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So automatisieren Sie das Anlegen lokaler Druckerzuordnungen per GPO und PowerShell

von Team Ninja
How to Automate the Creation of Local Printer Mappings via GPO and PowerShell blog banner image

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Schlüsselpunkte

  • Druckerzuordnung mit Gruppenrichtlinieneinstellungen (GPP) automatisieren: Erstellen Sie ein GPO, das mit der gewünschten Organisationseinheit (OU) verknüpft ist, und fügen Sie anschließend unter Benutzerkonfiguration > Einstellungen > Systemsteuerungseinstellungen > Drucker einen freigegebenen Drucker samt Freigabepfad hinzu (\\print-server-name\printer-share-name). Aktivieren Sie die Zielgruppenadressierung auf Elementebene, um den Drucker auf bestimmte Benutzer:innen oder Gruppen einzugrenzen, und führen Sie dann gpupdate /force auf den Zielgeräten aus, um die Einstellungen anzuwenden.
  • Druckerzuordnung mit PowerShell automatisieren: Nutzen Sie Add-Printer -ConnectionName, um einen freigegebenen Drucker über einen Druckserver zuzuordnen, oder kombinieren Sie Add-PrinterPort und Add-Printer -DriverName, um einen lokalen Drucker direkt per IP-Adresse zuzuordnen. Mit Set-Printer -IsDefault $true legen Sie den Standarddrucker fest. Das Skript lässt sich manuell, über RMM oder im Rahmen einer größeren Bereitstellung ausführen.
  • Druckerzuordnung mit PowerShell und An-/Abmeldeskripten automatisieren: Speichern Sie ein PowerShell-Skript zur Druckerzuordnung in einem freigegebenen Pfad und starten Sie es bei jeder Benutzersitzung automatisiert, entweder über schtasks /create … /sc onlogon oder indem Sie es im GPO unter Benutzerkonfiguration > Windows-Einstellungen > Skripts (Anmelden/Abmelden) als Anmeldeskript hinterlegen.
  • Statusverfolgung über die Registry nutzen: Schreiben Sie nach einer erfolgreichen Druckerzuordnung mit Set-ItemProperty einen Zeitstempel und die Druckerliste in einen eigenen Registry-Schlüssel. Fragen Sie diesen Schlüssel mit Test-Path und Get-ItemProperty ab, damit GPP bereits markierte Geräte überspringt und alle übrigen kennzeichnet.
  • Dynamische, kriterienbasierte Zielgruppenadressierung nutzen: Ermitteln Sie die IP-Adresse eines Geräts mit Get-NetIPAddress oder seine Gruppenmitgliedschaft mit whoami /groups. Rufen Sie anschließend über bedingte Logik (if/elseif) Add-Printer -ConnectionName mit dem Druckerpfad auf, der zum jeweiligen IP-Bereich oder zur jeweiligen Gruppe passt.

Die lokale Druckerzuordnung vereinfacht die Zuweisung von Druckern in großen Umgebungen mit mehreren Abteilungen und sorgt dafür, dass Endbenutzer:innen zuverlässig über die richtigen Geräte drucken. Sie erleichtert die Gerätezuweisung beim Drucken, strafft Arbeitsabläufe und steigert die Produktivität durch nutzerzentrierte Konfigurationen.

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Methoden für eine wirksame lokale Druckerzuordnung

Manuelle Druckerzuweisungen führen häufig zu Fehlern und fehlgeschlagenen Druckaufträgen. Das erhöht das Ticketaufkommen und belastet Techniker:innen zusätzlich. Mit IT-Automatisierung können Techniker:innen Drucker über alle Arbeitsplätze hinweg einheitlich zuweisen und so Prozesse nach dem Imaging sowie die Einarbeitung vereinfachen.

