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Statistiken zu Cyberkriminalität und Cybersicherheit für die USA und Großbritannien

von Team Ninja
A graphic with an illustration of a red exclamation mark over a map representing Cybercrime & Cybersecurity Statistics for the US & UK

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Schlüsselpunkte

  • Die Kosten der Cyberkriminalität steigen weltweit rasant an: Für 2025 werden 10,5 Billionen US-Dollar prognostiziert, bis 2031 sogar bis zu 12,2 Billionen US-Dollar. Den größten finanziellen und operativen Schaden verursachen Ransomware und Datenschutzverletzungen.
  • Ransomware und Phishing dominieren die Bedrohungslage: Ransomware ist bei 44 % der Datenschutzverletzungen im Spiel, Phishing macht bis zu 85 % der Angriffe auf britische Unternehmen aus. Damit sind sie die wichtigsten Risiken, die es einzudämmen gilt.
  • Cyberangriffe erfolgen permanent und nehmen weiter zu: Täglich werden mehr als 450.000 neue Malware-Samples entdeckt, und bis 2031 soll alle zwei Sekunden ein Ransomware-Angriff stattfinden. Das zeigt das Ausmaß der weltweiten Bedrohungen für die Cybersicherheit.
  • Unternehmen in Großbritannien und den USA sind von häufigen und teuren Angriffen betroffen, darunter Millionen von Cyberstraftaten pro Jahr in Großbritannien und durchschnittliche Kosten für Datenschutzverletzungen von über 10 Millionen US-Dollar in den USA, dem höchsten Wert weltweit.
  • Bei der Cybersicherheits-Vorbereitung klaffen weiterhin große Lücken: Vielen KMU fehlt eine Cyber-Versicherung oder ein ausreichender Schutz. Das macht Unternehmen anfällig für Phishing, Malware und wiederholte Angriffe, die hohe finanzielle Verluste und Reputationsschäden nach sich ziehen.

Laut Cybersecurity Ventures beliefen sich die Kosten der Cyberkriminalität im Jahr 2025 schätzungsweise auf 10,5 Billionen US-Dollar, und bis 2031 sollen sie auf 12,2 Billionen US-Dollar steigen. Im aktuellen Data Breach Investigations Report von Verizon war bei 44 % der untersuchten Datenschutzverletzungen Ransomware im Spiel, nach 32 % im Vorjahr. Das zeigt, wie weit verbreitet und gravierend die Bedrohungen sind, mit denen Unternehmen und Privatpersonen weltweit zu kämpfen haben. Solche Vorfälle führen häufig zu erheblichen finanziellen Verlusten, Reputationsschäden und massiven Betriebsunterbrechungen.

Dieser Artikel wirft einen Blick auf die neuesten Statistiken zu Bedrohungen der Cybersicherheit in Großbritannien und den USA: auf Kosten, Methoden, aufkommende Trends und die Verbreitung dieser Art von Straftaten.

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Cybersecurity-Statistiken: die Auswahl der Redaktion

  • Unternehmen in Großbritannien waren im ersten Quartal 2026 im Schnitt 1.988 Cyberangriffen pro Tag ausgesetzt. Das entspricht zwar einem Rückgang von 2 % gegenüber dem Vorquartal, ist aber nach wie vor ein hoher Wert und liegt fast gleichauf mit dem Vergleichszeitraum 2025. (Beaming)
  • Seit dem Start des Suspicious Email Reporting Service (SERS) von Action Fraud, dem nationalen Betrugsmeldezentrum Großbritanniens, im April 2020 wurden dort über 41 Millionen Phishing-E-Mails gemeldet (Action Fraud; Bitdefender; WiredGov).
  • Rund jede:r fünfte Verbraucher:in ist auf Betrugsmaschen hereingefallen, insbesondere auf Phishing-Links (Norton).
  • Die durchschnittlichen Kosten der folgenschwersten Datenschutzverletzung bzw. des schwerwiegendsten Angriffs lagen 2025 pro Unternehmen bei 1.600 £. Klammert man Unternehmen ohne Verluste aus, steigt dieser Wert auf 3.550 £. (Cyber Security Breaches Survey 2025 der britischen Regierung).
  • Die USA verzeichnen weltweit die höchsten Kosten für Datenschutzverletzungen: Sie lagen 2025 im Schnitt bei 22 Millionen US-Dollar und damit auf einem Rekordniveau, 9 % über dem Wert von 2024 (IBM Cost of a Data Breach Report 2025).
  • 82 % der US-Unternehmen mit höchstens 500 Beschäftigten haben keine eigene Cyber-Versicherung (Insurance Business).

