/
/

So testen Sie Microsoft-365-Wiederherstellungsszenarien für E-Mail, OneDrive und SharePoint

von Team Ninja
How to Test Microsoft 365 Restore Scenarios for Mail, OneDrive, and SharePoint blog banner image

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Schlüsselpunkte

  • Nur durch Wiederherstellungstests in Microsoft 365 lässt sich belegen, dass die Lücke im Shared Responsibility Model geschlossen ist. Microsoft verantwortet die Verfügbarkeit der Plattform, für die Wiederherstellung der Daten sind jedoch die Kund:innen zuständig. Regelmäßige Tests zeigen, ob Aufbewahrungsrichtlinien, Administratorrechte und Backup-Tools eine Wiederherstellung tatsächlich zulassen, wenn Benutzer:innen, Ransomware oder Fehlkonfigurationen zu Datenverlust führen.
  • Wiederherstellungstests in Microsoft 365 stellen sicher, dass Daten aus Exchange, OneDrive und SharePoint nicht nur gesichert, sondern innerhalb der definierten Vorgaben für RTO und RPO auch wiederhergestellt werden können.
  • Getestete Wiederherstellungsszenarien belegen Geschäftskontinuität, Compliance und Audit-Bereitschaft für MSPs und IT-Teams.
  • Die native Aufbewahrung in Microsoft 365 hat Grenzen. Deshalb ist ein SaaS-Backup von Drittanbietern für granulare Wiederherstellungen zu einem bestimmten Zeitpunkt unverzichtbar.
  • Wer Testergebnisse gegen RTO-/RPO-Benchmarks dokumentiert, erkennt Lücken früher und senkt das Risiko von Datenverlusten.
  • Eine automatisierte Validierung mit PowerShell, Microsoft Purview und der Graph API erhöht Genauigkeit, Skalierbarkeit und Compliance.

IT-Fachleuten ist klar, dass das Backup von Microsoft-365-Workloads (M365) unverzichtbar ist. Sogar Microsoft selbst schreibt, dass damit „die Daten Ihres Unternehmens jederzeit geschützt und einfach wiederherstellbar“ sind. Woran viele Führungskräfte jedoch nicht denken: wie die Daten eigentlich zurückkommen. Denn es nützt nichts, wenn eine Software Daten hervorragend sichert, Sie sie aber nicht wiederherstellen können.

Wirkliche Sicherheit geben nur Tests der Microsoft-365-Wiederherstellung. Sie simulieren realen Datenverlust und messen die Wiederherstellung an Ihrer Zeitvorgabe für Wiederherstellungszeit (RTO) und Ihrem Ziel des Wiederherstellungspunktes (RPO).

Wenn MSPs Wiederherstellungsszenarien in Exchange Online, OneDrive und SharePoint testen, können sie:

  • bestätigen, dass Daten innerhalb der geforderten Zeitfenster wiederhergestellt werden
  • Backup-Konfigurationen gegen Compliance-Vorgaben validieren
  • bei Audits oder Kunden-QBRs Nachweise über ihre Resilienz vorlegen
  • Konfigurationslücken erkennen, bevor es zu einem echten Vorfall kommt

Dieser Leitfaden führt Sie Schritt für Schritt durch Wiederherstellungstests mit den integrierten M365-Funktionen, Backup-Tools von Drittanbietern und optionalem Scripting.

📌 Voraussetzungen:

  • Berechtigungen als globale:r Administrator:in oder delegierte Administratorrechte
  • Zugriff auf das M365 Admin Center sowie die Portale der einzelnen Workloads (Exchange, SharePoint, OneDrive)
  • Aktive SaaS-Backup-Lösung oder Nutzung der nativen Aufbewahrungsfunktionen
  • Definierte Benchmarks für RTO und RPO
  • Ablage für die Dokumentation (z. B. SharePoint, IT Glue)

📌 Empfohlene Vorgehensweisen:

