Schlüsselpunkte
- Die Speicherintegrität lässt sich unter Umständen wegen des veralteten Treibers pxhlpa64.sys nicht aktivieren. Identifizieren und entfernen Sie diesen inkompatiblen Treiber, um den Schutz durch die Kernisolierung in Windows 11 wiederherzustellen.
- Beheben Sie das Problem mit pxhlpa64.sys, indem Sie alte Brennsoftware deinstallieren, Filtereinträge in der Registry löschen, verbliebene DriverStore-Pakete entfernen und Systemdateien reparieren, damit die Sicherheitsanforderungen von Windows 11 erfüllt werden.
- Prüfen Sie nach dem vollständigen Entfernen von pxhlpa64.sys in der Windows-Sicherheit, ob die Speicherintegrität aktiv ist. So stellen Sie sicher, dass die virtualisierungsbasierten Schutzfunktionen greifen und Treiberkonflikte auf Kernel-Ebene behoben sind.
Die Speicherintegrität ist Teil der Windows-Kernisolierung. Sie schützt vor Angriffen auf Kernel-Ebene, indem sie von Treibern bestimmte Sicherheits- und Kompatibilitätsstandards verlangt. Einige ältere Treiber wie pxhlpa64.sys verhindern, dass sich die Funktion aktivieren lässt.
Dieser Artikel zeigt, wie Sie den inkompatiblen Treiber aufspüren, veraltete Komponenten entfernen, zugehörige Systemeinträge reparieren und anschließend bestätigen, dass sich die Speicherintegrität sicher aktivieren lässt.
So beheben Sie den Fehler pxhlpa64.sys beim Aktivieren der Speicherintegrität in Windows 11
Um den Fehler pxhlpa64.sys zu beheben, suchen Sie den blockierenden Treiber, deinstallieren die Software, entfernen die Einträge des Filtertreibers, löschen den Treiber, reparieren die Systemintegrität und prüfen abschließend die Speicherintegrität.
📌 Voraussetzungen:
- Windows 11 mit Administratorrechten
- Zugriff auf Apps, Geräte-Manager und Windows-Sicherheit
- Internetzugang für Treiber-Updates
- Keine Kernel-Filtertreiber von Drittanbietern, die für Produktiv-Workloads benötigt werden
Methode 1: Den blockierenden Treiber finden
In diesem Schritt ermitteln Sie, welcher Treiber die Funktion blockiert.
📌 Anwendungsfall: Diese Methode eignet sich, wenn sich die Speicherintegrität nicht aktivieren lässt oder nach einem Neustart automatisiert wieder deaktiviert wird. Sie hilft außerdem dabei, zu überprüfen, ob pxhlpa64.sys tatsächlich die Ursache des Problems ist.
Öffnen Sie die Windows-Sicherheit und wechseln Sie zu „Gerätesicherheit“. Rufen Sie anschließend die Detailseite der Kernisolierung auf. Dort sehen Sie eine Liste der Treiber, die die Anforderungen der Speicherintegrität nicht erfüllen. Taucht pxhlpa64.sys in dieser Liste auf, notieren Sie sich den Dateipfad. So haben Sie vor der Bereinigung alle nötigen Informationen zur Hand.
Methode 2: Software deinstallieren, die pxhlpa64.sys installiert hat
In diesem Schritt entfernen Sie die Software, die den Filtertreiber installiert hat.
📌 Anwendungsfall: Diese Methode ist ideal, wenn auf dem System früher Brennprogramme wie Roxio oder Sonic installiert waren oder der Rechner mit vorinstallierten Medien-Tools eines Erstausrüsters (OEM) ausgeliefert wurde.
Öffnen Sie in den Windows-Einstellungen die Liste der installierten Anwendungen und suchen Sie nach älteren Programmen rund um das Brennen von Datenträgern. Deinstallieren Sie diese, um die zugehörigen Treiber loszuwerden. Starten Sie den Computer neu und kehren Sie zur Kernisolierung zurück, um zu prüfen, ob der Treiber weiterhin angezeigt wird.
Methode 3: Einträge des Filtertreibers aus der Registry entfernen
In diesem Schritt löschen Sie zurückgebliebene Registry-Einträge, damit das System nicht mehr auf entfernte Filter verweist.
📌 Anwendungsfall: Diese Methode wird nötig, wenn die Speicherintegrität pxhlpa64.sys weiterhin meldet, obwohl bereits alle zugehörigen Programme deinstalliert wurden.
Um die Filtereinträge zu entfernen, öffnen Sie den Registrierungs-Editor und navigieren zu den Klassendefinitionen der Speichergeräte. Diese Klassenschlüssel heißen in der Regel UpperFilters oder LowerFilters und können auf pxhlpa64.sys verweisen.
