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Was ist eine Backup-Strategie? Vier Tipps für eine erfolgreiche Backup-Strategie

by Makenzie Buenning, IT Editorial Expert
Vier Tipps für eine erfolgreiche Backup-Strategie

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Schlüsselpunkte:

  • Die 3-2-1-Regel befolgen: Speichern Sie drei Datenkopien auf zwei verschiedenen Datenträgern, wobei einer davon an einem externen Standort aufbewahrt wird.
  • Wichtigkeit der Daten bewerten: Identifizieren Sie kritische Daten, legen Sie RTO-/RPO-Ziele fest und priorisieren Sie, was schnell wiederhergestellt werden muss.
  • Frequenz und Compliance festlegen: Legen Sie Backup-Zeitpläne fest, die auf die geschäftlichen Anforderungen und gesetzlichen Vorschriften abgestimmt sind.
  • Effiziente Bereitstellung: Automatisieren Sie Backups mit zuverlässigen Tools und halten Sie einen festen Zeitplan ein.
  • Regelmäßige Wiederherstellungstests: Überprüfen Sie Backup-Integrität und Wiederherstellungserfolg durch regelmäßige Tests.

Eine Backup-Strategie ist ein Plan, der sicherstellt, dass wichtige Geschäftsdaten gesichert werden und im Falle eines Datenverlusts wiederhergestellt werden können. Unternehmen leiden unter jedem Ausfall aufgrund von Datenverlusten, daher ist es von entscheidender Bedeutung, Ausfallzeiten so weit wie möglich zu minimieren.  Aus diesem Grund ist eine Backup- und Notfallwiederherstellungs-Lösung (BDR) unerlässlich, um den Fortlauf des Geschäftsbetriebs sicherzustellen.

Laut dem IBM-Bericht „Cost of a Data Breach Report 2025“ beliefen sich die weltweiten Durchschnittskosten einer Sicherheitsverletzung in jenem Jahr auf 4,4 Millionen US-Dollar, wobei Ransomware und Fehlkonfigurationen in der Cloud zu den teuersten Angriffsvektoren zählten. Dies war zwar der erste Rückgang seit fünf Jahren, doch eExperts prognostizieren, dass diese Zahl in den kommenden Jahren mit der Weiterentwicklung der IT-Branche, insbesondere im Bereich der KI, wieder steigen wird. In dem Bericht hieß es: „Die meisten betroffenen Unternehmen gaben an, dass sie über keine Governance-Richtlinien verfügen, um KI zu verwalten oder Schatten-KI zu verhindern.“

In diesem Zusammenhang bleibt Ransomware laut der Cybersecurity and & Infrastructure Security Agency (CISA) eine der häufigsten (und kostspieligsten) Ursachen für Datenverluste oder -verletzungen. Aus diesem Grund startet die Behörde regelmäßig Aufklärungskampagnen, wie beispielsweise „Cybersecurity Best Practices“ und #StopRansomware.

Der Kodex der besten Backup-Praktiken

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So erstellen Sie eine Backup-Strategie für Ihr Unternehmen

Die Entwicklung einer Backup-Strategie mag zunächst entmutigend wirken, lässt sich aber viel leichter bewältigen, wenn sie in einzelne Schritte unterteilt wird. Ein guter Ausgangspunkt ist die Verwendung einer speziellen Backup-Software, da die dort enthaltenen Tools in der Regel darauf ausgelegt sind, die Erstellung von Backups zu vereinfachen. Mit den richtigen Tools lässt sich eine Backup-Strategie ganz einfach erstellen.

Ein häufig verwendetes Konzept ist die 3-2-1-Backup-Regel die vorsieht, dass

  • mindestens drei Kopien Ihrer Daten an verschiedenen Orten,
  • zwei Kopien auf unterschiedlichen Arten von Datenträgern und
  • eine Kopie an einem externen Standort gespeichert wird.

Diese Strategie zielt darauf ab, die Speicherorte Ihrer Backups zu diversifizieren, um  sicherzustellen, dass Ihre Daten vor jeglicher Art von Datenverlust geschützt sind . Darüber hinaus sieht die moderne Best Practice vor, diese Regel auf die 3-2-1-1-0-Regel auszuweiten, die eine unveränderliche oder durch Air Gap isolierte Kopie Ihrer Daten sowie keine (null) durch Tests verifizierte Fehler vorsieht.