Globale Statistiken zur Cyberkriminalität: Wie viele Cyberangriffe gibt es weltweit pro Tag?

Immer häufiger hören wir in den Nachrichten von großen Unternehmen, deren Daten gestohlen wurden. Doch wie regelmäßig finden solche Angriffe tatsächlich statt? Und wie sieht der Vergleich zwischen den USA und Großbritannien aus?

  • Mehr als 450.000 neue Schadprogramme werden weltweit jeden Tag entdeckt (AV-TEST).
  • Rund 6 Milliarden Malware-Angriffe wurden 2023 weltweit registriert (Statistica).
  • Bis 2031 wird alle zwei Sekunden ein Unternehmen, ein:e Verbraucher:in oder ein Gerät von einem Ransomware-Angriff betroffen sein (Cybersecurity Ventures).

So verbreitet ist Cyberkriminalität in Großbritannien

Kommt es in Großbritannien regelmäßig zu Cyberstraftaten? Wie oft werden sie gemeldet? Und wie hoch ist der durchschnittliche finanzielle Verlust der Betroffenen? Hier erfahren Sie alles Wichtige:

  • Der jüngste Bericht der britischen Regierung schätzt, dass britische Unternehmen 2024/25 rund 58 Millionen Cyberstraftaten in irgendeiner Form erlebt haben.
  • Dennoch wurden im Jahr bis September 2025 in England und Wales rund 686.000 Fälle von Computermissbrauch* gemeldet (ein Rückgang von 21 % gegenüber 867.000 im Jahr 2024) (Office of National Statistics).

*Eine Computer Misuse Offence bezeichnet das vorsätzliche oder fahrlässige Beschaffen, Offenlegen, Erlangen und Aufbewahren personenbezogener Daten ohne Einwilligung der verantwortlichen Stelle (Crown Prosecution Service)

Cyberangriffe auf Privatpersonen in Großbritannien

Neben Unternehmen geraten auch viele Privatpersonen ins Visier von Cyberangriffen, etwa in Form von Phishing-E-Mails, mit Malware präparierten Anhängen und Social-Engineering-Taktiken, die auf persönliche Informationen, Finanzdaten oder Identitäten abzielen. Unsere Auswertung der Daten zu cyberbasierten Straftaten von Action Fraud (dem nationalen Meldezentrum Großbritanniens für Betrug und Cyberkriminalität) ergab:

  • Von Juni 2022 bis Mai 2023 gab es in Großbritannien 200.000 Meldungen zu cyberbasierten Straftaten gegen Privatpersonen.
  • Daraus entstanden finanzielle Verluste von über 890 Millionen £ (im Schnitt 4.500 £ pro Person).
  • Die häufigsten Arten von Cyberangriffen, die Privatpersonen zwischen Juni 2022 und Mai 2023 bei Action Fraud meldeten, waren Verbraucherbetrug (50,5 %), Vorschussbetrug (17,9 %) und Bankbetrug (11,1 %).

 Balkendiagramm der gemeldeten Cyberangriffe auf Privatpersonen nach Art (2022-2023)

  • Die 20- bis 29-Jährigen meldeten Cyberstraftaten am häufigsten: Mehr als jede fünfte Person in dieser Altersgruppe (20,4 %) gab eine Meldung ab.

Wiederholte Cyberangriffe

Unsere Auswertung der Daten des Crime Survey for England and Wales zeigt, dass viele Betroffene nicht nur einmal Opfer von Cyberangriffen werden. Konkret:

  • Von den Personen, deren persönliche Daten durch Unbefugte offengelegt oder gehackt wurden, erleben 10 % dies erneut zwei-, drei- oder viermal, und 2 % sogar fünfmal oder öfter.
Unbefugter Zugriff auf persönliche Daten (einschließlich Hacking)
Anzahl der AngriffeProzentsatz
Einmal88
Zwei-, drei- oder viermal10
Fünfmal oder öfter2
  • Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Cyberangriffen in Form von Computerviren: 12 % der Betroffenen erleben nach dem ersten Angriff weitere Vorfälle zwei-, drei- oder viermal.
Angriffe durch Computerviren
Anzahl der AngriffeProzentsatz
Einmal88
Zwei-, drei- oder viermal12
Fünfmal oder öfter0

Häufigkeit von Hackerangriffen auf Betroffene (Großbritannien 2023)

Cyberangriffe auf britische Unternehmen: die Statistiken

Wie viele britische Unternehmen sind von Cyberkriminalität betroffen? Und welche Folgen hat das? Unsere Recherche ergab:

  • Der jüngste Bericht der Regierung zeigt, dass 2024 fast ein Viertel der Unternehmen (20 %) und 14 % der gemeinnützigen Einrichtungen innerhalb von zwölf Monaten mindestens eine Cyberstraftat erlebt haben.
  • Mittlere und große Unternehmen waren am stärksten betroffen (42 % bzw. 52 %).
UnternehmensgrößeAnteil mit Cyberstraftaten in den zwölf Monaten bis Dezember 2024
Kleinstunternehmen18 %
Kleine Unternehmen25 %
Mittlere Unternehmen42 %
Große Unternehmen52 %
  • Die häufigste Form von Cyberangriffen auf britische Unternehmen in den Jahren 2024/25 ist Phishing: 85 % der Unternehmen, die von Cyberkriminalität betroffen waren, meldeten Vorfälle dieser Art.

So verbreitet ist Cyberkriminalität in den USA

Und wie sieht es in den Vereinigten Staaten aus? Welche Auswirkungen hatte Cyberkriminalität dort auf Unternehmen und Privatpersonen? Werfen wir direkt einen Blick auf die Zahlen:

  • Laut dem aktuellen Bericht Cost of a Data Breach von IBM verzeichneten die Vereinigten Staaten 2023 im 14. Jahr in Folge die höchsten Kosten für Datenschutzverletzungen weltweit.
  • Im Schnitt lagen sie bei 22 Millionen US-Dollar (9 % mehr als im Vorjahr), gefolgt vom Nahen Osten, Kanada, Deutschland und Japan.
  • Interessant ist allerdings: 63 % der Ransomware-Opfer zahlten kein Lösegeld (nach 59 % im Jahr 2024), während 37 % zahlten (ein Rückgang gegenüber 41 % im Jahr 2024).

Diagramm der Zahlungsquoten bei Ransomware-Forderungen

Cyberangriffe auf Privatpersonen in den USA

Auch wenn sie meist deutlich kleineren Ausmaßes sind, können Cyberstraftaten gegen Privatpersonen emotional stark belasten. Die Angst vor Identitätsdiebstahl, der Verlust persönlicher Daten und der Ärger mit kompromittierten Konten gehen an die Substanz. Doch wie stark sind Menschen in den USA von solchen Angriffen betroffen?

  • Eine Umfrage, die The Harris Poll im Auftrag von Anomali durchgeführt hat, ergab, dass mehr als ein Fünftel der Erwachsenen in den USA (21 %) schon einmal einen Ransomware-Angriff auf ein privates und/oder dienstliches Gerät erlebt hat.
  • Von denjenigen, deren Dienstgerät betroffen war, geben 46 % an, dass ihr Unternehmen das Lösegeld gezahlt hat.
  • Die Umfrage ergab außerdem, dass nur 51 % der Erwachsenen in den USA glauben, dass die Regierung das Thema Cybersicherheit wirksam angeht.
  • Und 61 % würden eine Erhöhung der Bundeseinkommensteuer befürworten, um staatliche Maßnahmen zur Abwehr von Cyberangriffen zu finanzieren.

Cyberkriminalität bei Unternehmen und Einrichtungen in den USA: die Statistiken

Kommen wir zu den Unternehmen. Wie viele US-Unternehmen waren bereits Ziel von Cyberangriffen? Und welche Folgen hat das?

  • Der Bericht The State of Ransomware in the U.S. von Emsisoft zeigt, dass allein 2024 1.031 Krankenhäuser, 116 Schulbezirke (K-12) und 117 Behörden direkt von Ransomware betroffen waren, dazu Tausende privatwirtschaftliche Unternehmen.

Balkendiagramm: von Ransomware betroffene Einrichtungen im öffentlichen Sektor im Zeitverlauf
*Krankenhaussysteme umfassen mehrere Krankenhäuser und Schulbezirke mehrere Schulen. Die Gesamtzahl der betroffenen Krankenhäuser und Schulen wird in den sektorspezifischen Abschnitten weiter unten erläutert.

  • Eine der jüngsten und größten Datenschutzverletzungen in den USA betraf den Bundesstaat Maine, der im Mai 2023 einen Vorfall erlitt, bei dem die Daten von mehr als einer Million Bürger:innen verloren gingen.
  • Laut dem FBI IC3 2025 Annual Report ist das Gesundheitswesen mit Abstand der anfälligste Infrastruktursektor: 460 gemeldete Ransomware-Vorfälle und 182 Datenschutzverletzungen. Es folgen die kritische Fertigung (355 Ransomware-Vorfälle, 52 Datenschutzverletzungen), Finanzdienstleistungen (258 Ransomware-Vorfälle, 182 Datenschutzverletzungen) und staatliche Einrichtungen (233 Ransomware-Vorfälle, 174 Datenschutzverletzungen).Cyberbedrohungen für kritische Infrastrukturen
  • Change Healthcare wurde im April 2024 Opfer eines Ransomware-Angriffs mit einer anfänglichen Lösegeldforderung von 22 Millionen US-Dollar in Bitcoin. Schätzungen zufolge waren mehr als 90 % von 70.000 Apotheken in den gesamten Vereinigten Staaten betroffen. Daraufhin forderten die Senator:innen Elizabeth Warren, Bill Cassidy und Richard Blumenthal öffentlich von der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA), ihre Pläne zur Verhinderung weiterer Angriffe offenzulegen.

Hack von NationalPublicData.com
2024 wurde bekannt, dass es bei National Public Data, einem US-amerikanischen Online-Dienst für Hintergrundprüfungen und Betrugsprävention, zu einem Sicherheitsvorfall gekommen ist. Die Cyberkriminellen-Gruppe USDoD soll das Datenleck verursacht haben, bei dem personenbezogene Daten (PII) wie Sozialversicherungsnummern, Namen und Adressen von rund 2,9 Milliarden Menschen offengelegt wurden. Das geforderte Lösegeld betrug 3,5 Millionen US-Dollar, inzwischen werden die Daten jedoch kostenlos in einem Darknet-Forum angeboten.

Das hat verständlicherweise für Empörung bei Milliarden von Menschen gesorgt, deren personenbezogene Daten nun kompromittiert sind. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels läuft eine Sammelklage der Kanzlei Schubert, Jonckheer & Kolbe.

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Sind Unternehmen auf die Abwehr von Cyberbedrohungen vorbereitet?

2022 haben BlackBerry und Corvus Insurance 415 Entscheidungsträger:innen aus IT und Cybersicherheit in Nordamerika und Kanada befragt, um herauszufinden, wie gut sie auf den Schutz ihrer Unternehmens-IT vorbereitet sind. Die Umfrage ergab:

  • 45 % der Unternehmen haben überhaupt keine Cyber-Versicherung.
  • Von denen mit Versicherungsschutz sind mehr als ein Drittel (37 %) nicht gegen Lösegeldzahlungen abgesichert.
  • Selbst unter den Unternehmen mit Absicherung für Lösegeldzahlungen hat nur jedes fünfte (19 %) Deckungssummen oberhalb der mittleren Lösegeldforderung von 600.000 US-Dollar.
  • Bei KMU mit weniger als 1.500 Beschäftigten fällt dieser Wert noch niedriger aus (14 %).

