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So zeigen Sie verfügbare Wiederherstellungspunkte in Windows 11 an

von Team Ninja
How to View Available Restore Points in Windows 11 blog banner image

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Die Systemwiederherstellung in Windows 11 ermöglicht es Ihnen, Momentaufnahmen Ihres Systems zu erstellen, sogenannte Wiederherstellungspunkte. Wenn etwas schiefläuft, können Sie Systemdateien und Einstellungen auf einen früheren Stand zurücksetzen, ohne dass persönliche Daten davon betroffen sind.

Verfügbare Wiederherstellungspunkte anzuzeigen ist wichtig für die Fehlerbehebung, die Wiederherstellung und die Stabilität des Systems. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen mehrere Methoden, um verfügbare Wiederherstellungspunkte in Windows 11 anzuzeigen.

🎥 Starten Sie das Video und achten Sie darauf, was passiert: So zeigen Sie verfügbare Wiederherstellungspunkte in Windows 11 an.

📌 Empfohlene Vorgehensweisen:

Klicken Sie, um eine Methode zu wählen

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Am besten für Einzelanwender:innen

💻💻💻

Am besten für Unternehmen

Methode 1: Über die Oberfläche der Systemwiederherstellung✓
Methode 2: Über die Eingabeaufforderung✓
Methode 3: Über PowerShell✓✓
Methode 4: Einblicke über die Registry✓

So zeigen Sie verfügbare Wiederherstellungspunkte in Windows 11 an

Methode 1: Über die Oberfläche der Systemwiederherstellung

📌 Anwendungsfälle: Nutzen Sie diesen Weg, wenn Sie einen einfachen, geführten Ablauf bevorzugen, um Wiederherstellungspunkte anzuzeigen und einen früheren Stand wiederherzustellen, ganz ohne technische Vorkenntnisse.

📌 Voraussetzungen: Der Computerschutz muss für das Systemlaufwerk aktiviert sein. (Siehe Punkt 1 unter ⚠️ Darauf sollten Sie achten.)

  1. Drücken Sie Win + R, um das Dialogfeld Ausführen zu öffnen.
  2. Geben Sie rstrui ein und drücken Sie die Eingabetaste, um das Tool Systemwiederherstellung zu starten.
  3. Klicken Sie im Fenster der Systemwiederherstellung auf Weiter.
  4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Weitere Wiederherstellungspunkte anzeigen, um alle verfügbaren Wiederherstellungspunkte einzublenden.
  5. Wählen Sie einen Wiederherstellungspunkt aus, um dessen Details zu sehen. (Sie können das System über diese Oberfläche auch direkt wiederherstellen.)

Methode 2: Über die Eingabeaufforderung

📌 Anwendungsfälle: Nutzen Sie diesen Weg, wenn Sie Daten zu Wiederherstellungspunkten schnell und skriptfähig prüfen möchten, ohne auf grafische Tools angewiesen zu sein.

📌 Voraussetzungen: Für diese Methode benötigen Sie Administratorrechte und Grundkenntnisse der Eingabeaufforderung.

  1. Drücken Sie Win + X und wählen Sie Windows Terminal (Administrator) oder Eingabeaufforderung (Administrator). (Siehe Punkt 2 unter ⚠️ Darauf sollten Sie achten.)
  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus: vssadmin list shadows

Angezeigt wird eine Liste der Schattenkopien (zu denen auch die Wiederherstellungspunkte gehören) mit Details wie Erstellungszeitpunkt, Schattenkopie-ID und Volumename. (Siehe Punkt 3 unter ⚠️ Darauf sollten Sie achten.)

💡Hinweis: Diese Methode kennzeichnet die Einträge nicht ausdrücklich als „Wiederherstellungspunkte“, die Schattenkopien entsprechen ihnen aber.

Methode 3: Über PowerShell

📌 Anwendungsfälle: Nutzen Sie diesen Weg für eine detaillierte, filterbare Übersicht der Wiederherstellungspunkte oder wenn Sie deren Daten in Skripte oder Systemberichte einbinden möchten.

📌 Voraussetzungen: Für diese Methode benötigen Sie Administratorrechte und Grundkenntnisse in PowerShell.

  1. Drücken Sie Win + S und suchen Sie nach PowerShell.
  2. Klicken Sie in den Suchergebnissen mit der rechten Maustaste auf Windows PowerShell und wählen Sie Als Administrator ausführen. (Siehe Punkt 4 unter ⚠️ Darauf sollten Sie achten.)
  3. Führen Sie diesen Befehl aus: Get-ComputerRestorePoint | Format-Table -AutoSize

Es erscheint eine Tabelle mit Sequenznummer, Beschreibung, Ereignistyp und Erstellungszeitpunkt jedes Wiederherstellungspunkts.

Methode 4: Einblicke über die Registry

📌 Anwendungsfälle: Nutzen Sie diesen Weg, wenn Sie das Verhalten von Wiederherstellungspunkten, deren Aufbewahrungseinstellungen oder die Konfiguration der Richtlinie für Compliance- oder Diagnosezwecke prüfen.

📌 Voraussetzungen: Für diese Methode benötigen Sie Administratorrechte und ein Verständnis des Aufbaus der Windows-Registry.

⚠️ Warnung: Änderungen an den Registry-Einstellungen können bei falscher Ausführung zu Systemproblemen führen. Gehen Sie vorsichtig vor und sichern Sie die Registry, bevor Sie Änderungen vornehmen. (Siehe Punkt 5 unter ⚠️ Darauf sollten Sie achten.)

  1. Drücken Sie Win + R, um das Dialogfeld Ausführen zu öffnen.
  2. Geben Sie regedit ein und drücken Sie die Eingabetaste, um den Registrierungs-Editor zu öffnen.
  3. Navigieren Sie zu: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\SystemRestore

(Siehe Punkt 6 unter ⚠️ Darauf sollten Sie achten.)

Dort können Sie Einstellungen wie RPLifeInterval, LastRestorePoint und RPGlobalInterval einsehen.

💡 Hinweis: Diese Methode zeigt keine tatsächlichen Wiederherstellungspunkte an, hilft aber dabei, die Systemkonfiguration zu verstehen.

⚠️ Darauf sollten Sie achten

Risiken

Mögliche Folgen

Gegenmaßnahmen

rstrui wird gestartet, obwohl der Computerschutz deaktiviert ist.Es werden keine Wiederherstellungspunkte angezeigt, und das Tool meldet unter Umständen, dass die Wiederherstellungsfunktion deaktiviert ist.Öffnen Sie Systemeigenschaften > Computerschutz und aktivieren Sie ihn für das Systemlaufwerk.
vssadmin list shadows wird ohne Administratorrechte ausgeführt.Der Befehl schlägt möglicherweise fehl oder liefert unvollständige Daten.Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung oder Windows Terminal und wählen Sie Als Administrator ausführen.
Schattenkopien werden mit Wiederherstellungspunkten verwechselt.Sie interpretieren Backup-Daten womöglich falsch oder erkennen die tatsächlichen Wiederherstellungspunkte nicht.Lassen Sie sich die benannten Wiederherstellungspunkte per PowerShell auflisten oder prüfen Sie sie über die Benutzeroberfläche der Systemwiederherstellung.
Get-ComputerRestorePoint wird in einer Sitzung ohne erhöhte Rechte ausgeführt.Der Befehl liefert möglicherweise kein Ergebnis oder meldet einen Zugriffsfehler.Starten Sie PowerShell erneut über Als Administrator ausführen.
Ein Registry-Wert wird ohne vorherige Sicherung geändert.Die Systemwiederherstellung funktioniert möglicherweise nicht mehr richtig, oder Werte wie RPLifeInterval werden beschädigt.Exportieren Sie den Schlüssel vorab. Treten Probleme auf, spielen Sie das Backup zurück oder nutzen Sie die Systemwiederherstellung (sofern verfügbar).
Sie navigieren zum falschen Registry-Pfad.Sie ändern womöglich unbeteiligte Systemeinstellungen oder verursachen Instabilität im System.Prüfen Sie den Pfad genau: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\
Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\SystemRestore

Weitere Überlegungen

Das sollten Sie im Umgang mit Wiederherstellungspunkten in Windows 11 unbedingt beachten:

Speicherort der Wiederherstellungspunkte

Wiederherstellungspunkte liegen im versteckten Ordner System Volume Information. Jedes Laufwerk mit aktiviertem Computerschutz verfügt über eine eigene Version dieses Ordners.

Automatisierte Löschung

Windows löscht ältere Wiederherstellungspunkte automatisiert, sobald der zugewiesene Speicherplatz ausgeschöpft ist. Diese Funktion hilft bei der Verwaltung des Speicherplatzes, kann aber dazu führen, dass frühere Punkte verloren gehen.

Manuelle Erstellung

Es ist Best Practice, vor größeren Eingriffen ins System (etwa Änderungen an der Registry oder der Installation von Treibern) manuell einen Wiederherstellungspunkt zu erstellen. So können Sie schnell zurückkehren, falls etwas schiefgeht.

Fehlerbehebung

Wenn beim Anzeigen von Wiederherstellungspunkten Probleme auftreten, helfen diese Schritte weiter:

Keine Wiederherstellungspunkte verfügbar

Stellen Sie sicher, dass der Computerschutz aktiviert ist und ausreichend Speicherplatz zugewiesen wurde. Fehlt eines von beidem, werden keine Wiederherstellungspunkte erstellt oder aufbewahrt.

Wiederherstellungspunkte fehlen

Wie oben beschrieben, wurden ältere Wiederherstellungspunkte womöglich wegen Speicherbeschränkungen automatisiert entfernt oder sind aufgrund der Einstellung RPLifeInterval in der Registry abgelaufen, die deren Aufbewahrungsdauer steuert.

Kein Zugriff auf die Systemwiederherstellung

Lässt sich die Systemwiederherstellung im normalen Modus nicht öffnen, starten Sie sie im abgesicherten Modus oder booten Sie von einem Windows-Installationsmedium, um die Wiederherstellungsoptionen zu erreichen.

Wiederherstellungspunkte optimieren und Windows 11 stabil halten

Verfügbare Wiederherstellungspunkte in Windows 11 anzuzeigen und ihre Bedeutung zu kennen, ist für Wiederherstellung und Wartung des Systems entscheidend. Windows bietet dafür je nach Vorliebe und administrativem Bedarf mehrere Wege.

Kommandozeilen-Tools liefern detaillierte Einblicke in vorhandene Wiederherstellungspunkte, während die Registry-Einstellungen tiefer in die Konfiguration der Systemwiederherstellung blicken lassen und sich für fortgeschrittene Fehlerbehebung eignen. Wer Wiederherstellungspunkte regelmäßig prüft und verwaltet, hält sein System stabil.

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