Nachfolgend finden Sie eine kurze Vergleichstabelle der Backup-Regeln „3-2-1“ und „3-2-1-1-0“:

Funktion3-2-1-Backup-Regel3-2-1-1-0-Backup-Regel
GrundprinzipMehrere Kopien der Daten auf verschiedenen Speichertypen und an verschiedenen Standorten verwahrenErweitert das 3-2-1-Konzept um Widerstandsfähigkeit gegen Ransomware und verifizierte Wiederherstellungsintegrität
Schutz vor RansomwareMittelHoch (speziell auf Widerstandsfähigkeit gegen Ransomware ausgelegt)
Am besten geeignet fürGrundlegende Datensicherung und NotfallwiederherstellungModerne Strategie für Cyber-Resilienz (Umgebungen, die für 2026 gerüstet sind)
Cloud-KompatibilitätJaJa (umfasst oft Objektsperren/unveränderlichen Cloud-Speicher)
Anpassung an Compliance-VorgabenUnterstützt allgemeine ComplianceStärkere Abstimmung mit den Anforderungen von NIST, Cyberversicherungen sowie regulatorischen Vorgaben
SicherheitslageSchwerpunkt auf DatenredundanzRedundanz + Integrität + Unveränderlichkeit + Verifizierung

Die 3-2-1-Regel ist zwar ein hervorragender Ansatz für die Backup-Strategie Ihres Unternehmens, sie regelt jedoch lediglich, wo Ihre Backups gespeichert werden, und sollte daher nur als Grundlage dienen. Sie sollten weitere Aspekte berücksichtigen, die einen erheblichen Einfluss auf den Erfolg Ihrer Backup-Strategie haben.

4 Schritte zur Entwicklung einer effektiven Backup-Strategie

1) Ermittlung der Datenwichtigkeit und -verfügbarkeit

In jeder Branche erstellen und erheben Unternehmen zahlreiche Arten von Daten. Daher ist es unerlässlich, sich darüber im Klaren zu sein, welche Daten für den laufenden Geschäftsbetrieb in Ihrem Unternehmen entscheidend sind, denn nur so können Sie dem Backup dieser Daten Priorität einräumen.

Dies betrifft auch die Zeit, die für eine Wiederherstellung nötig wäre. Entscheiden Sie zunächst, wie schnell Ihnen verlorene Daten wieder zur Verfügung stehen sollen. Vergleichen Sie dies dann mit den Kosten und dem Aufwand für die Einrichtung und Wartung von Backups unterschiedlicher Größe. Das bedeutet oft, dass man sich zwischen Backups vor Ort, externen Backups und Cloud-basierten Backups entscheiden muss.

2) Festlegen der Häufigkeit und Regeln

Bei Daten-Backups ist es wichtig, die Häufigkeit festzulegen. Es stehen verschiedene Arten von Backups zur Auswahl, die jeweils in unterschiedlichen Intervallen durchgeführt werden können.

Im Falle eines Datenverlusts hängt es von der Häufigkeit Ihrer Backups ab, welche Daten Sie wiederherstellen können. Sie können also nur die zuletzt gesicherten Daten behalten.

Hier kommen nun die verschieden Arten des Backups ins Spiel. Überlegen Sie zunächst, um welche Datenmengen es im Fall Ihres Unternehmens geht, sowohl aktuell als auch in absehbarer Zukunft. Überlegen Sie sich dann, wie oft Backups all dieser Daten erstellt werden müssen. Schließlich ermöglicht Ihnen die Verwaltung Ihrer Backups , die Häufigkeit und Qualität Ihrer Backups selbst zu steuern und zu gewährleisten.

3) Backups bereitstellen

Nachdem Sie sich Gedanken darüber gemacht und geplant haben, wie Sie Ihre Daten sichern möchten, besteht der nächste Schritt darin, Ihre Backups bereitzustellen. Wollen Sie beispielsweise ein manuelles Backup der Daten erstellen oder diese Aufgabe einem Gerät oder System übertragen?

Sie sollten am besten auch einen Zeitplan erstellen. Dies hängt von der von Ihnen festgelegten Häufigkeit der Backups und der Datenverfügbarkeit ab. Achten Sie dabei darauf, dass die Backup-Häufigkeit den Zielen entspricht, die Ihre Backup-Strategie verfolgt.

4) Den Wiederherstellungsprozess testen

Jede Backup-Strategie muss schließlich einen weiteren Aspekt enthalten: Den Stresstest, also die Überprüfung der Zuverlässigkeit des gesamten Verfahrens. Gehen Sie niemals davon aus, dass Ihre Backup-Strategie funktioniert, ohne sie auszuprobieren. Denn wenn es mit dieser Strategie nicht gelingt, Backups Ihrer Daten zu erstellen und diese reibungslos wiederherzustellen, ist sie letztlich wirkungslos.

Die Tests können mittels Simulationen durchgeführt werden, die nachstellen, was im Falle eines tatsächlichen Datenverlusts passieren würde. Wenn Tests durchgeführt werden, können diese Ihnen wichtige Informationen liefern, beispielsweise darüber, wie schnell Sie Ihr Unternehmen wieder betriebsbereit machen können, sowie über etwaige Probleme beim Backup- und Wiederherstellungsprozess, die Ihnen möglicherweise entgangen sind.