Klicken Sie, um eine Methode zu wählen 💻
Am besten für Einzelbenutzer:innen
💻💻💻
Am besten für große Unternehmen
Methode 1: Testumfang und Erfolgskriterien festlegen ✓ ✓
Methode 2: Wiederherstellung von E-Mails in Exchange Online testen ✓ ✓
Methode 3: OneDrive-Wiederherstellung testen ✓ ✓
Methode 4: SharePoint-Wiederherstellung testen ✓ ✓
Methode 5: Ergebnisse dokumentieren und mit RTO/RPO abgleichen ✓ ✓
Methode 6: Validierung der Wiederherstellungstests automatisieren ✓
Methode 7: Ergebnisse berichten und in die Governance einbinden ✓ ✓

Einen schnellen visuellen Überblick gibt unser Video-Leitfaden So testen Sie Microsoft-365-Wiederherstellungsszenarien für E-Mail, OneDrive und SharePoint

⚠️ Wichtig:

  • Die Methoden 1, 5 und 7 sind universell. Ohne sie bekommen Sie kein vollständiges Framework.
  • Die Methoden 2 bis 4 testen jeden M365-Workload einzeln.
  • Methode 6 (Automatisierung) ist optional, empfiehlt sich aber für große Unternehmen, die Skalierung und Compliance im Blick behalten müssen.

Erfahren Sie, welche Backup-Funktionen eine zuverlässige Microsoft-365-Wiederherstellung ermöglichen

Backup-Kaufberatung von NinjaOne herunterladen

Methode 1: Testumfang und Erfolgskriterien festlegen

📌 Anwendungsfälle: Einen konsistenten, am Geschäft ausgerichteten Testplan für M365-Wiederherstellungen erstellen

📌 Voraussetzungen:

  • Zugriff auf eine Dokumentationsablage (SharePoint, IT Glue, Confluence usw.)
  • Definierte Benchmarks für RTO (wie schnell Daten wiederhergestellt sein müssen) und RPO (wie viele Daten Sie verlieren dürfen)
  • Einigkeit darüber, welche Workloads und Benutzerkonten getestet werden

Schritte:

  1. Repräsentative Testobjekte wählen: Wählen Sie mindestens ein Postfach, ein OneDrive-Konto und eine SharePoint-Website für den Test aus.
  2. Wiederherstellungsziele definieren: Halten Sie fest, was Sie erwarten. (Zum Beispiel: „Eine gelöschte E-Mail innerhalb von 15 Minuten wiederherstellen“ oder „Eine SharePoint-Bibliothek auf den Stand von gestern zurücksetzen“.)
  3. Auf RTO/RPO abstimmen: Achten Sie darauf, dass Ihre Testziele die festgelegten Wiederherstellungszeiten und den tolerierbaren Datenverlust widerspiegeln.
  4. Plan dokumentieren: Speichern Sie Testumfang, ausgewählte Datensätze und Erfolgskriterien in Ihrem Dokumentationstool.

Ergebnis: ein schriftlicher Testplan mit Workloads, Testdaten und erwarteten Resultaten

Methode 2: Wiederherstellung von E-Mails in Exchange Online testen

📌 Anwendungsfälle: Prüfen, ob sich E-Mails in Exchange Online schnell und korrekt wiederherstellen lassen

📌 Voraussetzungen:

  • Berechtigungen als globale:r Administrator:in oder Exchange-Administrator:in
  • Zugriff auf Outlook, Outlook Web Access (OWA) oder das Exchange Admin Center (EAC)
  • Konfigurierte Backup-Lösung (wenn Sie die Wiederherstellung über einen Drittanbieter testen)

(A) Native Wiederherstellung

  1. Öffnen Sie Outlook oder OWA.
  2. Wechseln Sie zu Gelöschte Elemente.
  3. Wählen Sie Aus diesem Ordner gelöschte Elemente wiederherstellen.
  4. Stellen Sie die Nachrichten wieder her (standardmäßig je nach Aufbewahrungsrichtlinien 14 bis 30 Tage lang möglich).
  5. Für endgültig gelöschte Elemente nutzen Sie das Exchange Admin Center oder führen PowerShell-Befehle aus:

(B) Wiederherstellung über ein Backup-Tool

  1. Öffnen Sie die Konsole Ihres Backup-Tools. Wir empfehlen NinjaOne SaaS-Backup, weil es besonders einfach zu bedienen ist.
  2. Wählen Sie ein Testpostfach aus.
  3. Wählen Sie die wiederherzustellende(n) E-Mail(s).
  4. Stellen Sie sie am ursprünglichen Ort (zurück ins Postfach) wieder her oder exportieren Sie sie in eine PST-Datei.
  5. Validieren Sie das Ergebnis, indem Sie Sichtbarkeit und Zeitstempel der wiederhergestellten Nachricht prüfen.

Ergebnis: eine geprüfte Wiederherstellung einer Test-E-Mail, die den erwarteten RTO-/RPO-Vorgaben entspricht

Methode 3: OneDrive-Wiederherstellung testen

📌 Anwendungsfälle: Bestätigen, dass sich OneDrive-Dateien oder -Konten nach versehentlichem Löschen oder einem Ransomware-Angriff wiederherstellen lassen
📌 Voraussetzungen:

  • OneDrive-Administratorrechte oder delegierter Zugriff
  • Backup-Lösung mit OneDrive-Integration (sofern vorhanden)

(A) Native Wiederherstellung

  1. Melden Sie sich im OneDrive der Benutzerin oder des Benutzers an.
  2. Öffnen Sie den Papierkorb.
  3. Stellen Sie die Dateien wieder her (standardmäßig 30 Tage, in manchen Fällen bis zu 93 Tage).
  4. Nutzen Sie Dateien wiederherstellen, um das gesamte OneDrive auf einen Stand innerhalb der letzten 30 Tage zurückzusetzen.

(B) Wiederherstellung über ein Backup-Tool

  1. Wählen Sie in Ihrer Backup-Konsole das OneDrive-Benutzerkonto aus.
  2. Wählen Sie die Datei(en) oder Ordner aus, die Sie wiederherstellen möchten. Stellen Sie sie am ursprünglichen oder an einem anderen Pfad wieder her.
  3. Validieren Sie das Ergebnis, indem Sie Dateiversionen, Berechtigungen und Freigabelinks prüfen.

Ergebnis: eine geprüfte Wiederherstellung von OneDrive-Dateien und/oder des Kontostands

Methode 4: SharePoint-Wiederherstellung testen

📌 Anwendungsfälle: Prüfen, ob sich SharePoint-Websites und -Bibliotheken innerhalb der Aufbewahrungsfrist oder aus dem Backup wiederherstellen lassen.

📌 Voraussetzungen:

  • SharePoint-Administratorrechte
  • Zugriff auf die betreffende(n) SharePoint-Website(s)
  • Backup-Lösung mit SharePoint-Unterstützung (sofern vorhanden)

(A) Native Wiederherstellung

  1. Öffnen Sie den Papierkorb der Website.
  2. Stellen Sie die gelöschten Dateien wieder her.
  3. Falls Sie dort nichts finden, prüfen Sie den Papierkorb der Websitesammlung.
  4. Nutzen Sie den Versionsverlauf der Dokumente, um auf eine frühere Version zurückzusetzen.

(B) Wiederherstellung über ein Backup-Tool

  1. Wählen Sie in Ihrem Backup-Tool die gewünschte Website oder Bibliothek aus.
  2. Stellen Sie die Inhalte am ursprünglichen Ort oder auf einer temporären Website zur Validierung wieder her.
  3. Validieren Sie das Ergebnis, indem Sie Dateien, Listen und Berechtigungen prüfen.

