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Ryuk-Ransomware legt MSP und große Zeitungsverlage lahm und markiert eine gefährliche Wende hin zu koordinierten Angriffen

von Team Ninja
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Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Die wichtigsten Punkte

  • Ryuk-Ransomware nahm Ende 2018 und 2019 stark zu und markierte eine der ersten großen Wellen gezielter Ransomware-Angriffe auf MSPs und Unternehmensnetzwerke.
  • Ryuk-Infektionen folgten häufig auf Kompromittierungen durch Emotet und TrickBot, mit denen Angreifer:innen Anmeldeinformationen stehlen und sich lateral bewegen konnten, bevor sie die Ransomware ausrollten.
  • Die Angreifer:innen gingen beim Ausrollen manuell vor und konnten so sehr präzise und wirkungsvoll zuschlagen.
  • Diese Vorfälle führten die Angreifbarkeit von MSPs vor Augen und unterstrichen die Notwendigkeit eines soliden Managements von Anmeldeinformationen, einer Netzwerksegmentierung und erprobter Prozesse zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle.

Die Zunahme koordinierter Ryuk-Ransomware-Angriffe stellt 2019 eine erhebliche neue Bedrohung für MSPs und deren Kund:innen dar. Das Wichtigste im Überblick.

Ransomware stand bei vielen MSPs ohnehin schon ganz oben auf der Liste der Sicherheitssorgen. Inzwischen setzen Angreifer:innen sie noch strategischer ein und machen sie damit zu einer noch größeren Bedrohung. Um zu verstehen, was diesen neuen Trend so gefährlich macht und was Sie und Ihre Kund:innen künftig anders machen sollten, werfen wir einen Blick auf zwei aktuelle, viel beachtete Angriffe mit Ryuk-Ransomware. (mehr…)

FAQs

Ende 2018 und Anfang 2019 traf Ryuk-Ransomware mehrere Unternehmen, darunter Data Resolution, einen großen Cloud-MSP, und Tribune Publishing. Die Angreifer:innen verschafften sich über kompromittierte administrative Anmeldeinformationen Zugang, verschlüsselten Server und störten in den gesamten USA E-Mail-Dienste, Datenbanken und den Druckbetrieb.

Mit Ryuk vollzog sich der Wandel von automatisierter, spambasierter Ransomware hin zu manuellen, gezielten Operationen. Statt Privatpersonen nahmen die Ryuk-Betreiber:innen große Unternehmen und MSPs ins Visier, um maximalen Schaden anzurichten und höhere Lösegelder zu erzielen.

Ryuk wurde in der Regel nach einer Infektion mit der Malware Emotet oder TrickBot ausgerollt. Diese Trojaner setzten sich im Netzwerk fest, sammelten Anmeldeinformationen ein und ermöglichten die laterale Bewegung, bevor Ryuk manuell gestartet wurde, um kritische Systeme zu verschlüsseln.

Die Systeme von Data Resolution wurden an Heiligabend 2018 gesperrt, woraufhin der MSP sein Netzwerk herunterfahren musste. Kund:innen hatten wochenlang keinen Zugriff auf die gehosteten Microsoft-Dynamics- und E-Mail-Dienste. Das zeigte deutlich, wie ein einziger Sicherheitsvorfall Tausende nachgelagerte Benutzer:innen beeinträchtigen kann.

Die Ryuk-Welle machte deutlich, wie wichtig folgende Maßnahmen sind:

  • MFA (Multi-Factor Authentication) für alle Administrator:innenkonten
  • Netzwerksegmentierung zwischen Kund:innenumgebungen
  • Kontinuierliche Überwachung auf Anzeichen von Emotet- oder TrickBot-Aktivität
  • Offline-Backups, die regelmäßig getestet werden, um die Wiederherstellung nach einer Verschlüsselung sicherzustellen

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