Schlüsselpunkte
- Preismodell: Die Preisgestaltung für SaaS-Backup erfolgt überwiegend pro Benutzer:in. Produktivitätssuiten werden pro Benutzer:in abgerechnet, während bei datenintensiven Plattformen häufiger eine speicherbasierte Preisgestaltung zum Einsatz kommt.
- Wichtigste Kostentreiber: Anzahl der Benutzer:innen, abgedeckte SaaS-Anwendungen, Aufbewahrungsdauer, Backup-Häufigkeit und die Frage, ob Add-ons zur Bedrohungserkennung enthalten sind.
- Versteckte Kosten: Gebühren für Abruf oder Rehydrierung, Add-ons zur Ransomware-Erkennung, Aufschläge pro Anwendung sowie Kosten für Einarbeitung oder Migration.
- Abwägung bei der Abrechnung pro Benutzer:in: Die Abrechnung pro Benutzer:in sorgt für planbare Kosten auf Basis der Mitarbeitendenzahl. Diese Kosten wachsen allerdings mit der Belegschaft, unabhängig vom tatsächlichen Datenvolumen.
- Der eigentliche Vergleich: Bei der Frage „Lohnt sich das?“ geht es weniger um zahlen oder nicht zahlen, sondern um Backup im Vergleich zu einem kurzen nativen Aufbewahrungsfenster.
- So erhalten Sie ein belastbares Angebot: Eine verlässliche Zahl bekommen Sie nur über ein Angebot, das auf Ihre konkrete Umgebung zugeschnitten ist, nicht über eine veröffentlichte Preisliste.
„Was kostet SaaS-Backup?“ Wer diese Frage schon einmal anhand der Preisseiten von Anbietern beantworten wollte, ist vermutlich an eine Grenze gestoßen. Die meisten Websites listen Funktionsstufen auf und bitten dann um eine Anfrage („Preise anfordern“ oder „Kontakt aufnehmen“), bevor überhaupt eine Zahl sichtbar wird.
Das ist kein Zufall. Die Preisgestaltung für SaaS-Backup bei Plattformen wie Microsoft 365, Google Workspace und Salesforce hängt von Variablen ab, die sich von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden: wie viele Benutzer:innen Sie schützen, wie viele Daten jede:r Einzelne erzeugt, wie lange Sie diese aufbewahren müssen und welche Anwendungen überhaupt im Umfang enthalten sind. Ein Start-up mit fünf Personen, das ein schlankes Kundenbeziehungsmanagement sichert, und ein Unternehmen mit 2.000 Benutzer:innen, das Exchange, SharePoint und Teams sichert, kaufen zwar in derselben Kategorie ein, doch ihre Kosten sehen völlig unterschiedlich aus.
Dieser Leitfaden zeigt, wie die Preisgestaltung für SaaS-Backup tatsächlich funktioniert: welche Abrechnungsmodelle Anbieter nutzen, was die Preise nach oben oder unten treibt, wo sich versteckte Gebühren gern verbergen und wie Sie einschätzen, ob sich die Investition für Ihr Unternehmen lohnt. Ziel ist es, Ihnen genug Grundlagen mitzugeben, damit Sie als informierte Käufer:innen in ein Vertriebsgespräch gehen statt mit einem leeren Blatt. Es geht ausdrücklich nicht darum, Ihnen den Ansatz eines bestimmten Anbieters zu verkaufen.
Eine Anmerkung zum Umfang: Dieser Leitfaden behandelt Backup für SaaS-Anwendungen wie Produktivitätssuiten und Systeme für das Kundenbeziehungsmanagement, abgerechnet pro Benutzer:in oder nach Datenvolumen. Wenn Sie stattdessen nach Preisen für Geräte- oder Endpunkt-Backup suchen, werfen Sie einen Blick in unseren Leitfaden zur Preisgestaltung für Cloud-Backup.
So wird SaaS-Backup abgerechnet
Anbieter von SaaS-Backup bauen ihre Preisgestaltung in der Regel auf einer von zwei Architekturen auf: Abrechnung pro Benutzer:in oder Abrechnung nach gespeichertem Datenvolumen. Welches Modell ein Anbieter in den Vordergrund stellt, hängt meist davon ab, welche Art von SaaS-Plattform er schützt.
Preisgestaltung pro Benutzer:in
Bei Produktivitätssuiten wie Microsoft 365 und Google Workspace ist die Abrechnung pro Benutzer:in der Standard. Einige Merkmale bestimmen, wie sie funktioniert:
- Sie zahlen einen Satz pro geschütztem Postfach oder Konto.
