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Hinzufügen und Entfernen von Ordnern neben der Ein/Aus-Schaltfläche in Windows 11

by Mauro Mendoza, IT Technical Writer   |  
übersetzt von Dragos Frangulea
Ordner neben der Ein/Aus-Schaltfläche in Windows 11 hinzufügen

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Schlüsselpunkte

  • Der einfachste Weg, Ordner neben der Ein/Aus-Schaltfläche in Windows 11 hinzuzufügen, führt über Einstellungen > Personalisierung > Start > Ordner.
  • Erweiterte Methoden, wie etwa Änderungen an der Registry oder PowerShell-Skripte, ermöglichen IT-Expert:innen Automatisierung und Bereitstellung auf mehreren Geräten.
  • Änderungen, die über die Einstellungen oder die Registry vorgenommen werden, gelten nur für das aktuelle Benutzerprofil, sodass für eine systemweite Durchsetzung andere Methoden erforderlich sind.
  • Wenn eine Ordnerverknüpfung aus dem Startmenü entfernt wird, wird lediglich das Symbol gelöscht, nicht jedoch die tatsächlichen Dateien oder Ordner.
  • Überprüfen Sie Änderungen immer, indem Sie das Startmenü öffnen, und starten Sie den Windows Explorer neu, falls die Verknüpfungen nicht angezeigt werden.
  • In Unternehmensumgebungen werden RMM-Tools oder Gruppenrichtlinien eingesetzt, um diese Konfigurationen standardisiert und skalierbar zu verwalten.

Sie können neben der Ein/Aus-Schaltfläche im Windows-11-Startmenü Ordner hinzufügen, um schnell auf wichtige Speicherorte zuzugreifen. Diese Anpassung unterstützt sowohl die individuelle Produktivität als auch das IT-Management im Unternehmen.

In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie diese Verknüpfungen sowohl mit einfachen Benutzermethoden als auch mit erweiterten Verwaltungstools konfigurieren.

Methoden zum Hinzufügen oder Entfernen von Ordnern im Startmenü

Durch die Anpassung der Ordnerverknüpfungen neben der Ein/Aus-Schaltfläche können Sie Ihr Windows-11-Startmenü für einen schnelleren Zugriff personalisieren oder klarere Richtlinienvorgaben umsetzen.

📌Anwendungsfall: Anpassung für persönliche Produktivität oder Unternehmens-Governance. IT-Administrator:innen passen diese Einstellungen häufig an, um Layouts für Schulungen zu vereinfachen oder die Sichtbarkeit von Ordnern auf verwalteten Geräten an Sicherheitsrichtlinien auszurichten.

📌Voraussetzungen: Sie benötigen ein Windows-11-Gerät und ein Benutzerprofil. Administratorrechte sind nur für systemweite Änderungen oder Bereitstellungen in großem Umfang erforderlich. Standardbenutzerkonten können ihre eigenen Ordnereinstellungen im Startmenü ändern.

Methode 1: Verwendung der Windows-Einstellungen (empfohlen)

Verwenden Sie die Einstellungen-App, um schnelle Änderungen auf Benutzerebene vorzunehmen und die Verknüpfungen im Startmenü anzupassen.

📌Anwendungsfall: Ideal für die Personalisierung Ihres eigenen PCs. Dies ist der schnellste Weg, um Ordnerverknüpfungen im Startmenü zu entfernen oder häufig verwendete Ordner wie Dokumente und Bilder hinzuzufügen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen mit Win + I.
  2. Gehen Sie zu Personalisierung > Start > Ordner.
  3. Stellen Sie die gewünschten Ordner auf Ein, um sie hinzuzufügen, oder auf Aus, um sie auszublenden.

Zu den verfügbaren Ordnern gehören Einstellungen, Datei-Explorer, Dokumente, Downloads, Musik, Bilder, Videos, Netzwerk und Ihr persönlicher Ordner.

Dadurch werden die Einstellungen Ihres Benutzerprofils geändert. Die Änderungen werden sofort im Startmenü angezeigt, sodass kein Neustart erforderlich ist. Für systemweite oder automatisierte Änderungen sind administrative Methoden erforderlich.