Ergebnis: eine bestätigte Wiederherstellung von SharePoint-Dateien, -Bibliotheken oder Websitestrukturen

Methode 5: Ergebnisse dokumentieren und mit RTO/RPO abgleichen

📌 Anwendungsfälle: Die tatsächliche Wiederherstellungsleistung an den geschäftlich definierten RTO-/RPO-Vorgaben messen.

📌 Voraussetzungen:

  • Festgelegte RTO-/RPO-Benchmarks
  • Dokumentationsablage (z. B. SharePoint, IT Glue)

Schritte:

  1. Halten Sie nach Abschluss der Wiederherstellungstests (Methode 2, 3 oder 4) Start- und Endzeit jeder Wiederherstellung fest.
  2. Vergleichen Sie die Dauer der Wiederherstellung mit Ihrem definierten RTO.
  3. Prüfen Sie die Aktualität der wiederhergestellten Daten gegen Ihr definiertes RPO.
  4. Notieren Sie alle Fehler, Verzögerungen oder fehlenden Elemente.
  5. Speichern Sie die Ergebnisse in Ihrem Dokumentationssystem.

Ergebnis: ein Validierungsprotokoll, das Erfolge oder Lücken gegenüber RTO/RPO sichtbar macht

Methode 6: Validierung der Wiederherstellungstests automatisieren (optional)

📌 Anwendungsfälle: Die Validierung von Wiederherstellungen für M365-Workloads verschlanken und skalieren.

📌 Voraussetzungen:

  • Administratorrechte für Exchange Online, OneDrive und SharePoint
  • PowerShell-Zugriff (für die Validierung in Exchange Online)
  • Zugriff auf die Microsoft Graph API (für die Validierung in OneDrive/SharePoint)
  • Optional: Zugriff auf die API Ihres Backup-Tools

(A) Exchange Online

  1. Öffnen Sie PowerShell.
  2. Führen Sie diesen Befehl aus:
Connect-IPPSSession
$User = "[email protected]"
$SearchName = "RestoreTestCheck-$(Get-Date -Format yyyyMMddHHmmss)"
New-ComplianceSearch -Name $SearchName -ExchangeLocation $User -ContentMatchQuery ’subject:“Restore Test“‚
Start-ComplianceSearch -Identity $SearchName
do { Start-Sleep 5 } while ((Get-ComplianceSearch -Identity $SearchName).Status -ne „Completed“)
Get-ComplianceSearch -Identity $SearchName | Select-Object Name, Status, Items, CreatedTime

💡 Diese Methode funktioniert in allen aktuellen Exchange-Online-Tenants, bestätigt, ob wiederhergestellte E-Mails auffindbar sind, und erlaubt es, die Ergebnisse für Validierungs- oder Audit-Berichte automatisiert zu protokollieren. Dieser Schritt nutzt außerdem eine Compliance-Suche (Microsoft Purview), um automatisiert zu prüfen, ob wiederhergestellte Testnachrichten auffindbar sind und zur Validierung protokolliert werden.

(B) OneDrive/SharePoint

Nutzen Sie die Microsoft Graph API, um die Wiederherstellung von Dateien zu bestätigen oder den Versionsverlauf zu prüfen.

(C) Ergebnisse zentral zusammenführen

  1. Exportieren Sie die Validierungsergebnisse in eine CSV-Datei oder ein Protokoll.
  2. Speichern Sie die Protokolle für Audits in Ihrem Dokumentationssystem.

Ergebnis: automatisierte Validierungsprotokolle, die erfolgreiche Wiederherstellungen belegen.

Methode 7: Ergebnisse berichten und in die Governance einbinden

Beachten Sie: Methode 7 setzt voraus, dass Sie die Wiederherstellungstests nach den Methoden 1 bis 6 bereits abgeschlossen haben.

📌 Anwendungsfälle: Compliance-Nachweise und transparente Berichterstattung für Kund:innen und Stakeholder bereitstellen.