📌 Voraussetzungen:

  • Windows Server 2012 oder neuer
  • Client-Geräte mit Windows 10/11 Pro oder Enterprise
  • Freigegebene Drucker, die in Active Directory veröffentlicht sind
  • Aktivierte Skriptausführung
  • Lokale Drucker mit eigener IP-Adresse
  • Optional: NinjaOne RMM-Plattform

📌 Empfohlene Bereitstellungsstrategien:

Methode wählen

💻
Am besten für einzelne Benutzer:innen
💻💻💻
Am besten für Unternehmen
Methode 1: Drucker über Gruppenrichtlinieneinstellungen (GPP) zuordnen✓
Methode 2: Freigegebene oder lokale Drucker mit PowerShell zuordnen✓✓
Methode 3: Lokale Druckerzuordnung über An-/Abmeldeskripte automatisieren✓✓
Methode 4: Status der Druckerzuordnung in der Registry verfolgen✓✓
Methode 5: Gezielte Skripte anhand dynamischer Kriterien bereitstellen✓✓

Methode 1: Drucker über Gruppenrichtlinieneinstellungen (GPP) zuordnen

📌 Anwendungsfälle: GPP verbindet Benutzer:innen oder Computer automatisiert mit Druckern in der Nähe. Anders als bei alten Anmeldeskripten bleiben die Verbindungen zuverlässig und gehen nach einem Neustart nicht verloren. GPP unterstützt zudem benutzerbezogene und systemweite Druckereinstellungen und bietet damit mehr Kontrolle und Flexibilität.

📌 Voraussetzungen:

  • Gruppenrichtlinienverwaltungs-Konsole (gpmc.msc)
  • Domänenadministrator-Rechte.

⚠️ Wichtig: Prüfen Sie GPPs lokal, bevor Sie sie in einer Organisationseinheit ausrollen. (Siehe ⚠️ Worauf Sie achten sollten.)

  1. Starten Sie die Gruppenrichtlinienverwaltungs-Konsole.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Organisationseinheit (OU) und wählen Sie Gruppenrichtlinienobjekt hier erstellen und verknüpfen….
  3. Navigieren Sie zu folgendem Pfad:

Benutzerkonfiguration > Einstellungen > Systemsteuerungseinstellungen > Drucker

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Drucker, wählen Sie Neu > Freigegebener Drucker und legen Sie die Parameter fest.
    • Aktion: Erstellen
    • Freigabepfad: \\<print-server-name>\<printer share name>
    • Optional können Sie Diesen Drucker als Standarddrucker festlegen aktivieren.

💡 Tipp: Den Freigabepfad finden Sie, indem Sie printmanagement.msc starten und zu Ihrem Druckserver wechseln. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Drucker, wählen Sie Eigenschaften und öffnen Sie dann die Registerkarte Freigabe.

  1. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Gemeinsame Optionen die Zielgruppenadressierung auf Elementebene (ILT) und fügen Sie Ihre Bedingungen hinzu, damit die Einstellung nur bei den angegebenen Kriterien greift.
  2. Öffnen Sie PowerShell auf dem Zielgerät und geben Sie folgenden Befehl ein: gpupdate /force
  3. Überprüfen Sie die Änderungen mit folgendem PowerShell-Befehl:
$computername = # Input your computer name
rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /ge /c"\\$computername"

Methode 2: Freigegebene oder lokale Drucker mit PowerShell zuordnen

📌 Anwendungsfälle: Nutzen Sie PowerShell-Skripte für die Zuordnung lokaler TCP/IP-Drucker oder freigegebener Drucker. Die Skripte in diesem Abschnitt lassen sich außerdem über RMM-Plattformen ausführen und ermöglichen so automatisierte Druckerzuweisungen für Endbenutzer:innen.

📌 Voraussetzungen:

  • Vorinstallierte Druckertreiber.
  • Administratorrechte.

Beispielskript für die Zuordnung freigegebener Drucker:

Das folgende Skript stellt über einen Druckserver eine Verbindung zu freigegebenen Druckern her.

$printersharename = \\<print-server-name>\<printer share name>
# (e.g., \\<print-server-name>\<printer share name>)
Add-Printer -ConnectionName "$printersharename"

💡 Hinweis: Ersetzen Sie die Platzhalter durch die tatsächlichen Werte für den Namen des Druckservers und den Freigabenamen des Druckers.

Beispielskript für die Zuordnung eines lokalen TCP/IP-Druckers:

Dieses Skript erstellt auf einem Endpunkt eine lokale Druckerverbindung, die Aufträge direkt an den Drucker sendet und den Druckserver umgeht.

$portName = "IP_192.168.1.250"
Add-PrinterPort -Name $portName -PrinterHostAddress „192.168.1.250“Add-Printer -Name "Warehouse Zebra Printer" `
-DriverName "Zebra ZP 500 (ZPL)" `
-PortName $portName

💡Hinweis: Ersetzen Sie die Platzhalterwerte durch die tatsächliche IP-Adresse des Zieldruckers und den korrekten, in Ihrem System verfügbaren Treibernamen.