Methode 2: Startmenüeinstellungen über die Registry sichern und wiederherstellen

Anstatt komplexe Binärdaten manuell zu bearbeiten, können Sie einen Registry-Export verwenden, um Ihre konfigurierten Ordnerverknüpfungen im Startmenü zu erfassen und bereitzustellen.

📌Anwendungsfall: Dieser Ansatz eignet sich besonders für IT-Expert:innen, die ein korrekt konfiguriertes Startmenü-Layout auf mehreren Geräten duplizieren müssen, ohne jedes Gerät manuell neu zu konfigurieren.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Konfigurieren Sie zunächst die gewünschten Ordner über Einstellungen > Personalisierung > Start > Ordner.
  2. Drücken Sie Win + R, geben Sie regedit ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
  3. Navigieren Sie zu: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Start
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner Start und wählen Sie Exportieren aus.
  5. Speichern Sie die .reg-Datei an einem Netzwerkspeicherort oder auf einem USB-Laufwerk.
  6. Doppelklicken Sie auf den Zielcomputern einfach auf die exportierte .reg-Datei und bestätigen Sie das Zusammenführen.
  7. Starten Sie den Datei-Explorer neu oder melden Sie sich ab und wieder an, um die Änderungen zu übernehmen.

Windows speichert alle Einstellungen zur Sichtbarkeit von Ordnern in einem einzelnen binären Wert namens „VisiblePlaces“ innerhalb dieses Registry-Schlüssels. Dieses Binärformat ist nicht lesbar und lässt sich nicht ohne Weiteres bearbeiten. Daher ist die Einstellungen-App das empfohlene Konfigurationstool.

Durch den Export und Import des gesamten Schlüssels klonen Sie Ihre bevorzugte Konfiguration effektiv auf andere Computer. Testen Sie diese Vorgehensweise immer zuerst auf einem Gerät außerhalb der Produktionsumgebung.

Platzierung der Ordnerverknüpfungen im Startmenü überprüfen

Überprüfen Sie Ihre Konfiguration immer, um sicherzustellen, dass die Ordnerverknüpfungen im Startmenü wie vorgesehen angezeigt oder entfernt wurden.

📌Anwendungsfall: Prüfen Sie die Konfiguration unmittelbar nach der Anwendung einer Methode, beispielsweise über die Einstellungen, die Registry oder ein Skript. So stellen Sie sicher, dass die Anpassung des Startmenüs in Windows 11 erfolgreich war, bevor sie breiter ausgerollt wird.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Öffnen Sie das Startmenü.
  2. Sehen Sie unten im Startmenü direkt neben der Ein/Aus-Schaltfläche nach.
  3. Vergewissern Sie sich, dass die ausgewählten Ordner, beispielsweise Dokumente oder Bilder, vorhanden sind oder entfernt wurden.
  4. Klicken Sie auf ein oder zwei Verknüpfungen, um sicherzustellen, dass sie den richtigen Systemspeicherort öffnen.

Wenn die Symbole nicht aktualisiert werden, starten Sie den Windows-Explorer-Prozess über den Task-Manager neu oder melden Sie sich einfach von Ihrem Windows-Konto ab und wieder an. Dadurch wird die Shell aktualisiert und die neuen Einstellungen werden übernommen.

Wichtige Aspekte bei der Konfiguration von Startmenü-Ordnern

Ein klares Verständnis des Umfangs und der Grenzen dieser Änderungen stellt eine wirksame Anpassung sicher, insbesondere in professionellen Umgebungen.

Einstellungen gelten auf Benutzerebene

Änderungen, die über die Einstellungen oder die Registry-Struktur HKEY_CURRENT_USER vorgenommen werden, gelten nur für das jeweilige Benutzerprofil. Um ein Standardlayout für alle Benutzer:innen auf einem Gerät oder in einem Netzwerk durchzusetzen, müssen Sie Provisionierung, Gruppenrichtlinien oder MDM-Tools einsetzen.

Die Verfügbarkeit von Ordnern hängt vom Profiltyp ab

Einige Ordner, beispielsweise Dokumente oder Bilder, sind an das lokale Benutzerprofil gebunden. Sie bleiben in der Regel auch dann verfügbar, wenn Bibliotheken umgeleitet oder über Azure Active Directory beziehungsweise Domain-Profile verwaltet werden. Ihr Verhalten kann jedoch davon abweichen, je nachdem, wie das Benutzerprofil und die Richtlinien zur Ordnerumleitung konfiguriert sind.

