Sammeln und zentralisieren Sie die Protokolle mit Power Automate oder RMM-Agenten.

Methode 6: Richtlinienanforderungen über Gruppenrichtlinien oder Intune durchsetzen

In diesem Schritt wenden Sie grundlegende Sicherheits-, Compliance- und Konfigurationsrichtlinien über GPO oder Intune-Profile an. So gelten für jede Einarbeitung dieselben Standardbedingungen und das Sicherheitsniveau bleibt einheitlich.

📌 Anwendungsfall:

  • Basis-Sicherheitsrichtlinien für neue Standorte durchsetzen
  • Ein Gerät zur Überprüfung vorübergehend sperren

📌 Voraussetzungen:

  • Active Directory (für GPO) oder eine Einrichtung mit Azure AD + Intune
  • Administratorzugriff zur Verwaltung von GPO-Objekten oder Intune-Konfigurationsprofilen
  • Eingerichtete Berichterstattung zur Gerätekonformität für Audits
  1. Erstellen Sie ein Gruppenrichtlinienobjekt oder ein Intune-Konfigurationsprofil.
  2. Konfigurieren Sie die Einstellungen so, dass sie:
    • Basis-Sicherheitsrichtlinien anwenden
    • Nicht freigegebene Software oder Gastzugriff deaktivieren
    • Firewall- und Defender-Einstellungen festlegen
    • Gerätekonformität als Voraussetzung für eine erfolgreiche Einarbeitung erzwingen
  3. Stellen Sie die neuen Einstellungen für die Einarbeitungs-Organisationseinheit (OU) oder Gerätegruppe bereit.
  4. Prüfen und protokollieren Sie den Anwendungsstatus der Richtlinie mit:

gpresult /h C:\Reports\GPOStatus.html

⚠️ Worauf Sie achten sollten

RisikenMögliche FolgenGegenmaßnahmen
Fehlerhafte Workflow-Logik
  • Kritische Einarbeitungsaufgaben werden übersprungen oder zu früh abgeschlossen.
  • Unvollständige Konfigurationen
  • Führen Sie vor der Bereitstellung einen kontrollierten UAT (User Acceptance Test) durch.
  • Nutzen Sie Testkund:innen oder Sandbox-Tenants.
  • Bauen Sie Genehmigungsschritte oder eine manuelle Prüfung ein, bevor Aufgaben endgültig geschlossen werden.
Richtlinien werden auf den falschen Tenant oder Standort angewendetIntune, GPOs oder Automatisierungsskripte konfigurieren womöglich die falsche Kundenumgebung und wirken sich auf nicht betroffene Systeme aus.
  • Verwenden Sie in allen Skripten und Flows eindeutige Tenant- oder Kundenkennungen.
  • Trennen Sie Richtlinien nach OU, Gruppe oder Kunden-Tags.
  • Verlangen Sie eine Bestätigung durch Admins für tenantübergreifende Aktionen.
  • Prüfen Sie Umfang und Berechtigungen der Automatisierung regelmäßig.
Verlust von Transparenz oder Audit-Trail
  • Aufgaben scheitern oder gelingen unbemerkt, ohne dokumentiert zu werden.
  • Aufwendigere Compliance-Prüfungen
  • Bauen Sie in Skripte (PowerShell, Eingabeaufforderung) immer eine Protokollierung ein und speichern Sie die Ausgabe in SharePoint, OneDrive oder NinjaOne.
  • Arbeiten Sie mit versionierten Berichten und Zeitstempeln.
  • Lassen Sie Berichte nach Abschluss des Flows automatisiert erzeugen.

Darum ist die Automatisierung der Einarbeitung so wichtig

Die Einarbeitung neuer Kund:innen ist für MSPs und IT-Fachleute entscheidend, denn sie gibt den operativen Ton und die Erwartungen für die gesamte Kundenbeziehung vor. Eine manuelle Einarbeitung ist jedoch sehr anfällig für menschliche Fehler, vergessene Schritte, Verzögerungen und Abweichungen, gerade bei der Skalierung über viele Kund:innen oder Techniker:innen hinweg. Die Automatisierung dieses Prozesses bringt zahlreiche Vorteile:

  • Mehr Konsistenz: Jede:r Kund:in erhält dieselbe hochwertige Einarbeitung, selbst wenn eine andere Person die Aufgabe übernimmt.
  • Schnellere Wertschöpfung: Automatisierte Workflows beschleunigen die Einarbeitung, sodass Kund:innen deutlich früher produktiv arbeiten können.
  • Weniger Arbeitslast für Techniker:innen: Die Automatisierung ersetzt wiederkehrende manuelle Schritte und verschafft dem IT-Team Zeit für Aufgaben mit mehr operativem Mehrwert.
  • Weniger Fehler: Automatisierte Prozesse folgen vordefinierter Logik und festen Regeln. Das senkt das Risiko, kritische Schritte zu vergessen oder Fehler zu machen.
  • Dokumentation und Nachvollziehbarkeit: Power Automate protokolliert jede Aktion und liefert so einen lückenlosen Nachweis für Compliance, Audits und Fehlersuche.
  • Skalierbarkeit: Die Automatisierung unterstützt Umgebungen mit Mehrmandantenfähigkeit, sodass sich viele Kund:innen über dasselbe wiederverwendbare Framework einarbeiten lassen.
  • Transparenz in Echtzeit: Führungskräfte und Techniker:innen verfolgen den Fortschritt über Dashboards, Aufgabenlisten oder Statusberichte.
  • Integration in bestehende Tools: Über Power Automate automatisierte Einarbeitungs-Checklisten lassen sich problemlos mit Microsoft 365, SharePoint, NinjaOne und weiteren PSA- oder RMM-Plattformen verknüpfen und bündeln so den Betrieb.

Weitere Überlegungen zur Automatisierung der Kundeneinarbeitung mit Power Automate

Bevor Sie mit der Automatisierung der Kundeneinarbeitung starten, sollten Sie vorausschauend planen und einige grundlegende Punkte schon jetzt berücksichtigen.

  • Skalierbarkeit über mehrere Mandanten: Nutzen Sie dynamische Inhalte in Power Automate-Flows, etwa Kundenname, Standortkürzel und Service-Level. So vermeiden Sie doppelte Flows für einzelne Kund:innen und sichern Konsistenz, ohne Flexibilität zu verlieren.
  • Feedback der Benutzer:innen: Rückmeldungen oder Bestätigungen von Endbenutzer:innen schaffen Transparenz und decken Lücken oder Missverständnisse in der Einarbeitung auf. Es hat sich bewährt, für jeden abgeschlossenen Einarbeitungsschritt Feedback-Formulare oder Bestätigungs-E-Mails vorzusehen.
  • Prüfung von Backup und Microsoft 365-Lizenzen: Die Checkliste sollte Aufgaben zur Überprüfung der Lizenzzuweisung enthalten, damit kritische Services bereitgestellt und geschützt sind.
  • Nachbereitung und QBR-Planung: Legen Sie in Outlook oder Teams automatisiert einen Kalendereintrag für eine Vierteljährliche Geschäftsüberprüfung (QBR) 30 bis 60 Tage nach der Einarbeitung an, um im Austausch mit Kund:innen zu bleiben und den gelieferten Mehrwert zu untermauern.

Häufige Probleme beheben

Power Automate-Flows schlagen fehl

Verbinden oder aktualisieren Sie zunächst die Connectors unter Daten > Verbindungen in PowerShell. Prüfen Sie, ob die in den Aktionen verwendeten dynamischen Felder (etwa für SharePoint oder E-Mail) leer sind oder falsch benannt wurden. Stellen Sie außerdem sicher, dass das Benutzerkonto, das den Flow erstellt, Elemente in SharePoint anlegen bzw. Aufgaben in Teams zuweisen darf.

PowerShell-Skripte werden nicht ausgeführt

Mögliche Ursachen sind von der Ausführungsrichtlinie blockierte Skripte, fehlende Rechte oder Versionsinkompatibilitäten. Führen Sie die Skripte mit erhöhten Rechten und einer aktuellen PowerShell-Version aus. Prüfen Sie anschließend die Ausführungsrichtlinie mit Get-ExecutionPolicy und erlauben Sie Ihre Skripte mit Set-ExecutionPolicy RemoteSigned -Scope LocalMachine.

Registry-Schlüssel werden nicht angelegt oder fehlen

Stellen Sie sicher, dass das Skript, das die Schlüssel schreibt, ohne Syntaxfehler durchläuft. Prüfen Sie zudem, ob auf dem Gerät eine restriktive Endpunktschutz-Software wie Defender läuft, die Skriptaktionen blockieren könnte.