- Dieser Satz enthält meist ein großzügiges (manchmal unbegrenztes) Speicherkontingent.
- Die Rechnung richtet sich nach der Anzahl der Beschäftigten, nicht nach dem Datenvolumen.
- Höhere Stufen bringen normalerweise zusätzliche Funktionen und ein größeres Speicherkontingent mit, nicht aber eine andere Art der Speicherabrechnung.
- Mengenrabatte greifen häufig ab einer höheren Zahl an Benutzer:innen.
Darum dominiert dieses Modell: Umgebungen mit Microsoft 365 und Google Workspace wachsen vor allem mit der Zahl der Personen. Mehr Beschäftigte bedeuten mehr Postfächer, mehr Aktivität in Teams und mehr Dateien in OneDrive oder Drive. Die Abrechnung pro Benutzer:in hält die Kosten planbar und lässt sich leicht an der Mitarbeitendenzahl ausrichten.
Selbst Anbieter, die bestimmte Add-ons nach Volumen abrechnen (etwa eine Archivstufe oder gemeinsam genutzten Speicher), setzen bei den zentralen Tarifen für M365 und Google Workspace meist weiterhin auf Konditionen pro Benutzer:in, oft ganz ohne Mindestanzahl an Benutzer:innen.
Speicherbasierte Preisgestaltung
Eine speicherbasierte Preisgestaltung rechnet nach Datenvolumen ab, unabhängig von der Zahl der Benutzer:innen. Die folgenden Punkte beschreiben das Modell im Allgemeinen:
- Dieses Preismodell kommt beim Backup von Produktivitätssuiten seltener vor.
- Verbreiteter ist es bei Tools für daten- oder datensatzintensive Plattformen wie Salesforce.
- Auch ein kleines Team kann eine große Menge an Datensätzen, Anhängen und Metadaten erzeugen, selbst ohne viele Benutzer:innen.
- Manche Anbieter positionieren es als die bessere Wahl für Teams, deren Datenvolumen nicht mit der Mitarbeitendenzahl wächst.
- Die Logik gilt über Salesforce hinaus für jede Umgebung, in der wenige Benutzer:innen überproportional viele Daten erzeugen.
Fazit: Keines der beiden Modelle ist grundsätzlich günstiger. Entscheidend ist Ihr Verhältnis von Benutzer:innen zu Daten.
| Ihre Situation | Passendes Modell |
| Großes Team, überschaubare Datenmenge pro Person | Preisgestaltung pro Benutzer:in |
| Kleines Team, großer bzw. stark angepasster Datenbestand (z. B. Salesforce) | Speicherbasierte Preisgestaltung |
Diese Faktoren beeinflussen die Preisgestaltung für SaaS-Backup
Fünf Faktoren tauchen bei den Anbietern in diesem Bereich immer wieder auf.
1. Anzahl der gesicherten Benutzer:innen
Die meisten Anbieter verlangen keine Mindestanzahl an Benutzer:innen. Ein Team mit 5 Personen und eines mit 500 Personen zahlen also denselben Satz pro Benutzer:in, nur eben unterschiedlich multipliziert. Die Zahl der Benutzer:innen wirkt sich vor allem in der Breite aus: Mehrere Anbieter gewähren Mengenrabatte, sobald Sie eine bestimmte Schwelle überschreiten, die häufig im Bereich einiger Hundert Benutzer:innen liegt.
Diese Schwellenwerte stehen nicht immer auf der Preisseite. Wenn Sie nahe an einer solchen Grenze liegen, lohnt es sich, beim Anbieter direkt nachzufragen, ob Sie dafür infrage kommen.
2. Abgedeckte SaaS-Anwendungen
Die Preisgestaltung besteht selten aus einer einzigen Zahl für Ihre gesamte SaaS-Landschaft. Microsoft 365, Google Workspace und Salesforce werden meist als getrennte Produkte bepreist, jeweils mit eigener Tarifstruktur. Manche Anbieter gehen innerhalb einer Anwendungsfamilie noch weiter und teilen Unterstufen danach auf, welche Komponenten Sie benötigen. Ein Tarif, der nur OneDrive und SharePoint abdeckt, kostet zum Beispiel weniger als einer, der auch Exchange-Postfächer einschließt, denn jede zusätzliche Workload bringt eigenen Backup- und Speicheraufwand mit.
Wenn Ihr Unternehmen mehr als eine SaaS-Plattform nutzt, kalkulieren Sie jede einzeln und addieren Sie die Summe, statt davon auszugehen, dass ein Angebot alles abdeckt.