Integration mit Enterprise-Startlayouts

In Unternehmensbereitstellungen werden diese Ordnerverknüpfungen häufig zusammen mit einer vollständigen XML-Datei für das Startlayout konfiguriert. Diese XML-Datei kann Anwendungen anheften und weitere Elemente des Startmenüs steuern, sodass eine vollständig standardisierte Benutzererfahrung entsteht, die zentral über Intune oder Gruppenrichtlinien verwaltet wird.

Verknüpfungen sind nicht die tatsächlichen Ordner

Ein wichtiger Hinweis für alle Benutzer:innen: Wenn Startmenü-Ordnerverknüpfungen über eine der beschriebenen Methoden entfernt werden, wird lediglich das Schnellzugriffssymbol gelöscht. Die eigentlichen Ordner wie Dokumente, Downloads oder andere Systemordner auf Ihrer Festplatte werden dadurch weder gelöscht noch verschoben oder anderweitig beeinträchtigt.

Wichtige Aspekte bei Roaming-Profilen

Wenn in Ihrer Umgebung Roamingprofile verwendet werden, können die Registrierungseinstellungen, die diese Ordner steuern, mit dem Benutzer mitwandern. Ohne spezifische Synchronisierungsrichtlinien kann dies zu uneinheitlichem Verhalten auf unterschiedlichen Geräten führen.

Behebung häufiger Probleme mit Ordnerverknüpfungen im Startmenü

Auch bei klaren Schritten können Probleme auftreten, wenn Sie versuchen, diese Ordnerverknüpfungen anzupassen. Im Folgenden finden Sie Lösungen für häufige Probleme.

Ordner-Umschalter sind ausgegraut oder fehlen

Dies weist in der Regel auf eine Richtlinienüberschreibung hin. Prüfen Sie unter Windows 11 Pro oder Enterprise die Gruppenrichtlinie über gpedit.msc unter Benutzerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Startmenü und Taskleiste.

Bei allen Editionen kann außerdem eine Mobile-Device-Management-Richtlinie, kurz MDM, Ihres Unternehmens ein bestimmtes Startmenü-Layout erzwingen.

Symbole werden nach der Konfiguration nicht angezeigt

Die häufigste Lösung besteht darin, den Windows-Explorer-Prozess neu zu starten. Öffnen Sie den Task-Manager mit Strg + Umschalt + Esc, suchen Sie nach Windows-Explorer und wählen Sie „Neu starten“ aus. Wenn Sie die Registry oder PowerShell verwendet haben, prüfen Sie erneut, ob die Start_Show…-Wertenamen korrekt geschrieben und auf 1 gesetzt sind, nicht auf 0x1.

Einstellungen verhalten sich über Benutzerprofile hinweg uneinheitlich

Dies deutet auf einen Konflikt zwischen lokalen Änderungen und zentraler Verwaltung hin. Stellen Sie sicher, dass keine MDM- oder Gruppenrichtlinie Ihr lokales Startlayout überschreibt. Einstellungen, die über das Standardbenutzerprofil konfiguriert werden, gelten nur für neue, nicht für bestehende Konten.

Eine Ordnerverknüpfung wird nicht geöffnet

Dies ist bei Systemordnern selten, kann jedoch vorkommen. Navigieren Sie manuell über den Datei-Explorer zu C:\Users[IhrBenutzername] und prüfen Sie, ob der Zielordner, beispielsweise Dokumente, vorhanden und zugänglich ist. Überprüfen Sie die Berechtigungen für den Ordnerpfad, wenn eine Fehlermeldung angezeigt wird.

Das Startmenü wirkt beschädigt oder reagiert nicht

Ein beschädigter Cache kann ungewöhnliches Verhalten verursachen. Schließen Sie das Startmenü, bevor Sie mit den Schritten zur Fehlerbehebung beginnen.

  1. Öffnen Sie Ausführen mit Win + R, fügen Sie %LocalAppData%\Packages ein und drücken Sie anschließend die Eingabetaste.
  2. Suchen Sie den Ordner, der mit Microsoft.Windows.StartMenuExperienceHost beginnt, und öffnen Sie ihn.
  3. Navigieren Sie zu LocalState.
  4. Löschen Sie den Inhalt dieses Ordners und starten Sie Ihren PC anschließend neu.