Befehl zum Festlegen eines Standarddruckers:

$name = #insert printer name (e.g., Warehouse Zerbra Printer)
Set-Printer -Name "$name" -IsDefault $true

⚠️ Wichtig: Prüfen Sie die Syntax des Skripts auf Korrektheit, bevor Sie es auf einem lokalen Rechner oder auf mehreren Endpunkten ausführen. (Siehe ⚠️ Worauf Sie achten sollten.)

Methode 3: Lokale Druckerzuordnung über An-/Abmeldeskripte automatisieren

📌 Anwendungsfälle: Nutzen Sie die Aufgabenplanung oder An-/Abmeldeskripte, um Endbenutzer:innen in jeder Sitzung eine einheitliche Druckerzuordnung bereitzustellen. Diese Methode verhindert außerdem Richtlinienabweichungen, da sich die Konfiguration beim nächsten Auslösen automatisiert selbst korrigiert.

📌 Voraussetzungen:

  • Gruppenrichtlinienverwaltungs-Konsole (gpmc.msc)
  • Domänenadministrator-Rechte.
  • Zugriff auf die Aufgabenplanung.

Beispiel für ein Anmeldeskript über eine Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten:

Erstellen Sie ein eigenes Skript für die lokale Druckerzuordnung oder wählen Sie eines der Beispielskripte aus Methode 2. Speichern Sie Ihr Skript als .ps1-Datei unter dem Pfad Ihrer Wahl. In diesem Beispiel wird das Skript unter "C:\Scripts\MapPrinters.ps1" abgelegt.

schtasks /create /tn „MapPrinters“ /tr "powershell.exe -File C:\Scripts\MapPrinters.ps1" /sc onlogon /ru SYSTEM

💡 Hinweis: MapPrinters.ps1 ist standardmäßig nicht vorhanden und muss von Administrator:innen manuell mit der erforderlichen Logik für die Druckerzuordnung erstellt werden. Legen Sie das Skript anschließend auf dem Domain-Controller ab, damit Active Directory darauf zugreifen und es über An- oder Abmeldeskripte verteilen kann.

Anmeldeskript per GPO konfigurieren:

Alternativ lassen sich Anmeldeskripte in der Gruppenrichtlinienverwaltungs-Konsole konfigurieren.

  1. Öffnen Sie gpmc.msc und erstellen Sie ein GPO, das mit Ihrer Ziel-OU verknüpft ist, oder bearbeiten Sie ein vorhandenes.
  2. Navigieren Sie zu folgendem Pfad:

Benutzerkonfiguration > Windows-Einstellungen > Skripts (Anmelden/Abmelden)

  1. Fügen Sie das gewünschte Skript als Anmeldeskript hinzu, indem Sie die passende .ps1-Datei auswählen.
  2. Konfigurieren Sie die Richtlinie Skriptausführung aktivieren, um die Ausführung von Skripten zuzulassen. Gehen Sie dazu zu:

Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows PowerShell > Skriptausführung aktivieren

Methode 4: Status der Druckerzuordnung in der Registry verfolgen

📌 Anwendungsfälle: Nutzen Sie die Registry, um Geräte mit Konfigurationen zur Druckerzuordnung zu markieren. So kann die GPP-Zielgruppenadressierung auf Elementebene (ILT) eine erneute Zuordnung überspringen, sobald der Schlüssel vorhanden ist. Zusätzlich können Techniker:innen Endpunkte abfragen und nicht konforme Geräte für eine erneute Zuordnung schnell identifizieren.

⚠️ Warnung: Fehlkonfigurationen in der Registry können zu Systeminstabilität führen und die Geräteleistung beeinträchtigen. (Siehe ⚠️ Worauf Sie achten sollten.)

