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Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ in der Windows-Sicherheit ein- oder ausblenden

von Team Ninja
How to Hide or Show Virus and Threat Protection Page in Windows Security blog banner image

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Die wichtigsten Punkte

Methoden, um die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ in der Windows-Sicherheit zu konfigurieren:

  • GPO konfigurieren: Aktivieren oder deaktivieren Sie im Gruppenrichtlinien-Editor die Richtlinie „Bereich ‚Viren- & Bedrohungsschutz‘ ausblenden“ und starten Sie den Rechner neu, um die Seite aus- oder einzublenden.
  • Registrierungs-Editor nutzen: Legen Sie im Registrierungsschlüssel des Windows Defender Security Center den DWORD-Wert UILockdown an oder ändern Sie ihn und starten Sie den Rechner neu, damit die Änderung greift.
  • Skripte per PowerShell bereitstellen: Führen Sie PowerShell-Befehle als Administrator:in aus, um den Registrierungswert UILockdown zu setzen und das Ein- oder Ausblenden der Seite auf allen Endpunkten zu automatisieren.
  • REG-Datei verwenden: Erstellen und führen Sie eine REG-Datei zusammen, die den Wert UILockdown hinzufügt oder entfernt, um die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ schnell aus- oder einzublenden.

Die Seite Viren- & Bedrohungsschutz in der Windows-Sicherheit gibt Benutzer:innen Zugriff auf die Einstellungen von Microsoft Defender Antivirus, auf Überprüfungsergebnisse und auf den Bedrohungsverlauf. Die Seite ist nützlich, weil sie für Transparenz in Sicherheitsfragen sorgt.

Manche Administrator:innen blenden die Seite auf verwalteten Systemen jedoch aus, um den Zugriff durch Benutzer:innen oder Manipulationen zu verhindern. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ in der Windows-Sicherheit ein- oder ausblenden.

Sorgen Sie für Schutz, indem Sie Patches und Richtlinien für die Endpunkt-Sicherheit über eine einzige, einheitliche Plattform verwalten.

So funktioniert NinjaOne

Diese Möglichkeiten gibt es, um die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ in der Windows-Sicherheit ein- oder auszublenden

Sie können die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ der Windows-Sicherheit über den Gruppenrichtlinien-Editor anpassen, über den Registrierungs-Editor konfigurieren, per PowerShell-Skript steuern oder mit einer REG-Datei ausblenden, die Sie erstellen und zusammenführen.

📌 Voraussetzungen:

  • Windows 11 Pro, Enterprise und Education
  • Installiertes und aktives Microsoft Defender Antivirus
  • App „Windows-Sicherheit“

📌 Empfohlene Bereitstellungsstrategien:

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Am besten für Einzelanwender:innen

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Am besten für Unternehmen

Methode 1: Über den Gruppenrichtlinien-Editor ein- oder ausblenden✓
Methode 2: Mit dem Registrierungs-Editor konfigurieren✓
Methode 3: PowerShell-Skript für die Automatisierung nutzen✓
Methode 4: REG-Datei erstellen und zusammenführen✓

Sehen Sie sich das Video an und erfahren Sie genau, wie Sie die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ in der Windows-Sicherheit ein- oder ausblenden.

Methode 1: Über den Gruppenrichtlinien-Editor (GPO) ein- oder ausblenden

Mit dieser Methode verwalten Sie Systemeinstellungen über eine grafische Benutzeroberfläche (GUI). Die Windows-Sicherheitseinstellungen per GPO anzupassen, ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie eine GUI dem Bearbeiten der Registrierung vorziehen oder mehrere Rechner verwalten.

📌 Anwendungsfall: IT-Administrator:innen, die Richtlinien auf mehreren Endpunkten verwalten möchten

📌 Voraussetzung: Administratorrechte

  1. Drücken Sie die Windows-Taste, geben Sie gpedit.msc ein und drücken Sie dann die Eingabetaste, um den Gruppenrichtlinien-Editor zu öffnen.
  2. Navigieren Sie zu: Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows-Sicherheit > Viren- & Bedrohungsschutz
  3. Doppelklicken Sie auf Bereich „Viren- & Bedrohungsschutz“ ausblenden.
  4. Legen Sie fest:
    • Aktiviert = Blendet die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ aus
    • Deaktiviert oder Nicht konfiguriert = Blendet die Seite ein
  5. Klicken Sie auf Übernehmen und dann auf OK.
  6. Starten Sie den Computer neu, um die Änderungen zu übernehmen.

Methode 2: Mit dem Registrierungs-Editor konfigurieren

Die Methode über die Windows-Registrierung eignet sich ideal, wenn Sie eine schnelle manuelle Änderung vornehmen möchten und mit dem Bearbeiten der Registrierung vertraut sind.

📌 Anwendungsfall: Einzelanwender:innen, die mit Änderungen auf Systemebene und dem Bearbeiten der Registrierung vertraut sind.