Wie NinjaOne Startmenü-Konfigurationen verwalten kann

NinjaOne kann dazu beitragen, die Standardisierung des Startmenüs auf allen verwalteten Unternehmensgeräten zu automatisieren.

  1. Skriptentwicklung: Verpacken Sie die erforderlichen Registrierungsbefehle, beispielsweise das Setzen von Start_ShowDocuments auf 1, in ein zuverlässiges PowerShell-Skript innerhalb der NinjaOne-Skriptbibliothek.
  2. Gestaffelte Bereitstellung: Testen Sie das Skript zunächst auf einer Pilotgruppe von Geräten, um sicherzustellen, dass die vorgesehenen Ordnerverknüpfungen im Startmenü fehlerfrei hinzugefügt oder entfernt werden.
  3. Flächendeckende Durchsetzung: Stellen Sie das Skript mithilfe einer NinjaOne-Automatisierungsrichtlinie oder einer geplanten Skriptausführung für die relevanten Gerätegruppen bereit. Planen Sie regelmäßige Behebungsskripte ein, um Einstellungen zu überprüfen und Konfigurationsabweichungen zu korrigieren. So bleibt die Anpassung des Startmenüs auf Windows-11-Geräten konsistent.

Durch den effektiven Einsatz eines RMM-Tools wird diese Aufgabe von einer manuellen Konfiguration zu automatisierter Governance verlagert. Dies ist eine entscheidende Fähigkeit für moderne IT-Administrator:innen, die zahlreiche Geräte verwalten.

Effizienz mit Startmenü-Ordnern steigern

Wenn Sie lernen, wie Sie in Windows 11 Ordner neben der Ein/Aus-Schaltfläche hinzufügen, können Sie Ihre Arbeitsabläufe optimieren, unabhängig davon, ob Sie Ihren eigenen Desktop vereinfachen oder unternehmensweite Standards durchsetzen möchten.

Von der Einstellungen-App bis hin zu automatisierten PowerShell-Skripten steht für jeden Bedarf die passende Methode zur Verfügung, von individuellen Präferenzen bis zur Bereitstellung im Unternehmen.

Durch die Anwendung dieser Techniken entsteht eine effizientere und professionell verwaltete Computerumgebung für alle Benutzer:innen.

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FAQs

Nein. Sie sind auf die spezifische Liste von Systemordnern beschränkt, die Microsoft im Menü „Einstellungen“ bereitstellt, beispielsweise Dokumente, Bilder oder Downloads. Diese Funktion ist für den schnellen Zugriff auf zentrale Windows-Bibliotheken ausgelegt, nicht für benutzerdefinierte Verzeichnisverknüpfungen.

In verwalteten Umgebungen haben Gruppenrichtlinieneinstellungen nahezu immer Vorrang vor lokalen Benutzer- oder Registry-Änderungen. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt eine Richtlinie angewendet wird, überschreibt sie die lokale Änderung, und die Sichtbarkeit des Ordners wird auf die von der IT vorgegebene Konfiguration zurückgesetzt.

Die Startmenüoberfläche wird vom Windows Explorer Shell-Prozess verwaltet. Durch einen Neustart von explorer.exe wird die Shell gezwungen, neu zu laden und die aktualisierten Registry-Werte einzulesen. Dadurch werden die Änderungen sichtbar, ohne dass ein vollständiger Systemneustart erforderlich ist.

Die Registry-Exportmethode erfasst Einstellungen aus HKEY_CURRENT_USER, was nur für das aktuell angemeldete Benutzerprofil gilt.

Um alle bestehenden Benutzer zu konfigurieren, müssten Sie die Registry-Struktur sämtlicher Benutzer:innen, also NTUSER.DAT, laden und die Einstellungen importieren. Alternativ können Sie die Konfiguration über Gruppenrichtlinien oder MDM-Tools bereitstellen, was der empfohlene Ansatz für Unternehmensumgebungen ist.

In der Regel ja. Diese Einstellungen werden in Ihrem Benutzerprofil und in der Registry gespeichert, die bei In-Place-Upgrades normalerweise beibehalten werden. Umfangreiche Funktionsänderungen am Startmenü könnten Layouts jedoch möglicherweise zurücksetzen, weshalb eine Überprüfung nach einem größeren Update empfohlen wird.

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