Beispiel für ein PowerShell-Skript, das Geräte mit erfolgreicher Druckerzuordnung markiert:

New-Item -Path "HKCU:\Software\Org\PrinterMapping" -Force
Set-ItemProperty -Path "HKCU:\Software\Org\PrinterMapping" -Name "LastMapped" -Value (Get-Date).ToString(„u“)
Set-ItemProperty -Path "HKCU:\Software\Org\PrinterMapping" -Name "MappedPrinters" -Value "Accounting-Printer, Warehouse Zebra"

Beispiel für eine PowerShell-Abfrage der Registry-Markierungen:

if (Test-Path 'HKCU:\Software\Org\PrinterMapping') { Get-ItemProperty 'HKCU:\Software\Org\PrinterMapping' } else { ‚Missing‘ }

Methode 5: Gezielte Skripte anhand dynamischer Kriterien bereitstellen

📌 Anwendungsfälle: Stellen Sie dynamische Skripte bereit, um IP- und gruppenbasierte Endpunktdaten zu erfassen und die Druckerzuweisung nach Standort und Abteilung der Benutzer:innen zu automatisieren. Als Anmeldeskript eingesetzt, bleiben die Druckerzuweisungen dauerhaft korrekt und Fehldrucke sowie Fehler nehmen ab.

⚠️ Warnung: Dynamische Skripte sind leistungsfähig, aber auch riskant: Unklare Anforderungen, mangelhafte Validierung und fehlende Schutzmechanismen können zu Fehlkonfigurationen führen. (Siehe ⚠️ Worauf Sie achten sollten.)

Beispiel für ein IP-basiertes Targeting-Skript in PowerShell:

$ip = (Get-NetIPAddress -AddressFamily IPv4 | Where-Object {$_.PrefixOrigin -eq "Dhcp" }).IPAddress
if ($ip -like "192.168.10.*") {
Add-Printer -ConnectionName "\\PrintServer01\Accounting-Printer"
}
elseif ($ip -like "192.168.20.*") {
Add-Printer -ConnectionName "\\PrintServer01\Sales-Printer"
}

💡 Hinweis: Ersetzen Sie den Platzhalter für den Gruppennamen durch eine Gruppe, die in Ihrem Active Directory tatsächlich existiert. Passen Sie außerdem den Druckerpfad an die richtige Druckerfreigabe in Ihrer Umgebung an.

Beispiel für ein gruppenbasiertes Targeting-Skript in PowerShell:

$groups = (whoami /groups)
if ($groups -match "Accounting") {
Add-Printer -ConnectionName "\\PrintServer01\Accounting-Printer"
}

⚠️ Worauf Sie achten sollten

Risiken

Mögliche Folgen

Gegenmaßnahmen

Ungetestete GPPs ausrollenGPPs können Fehlkonfigurationen verbergen, die lokale Druckerzuordnungen massiv beeinträchtigen.Testen Sie Konfigurationen in einer kontrollierten Umgebung, um Wirkung und Gültigkeit vor dem breiten Rollout zu prüfen.
Fehlerhafte SkriptsyntaxFehlerhafte Skripte können Fehler verursachen und verhindern, dass Konfigurationen zur Druckerzuordnung erfolgreich angewendet werden.Testen Sie Skripte lokal auf Gültigkeit und rollen Sie sie dann schrittweise aus, um die Auswirkungen nach und nach zu beobachten und Risiken zu senken.
Fehlkonfigurationen in der RegistryFalsche Änderungen in der Registry können Leistung und Stabilität von Geräten erheblich beeinträchtigen.Sichern Sie Ihre Windows-Registry, bevor Sie Änderungen vornehmen, damit Sie bei Fehlkonfigurationen problemlos zurücksetzen können.
Schlecht geschriebene dynamische SkripteDynamische Skripte sind zwar leistungsfähig, bringen aber Fehlerquellen mit sich, da sie von mehreren Faktoren abhängen. Das kann zu falschen Druckerzuordnungen führen.Validieren Sie Skripte sorgfältig, verwenden Sie bei Gruppenprüfungen klare Namenskonventionen und achten Sie beim Einsatz dynamischer Skripte auf VPNs.

Fehlerbehebung bei der lokalen Druckerzuordnung

Beim Hinzufügen lokaler Drucker per GPO und Skript kann einiges schiefgehen. In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen Lösungen für die häufigsten Probleme bei der Zuordnung lokaler Drucker.

Problem 1: Drucker erscheint nicht, wenn er per GPO hinzugefügt wird

Öffnen Sie eine PowerShell-Eingabeaufforderung und führen Sie folgendes Skript aus: gpresult /h report.html

Öffnen Sie report.html und prüfen Sie, ob die angewendeten Konfigurationen korrekt sind. Stellen Sie außerdem sicher, dass das GPO mit der richtigen OU verknüpft und die Freigabeberechtigung des Zieldruckers aktiviert ist.