📌 Voraussetzungen:

  • Zugriff auf eine Plattform für Berichterstattung oder Dokumentation (SharePoint, IT Glue, Confluence usw.)
  • Definierter Berichtsprozess für QBRs oder Audits

Schritte:

  1. Fassen Sie die Testergebnisse in einem einzigen Bericht oder Dashboard zusammen.
  2. Legen Sie die Berichte in Ihrem Dokumentationssystem oder in SharePoint ab.
  3. Stellen Sie die Ergebnisse in QBRs oder Audits vor.
  4. Erstellen Sie Tickets für fehlgeschlagene Wiederherstellungen, Verzögerungen oder Lücken in der Abdeckung.
  5. Nutzen Sie die Ergebnisse, um Maßnahmen zur Behebung zu planen oder neue Backup-Tools zu begründen.

Ergebnis: ein Validierungsbericht für Kund:innen oder ein Governance-Dashboard

Beispiel für einen Automatisierungs-Touchpoint

Mit Automatisierung führen Sie Wiederherstellungstests nach Zeitplan durch, validieren die Ergebnisse und dokumentieren die Erkenntnisse ohne großen manuellen Aufwand.

Schritte:

  1. Lösen Sie Testlöschungen in Exchange, OneDrive und SharePoint aus (erstellen Sie kontrollierte Testelemente und löschen Sie sie anschließend).
  2. Führen Sie die Wiederherstellungen automatisiert über die API Ihres Backup-Tools oder PowerShell-Skripte aus.
  3. Validieren Sie die Ergebnisse mit der Compliance-Suche in Microsoft Purview für Exchange Online oder mit Abfragen der Microsoft Graph API für OneDrive und SharePoint, um zu bestätigen, dass die wiederhergestellten Elemente vorhanden sind und die Wiederherstellungsziele erfüllen.
  4. Protokollieren Sie die Ergebnisse in einer CSV-Datei oder einem strukturierten Logformat, damit sie leicht nachvollziehbar bleiben.
  5. Verteilen Sie die Ergebnisse, indem Sie das Protokoll per E-Mail an die Administrator:innen senden oder mit Ihrem Dokumentationssystem synchronisieren.
  6. Archivieren Sie die Erkenntnisse zur späteren Verwendung in Ihrer zentralen Ablage (SharePoint, IT Glue, NinjaOne Docs usw.).

Ergebnis: ein wiederholbarer Automatisierungs-Workflow, der Zeit spart, für Konsistenz sorgt und auditfähige Validierungsprotokolle liefert.

⚠️ Darauf sollten Sie achten

Risiken Mögliche Folgen Gegenmaßnahmen
Unvollständige Dokumentation der Wiederherstellungstests Beanstandungen im Audit oder Compliance-Lücken Tests erneut durchführen und die Dokumentation sofort aktualisieren.
Nur Erfolge berichten, keine Fehlschläge Trügerische Sicherheit, unbearbeitete Risiken Erfolge und Fehlschläge gleichermaßen in die Berichte aufnehmen und Fehlschläge zur Behebung kennzeichnen.
Kein standardisiertes Berichtsformat Verwirrende Ergebnisse über QBRs oder Kund:innen hinweg Ein einfaches Template oder Dashboard für alle Berichte einführen.
Governance wird nicht eingebunden Wiederherstellungstests bleiben Stückwerk Berichterstattung fest in die vierteljährliche Governance oder die MSP-Service-Reviews einplanen.