3. Aufbewahrungsdauer
Wie lange Backups erhalten bleiben, bevor sie auslaufen, ist ein echter Kostenfaktor, selbst wenn er nicht als eigene Position ausgewiesen wird. Tarife der Standardstufe bewahren oft nur ein rollierendes Fenster mit aktuellen Daten auf. Höhere Stufen schalten häufig längere oder granularere Aufbewahrung frei, etwa archivierte Postfächer oder Ordner für wiederherstellbare Elemente, die weiter zurückreichen.
Andere Anbieter machen genau diesen Faktor zum Wettbewerbsargument und werben mit unbegrenzter Aufbewahrung, statt sie an Tarifstufen zu knüpfen. Damit verschiebt sich die Abwägung von „Wie weit kann ich zurückgehen?“ hin zu „Zahle ich für Speicher, den ich gar nicht brauche?“ In jedem Fall sollten Sie das tatsächliche Aufbewahrungsfenster von Anfang an klären, denn ein scheinbar günstigerer Tarif deckt womöglich nur einen kürzeren Wiederherstellungszeitraum ab, als es Ihre Compliance-Anforderungen verlangen.
4. Backup-Häufigkeit
Wie oft Ihre Daten gesichert werden, ob nächtlich oder mehrmals täglich per Snapshot, hängt unmittelbar mit den Kosten zusammen. Häufigere Backups verbrauchen mehr Speicher und bewegen mehr Daten. Das treibt die Kosten bei speicherbasierten Tarifen nach oben und kann bei Tarifen pro Benutzer:in die Häufigkeit an eine bestimmte Stufe koppeln.
Das ist einer der am häufigsten übersehenen Kostentreiber, weil er nicht immer als etwas dargestellt wird, das Sie selbst steuern. Manche Tarife sichern standardmäßig einmal täglich. Wer näher an einen Echtzeitschutz heran möchte, muss eine Stufe höher gehen oder ein Add-on bezahlen, statt einfach eine Einstellung umzulegen.
5. Add-ons zur Bedrohungserkennung
Sicherheitsfunktionen wie Ransomware-Erkennung, Anomalie-Überwachung und Alarmierungen zu Zugriffsereignissen werden zunehmend als optionale Add-ons über dem eigentlichen Backup verkauft, statt im Basispreis pro Benutzer:in enthalten zu sein. Manche Anbieter kennzeichnen das auf ihren Tarifvergleichsseiten deutlich: Backup und Wiederherstellung sind in jeder Stufe enthalten, während Anomalie-Erkennung, Quarantäne-Tools und beschleunigte Ransomware-Wiederherstellung auch in höheren Stufen separat bepreiste Optionen bleiben.
Wenn Bedrohungserkennung für Ihr Unternehmen wichtig ist, planen Sie sie als eigene Budgetposition ein, statt anzunehmen, dass sie im Basispreis für das Backup steckt.
Das ist im Basispreis für SaaS-Backup nicht enthalten
Der beworbene Satz pro Benutzer:in oder pro Gigabyte erzählt selten die ganze Geschichte. Einige Kostenkategorien liegen typischerweise außerhalb des Basistarifs.
Gebühren für Rehydrierung und Abruf
Wenn die Preisgestaltung eines Anbieters einen Cloud-Speicheranteil enthält, für den Sie selbst verantwortlich sind, statt eines Speichers, den der Anbieter vollständig betreibt und mitliefert, kann die Wiederherstellung Ihrer Daten Gebühren auslösen, die unabhängig vom Abonnement anfallen. Das betrifft vor allem Anbieter, bei denen Sie Ihren eigenen Cloud-Speicher mitbringen dürfen oder sogar müssen: Die Backup-Lizenz deckt die Software ab, die Kosten für Datenübertragung und Abruf beim darunterliegenden Cloud-Anbieter tragen Sie.
Ein beschleunigter oder dringender Abruf, wenn Sie Daten schneller zurückbrauchen, als es die Standardstufe erlaubt, kann deutlich teurer sein als eine normale Wiederherstellung. Allerdings arbeitet nicht jeder Anbieter so. Manche nehmen Speicher- und Wiederherstellungskosten vollständig ins Abonnement auf, und das ist ein echtes Unterscheidungsmerkmal, nach dem sich direkt zu fragen lohnt.
Zusatzstufen für Bedrohungserkennung
Bedrohungserkennung wird häufig als Schicht über dem eigentlichen Backup verkauft statt darin enthalten zu sein, und das in zwei Varianten. Manche Anbieter kennzeichnen bestimmte Sicherheitsfunktionen auf ihren Tarifvergleichsseiten als separat bepreiste Optionen, die auch in höheren Backup-Stufen verfügbar sind. Andere verkaufen eine vollständig eigene, erweiterte Version ihres Basisprodukts, die Backup mit aktiver Bedrohungssuche kombiniert und als Upgrade gegenüber dem Standard-Backup positioniert wird, nicht als Funktion darin.
Insgesamt gilt: „Backup mit integrierter Sicherheit“ ist oft ein eigener Kauf und nicht einfach ein Häkchen im selben Tarif.
Aufschläge pro Anwendung jenseits von M365 und Google Workspace
Die Basispreisseiten für SaaS-Backup beziehen sich meist auf Microsoft 365 und Google Workspace. Die Abdeckung von Salesforce, Dropbox, Box oder anderen SaaS-Anwendungen liegt in der Regel auf komplett eigenen Preisseiten und wird als eigenständiges Produkt angeboten, nicht als Add-on zu Ihrem Tarif für M365 oder Workspace.
Wenn Ihr Unternehmen Backup für mehr als eine SaaS-Plattform braucht, rechnen Sie damit, für jede ein separates Angebot einzuholen, statt zu erwarten, dass eine einzige Position Ihren gesamten Stack abdeckt.
Kosten für Einarbeitung und Migration
Die Ersteinrichtung ist mal im Abonnement enthalten und wird mal separat berechnet. Welche Variante gilt, lässt sich der Preisseite allein nicht immer entnehmen.
Manche Anbieter nehmen Installation und Konfiguration in die Lizenzkosten auf, um Hürden abzubauen. Andere behandeln sie als variable Kosten, die von der Komplexität Ihrer Umgebung abhängen: Einen kleinen M365-Tenant mit einer einzigen Domäne anzubinden, ist meist unkompliziert. Bei einem größeren Unternehmen mit mehreren Domänen oder hybrider Infrastruktur kann die Einrichtung dagegen zu einem ressourcenintensiveren und möglicherweise separat bepreisten Projekt werden.
Für eine schnelle Plausibilitätsprüfung vor der Unterschrift stellen Sie diese Fragen:
- Bedeutet „keine Einrichtungsgebühr“ null Aufwand bei der Einrichtung oder nur null Kosten in der Rechnungsposition?
- Sind Wiederherstellungen enthalten oder werden sie separat berechnet?
- Ist Bedrohungserkennung Teil dieses Tarifs oder ein eigenes Produkt?
Lohnen sich die Kosten für SaaS-Backup?
Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, wohl aber eine Möglichkeit, die Frage klar zu durchdenken.
Das bekommen Sie bei der Abrechnung pro Benutzer:in
Wofür Sie bei einem Modell pro Benutzer:in vor allem zahlen, ist Planbarkeit. Sie multiplizieren Ihre Mitarbeitendenzahl mit einem Satz und erhalten eine belastbare Zahl, ganz ohne vorher Datenwachstum oder Speicherverbrauch prognostizieren zu müssen. Für die Budgetierung ist das ein echter Vorteil: Finanzteams können damit planen, und die Rechnung schwankt nicht von Monat zu Monat, nur weil jemand eine große Datei in OneDrive hochgeladen hat.
Diese Planbarkeit entsteht aus derselben Designentscheidung, die das gesamte Modell prägt: Der Preis hängt an Personen, nicht an Daten.
Die eigentliche Abwägung
Weil die Rechnung an der Mitarbeitendenzahl hängt, wächst sie mit der Belegschaft, unabhängig davon, was mit Ihren Daten tatsächlich passiert. Ein Unternehmen, das seine Arbeitskräfte verdoppelt, verdoppelt damit ungefähr auch seine Backup-Kosten, selbst wenn sich das Datenvolumen kaum bewegt. Umgekehrt erhält ein Unternehmen mit einem kleinen, datenarmen Team eine entsprechend niedrige Rechnung, während ein kleines Team mit einem großen, wachsenden Datenbestand feststellen kann, dass ein Satz pro Benutzer:in schlecht zu dem passt, was tatsächlich geschützt wird.
Das ist dieselbe Spannung, die weiter oben bei den Preismodellen beschrieben wurde, nur aus dem Blickwinkel „Lohnt sich das?“ statt „Wie wird abgerechnet?“: Die Abrechnung pro Benutzer:in belohnt Sie dafür, weniger Personen zu haben, nicht dafür, weniger Daten zu haben.
