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CDK Global: Eine schonungslose Erinnerung daran, warum Patch-Management zählt

von Team Ninja
CDK Global: A Cold-Hearted Reminder of Why Patch Management Matters

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Die wichtigsten Punkte

  • Warnsignal CDK-Angriff: Der Vorfall bei CDK Global zeigt, wie die Kompromittierung eines einzigen Anbieters Tausende lahmlegen und verbreitete Lücken beim Patching offenlegen kann.
  • Patching = Kern der Verteidigung: Phishing-getriebene Angriffe gedeihen auf ungepatchten Systemen und ermöglichen schnelle seitliche Bewegungen durch ganze Umgebungen.
  • Ungepatcht = hohes Risiko für Datenschutzverletzungen: Bis zu 60 % aller Datenschutzverletzungen gehen auf ungepatchte Schwachstellen zurück, und trotzdem hinken viele Unternehmen hinterher.
  • Transparenz und Automatisierung sind gefragt: IT-Teams brauchen Tools, die nicht autorisierte Assets erkennen, Sicherheitspatches priorisieren und Updates sicher automatisieren.
  • NinjaOne NMS stärkt die Resilienz: Einheitliche Transparenz und automatisiertes Patching helfen Teams, Risiken zu senken, Zeit zu sparen und für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Vor einigen Wochen wurde CDK Global, ein Software-Anbieter mit 15.000 nordamerikanischen Autohäusern als Kunden, von zwei aufeinanderfolgenden Cyberangriffen getroffen. Terminplanung, Datensätze und weitere Services fielen damit für Tausende Kund:innen tagelang aus. Der Angriff auf CDK Global ist zugleich der jüngste Cyber-Vorfall, der branchenweit größere Diskussionen über die Lieferkettenrisiken durch immer skrupellosere und aggressivere Angreifer:innen ausgelöst hat.

Axios hat einen guten Beitrag dazu veröffentlicht und beschreibt darin, wie „CDK das jüngste Opfer in einer langen Reihe von Cyberangriffen in diesem Jahr ist, die bei einem einzigen Technologieanbieter begannen und sich zu Hunderten, wenn nicht Tausenden Vorfällen in einer ganzen Branche ausgeweitet haben“ (vielleicht erinnern Sie sich an die Folgen des erfolgreichen Cyberangriffs auf Change Healthcare Anfang dieses Jahres, durch den Zahlungen im Gesundheitswesen, Anspruchsprüfungen und die Einlösung von Rezepten wochenlang lahmgelegt waren, und das sogar, nachdem das Unternehmen ein gewaltiges Lösegeld von 22 Millionen US-Dollar gezahlt hatte).
Für mich macht dieser Vorfall vor allem eines deutlich: Es ist eine wenig erfreuliche Erinnerung daran, wie wichtig Patch-Management ist, gerade weil Angreifer:innen gezielt vernetzte Lieferketten und eine wachsende Zahl exponierter Endpunkte ausnutzen wollen.

Verteidigung in der Tiefe beginnt beim Patch-Management

Patch-Management ist entscheidend für einen erfolgreichen Ansatz der Verteidigung in der Tiefe. Viele Cyber-Vorfälle beginnen heute damit, dass Benutzer:innen mit Phishing-E-Mails interagieren (laut Egress wurden 94 Prozent der Unternehmen im Jahr 2023 Opfer von Phishing-Angriffen). Kommen schlecht gepatchte Endpunkte hinzu, ist das Desaster vorprogrammiert.

Viel zu oft erleben wir, dass Angreifer:innen sich über eine schlecht gepatchte Umgebung in kürzester Zeit seitlich durch ein ganzes Unternehmen bewegen. Entscheidend ist: Während Unternehmen und ihre Endpunkt-Landschaften sich verändern, wachsen und ausdehnen, etwa durch Trends wie WFA und BYOD, oder durch Konsolidierung und wirtschaftlichen Sparkurs schrumpfen, müssen sie die Grundlagen wie regelmäßiges Patching sicher beherrschen.

Leider patchen viele Unternehmen noch immer nicht regelmäßig und stehen damit immer schwerwiegenderen und stärker vernetzten Bedrohungen weit offen gegenüber. Vor einigen Jahren hat ServiceNow herausgefunden, dass ungepatchte Schwachstellen direkt für 60 Prozent aller Datenschutzverletzungen verantwortlich sind!
Unternehmen müssen beim Patch-Management sauber arbeiten, um einen tragfähigen Ansatz der Verteidigung in der Tiefe aufzubauen. Dafür brauchen sie allerdings Lösungen, mit denen sich unbekannte und nicht autorisierte Assets leicht aufspüren lassen, damit IT-Teams sie schnell bewerten und verwalten können, bevor Schaden entsteht. IT-Teams benötigen außerdem Lösungen, mit denen sie gezielt Patches für Sicherheitsthemen und Schwachstellen einspielen und zugleich Patches für Tools oder Dienstprogramme auslassen können, die gar nicht angreifbar sind (und die der IT neue Probleme bescheren können).
Zum Glück kann das NinjaOne Netzwerkmanagementsystem (NMS) bei all dem und noch mehr helfen. Es verschafft Unternehmen volle Transparenz über ihre IT- und Endpunkt-Landschaft, um Risiken mit dem Unternehmenswachstum frühzeitig zu erkennen und zu beheben, es automatisiert das Patching (das spart IT-Teams Zeit und Ressourcen und stellt zugleich sicher, dass Patches eingespielt werden, ohne den laufenden Betrieb des Hosts zu unterbrechen) und es schafft Freiräume für Schulungen, damit IT-Teams besser auf Cyber-Vorfälle vorbereitet sind, wenn diese unweigerlich eintreten.

Letztlich ist ein wirksames Patch-Management entscheidend für eine robuste Cyber-Resilienz-Strategie. Das eigene Gesamtrisiko im Netzwerk und auf den Endpunkten zu kennen und das Team gezielt darin zu schulen, Cyber-Ereignisse abzuwehren, wenn sie eintreten, das sind alles zentrale Bausteine der Verteidigung in der Tiefe!

Sie möchten tiefer einsteigen, wie NinjaOne das Patching vereinfacht? Werfen Sie einen Blick in unsere FAQ zum Patch-Management.

FAQs

Unternehmen mit schwachen Patch-Management-Praktiken sind in der Regel anfälliger für Cyberangriffe, die veraltete Betriebssysteme, ungepatchte Drittanbieter-Anwendungen, Tools für den Fernzugriff und falsch konfigurierte Netzwerkdienste ausnutzen.

Patch-Management ist ein zentraler Baustein, um Lieferkettenrisiken zu verringern. Dazu werden relevante Software und Anwendungen geprüft und gepatcht, wodurch sich die Angriffsfläche über vernetzte Anbieter hinweg reduziert.

Idealerweise führen Unternehmen wöchentlich Patch-Scans durch und spielen Sicherheitsupdates sofort ein. Zusätzlich sollten mindestens monatlich Schwachstellen-Scans laufen, um mögliche Cyber-Bedrohungen aufzudecken. Unternehmen können beides kombinieren, Patch- und Schwachstellen-Scans, um ihren Schutz zu stärken.

Ein automatisiertes Patch-Management ist eine Möglichkeit, die Verteilung effizienter zu gestalten, gerade in größeren Umgebungen. Darüber hinaus helfen gestaffelte Rollouts, automatisierte Wartungsfenster, die Gruppierung von Geräten und cloudbasierte Patching-Tools dabei, Serviceunterbrechungen zu minimieren. Mehr zu Best Practices für das Patching lesen Sie hier.

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