Best Practices für die Wiederherstellung von M365-Daten im Überblick

  • Umfang und Erfolgskriterien festlegen: Definieren Sie klare Ziele, bevor Sie testen, damit Wiederherstellungen an Geschäftsanforderungen und Compliance-Vorgaben ausgerichtet sind.
  • Wiederherstellungen in Exchange Online testen: Prüfen Sie, ob gelöschte oder endgültig entfernte E-Mails innerhalb des Aufbewahrungs- oder Backup-Zeitfensters wiederhergestellt werden können.
  • OneDrive-Wiederherstellungstests durchführen: Prüfen Sie sowohl die Wiederherstellung einzelner Dateien als auch das Zurücksetzen des gesamten Kontos, um die Widerstandsfähigkeit gegen versehentliches Löschen oder Ransomware zu belegen.
  • SharePoint-Wiederherstellungen validieren: Stellen Sie Dokumentbibliotheken, Listen und Berechtigungen wieder her, um zu zeigen, dass die Wiederherstellungswege auf Website-Ebene intakt sind.
  • Jeden Wiederherstellungstest dokumentieren: Erfassen Sie die Ergebnisse einheitlich, damit Sie auditfähig bleiben und Transparenz zeigen.
  • Ergebnisse mit RTO/RPO vergleichen: Messen Sie Wiederherstellungszeiten und Datenaktualität an Ihren Zielwerten, um zu bestätigen, dass die Leistung den geschäftlichen Erwartungen entspricht.
  • Validierung wo möglich automatisieren: Nutzen Sie PowerShell, die Compliance-Suche in Microsoft Purview, die Graph API oder die APIs Ihres Backup-Tools, um manuelle Schritte zu reduzieren. Automatisierung beschleunigt Tests, sorgt für Konsistenz und senkt das Risiko menschlicher Fehler.

So unterstützt NinjaOne bei der Wiederherstellung von M365-Dateien

NinjaOne unterstützt Ihr Framework für M365-Wiederherstellungstests auf folgende Weise:

  • Wiederkehrende Automatisierungs- oder Backup-Aufgaben für Microsoft-365-Konten planen (z. B. vierteljährlich)
  • PowerShell-Skripte automatisiert ausführen, um Wiederherstellungen in Exchange Online zu validieren
  • Dokumentation zentralisieren, indem Wiederherstellungsprotokolle, CSV-Dateien und Screenshots in NinjaOne Documentation abgelegt werden.
  • Anpassbare Berichte zur Backup- und Wiederherstellungsleistung erstellen, die QBRs oder Compliance-Prüfungen unterstützen.
  • Tickets für fehlgeschlagene Backup- oder Wiederherstellungsvorgänge automatisiert erstellen, damit zeitnah nachgebessert wird

Darüber hinaus kann das Backup von NinjaOne eine sinnvolle Ergänzung für M365-Umgebungen sein, unter anderem mit diesen Funktionen:

  • Flexible Kompatibilität mit lokaler, cloudbasierter und hybrider Speicherinfrastruktur
  • Schnelle, granulare Wiederherstellungsoptionen für unterschiedliche Dateitypen
  • Zentrales Datenmanagement, sodass weniger zusätzliche Tools von Drittanbietern nötig sind

Testen Sie Ihre M365-Wiederherstellung

Wer Daten sichert, muss die Wiederherstellungsszenarien in M365 auch testen. Indem MSPs die Wiederherstellung in Exchange, OneDrive und SharePoint validieren, gewinnen sie die Gewissheit, dass geschäftskritische Daten selbst im schlimmsten Fall verfügbar bleiben.

Quick-Start-Guide

NinjaOne unterstützt diese Wiederherstellungsszenarien (E-Mail, OneDrive und SharePoint) entsprechend dem Funktionsumfang des Produkts. Das können Sie grundsätzlich erwarten:

Funktionen für die Microsoft-365-Wiederherstellung

1. E-Mail-Wiederherstellung

  • Vollständige Postfach-Wiederherstellung für dasselbe oder ein anderes Benutzerkonto
  • Selektive Wiederherstellung einzelner E-Mails/Ordner
  • Wiederherstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt

2. OneDrive-Wiederherstellung

  • Vollständige OneDrive-Wiederherstellung für dasselbe oder ein anderes Benutzerkonto
  • Wiederherstellung auf Ordner-/Dateiebene
  • Wiederherstellung über den Versionsverlauf

3. SharePoint-Wiederherstellung

  • Wiederherstellung von Websites/Subsites
  • Wiederherstellung von Dokumentbibliotheken
  • Wiederherstellung über den Versionsverlauf

Verwandte Themen:

FAQs

Backups allein garantieren noch keine Wiederherstellung. Tests der Microsoft-365-Wiederherstellung bestätigen, dass Daten aus Exchange, OneDrive und SharePoint im Ernstfall tatsächlich innerhalb der geforderten RTO- und RPO-Vorgaben wiederhergestellt werden können.