Löschen Sie die Einträge, die auf diesen Treiber verweisen, damit Windows ihn künftig nicht mehr lädt. Anschließend müssen Sie das System neu starten.
Gehen Sie bei diesem Schritt besonders sorgfältig vor: Alle übrigen Filter müssen erhalten bleiben, damit andere Gerätefunktionen weiterhin korrekt arbeiten.
Methode 4: Den Treiber aus dem DriverStore löschen
Im Windows DriverStore kann noch eine Kopie des Treiberpakets zu pxhlpa64.sys liegen.
📌 Anwendungsfall: Diese Methode greift, wenn die Speicherintegrität den Treiber trotz aller anderen Bereinigungsschritte weiterhin meldet. Besonders relevant ist sie, wenn die Datei zwar im DriverStore existiert, im Verzeichnis System32 aber nicht mehr vorhanden ist.
Entfernen Sie den Treiber mit dem Kommandozeilen-Tool PNPUTIL aus dem DriverStore. Lassen Sie sich die Treiberpakete auflisten und suchen Sie den Eintrag zu pxhlpa64.sys. Löschen Sie anschließend das Paket und starten Sie das System neu, damit der Treiber nicht erneut geladen werden kann.
Methode 5: Systemintegrität reparieren und Chipsatz aktualisieren
Dieser Schritt sorgt mit Integritätsprüfungen und Treiber-Updates dafür, dass sich das Betriebssystem in einem sauberen und stabilen Zustand befindet.
📌 Anwendungsfall: Diese Methode eignet sich, wenn Windows nach allen gezielten Entfernungsmaßnahmen immer noch Treiberprobleme meldet.
Führen Sie die Reparaturbefehle der Systemdateiprüfung und von DISM aus, damit Windows beschädigte oder fehlende Systemdateien ersetzen kann. Aktualisieren Sie danach die Chipsatz- und Speichertreiber direkt über die Support-Website des Herstellers oder Erstausrüsters (OEM). So ist die volle Kompatibilität mit den Sicherheitsanforderungen von Windows 11 gewährleistet.
Methode 6: Speicherintegrität nach der Bereinigung prüfen
Dieser Schritt stellt sicher, dass das System die Anforderungen von Microsoft an die virtualisierungsbasierte Sicherheit erfüllt.
📌 Anwendungsfall: Diese abschließende Methode kommt nach jeder Kombination aus Treiberentfernung, Registry-Bereinigung oder Systemreparaturen zum Einsatz.
Kehren Sie dafür zur Detailseite der Kernisolierung in der Windows-Sicherheit zurück und versuchen Sie, die Speicherintegrität einzuschalten. War die Bereinigung erfolgreich, lässt Windows die Aktivierung der Funktion zu. Prüfen Sie nach dem automatischen Neustart dieselbe Ansicht noch einmal darauf, ob dort inkompatible Treiber aufgeführt sind. Ist die Liste leer, erfüllt das System in der Regel alle Anforderungen.
Häufige Probleme mit pxhlpa64.sys beheben
Im Folgenden finden Sie typische Probleme rund um pxhlpa64.sys und passende Lösungen:
Pxhlpa64.sys wird nach der Deinstallation der Software weiterhin angezeigt
Wird pxhlpa64.sys weiterhin angezeigt, entfernen Sie die Filtereinträge in der Registry und löschen Sie den Treiber manuell.
Die Speicherintegrität schaltet sich nach dem Neustart wieder ab
In diesem Fall ist möglicherweise ein anderer Kernel-Treiber inkompatibel. Sehen Sie sich die vollständige Liste erneut an, um den verursachenden Treiber zu ermitteln.
Das System kann den Treiber nicht löschen
Lässt sich der Treiber nicht löschen, verwenden Sie pnputil mit dem Force-Parameter und prüfen Sie, dass keine aktiven Dienste auf ihn angewiesen sind.
Es tauchen neue inkompatible Treiber auf
Installieren Sie in diesem Fall die aktuellen Chipsatz-, Speicher- und OEM-Supportpakete.
Das optische Laufwerk funktioniert nicht mehr
Funktioniert das optische Laufwerk nicht mehr, installieren Sie aktuelle Treiber des Anbieters, ohne alte Brennprogramme erneut einzurichten.
Das Problem mit pxhlpa64.sys lösen
Bei pxhlpa64.sys handelt es sich um eine Filterkomponente, die die Speicherintegrität unter Windows 11 blockiert. Entfernen Sie dafür veraltete Brennprogramme, bereinigen Sie die Filtereinträge, aktualisieren Sie die Treiber und reparieren Sie Systemkomponenten, damit sich die erweiterten Schutzfunktionen wieder aktivieren lassen. Mit einem systematischen Vorgehen stellen Sie sicher, dass die Funktion aktiv wird, ohne die Gerätefunktionen zu beeinträchtigen.
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