📌 Voraussetzung: Administratorrechte

  1. Drücken Sie Win + R, geben Sie regedit ein und drücken Sie dann die Eingabetaste.
  2. Navigieren Sie zu: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender Security Center\Virus and threat protection
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den rechten Bereich, klicken Sie auf Neu und wählen Sie dann DWORD-Wert (32-Bit):
    • Name: UILockdown
    • Wert:
      1. 1 = Seite ausblenden
      2. 0 = Seite einblenden
  4. Starten Sie den Computer neu, um die Änderungen zu übernehmen.

⚠️ Warnung: Achten Sie darauf, einen DWORD-Wert zu erstellen, damit die Änderungen wirksam werden. (Mehr dazu finden Sie unter: Darauf sollten Sie achten)

Methode 3: PowerShell-Skript für die Automatisierung nutzen

Eine weitere Möglichkeit sind PowerShell-Befehle, mit denen Sie das Ein- und Ausblenden der Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ automatisieren. Damit ist PowerShell die ideale Methode für IT-Administrator:innen, die die Einstellungen auf mehreren Computern ändern müssen.

📌 Anwendungsfall: IT-Administrator:innen, die die Funktion auf verschiedenen Endpunkten automatisieren möchten

📌 Voraussetzung: Administratorrechte

  1. Drücken Sie Win + X und klicken Sie dann auf Terminal (Administrator).
  2. Kopieren Sie die passenden Skripte je nach Bedarf in die Eingabeaufforderung und drücken Sie dann die Eingabetaste:
    • Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ ausblenden:
      New-Item -Path "HKLM:\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender Security Center\Virus and threat protection" -Force | Out-Null
      Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender Security Center\Virus and threat protection"
      -Name "UILockdown" -Value 1
    • Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ einblenden:
      Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender Security Center\Virus and threat protection"
      -Name "UILockdown" -Value 0
  3. Starten Sie den Computer neu, um die Änderungen zu übernehmen.

⚠️ Warnung: Testen Sie das Skript auf einem separaten Gerät, bevor Sie es auf mehreren Endpunkten bereitstellen. Fehler im Skript können zu systemweiten Problemen führen. (Mehr dazu finden Sie unter: Darauf sollten Sie achten)

Methode 4: REG-Datei erstellen und zusammenführen

Diese Methode richtet sich zwar eher an IT-Administrator:innen, doch auch Privatanwender:innen können REG-Dateien erstellen und zusammenführen.

📌 Anwendungsfall: IT-Administrator:innen, die eine REG-Datei bereitstellen möchten, um die Konfiguration auf verschiedenen Rechnern zu automatisieren.

  1. Drücken Sie die Windows-Taste, geben Sie Notepad ein und drücken Sie dann die Eingabetaste.
  2. Kopieren Sie die Skripte (separate Dateien) und benennen Sie sie entsprechend dem unten angegebenen Dateinamen:
    • Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ ausblenden:
    • Dateiname: Hide_Virus_and_threat_protection_page_in_Windows_Security.reg
      Windows Registry Editor Version 5.00
      [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender Security Center\Virus and threat protection]
      "UILockdown"=dword:00000001
    • Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ einblenden:
    • Dateiname: Show_Virus_and_threat_protection_page_in_Windows_Security.reg
      Windows Registry Editor Version 5.00
      [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender Security Center\Virus and threat protection]
      "UILockdown"=-
  3. Doppelklicken Sie auf die REG-Datei, um sie zusammenzuführen.
  4. Klicken Sie auf Ausführen, Ja und/oder OK, um das Zusammenführen zu bestätigen.

⚠️ Warnung: Achten Sie darauf, die Datei unter dem angegebenen Dateinamen zu speichern, damit aus dem Text eine REG-Datei wird. (Mehr dazu finden Sie unter: Darauf sollten Sie achten.)

⚠️Darauf sollten Sie achten

Risiken

Mögliche Folgen

Korrekturmaßnahmen

Falscher DateitypEin Eintrag im Registrierungs-Editor, der kein DWORD-Wert ist, ändert die Einstellungen der Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ in der Regel nicht.Wenn Sie einen falschen Eintrag erstellt haben, löschen Sie ihn sofort: Klicken Sie ihn mit der rechten Maustaste an und drücken Sie Entf.

Erstellen Sie einen neuen Eintrag und achten Sie darauf, dass es ein DWORD-Wert (32-Bit) ist.

Skripte nicht getestetTesten Sie ein PowerShell-Skript immer auf einem lokalen Rechner, bevor Sie es auf verschiedenen Geräten bereitstellen.

Fehlerhafte Skripte können zu inkompatiblen Registrierungsschlüsseln führen.

Wenden Sie die Änderungen zunächst auf einem lokalen Rechner an, um zu prüfen, ob die Konfiguration das gewünschte Ergebnis bringt.

Bearbeiten und testen Sie das Skript so lange, bis das Ergebnis stimmt.