Die häufigsten Arten von Cyberangriffen

Da sehr viele Privatpersonen und Unternehmen Cyberangriffe nicht bei den Behörden melden, lässt sich nur schwer bestimmen, wie oft sie wirklich vorkommen und welche Arten am häufigsten auftreten.

Dennoch liefern Berichte wie der jährliche Internet Crime Report des FBI Erkenntnisse darüber, welche Cyberstraftaten den Behörden am häufigsten gemeldet werden.

Allein 2025 gingen beim Internet Crime Complaint Center (IC3) 1.008.597 Beschwerden ein. Damit überschritt die FBI-Abteilung erstmals die Marke von einer Million Beschwerden in einem einzigen Jahr.

Am häufigsten gemeldete Cyberstraftaten nach Art

  • Laut IC3-Bericht ist Phishing/Spoofing die am häufigsten gemeldete Cyberstraftat mit 191.561 Beschwerden.
  • Es folgen Erpressung (89.129), Anlagebetrug (72.984) und Verletzungen persönlicher Daten (67.456).
CyberstraftatAnzahl der Beschwerden
Phishing/Spoofing191.561
Erpressung89.129
Anlagebetrug72.984
Verletzung persönlicher Daten67.456
Nichtzahlung/Nichtlieferung56.478
Technik-/Kundensupport47. 794

Hinweis: Der IC3-Bericht betont, dass die Beschwerdezahlen zu Ransomware (3.611) nur Meldungen umfassen, die über das IC3 beim FBI eingegangen sind, nicht jedoch Meldungen an FBI-Außenstellen. Ebenso werden Verluste durch Ransomware häufig zu niedrig oder gar nicht angegeben, weshalb die Zahlen im Bericht vermutlich zu niedrig ausfallen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Keyword-Recherche. Wir alle wissen: Wenn wir (und ganz besonders wir Technikbegeisterten) bei etwas unsicher sind, was tun wir dann? … Genau, wir googeln es! Deshalb haben wir unser bewährtes Tool zur Analyse von Suchvolumen, Keyword Finder, bemüht, um herauszufinden, nach welchen Arten von Cyberangriffen am häufigsten gegoogelt wird.

Hinweis: Auch wenn Menschen nach diesen Begriffen suchen, heißt das nicht zwangsläufig, dass sie Ziel dieser Betrugsmaschen waren. Vielleicht möchten sie sich einfach nur über das Thema informieren.

Die meistgesuchten Arten von Cyberangriffen in den USA

  • Unsere Analyse ergab, dass in den USA 2024 die am häufigsten gegoogelte Bedrohung der Cybersicherheit Phishing ist, mit durchschnittlich 75.600 Suchanfragen pro Monat.
  • Es folgen Denial of Service (40.200) und Malware (38.700).
  • Dicht dahinter liegen Ransomware (30.800) und Spoofing (27.100).
KeywordDurchschn. monatliches Suchvolumen (USA)
phishing75.600
denial of service40.200
malware38.700
ransomware30.800
spoofing27.100
smishing24.200
pretexting14.600
vishing14.200
dos attack11.100
insider threat5.100

Die zehn meistgegoogelten Arten von Cyberangriffen in den USA (Stand: April 2024)

Die meistgesuchten Cyberangriffe in Großbritannien

  • Phishing ist auch in Großbritannien die meistgesuchte Form von Cyberbedrohung, mit durchschnittlich 22.200 Suchanfragen pro Monat.
  • Auf Platz zwei liegt hier allerdings Malware (15.100), gefolgt von Ransomware (9.900).
  • Dicht dahinter folgen Denial of Service (9.600) und Spoofing (5.200).
KeywordDurchschn. monatliches Suchvolumen (Großbritannien)
phishing22.200
malware15.100
ransomware9.900
denial of service9.600
spoofing5.200
dos attack3.800
smishing3.800
vishing2.900
pretexting1.800
insider threat840

Die zehn meistgegoogelten Arten von Cyberangriffen in Großbritannien (Stand: April 2024)

Die verbreitetsten Betrugsmaschen mit Markennamen

Eine der überzeugendsten Methoden, mit der Hacker:innen und Betrüger:innen Unternehmen und Privatpersonen hereinlegen, ist das Auftreten im Namen vertrauter Marken. Das reicht von SMS, die angeblich vom Energieversorger stammen, bis zu E-Mails eines sozialen Netzwerks oder einer regelmäßig genutzten Streaming-Plattform. Doch welche davon kommen am häufigsten vor?

Um das herauszufinden, haben wir erneut das Tool Keyword Finder genutzt und Suchanfragen zu Betrugsmaschen rund um einige der größten Marken Großbritanniens und der USA ausgewertet.

Die größten Markenbetrugsmaschen in den USA

  • Unserer Analyse zufolge ist die meistgesuchte Markenbetrugsmasche in den USA Facebook Marketplace mit monatlich 18.100 Suchanfragen zum Begriff.
  • Es folgen Betrugsmaschen rund um PayPal (14.100), Facebook (8.600) und Amazon (6.600).
KeywordDurchschn. monatliches Suchvolumen (USA)
facebook marketplace scam18.100
paypal scam14.100
facebook scam8.600
amazon scam6.600
instagram scam5.800
microsoft scam2.800
tiktok scam1.400
netflix scam1.400
youtube scam950
dropbox scam390

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Die größten Markenbetrugsmaschen in Großbritannien

  • Auch jenseits des Atlantiks, in Großbritannien, ist Facebook Marketplace die meistgesuchte Markenbetrugsmasche, mit durchschnittlich 8.800 Suchanfragen pro Monat.
  • PayPal liegt auch hier auf Platz zwei (4.600), während Royal Mail mit durchschnittlich 4.300 Suchanfragen pro Monat Dritter wird.
KeywordDurchschn. monatliches Suchvolumen (Großbritannien)
facebook marketplace scam8.800
paypal scam4.600
royal mail scam4.300
vinted scam3.300
facebook scam3.000
amazon scam2.200
microsoft scam1.200
instagram scam1.200
santander scam950
banking scam660

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FAQs

Cyberkriminalität wird 2025 voraussichtlich 10,5 Billionen US-Dollar kosten und könnte bis 2031 auf über 12 Billionen US-Dollar steigen. Damit zählt sie zu den größten wirtschaftlichen Bedrohungen weltweit.

Zu den häufigsten Cyberangriffen zählen Phishing, Ransomware und Malware-Angriffe, wobei Phishing am häufigsten gemeldet wird.

Cyberangriffe finden ununterbrochen statt: Täglich werden mehr als 450.000 neue Malware-Bedrohungen entdeckt, und bis 2031 soll es alle zwei Sekunden einen Ransomware-Angriff geben.

Cyberkriminalität ist sehr weit verbreitet: In Großbritannien werden jährlich Millionen von Angriffen gemeldet, und die USA verzeichnen die weltweit höchsten Kosten für Datenschutzverletzungen mit durchschnittlich über 10 Millionen US-Dollar pro Vorfall.

In den USA liegen die durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung bei über 10 Millionen US-Dollar, während auf britische Unternehmen je nach Größe und Schwere Tausende bis Zehntausende Pfund pro Vorfall zukommen können.

Branchen wie Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, öffentliche Verwaltung und kritische Fertigung gehören wegen ihrer sensiblen Daten und ihrer operativen Bedeutung zu den häufigsten Zielen.

Unternehmen verbessern ihre Cybersicherheit, indem sie einen Security-First-Ansatz verfolgen und Tools für das Endpunkt-Management, regelmäßiges Patching, Schulungen der Beschäftigten und Lösungen zur Bedrohungserkennung einsetzen, um Angriffe zu verhindern und auf sie zu reagieren.

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