Beim Wiederherstellungstest simulieren Sie einen Datenverlust, stellen E-Mails, Dateien oder Websites mit nativen M365-Tools oder Backups von Drittanbietern wieder her und gleichen die Ergebnisse mit den definierten Wiederherstellungszielen ab.

Ja, aber nur innerhalb der begrenzten Aufbewahrungsfristen von Microsoft. Native Tools bieten keine langfristige Aufbewahrung, keine granulare Wiederherstellung und keinen Schutz vor Ransomware oder endgültigem Löschen.

Die meisten Unternehmen sollten Wiederherstellungstests vierteljährlich oder nach größeren Konfigurationsänderungen durchführen, um auditfähig zu bleiben und eine gleichbleibende Wiederherstellungsleistung sicherzustellen.

Ja. Die Validierung von Wiederherstellungen lässt sich mit PowerShell, der Compliance-Suche in Microsoft Purview, der Microsoft Graph API oder den APIs von Backup-Tools automatisieren, was manuellen Aufwand und Fehler reduziert.

Dokumentieren Sie Wiederherstellungsdauer, Datengenauigkeit, Fehler und die Einhaltung von RTO/RPO, um Audits, Compliance-Berichte und kontinuierliche Verbesserung zu unterstützen.

Das könnte Sie auch interessieren

Sind Sie bereit, die schwierigsten Aufgaben der IT zu vereinfachen?

NinjaOne Allgemeine Geschäftsbedingungen für Skripte

Indem Sie unten auf die Schaltfläche „Ich akzeptiere“ klicken, erklären Sie Ihr Einverständnis mit den folgenden rechtlichen Bedingungen sowie mit unseren Nutzungsbedingungen:

  • Eigentumsrechte: NinjaOne besitzt und wird weiterhin alle Rechte, Titel und Interessen an dem Skript (einschließlich des Urheberrechts) behalten. NinjaOne gewährt Ihnen eine eingeschränkte Lizenz zur Nutzung des Skripts in Übereinstimmung mit diesen rechtlichen Bedingungen.
  • Einschränkung der Nutzung: Sie dürfen das Skript nur für Ihre legitimen persönlichen oder internen Geschäftszwecke verwenden und es nicht an Dritte weitergeben.
  • Verbot der Wiederveröffentlichung: Sie sind unter keinen Umständen berechtigt, das Skript in einer Skriptbibliothek, die einem anderen Softwareanbieter gehört oder von diesem kontrolliert wird, erneut zu veröffentlichen.
  • Gewährleistungsausschluss: Das Skript wird „wie gesehen“ und „wie verfügbar“ bereitgestellt, ohne jegliche Garantie. NinjaOne gibt keine Versprechen oder Garantien, dass das Skript frei von Fehlern ist oder dass es Ihre speziellen Bedürfnisse oder Erwartungen erfüllt.
  • Risikoübernahme: Die Verwendung des Skripts erfolgt auf eigene Gefahr. Sie erkennen an, dass die Nutzung des Skripts mit bestimmten Risiken verbunden ist, und Sie verstehen und übernehmen jedes dieser Risiken.
  • Verzicht und Freigabe: Sie machen NinjaOne nicht für nachteilige oder unbeabsichtigte Folgen verantwortlich, die sich aus Ihrer Nutzung des Skripts ergeben, und Sie verzichten auf alle gesetzlichen oder billigkeitsrechtlichen Rechte oder Rechtsmittel, die Sie gegen NinjaOne im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung des Skripts haben könnten.
  • EULA: Wenn Sie ein NinjaOne-Kunde sind, unterliegt Ihre Nutzung des Skripts dem für Sie geltenden Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA).