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RMM für die Kapazitätsplanung nutzen: So gehen Sie vor

von Team Ninja
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Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Die wichtigsten Punkte

  • Proaktive IT-Kapazitätsplanung: RMM-Plattformen helfen IT-Teams und MSPs dabei, den Infrastrukturbedarf zu prognostizieren, die Leistung zu optimieren und Engpässe durch knappe CPU-, RAM- oder Speicherressourcen zu vermeiden.
  • Automatisierte Überwachung: PowerShell-, Bash- und Eingabeaufforderungs-Skripte automatisieren die Geräteinventarisierung und erkennen alternde oder leistungsschwache Hardware.
  • Lifecycle-Management: RMM-Lösungen bündeln Gerätedaten zentral, setzen Verschlüsselungs- und Sicherheitsrichtlinien durch und sind auf Garantie- und Supportzyklen abgestimmt.
  • Trendanalyse für IT-Wachstum: Die Überwachung zentraler Schwellenwerte (Datenträger, RAM, CPU) ermöglicht die frühe Erkennung von Engpässen, klügere Erneuerungszyklen und eine datengestützte IT-Budgetplanung.

Kapazitätsplanung ist eine zentrale Aufgabe für IT-Teams und Managed Service Provider (MSPs): Sie ermöglicht vorausschauendes Handeln und stellt sicher, dass die IT-Infrastruktur künftiges Wachstum tragen und fördern kann. Bei der Kapazitätsplanung mit RMM wird Fernwartungs- und Verwaltungssoftware eingesetzt, um die Geräteleistung und das Alter der Hardware über längere Zeiträume zu verfolgen. So können IT-Teams Engpässe prognostizieren und Hardware-Erneuerungen planen, bevor Benutzer:innen davon beeinträchtigt werden.

Dieser Leitfaden zeigt anhand von Beispielen, wie sich Fernwartung und -Verwaltung (RMM)-Plattformen in Kombination mit Skripten und Automatisierung nutzen lassen, um Leistung und Auslastung Ihrer Geräte zu bewerten und sicherzustellen, dass sie den Anforderungen Ihrer Endbenutzer:innen entsprechen. Mit PowerShell unter Windows und Bash-Skripten unter macOS und Linux erkennen Sie proaktiv Geräte, die den Anforderungen nicht mehr genügen, und richten Ihre Hardware-Erneuerungszyklen an realen Entwicklungen aus.

Darum brauchen IT-Teams und MSPs eine fundierte Hardware-Kapazitätsplanung

Die Produktivität leidet, wenn Geräte mit den täglichen Aufgaben ihrer Benutzer:innen nicht mehr Schritt halten. Zu wenig Speicherplatz bremst Geräte aus und kann dazu führen, dass sie nicht mehr korrekt funktionieren. Fehlende CPU-Leistung oder zu wenig Arbeitsspeicher lassen Anwendungen langsam laufen, besonders moderne webbasierte Produktivitätssoftware. Veraltete Hardware unterstützt moderne Verschlüsselungs- und Sicherheitsstandards unter Umständen gar nicht. All das beeinträchtigt die Effizienz eines Unternehmens und kann sogar zu Compliance-Problemen führen.

Eine zentrale Überwachung auf unter- oder überlastete Geräte macht solche Probleme frühzeitig sichtbar. Geräte lassen sich dann in einem Lebenszyklus aufrüsten, ersetzen oder neu zuweisen, der alle IT-Ressourcen optimal ausnutzt, ohne unnötige Kosten zu verursachen. Besonders wichtig ist das, seit Windows 10 im Oktober 2025 das Support-Ende erreicht hat. Unternehmen, die es weiterhin einsetzen, gehen echte Sicherheits- und Compliance-Risiken ein. Hardware, die Windows 11 nicht ausführen kann, sollte beim Austausch Vorrang haben.

Ziele und Voraussetzungen der Kapazitätsplanung mit RMM

RMM-Plattformen bieten eine zentrale Stelle, um Daten zu Hardware, Software und Benutzeraktivität zu sammeln, auszuwerten, darüber zu berichten und zu alarmieren. Im Rahmen ihrer Funktionen zur Fernverwaltung unterstützen viele RMM-Lösungen außerdem die Ausführung von Skripten aus der Ferne.

So können Sie eigene Skripte bereitstellen, die genau die Kennzahlen erfassen, die für Ihr Unternehmen relevant sind, und prüfen, ob alle Geräte Ihre Anforderungen erfüllen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Alter und Spezifikationen der Inventardaten
  • CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger-I/O und Temperaturverhalten
  • Geräte mit zu geringer Leistung oder zu hoher Auslastung
  • Kennzahlen zum Hardware-Zustand

Dafür benötigen Sie Folgendes:

  • Eine RMM-Plattform mit Inventarerfassung, Automatisierung und Berichterstattung (zum Beispiel NinjaOne)
  • Skript-Unterstützung (PowerShell für Windows, Bash für Linux/macOS)
  • Zugriff auf System-BIOS oder WMI für Hardware-Herstellungsdaten
  • Optional Zugriff auf Gruppenrichtlinien in Windows-Domänenumgebungen, um eine einheitliche Protokollierung und Datenverfügbarkeit durchzusetzen
  • Kenntnis der Hardware-Lebenszyklusrichtlinien oder Garantiezeiträume Ihres Unternehmens

Darüber hinaus können Sie RMM nutzen, um Compliance-Faktoren zu überwachen, etwa ob die Verschlüsselung aktiviert ist, und um Richtlinien durchzusetzen.

Der Unterschied zwischen Kapazitätsplanung mit RMM und IT-Asset-Management (ITAM)

Beide überschneiden sich, verfolgen aber unterschiedliche Zwecke. ITAM konzentriert sich darauf, zu erfassen, was Sie besitzen: Lizenzen, Garantien, Kaufdaten und Compliance-Status. Die Kapazitätsplanung dreht sich darum, wie diese Assets arbeiten und ob sie den Anforderungen weiterhin gewachsen sind.

RMM-Plattformen wie NinjaOne vereinen zunehmend beide Funktionen. Dennoch lohnt es sich, die Unterscheidung im Blick zu behalten: Ein Gerät kann auf dem Papier vollständig compliant sein und in der Praxis trotzdem still und leise zum Leistungsengpass werden.

Hardware-Alter und Spezifikationen mit PowerShell erfassen

Immer häufiger halten Geräte viele Jahre und erfüllen ihre Aufgaben weiterhin zuverlässig. Trotzdem ist das Alter ein guter Hinweis darauf, dass Hardware ein Kandidat für den Austausch sein könnte. Vielleicht möchten Sie etwa, dass Geräte immer unter Garantie stehen, oder Geräte identifizieren, die keine aktuellen Betriebssystem-Updates mehr erhalten. Ebenso kann es sinnvoll sein, zu prüfen, ob bestimmte Gerätemodelle in Ihrem Bestand vorhanden sind, um bekannte Mängel oder Produktrückrufe zu adressieren.

Auf einem Windows-Gerät mit verfügbarer PowerShell ermitteln Sie Hersteller und Modell mit diesem Befehl:

Get-CimInstance Win32_ComputerSystem | Select-Object Manufacturer, Model

Sie können auch das Veröffentlichungsdatum des BIOS abrufen, um das Alter eines Geräts einzuschätzen:

Get-CimInstance Win32_BIOS | Select-Object ReleaseDate

Führen Sie den folgenden Befehl auf dem Gerät aus, um CPU-Informationen zu erfassen:

Get-CimInstance Win32_Processor | Select-Object Name, MaxClockSpeed, NumberOfCores

Mit diesem Befehl fragen Sie Arbeitsspeicher und Datenträgerkapazität ab:

Get-CimInstance Win32_PhysicalMemory | Measure-Object -Property Capacity -Sum
Get-PSDrive -PSProvider ‚FileSystem‘ | Select Name, Free, Used

Sobald die Daten erfasst sind, exportieren Sie die Ausgabe der obigen Befehle mit diesem Befehl:

Export-Csv -Path "C:\Reports\hardware_summary.csv" -NoTypeInformation

Diese Daten können Sie anschließend für spätere Auswertungen aufbewahren oder zur Berichterstattung an Ihre RMM-Plattform senden.

Inventar- und Leistungsprüfungen über die Eingabeaufforderung

Ältere Geräte, die PowerShell nicht unterstützen, lassen sich über Befehle der Eingabeaufforderung prüfen.

(Beachten Sie, dass wmic veraltet und in Windows 11 22H2+ standardmäßig deaktiviert ist. Verwenden Sie auf modernen Endpunkten die Get-CimInstance-Cmdlets von PowerShell. Die folgenden wmic-Beispiele gelten nur für ältere Windows-10-Systeme, die noch in Ihrer Umgebung laufen.)

Führen Sie diesen Befehl aus, um Systemmodell und Herstellername zu erhalten:

wmic computersystem get manufacturer, model

Mit diesem Befehl lesen Sie BIOS-Datum und -Version aus:

wmic bios get releaseDate, version

Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Systemlaufzeit zu prüfen:

net statistics workstation | findstr „“since“”

Mit diesem Befehl lesen Sie die Datenträgerbelegung aus:

wmic logicaldisk get caption, size, freespace

Asset-Inventar unter Linux/macOS mit Bash

Auch Ihre Linux- und macOS-Geräte können Sie für die Kapazitätsplanung mit Bash-Befehlen und -Skripten erfassen.

CPU-Informationen unter Linux erhalten Sie mit diesem Befehl:

lscpu | grep “Model name“

Die Größe des Arbeitsspeichers unter Linux prüfen Sie mit folgendem Befehl:

free -h

Mit diesem Befehl geben Sie die Datenträger- und Partitionsbelegung unter Linux und macOS aus:

df -h

Der folgende Befehl liest das BIOS- bzw. Hardware-Datum unter Linux aus:

dmidecode -t bios | grep -i date

Hardware-Details unter macOS rufen Sie mit diesem Befehl ab:

system_profiler SPHardwareDataType

Bei Macs mit Apple Silicon (M1/M2/M3/M4) unterscheidet sich die Hardware-Berichterstattung deutlich von Intel-Macs. Stellen Sie deshalb sicher, dass Ihr RMM-Agent Apple Silicon nativ unterstützt.

Wenn Ihr RMM plattformübergreifend arbeitet und Windows, macOS und Linux unterstützt, sammeln Sie alle Daten zur Kapazitätsplanung an einem Ort und erhalten eine vollständige Übersicht über Zustand und Auslastung Ihrer Geräte.

Mit der Windows-Registrierung Merkmale alternder Hardware erkennen

Die Windows-Registrierung liefert IT-Administrator:innen wichtige Informationen für die Kapazitätsplanung. Registrierungswerte lassen sich mit PowerShell abfragen. So ist etwa das Installationsdatum des Betriebssystems (ein Näherungswert für das Bereitstellungsdatum des Systems) unter InstallDate in HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion gespeichert, während Systemmodell und OEM-Kennzeichnung häufig in SystemProductName und BaseBoardManufacturer innerhalb von HKEY_LOCAL_MACHINE\HARDWARE\DESCRIPTION\System\BIOS. hinterlegt sind.

Mit Gruppenrichtlinien eine einheitliche Protokollierung für die Kapazitätsüberwachung durchsetzen

Gruppenrichtlinien in Active Directory lassen sich nutzen, um Konfigurationseinstellungen durchzusetzen und so die Daten zu standardisieren, die für spätere Inventar- und Leistungsanalysen protokolliert werden. Mit Gruppenrichtlinienobjekten (GPOs) erzwingen Sie die Überwachungsprotokollierung von Leistungsereignissen, lassen lokale Skripte beim Starten und Herunterfahren ausführen, um Systeminformationen zu erfassen, und konfigurieren die Windows-Ereignisprotokolle so, dass sie Kennzahlen zur Leistung oder zur Speicherauslastung aufbewahren.

Gruppenrichtlinien können außerdem Skripte planen, die erfasste Informationen an Ihre RMM-Lösung übertragen, sofern diese es nicht ohnehin über ihre Agent-Software selbst tut.

Trendanalyse und schwellenwertbasierte Prognosen

Eine wirksame Kapazitätsplanung setzt voraus, dass Sie Entwicklungen über die Zeit erkennen, um künftige Leistungsprobleme (etwa ein Gerät, dem der Speicherplatz ausgeht) und künftigen Kapazitätsbedarf vorherzusagen. Zum Beispiel können Sie:

  • Systeme mit <15 % freiem Speicherplatz über mehr als 30 Tage verfolgen
  • Eine durchschnittliche RAM-Auslastung von über 85 % über 2 Monate überwachen
  • Systeme identifizieren, deren CPUs dauerhaft über 80 % laufen

Diese Kennzahlen helfen Ihnen, Geräte zu erkennen, die zurückfallen, bevor sie Benutzer:innen frustrieren.

Weitere Überlegungen zur IT-Kapazitätsplanung mit RMM

Sie sollten ein Inventar all Ihrer Geräte führen und Garantieprüfungen über Ihre RMM-Plattform automatisieren. Fällt ein Gerät aus, lässt sich sofort entscheiden, ob Reparatur oder Austausch die bessere Option ist.

Planen Sie außerdem Hardware- und Software-Lebenszyklen aufeinander abgestimmt: Wenn eine bekannte Anforderung an das Betriebssystem oder an Software ansteht, sollte Ihre Hardware-Erneuerung dazu passen und diese Anforderungen erfüllen. Dabei hilft es, Erneuerungszyklen nach Geräterolle zu differenzieren. So stellen Sie sicher, dass:

  • Kosten optimiert werden,
  • Benutzer:innen keine Geräte erhalten, die weit über ihren Bedarf hinausgehen, und
  • Power-User nicht durch ihre Hardware ausgebremst werden.

Indem Sie Ihre Kapazitätsplanung über Hardware und Software hinweg verknüpfen und die Anforderungen Ihrer Benutzer:innen ermitteln und erfüllen, untermauern Sie Diskussionen zum IT-Budget mit Belegen und begründen die Ressourcen, die nötig sind, damit Ihre Benutzer:innen effizient arbeiten können.

Fehlerbehebung bei der Datenerfassung für die Kapazitätsplanung mit RMM

Bei der Erfassung von Hardware-Daten aus der Ferne stoßen IT-Abteilungen und MSPs immer wieder auf einige typische Probleme:

  • Unvollständige Hardware-Daten: Stellen Sie sicher, dass der WMI-Dienst läuft oder PowerShell zugelassen ist.
  • Ältere Systeme ohne CIM-Klassen: Verwenden Sie Get-CimInstance als Standard über alle unterstützten PowerShell-Versionen hinweg. (Für ältere Systeme mit Windows 7/8 ohne CIM-Unterstützung kommt wmic als Rückfalloption über die Eingabeaufforderung infrage.)
  • Uneinheitliche Ausgaben zwischen Betriebssystemen: Normalisieren Sie die Daten in CSV mit eindeutigen Spaltenüberschriften und Einheiten, bevor Sie berichten
  • Datenerfassung schlägt fehl: Prüfen Sie die Skriptberechtigungen und den Zugriff auf den Ausgabeordner

Mit NinjaOne zur fundierten, datengestützten Kapazitätsplanung mit RMM

NinjaOne ermöglicht datengestützte Kapazitätsplanung, gestützt auf seine RMM-Plattform sowie ein umfassendes Toolset für die Administration der Unternehmens-IT und für MSPs.

Mit NinjaOne verfolgen Sie Ihr Inventar plattformübergreifend, einschließlich der automatisierten, regelmäßigen Erfassung von:

  • Betriebssystem
  • Hersteller/Modell
  • CPU
  • Arbeitsspeicher
  • Speicher
  • BIOS/UEFI
  • Weiteren Hardware- und Softwaredaten unter Windows, macOS und Linux.

Sie können eigene PowerShell-, Eingabeaufforderungs- und Bash-Skripte auf jedem Gerät bereitstellen, Datenerfassungsaufträge planen, um Entwicklungen zu erkennen, und alle Daten für eine individuelle Berichterstattung zum Hardware-Lebenszyklus exportieren. NinjaOne bietet außerdem Werkzeuge zur Geräteinventarisierung: Sie können Geräte nach Alter, Garantiestatus oder Rolle taggen, um die Kapazitätsplanung zu unterstützen und sicherzustellen, dass kein Gerät übersehen wird.

Sie möchten die Antworten auf die häufigsten Fragen kennen, die IT-Teams und MSPs zu RMM stellen? Dann werfen Sie einen Blick auf unsere RMM-FAQs.

Quick-Start-Guide

Kapazitätsplanung mit NinjaOne RMM

NinjaOne bietet mehrere Funktionen, die die Kapazitätsplanung unterstützen:

1. Geräte- und Performance Monitoring
, Mit dem RMM verfolgen Sie zentrale Leistungskennzahlen wie:
, Geräteverfügbarkeit
, CPU-Auslastung
, Arbeitsspeicherauslastung
, Diese Kennzahlen zeigen Ihnen, wie Ihre Geräte ihre Ressourcen aktuell nutzen

2. Patch-Management für strategische Updates
, NinjaOne unterstützt „Ring Deployments“ beim Patching, eine Form der Kapazitätsplanung
, Sie können:
, Gerätegruppen mit unterschiedlichen Rollen anlegen
, Patch-Bereitstellungen gestaffelt über verschiedene „Ringe“ ausrollen
, Updates an einer kleinen Gruppe testen, bevor Sie sie breiter verteilen

3. Netzwerkmanagementsystem (NMS)
, Bietet Überwachung für Netzwerkgeräte wie Router, Switches und Firewalls
, Hilft dabei, Leistung und Kapazität der Netzwerkinfrastruktur zu verfolgen

4. Asset-Management
, Erfasst Geräteinformationen und Inventar
, Hilft, Ihre aktuelle Infrastruktur und möglichen Upgrade-Bedarf zu verstehen

5. Berichterstattung und Einblicke
, Berichte zur Geräteleistung erstellen
, Entwicklungen bei der Ressourcennutzung erkennen
, Fundierte Entscheidungen über mögliche Upgrades oder Erweiterungen treffen

Empfohlenes Vorgehen
, Leistungskennzahlen regelmäßig prüfen
, Ring Deployments nutzen, um Risiken bei Updates zu minimieren
, Gerätezustand und Ressourcenverbrauch überwachen
, Infrastrukturänderungen auf Basis umfassender Daten planen

FAQs

In den meisten Umgebungen liefert eine wöchentliche Ausführung der Skripte genügend Detailtiefe, um Entwicklungen zu erkennen, ohne unnötiges Rauschen zu erzeugen.

Bei Geräten, die bereits Schwellenwert-Warnungen auslösen, etwa Datenträger mit weniger als 15 % freiem Speicherplatz oder CPUs dauerhaft über 80 %, zeigt eine tägliche Erfassung jedoch genauer, wie schnell sich die Lage verschlechtert. Mit den Planungsfunktionen Ihrer RMM-Plattform lässt sich das automatisieren, sodass die Erfassungsfrequenz mit der Dringlichkeit steigt.

Genau hier hat die agentenbasierte Überwachung per RMM einen klaren Vorteil gegenüber netzwerkbasierten Scans. Da der Agent lokal auf dem Gerät läuft, erfasst er Daten auch außerhalb des Netzwerks, hält sie vor und synchronisiert sie, sobald die Verbindung wieder steht.

Für dauerhaft remote arbeitende Beschäftigte sollten Sie RMM-Lösungen mit schlanken, robusten Agents und Offline-Datenpufferung bevorzugen. Berücksichtigen Sie außerdem, dass Remote-Geräte in der Regel längere Zeit ohne Kontakt zur IT laufen. Proaktive Schwellenwert-Alarmierungen sind damit umso wichtiger.

Ja. Rohdaten zu Auslastungstrends, zur Altersverteilung der Geräte und zu auslaufenden Garantien aus Ihrem RMM liefern Ihnen konkrete, belegbare Zahlen für Budgetgespräche statt bloßer Schätzungen. Der Nachweis, dass 30 % Ihres Gerätebestands innerhalb von 12 Monaten aus der Garantie fallen oder dass die durchschnittliche RAM-Auslastung einer Abteilung zwei Quartale in Folge über 85 % lag, überzeugt die Finanz

Uneinheitlichkeiten gehen meist auf abweichende Einheiten, unterschiedliche Feldnamen auf den einzelnen Plattformen oder auf Skripte zurück, die ohne plattformübergreifende Normalisierung geschrieben wurden.

Die Lösung: Standardisieren Sie Ihr Ausgabeschema, bevor die Daten in der Berichtsebene ankommen. Legen Sie einheitliche Spaltenüberschriften, Einheiten (zum Beispiel immer Gigabyte für Speicher) und den Umgang mit Null-Werten für Felder fest, die es auf bestimmten Plattformen nicht gibt. Wenn Sie ein plattformübergreifendes RMM einsetzen, prüfen Sie zuerst, ob es das bereits automatisiert normalisiert, bevor Sie eigene Skripte dafür schreiben.

Nutzen Sie ein Scoring-Modell, das mehrere Faktoren gewichtet:

  • Wie deutlich ein Gerät Ihre Schwellenwerte überschreitet,
  • sein Alter im Verhältnis zu Ihrer Erneuerungsrichtlinie,
  • ob es noch unter Garantie steht
  • und wie kritisch die Rolle ist, die es unterstützt.

Der Rechner eines Power-Users, der CPU- und RAM-Schwellenwerte überschreitet, fünf Jahre alt ist und keine Garantie mehr hat, rangiert vor einem wenig genutzten gemeinsamen Terminal mit einer reinen Speicherwarnung. Das Taggen nach Geräterolle im RMM beschleunigt die Triage deutlich, weil Sie die markierten Geräte vor der Austauschentscheidung nach Benutzertyp filtern und sortieren können.

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