Dazu passt das jeweilige Modell
- Die Preisgestaltung pro Benutzer:in passt tendenziell zu größeren Teams, zu Unternehmen, in denen Mitarbeitendenzahl und Budgetzyklen die natürliche Planungsgröße sind, und zu Umgebungen (etwa Standardbereitstellungen von M365 oder Google Workspace), in denen das Datenvolumen pro Person recht gleichmäßig ausfällt.
- Die speicherbasierte Preisgestaltung passt eher zu kleineren Teams mit überproportional großen oder schnell wachsenden Datenbeständen sowie zu Plattformen wie Salesforce, bei denen eine Handvoll Administrator:innen für eine große, stark angepasste Umgebung verantwortlich sein kann.
Kosten gegen die Alternative abwägen
Die andere Hälfte der Frage „Lohnt es sich?“ ist, womit Sie die Kosten vergleichen.
Für Microsoft 365, Google Workspace und Salesforce gilt gleichermaßen: Der Plattformanbieter ist in der Regel dafür verantwortlich, den Dienst am Laufen zu halten, nicht dafür, Ihnen ein wiederherstellbares Backup Ihrer eigenen Daten bereitzustellen. Microsoft empfiehlt in seinen eigenen Servicevereinbarungen, dass Kund:innen ihre Inhalte eigenständig sichern. Native Werkzeuge wie der Papierkorb von Exchange oder SharePoint halten gelöschte Elemente nur einige Tage bis wenige Monate vor, bevor sie endgültig verschwinden.
Das heißt nicht, dass sich Backup für jedes Unternehmen zu jedem Preis lohnt. Es heißt, dass der ehrliche Vergleich nicht „für Backup zahlen“ gegen „nichts zahlen“ lautet. Er lautet „für Backup zahlen“ gegen „sich auf ein kurzes Wiederherstellungsfenster verlassen, das für versehentliches Löschen gebaut wurde, nicht für Ransomware, Massenlöschungen oder den Fehler einer ausgeschiedenen Person“. Ob sich diese Abwägung lohnt, hängt davon ab, wie schädlich ein endgültiger Verlust dieser Daten für Ihr Unternehmen wirklich wäre. Das ist ebenso eine Frage des Geschäftsrisikos wie eine Preisfrage.
Die passende Lösung für SaaS-Backup auswählen
Die Preisgestaltung für SaaS-Backup wirkt vor allem deshalb verwirrend, weil sie verdeckt wird, nicht weil sie wirklich kompliziert wäre. Nahezu jeder Anbieter in diesem Bereich bepreist Microsoft 365 und Google Workspace nach demselben Grundmuster: pro Benutzer:in und Monat, Speicher inklusive. Salesforce und andere datensatzintensive Plattformen weichen eher von diesem Muster ab und rechnen stattdessen nach Datenvolumen ab.
Die großen Kostenunterschiede entstehen in den Schichten über dieser Basisstruktur:
- Wie lange Sie Daten aufbewahren müssen
- Welche SaaS-Anwendungen Sie abdecken müssen und ob jede davon separat angeboten wird
- Ob Bedrohungserkennung enthalten ist oder als eigenes Add-on verkauft wird
- Ob Wiederherstellungen, Einarbeitung oder Migration Kosten über das Abonnement hinaus verursachen
Nichts davon steht auf einer Landingpage mit einer einzigen Zahl. Es kommt im Vertriebsgespräch zur Sprache, und genau deshalb lohnt es sich, schon mit den richtigen Fragen in dieses Gespräch zu gehen. Genau diese Lücke soll NinjaOne SaaS-Backup schließen, nicht nur bei der Preistransparenz, sondern auch bei der grundlegenden Schutzfrage: Microsoft, Google und andere SaaS-Anbieter halten ihre Plattformen am Laufen, garantieren aber nicht, dass Ihre Daten wiederherstellbar sind.
NinjaOne SaaS-Backup bietet automatisierte, sichere Sicherungen und eine schnelle, granulare Wiederherstellung für Microsoft 365, Google Workspace, Microsoft Entra ID und QuickBooks Online (nur USA). So bedeuten versehentliches Löschen, Ransomware oder eine ausgeschiedene Person nicht gleich einen endgültigen Verlust. Außerdem ist es in dieselbe NinjaOne-Plattform integriert, die IT-Teams bereits für ihr Endpunkt-Management nutzen. Der Schutz von SaaS- und Endpunktdaten läuft also über eine einzige Konsole statt über getrennte Tools und getrennte Anbieterbeziehungen.
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