Problem 2: Probleme bei der Treiberinstallation

Die lokale Druckerzuordnung kann fehlschlagen, wenn der Treiber eines Druckers per Richtlinie blockiert ist oder der falsche Treiber installiert wurde. Installieren Sie die Druckertreiber deshalb vorab auf dem Zielendpunkt, entweder manuell oder mit dem Cmdlet Add-PrinterDriver.

Darüber hinaus können Sie gpmc.msc starten und ein mit der Ziel-OU verknüpftes GPO erstellen oder bearbeiten. Navigieren Sie zu Computerkonfiguration > Richtlinien > Administrative Vorlagen > Drucker, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Point and Print-Einschränkungen, bearbeiten Sie die Einstellung und geben Sie die Namen Ihrer Zieldruckserver an.

Problem 3: Skript wird nicht ausgeführt

Öffnen Sie gpmc.msc, erstellen oder bearbeiten Sie ein GPO und navigieren Sie zu Computerkonfiguration > Windows-Komponenten > Windows PowerShell. Konfigurieren Sie die Richtlinie Skriptausführung aktivieren und wählen Sie Lokale Skripts und remote signierte Skripts zulassen.

Techniker:innen können Skripten zudem eine einfache Protokollierung hinzufügen, etwa Out-File C:\Temp\MapPrinters.log -Append, um stille Fehlschläge zu vermeiden.

Problem 4: Registry-Schlüssel fehlen

Prüfen Sie, ob Sie die richtige Registry-Struktur ansprechen. Führen Sie das Skript für benutzerbezogene Drucker im Kontext der Benutzer:innen aus und fragen Sie die HKCU-Struktur ab. Systemweite Zuordnungen sollten dagegen HKLM verwenden.

Das sollten Sie bei der Verwaltung lokaler Drucker auf Endpunkten beachten

Die lokale Druckerzuordnung vereinfacht die Verteilung von Druckaufträgen auf die Drucker einer Umgebung. Sie ist für sich genommen schon ein starkes Tool. Mit den folgenden Überlegungen holen Sie noch mehr heraus.

Doppelte Drucker vermeiden

Wird dasselbe Skript mehrfach ausgeführt, können versehentlich doppelte Drucker entstehen, was unnötig Zeit kostet. Fügen Sie Get-Printer -Name "PrinterName" in Ihr Skript ein, damit es prüft, ob ein Drucker bereits vorhanden ist, und Dubletten vermeidet.

Fallback für offline Drucker

Nicht erreichbare Drucker können zu langsamen Anmeldezeiten und fehlgeschlagenen Zuordnungen führen. Um nicht reagierende Drucker oder Server bei der Zuordnung zu überspringen, fügen Sie Test-Connection -Quiet -Count 3 „PrinterName“ in ein PowerShell-Skript ein.

Druckerberechtigungen

Selbst bei einer gut umgesetzten lokalen Druckerzuordnung können Benutzer:innen ohne die richtigen Freigabeberechtigungen nicht drucken. Starten Sie printmanagement.msc, navigieren Sie bei Ihrem Zieldrucker zu Druckereigenschaften > Sicherheit und stellen Sie sicher, dass die passenden Gruppen über Druckrechte verfügen.

NinjaOne-Services zur Automatisierung der lokalen Druckerverwaltung

NinjaOne bietet automatisierte Services, mit denen MSPs und interne IT-Abteilungen dynamische Druckerzuweisungen im großen Maßstab bereitstellen können.

NinjaOne-ServiceDefinitionNutzen für die lokale Druckerzuordnung
Entfernte PowerShellMit Remote PowerShell können Techniker:innen Skripte aus der Ferne in Echtzeit ausführen.Automatisieren Sie die Bereitstellung von PowerShell-Skripten für die lokale Druckerzuordnung einheitlich und zentral über die gesamte Umgebung hinweg.
Benutzerdefinierte FelderTechniker:innen können benutzerdefinierte Felder nutzen, um Informationen zu einem Endpunkt zu hinterlegen, und erhalten so auf einen Blick tiefere Einblicke in das Gerät.Nutzen Sie benutzerdefinierte Felder, um bestimmte Geräte zu markieren, zu organisieren und gezielt anzusprechen. So wird die Skriptbereitstellung präziser und effizienter.
Echtzeit-Monitoring und automatisierte AlarmierungenErmöglicht die proaktive Überwachung von Endpunkten und das Erstellen benutzerdefinierter Warnmeldungen für eine kürzere Mittlere Reparaturzeit (MTTR).Überwachen Sie die lokale Druckerzuordnung durchgehend und lösen Sie mit Benutzerdefinierten Warnmeldungen automatisiert Korrekturskripte aus. So entfällt vieles an manueller Ausführung.
Richtlinienbasierte AutomatisierungStandardisiert Systemkonfigurationen über alle Endpunkte hinweg und automatisiert Patches für Compliance und Wartung.Nutzen Sie diesen Service, um automatisiert Maßnahmen auszulösen, sobald die Richtlinie zur Druckerzuordnung abweicht, und zwar bevor die Compliance verletzt wird.

