Microsoft Edge-Profile bieten eine leistungsstarke Möglichkeit zur Unterteilung der Browser-Aktivitäten. Jedes Profil enthält separate Lesezeichen, Kennwörter, einen Browserverlauf und Erweiterungen, sodass Benutzer:innen problemlos zwischen ihren Microsoft Edge-Profilen wechseln können. Dies ist zwar für einzelne Benutzer:innen von Vorteil, die zwischen privaten und beruflichen Konten hin- und herwechseln, kann jedoch in gemeinsam genutzten oder verwalteten Umgebungen eine Sicherheitsschwachstelle darstellen.
Standardmäßig können Benutzer:innen neue Profile frei hinzufügen, doch Admins in Unternehmen, Bildungseinrichtungen oder Kiosken müssen diese Funktion möglicherweise aus Sicherheitsgründen oder zur Einhaltung von IT-Richtlinien sperren.
In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen , wie Sie die Option „Profil hinzufügen“ in Microsoft Edge aktivieren oder deaktivieren. Eine visuelle Anleitung zu diesem Thema finden Sie im Video So aktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion „Profil hinzufügen“ in Microsoft Edge.
Konfigurieren von Microsoft Edge-Profilen
Bevor Sie fortfahren, vergewissern Sie sich, dass folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- Microsoft Edge muss bereits auf dem System installiert sein.
- Sie müssen über administrative Rechte auf dem Gerät verfügen.
- Der Registrierungs-Editor kann unter allen Windows 11-Editionen, einschließlich Home, verwendet werden.
Methode 1: Registrierungs-Editor
Diese Methode ist ideal, wenn die Gruppenrichtlinie nicht verfügbar ist oder wenn schnelle skriptbasierte Bereitstellungen erforderlich sind.
- Drücken Sie Win + R, geben Sie regedit ein und drücken Sie auf die Eingabetaste.
- Navigieren Sie zu: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Edge
- (Optional) Falls der Edge-Schlüssel nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf ein leeres Feld und wählen Sie Neu > DWORD (32-Bit) Wert.
- Erstellen Sie innerhalb des Edge-Schlüssels einen neuen DWORD-Wert (32-Bit) mit dem Namen BrowserAddProfileEnabled.
- Legen Sie den Wert fest:
- 0: Deaktiviert die Schaltfläche zum Hinzufügen neuer Profile
- 1: Aktiviert die Möglichkeit, neue Profile hinzuzufügen (Standardverhalten)
- Schließen Sie den Registrierungs-Editor und starten Sie Microsoft Edge neu oder starten Sie den Computer neu, um die Änderungen zu übernehmen.
Methode 2: PowerShell
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- Öffnen Sie PowerShell.
- Führen Sie diese Befehle aus:
Um die Option „Profil hinzufügen“ zu deaktivieren
New-Item -Path „HKLM:\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Edge“ -Force
New-ItemProperty -Path „HKLM:\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Edge“ `
-Name „BrowserAddProfileEnabled“
-PropertyType DWord -Value 0 -Force
Um sie wieder zu aktivieren
Set-ItemProperty -Path „HKLM:\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Edge“ `
-Name „BrowserAddProfileEnabled“
-Wert 1
Zusätzliche Überlegungen bei der Änderung von MS Edge-Profilen
- Edge-Profile vs. Microsoft-Konten: Beachten Sie, dass die Deaktivierung der Profilerstellung in Edge keine Auswirkungen auf die Möglichkeit hat, sich mit verschiedenen Benutzerkonten bei Windows anzumelden. Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie Benutzerprofile in Windows 11 und Windows 10 löschen können, können Sie sich dieses Video ansehen.
- Berechtigungen für die Anmeldung: Benutzer:innen können sich weiterhin bei bestehenden Edge-Profilen anmelden, sofern nicht ausdrücklich andere Einschränkungen gelten.
- Kiosk-Modus: Schränkt den Profilwechsel und die Profilerstellung automatisch ein, um eine geschlossene Umgebung zu erhalten.
- Umfang der Durchsetzung von Richtlinien: Diese Konfiguration verhindert, dass die Benutzeroberfläche im gesamten Browser neue Profile hinzufügt, auch auf der Seite edge://settings/profiles.
Verbessern Sie die Sicherheit in Ihrem IT-Unternehmen durch die Konfiguration von MS Edge-Profilen
Die Verwaltung von MS Edge-Profilen ist für IT-Administratoren, die gemeinsam genutzte oder durch Richtlinien eingeschränkte Umgebungen unterstützen, von entscheidender Bedeutung. Die Deaktivierung der Option „Profil hinzufügen“ reduziert die Komplexität, minimiert das Risiko, dass Bedrohungsakteure Schwachstellen ausnutzen, und unterstützt eine einheitliche Benutzererfahrung auf allen verwalteten Endpunkten.