Checkliste wird nicht zugewiesen oder nicht erstellt

Testen Sie den Trigger manuell oder bestätigen Sie die Ausführung des Webhooks. Prüfen Sie danach, ob das Dienstkonto Bearbeitungsrechte auf der Zielwebsite besitzt.

NinjaOne-Services, die bei der Kundeneinarbeitung mit Power Automate helfen

NinjaOne bietet verschiedene Funktionen, mit denen sich Workflows zur Kundeneinarbeitung verbessern lassen:

NinjaOne-Service/-FunktionWas damit möglich istAnwendungsfall in der Einarbeitung
Skript-OrchestrierungFührt PowerShell-Skripte auf Endpunkten per Fernzugriff oder nach Zeitplan ausStellt Basiskonfigurationen bereit, installiert Agenten, setzt Registry-Schlüssel und benennt Geräte um
Zuweisung individueller RichtlinienWendet Tags, Konfigurationen oder Automatisierungsrichtlinien je nach Kund:in oder Standort anWeist neuen Geräten automatisiert Einarbeitungsprofile zu (z. B. Virenschutz, Backup, Firewall)
StatusüberwachungSucht nach bestimmten Registry-Schlüsseln, Diensten oder DateipfadenBestätigt anhand von Abschluss-Kennzeichen die Virenschutz-Installation, die Backup-Einrichtung oder die Skriptausführung
Webhook-IntegrationEmpfängt Trigger aus externen Tools oder sendet ausgehende WebhooksStartet Einarbeitungs-Workflows, sobald neue Kund:innen über PSA oder Kundenbeziehungsmanagement angelegt werden
Zentrale ProtokollierungSammelt Protokolle und Berichte von Endpunkten in einem zentralen Dashboard oder einer ZeitleisteArchiviert pro Kund:in Einarbeitungsprotokolle, Ergebnisse der Systemprüfung und Compliance-Daten

NinjaOne bietet leistungsstarke Funktionen, mit denen MSPs kritische IT-Abläufe optimieren können.

Mehr über NinjaOne für MSPs erfahren

Mit automatisierter Kundeneinarbeitung schneller wachsen

Für MSPs ist die Automatisierung der Kundeneinarbeitung inzwischen unverzichtbar, um schnelleren, einheitlicheren und hochwertigeren Service zu liefern. Microsoft Power Automate bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich mit Tools wie SharePoint, PowerShell und NinjaOne zu verbinden und diesen Workflow für IT-Teams zu verschlanken. Behalten Sie dabei immer die grundlegenden Überlegungen und Schritte zur Fehlerbehebung im Blick, damit die Umsetzung gelingt.

Verwandte Themen:

Quick-Start-Guide

NinjaOne bietet leistungsstarke Möglichkeiten, Checklisten zur Einarbeitung neuer Kund:innen zu automatisieren. Hier die Details im Überblick:

Checklisten-Funktionen in NinjaOne Documentation

Wichtigste Möglichkeiten

  • Checklisten auf globaler Ebene, auf Abteilungs- oder Organisationsebene erstellen
  • Checklisten einzelnen Personen zuweisen
  • Fälligkeitsdaten für den Abschluss von Checklisten festlegen
  • Mit der Funktion Wissensdatenbank ein Wiki der benötigten Dokumente aufbauen

Wichtige Hinweise

  • Checklisten lassen sich als Favoriten markieren
  • Zugewiesene Checklisten und Aufgaben lassen sich nicht wieder entziehen, sondern nur neu zuweisen
  • Unterstützte Dokumenttypen:
    • NinjaOne-eigenes Format
    • Microsoft-Dokumente (Word, PowerPoint, Excel)

Potenzial für Automatisierung

In der Dokumentation wird zwar keine „Checkliste zur Einarbeitung neuer Kund:innen“ ausdrücklich genannt, die Funktion Documentation Checklists bietet jedoch einen flexiblen Rahmen, der sich problemlos an Prozesse zur Kundeneinarbeitung anpassen lässt.

Empfohlenes Vorgehen

  • Ein globales oder organisationsspezifisches Checklisten-Template erstellen
  • Die Checkliste der passenden Person im Team zuweisen
  • Konkrete Fälligkeitsdaten für die Einarbeitungsaufgaben festlegen
  • Die Wissensdatenbank nutzen, um relevante Einarbeitungsdokumente abzulegen

Das könnte Sie auch interessieren

Sind Sie bereit, die schwierigsten Aufgaben der IT zu vereinfachen?