Lokale Druckerzuordnung automatisieren: einfachere Verwaltung und Fehlerbehebung

Sie können PowerShell- und Eingabeaufforderungs-Skripte nutzen, um die Bereitstellung lokaler Drucker zu automatisieren. Wenn Sie Skripte bei der Anmeldung automatisiert ausführen lassen, sorgen Sie zudem für Einheitlichkeit bei allen Benutzer:innen in der Umgebung.

Für zentrale Bereitstellungen können Sie GPOs verwenden, um Zuordnungen freigegebener Drucker zu konfigurieren, kombiniert mit Registry-Markierungen für die Zielgruppenadressierung auf Elementebene. Alternativ setzen Sie auf eine einheitliche Plattform für IT-Operations wie NinjaOne, um die Transparenz über Endpunkte und die granulare Automatisierung druckerbezogener Richtlinien zu verbessern.

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Quick-Start-Guide

NinjaOne bietet Funktionen, um lokale Druckerzuordnungen zu automatisieren. Konkret:

  1. Es gibt ein natives Skript namens „Netzwerkdrucker hinzufügen“, mit dem Sie:
    • einen freigegebenen Netzwerkdrucker hinzufügen oder entfernen
    • den Drucker als computerbezogene Verbindung konfigurieren
    • die Druckerzuordnung für alle Benutzerprofile anwenden
  2. Das Skript lässt sich in der Automatisierungsbibliothek von NinjaOne verwenden. Das heißt, Sie können:
    • es auf mehreren Geräten bereitstellen
    • die Druckerzuordnung planen
    • es über Richtlinien anwenden

Die wichtigsten Details:

  • Das Skript ist für das Hinzufügen freigegebener Netzwerkdrucker ausgelegt
  • Es wirkt für alle Benutzerprofile auf dem Computer
  • Es lässt sich über die Plattform von NinjaOne unkompliziert bereitstellen und automatisieren

FAQs

Bei Druckern, die per PowerShell zugeordnet wurden, heben Sie die Zuordnung eines bestimmten Geräts mit Remove-Printer -Name „PrinterName“ auf.

Bei Druckern, die per GPO bereitgestellt wurden, bearbeiten Sie den verknüpften GPP-Eintrag und ändern die Aktion von „Aktualisieren“ auf „Löschen“. Führen Sie anschließend gpupdate /force auf den Zielgeräten aus, um die Entfernung zu übertragen. Bei Druckern, die über Registry-Markierungen zugeordnet wurden, sollten Sie zusätzlich den zugehörigen Registry-Schlüssel löschen, damit die Tracking-Logik keinen veralteten Status „zugeordnet“ meldet.

Nutzen Sie die weiter oben in diesem Leitfaden beschriebene Methode mit Registry-Markierungen. So können Techniker:innen Geräte gesammelt abfragen und fehlende oder veraltete Einträge kennzeichnen. Die beste RMM-Software geht noch weiter und ergänzt benutzerdefinierte Felder sowie eine zentrale Berichterstattung. IT-Teams erhalten damit einen Überblick über die Compliance der Druckerzuordnung im gesamten Bestand, statt jeden Rechner einzeln über Get-Printer prüfen zu müssen.

Die Zuordnung eines Druckers stellt nur die Verbindung her, sie erteilt jedoch keine Druckrechte. Das Konto oder die Gruppe der Benutzer:innen benötigt zusätzlich die Berechtigung „Drucken“ für das freigegebene Druckerobjekt selbst. Diese konfigurieren Sie in der Druckverwaltung unter Druckereigenschaften > Sicherheit. Ohne diese Berechtigungsebene schlägt der Druck auch bei korrekt zugeordnetem Drucker fehl oder es erscheint eine Fehlermeldung wegen verweigerten Zugriffs.

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