Sehen Sie sich dieses kurze Video an: „Leitfaden zur Backup-Strategie für kleine Unternehmen“.

Wer braucht eine Backup-Strategie?

Jede Organisation, die Daten jeglicher Art auf einem Gerät speichert, muss irgendwann eine Backup-Strategie entwickeln. Eine Backup-Strategie verkürzt Ausfallzeiten erheblich und unterstützt die Betriebsabläufe. Auch wenn einige Strategien vergleichsweise weniger Planung, Arbeit oder Sorgfalt erfordern mögen, ist letztlich jede Backup-Strategie für den fortgesetzten Geschäftserfolg von entscheidender Bedeutung. Kommt es zu einem Datenverlust, sind Sie mit einer Backup-Strategie deutlich besser aufgestellt und Sie müssen nicht die Nerven verlieren.

Dank ihrer fortschrittlichen Backup-Technologie ist die Datenwiederherstellungssoftware von NinjaOne darauf ausgelegt, Ihre digitalen Daten zu schützen. 

Erfahren Sie mehr darüber. 

Bewährte Verfahren für die Erstellung einer effektiven Backup-Strategie

Diversifizierung von Speicherorten und -medien

Die Speicherung und Aufbewahrung digitaler Daten birgt immer ein gewisses Risiko. Unfälle und Notfälle treten unerwartet auf, daher lässt sich nicht vorhersagen, wie der ideale Backup-Prozess für jeden einzelnen Datenverlust aussehen sollte.

Eine kluge Vorsichtsmaßnahme wäre es, Ihre Backups zu diversifizieren. Dazu können Sie die Daten entweder an mehrere Standorte senden oder auf verschiedenen Datenträgern speichern.

Dokumentation der Backup-Strategie

Sobald Sie Klarheit über Ihre Backup-Strategie haben, dokumentieren Sie diese als Teil Ihrer Unternehmensprozesse. Durch eine klare Dokumentation wird sich auch die Ausführung des Prozesses verbessern und zu verlässlicheren Ergebnissen führen. Lesen Sie die Best Practices zur IT-Dokumentation, um Tipps zur effektiven Dokumentation Ihres strategischen Backup-Prozesses zu erhalten.

Erstellung eines Zeitplans

In den meisten Fällen sollte ein tägliches Backup ausreichen, um Ihre Backup-Ziele zu erreichen. Richten Sie daher unbedingt eine tägliche Aufgabe ein, um dies zu gewährleisten. Legen Sie feste Termine und Verantwortlichkeiten innerhalb Ihres Unternehmens fest, damit Backups von einer bestimmten Person oder einem System verlässlich durchgeführt werden. Regelmäßige Backups gewährleisten den Schutz Ihrer Daten.

Heutzutage ist es besser, anstelle von täglichen Backups Folgendes zu implementieren:

  • kontinuierliche oder nahezu kontinuierliche Backups,
  • inkrementelle Backups auf unbestimmte Zeit,
  • Snapshot-basierte Backups oder sogar
  • kontinuierliche Datensicherung (CDP), sofern erforderlich.

Dies gilt insbesondere für große Unternehmen mit komplexen IT-Umgebungen, in denen die Backup-Häufigkeit sich an festgelegten RPO-Zielen orientieren sollte und nicht an einem festen Tagesplan.

Automatisierung

Es kann schwierig sein, daran zu denken, jedes Mal, wenn man eine solche Aufgabe plant, ein Backup der Daten zu erstellen. Das führt oft dazu, dass einige Backups ausgelassen werden. Leider können es sich die meisten Unternehmen nicht leisten, Backups ihrer Daten einfach zu „vergessen“ – und genau hier kommt die Automatisierung ins Spiel.

Mit spezieller Backup-Software, die Backups automatisiert ausführt, lässt sich menschliches Versagen als Ursache ausbleibender Backups vollständig vermeiden.

Testwiederherstellungen

Unternehmen erstellen Backups ihrer Daten, damit sie diese in der Zukunft notfalls wiederherstellen können. Eine Backup-Strategie ist also nur so gut wie ihre Fähigkeit, die gesicherten Daten effektiv wiederherzustellen. Testen Sie die Wiederherstellungsfähigkeit Ihrer Backups mithilfe von Simulationen, die reale Notfälle und Datenverluste nachstellen.

Kontinuierliche Überwachung

Vergessen Sie nicht, hin und wieder einen Blick auf Ihre Backup-Strategie zu werfen. Es ist gut, eine einzurichten und sich deshalb nur selten um irgendetwas kümmern zu müssen. Doch das heißt nicht, dass Sie sich gar nicht mehr um Backups kümmern sollten. Sehen Sie sich regelmäßig die Backup-Berichte an, damit Sie wissen,

  • welche Daten gesichert wurden,
  • wie sie gesichert wurden und
  • wie sie bei Bedarf wiederhergestellt werden können.