Fehlerhafter REG-CodeDas Kopieren fehlerhafter REG-Dateicodes kann zu Systemproblemen führen, sobald Sie die Dateien zusammenführen oder ausführen.Kopieren Sie das Skript korrekt oder wählen Sie eine andere Methode, wenn Sie sich beim Erstellen einer REG-Datei unsicher fühlen.
Übersehene BedrohungenEine ausgeblendete Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ kann dazu führen, dass Benutzer:innen Bedrohungen oder Vorfälle weniger wahrnehmen. Bleiben diese ungelöst, kann das die Leistung Ihres Computers beeinträchtigen.Wenn Sie über Malware-Angriffe benachrichtigt werden, sollten Sie die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ umgehend wieder einblenden.

Das sollten Sie beim Ein- oder Ausblenden der Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ bedenken

Berücksichtigen Sie die folgenden Punkte, bevor Sie die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ ein- oder ausblenden. Sie wirken sich darauf aus, wie Sie mit der App arbeiten, und sprechen unter Umständen dafür, die Seite sichtbar zu lassen.

Keine Auswirkung auf den Defender-Dienst

Das Ausblenden der Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ betrifft nur das, was Sie sehen und bedienen können. Die Einstellung hindert Defender nicht daran, nach Bedrohungen zu suchen, den Echtzeitschutz auszuführen und Updates zu erhalten.

So können IT-Administrator:innen auf mehreren Endpunkten eine aufgeräumte Oberfläche durchsetzen und gleichzeitig den Schutz durch Defender aufrechterhalten.

Unternehmensumgebungen

Sie können die Defender-Konfiguration weiterhin über GPO, PowerShell und andere Wege verwalten. Selbst wenn die Defender-Oberfläche ausgeblendet ist, können IT-Administrator:innen weiterhin Überprüfungszeitpläne konfigurieren, Ausschlüsse festlegen, Überprüfungen starten oder überwachen und Berichte erfassen. Das ist in verwalteten Umgebungen nützlich, etwa bei Kiosksystemen oder Callcenter-PCs.

Aufmerksamkeit der Benutzer:innen

Wenn die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ ausgeblendet ist, können Sie den Überprüfungsverlauf des Geräts nicht einsehen, keine Überprüfung manuell starten und weder auf den Bedrohungsverlauf noch auf die Einstellungen zugreifen. Durch den eingeschränkten Zugriff nehmen Benutzer:innen Bedrohungen oder Vorfälle möglicherweise weniger wahr, sofern sie nicht über Alarmierungen informiert werden.

Um Überprüfungen durchzuführen oder den Verlauf einzusehen, müssen Sie die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ wieder sichtbar machen.

Automatisieren Sie Ihre Sicherheit, indem Sie Skripte und Richtlinien auf mehrere Endpunkte ausrollen.

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Sicherheitstransparenz steuern: Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ in der Windows-Sicherheit ein- oder ausblenden

Die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ in der Windows-Sicherheit zeigt die Einstellungen von Microsoft Defender Antivirus, Überprüfungsergebnisse, den Bedrohungsverlauf und ähnliche Informationen an. Da diese Informationen sensibel sind, blenden manche IT-Administrator:innen die Seite aus, um den Zugriff durch Benutzer:innen oder Manipulationen zu verhindern.

Es gibt verschiedene Methoden, um die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ in der Windows-Sicherheit auszublenden: über den Gruppenrichtlinien-Editor, über den Registrierungs-Editor, mit einem PowerShell-Skript oder mit einer REG-Datei.

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FAQs

Administrator:innen blenden die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ häufig aus, damit Endbenutzer:innen keine Antiviren-Einstellungen ändern, Schutzfunktionen deaktivieren oder Ausschlüsse anlegen können, die die Gerätesicherheit schwächen. Das ist in verwalteten Umgebungen üblich, in denen Sicherheitsrichtlinien zentral durchgesetzt werden.

Nein. Durch das Ausblenden der Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ entfällt lediglich der Zugriff der Benutzer:innen auf diesen Bereich der App „Windows-Sicherheit“. Microsoft Defender Antivirus läuft weiterhin im Hintergrund und schützt das Gerät gemäß den konfigurierten Richtlinien.

Nein, denn das Ausblenden der Seite verhindert lediglich, dass unbefugte Benutzer:innen Sicherheitseinstellungen ändern. Ihre Schutzmaßnahmen bleiben wirksam, unabhängig davon, ob die Seite „Viren- & Bedrohungsschutz“ ausgeblendet ist oder nicht.

„Viren- & Bedrohungsschutz“ ist ein Bestandteil der App „Windows-Sicherheit“ und gibt Benutzer:innen Zugriff auf verschiedene Funktionen, darunter Antiviren-Funktionen, Überprüfungsergebnisse und Schutzeinstellungen. Microsoft Defender Antivirus dagegen ist die integrierte Scan-Engine, die Malware, Ransomware und andere Bedrohungen erkennt und blockiert.

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