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Entwickeln Sie mit NinjaOne eine erfolgreiche Backup-Strategie

Der Aufbau eines effizienten Backup-Prozesses umfasst viele notwendige Schritte sowie bewährte Vorgehensweisen, die es zu beachten gilt. Die Entwicklung einer angepassten Backup-Strategie wird Ihrem Unternehmen jedoch zu großem Erfolg verhelfen.

Wenn Sie eine zentralisierte Backup-Lösung zum Schutz der Daten Ihres Unternehmens benötigen, sollten Sie NinjaOne Backup in Betracht ziehen, das integrierte, cloudbasierte Backup- und Wiederherstellungsfunktionen für die Geräte, Server und SaaS-Daten Ihres Unternehmens bietet – alles über eine einheitliche Plattform. Funktionen der Backup-Lösung von NinjaOne

  • kettenlose Image-Backups,
  • Endpunkt-Schutz auf Datei- und Ordnerebene,
  • Bare-Metal-Wiederherstellung für Server sowie
  • plattformübergreifende Unterstützung für Windows- und macOS-Geräte.

Melden Sie sich für eine kostenlose 14-tägige Testversion von NinjaOne Backup an oder sehen Sie sich eine kostenlose Demo an, um sich mit den verschiedenen Funktionen vertraut zu machen.

FAQs

Eine Backup-Strategie erhöht zumindest die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Wiederherstellung erheblich, insbesondere wenn Backups

  • regelmäßig geprüft,
  • unveränderlich gespeichert, und
  • vor Ransomware geschützt werden.

Eine gute Backup-Strategie beugt möglichen Datenverlusten vor. Außerdem wird dadurch sichergestellt, dass die Daten geschützt sind und im Falle eines unerwarteten Systemausfalls schnell wiederhergestellt werden können.

Expert:innen empfehlen, Backups von allen wichtigen Daten wie Dateien, Datenbanken, Betriebssystemen und Geräten zu erstellen, um Ausfallzeiten auf ein Minimum zu beschränken. Wenn Sie ein größeres Unternehmen sind, ist es vielleicht nicht möglich, sämtliche Daten in Ihre Backup-Strategie einzubeziehen, doch die Sicherung der wichtigsten Daten ist für Ihren Betriebserfolg von entscheidender Bedeutung.

Es ist zu beachten, dass keine Backup-Strategie alle Szenarien eines Datenverlusts verhindern kann. Ein wirksamer Plan kann das Risiko eines Datenverlusts jedoch erheblich verringern. Insbesondere solche, die verursacht werden durch

  • menschliche Fehler,
  • Ransomware-Angriffe,
  • Naturkatastrophen und
  • Beschädigung.

Zu den häufigsten Fehlern gehören:

  • Nicht getestete Wiederherstellungen
  • Der Einsatz eines einzigen Speicherorts für Backups
  • Mangelnder Schutz von SaaS-Daten
  • Das Fehlen von unveränderlichem Speicher
  • Die Annahme, dass die Backups ohne Monitoring-Berichte funktionieren

Ein weiteres häufiges Problem ist die Diskrepanz zwischen den Erwartungen an die Wiederherstellung des Geschäftsbetriebs und den tatsächlichen Backup-Kapazitäten.

Welche Backup-Methode die schnellste ist, hängt davon ab, worauf Sie Wert legen. Was die Backup-Geschwindigkeit angeht, sind inkrementelle Backups am schnellsten, da sie nur die Daten erfassen, die sich seit dem letzten Backup geändert haben, anstatt alles von Grund auf neu zu kopieren. Vollständige Backups sind am langsamsten, erstellen jedoch eine vollständige, eigenständige Kopie. Differenzielle Backups liegen dazwischen und erfassen alle Änderungen seit dem letzten vollständigen Backup.

Für die meisten Unternehmen lautet die praktische Antwort: eine Kombination aus beidem – inkrementelle Backups oder Snapshot-Backups, die mehrmals täglich durchgeführt werden, sowie ein wöchentliches vollständiges Backup . Dies sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit, Speichereffizienz und Wiederherstellungszeit.

Die Zeitvorgabe für die Wiederherstellungszeit (RTO) ist die maximale Zeitspanne, die Ihr Unternehmen nach einem Datenverlust als Ausfallzeit verkraften kann. Das Ziel des Wiederherstellungspunktes (RPO) hingegen ist die maximale Datenmenge, deren Verlust sich Ihr Unternehmen leisten kann, gemessen in Zeit.

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