/
/

Darum geraten MSP-Übernahmen nach dem Abschluss ins Stocken

von Team Ninja
Are MSPs Entering a Cost-Constrained Era? What It Means for MSP Profitability

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Schlüsselpunkte

  • Übernahmen von MSPs führen häufig zu operativer Komplexität, weil neue Management-Tools, Richtlinien, Workflows und Kundenumgebungen integriert werden müssen.
  • Wer die Konsolidierung der Plattform hinauszögert, riskiert höhere Lizenzkosten, mehr Arbeitsaufwand für Techniker:innen, ineffiziente Abläufe und eine uneinheitliche Service-Erbringung in den übernommenen Unternehmen.
  • Fragmentierte Tools für RMM, Patch-Management, Backup und Sicherheit erschweren die Skalierung und schmälern die Rentabilität eines Wachstums durch Übernahmen.
  • Erfolgreiche MSPs standardisieren bereits vor künftigen Übernahmen auf eine einzige Management-Plattform, um die Einarbeitung zu vereinfachen, die Konsistenz zu erhöhen und Integrationsrisiken zu senken.
  • ERGOS Technology Partners hat fünf RMM-Plattformen in NinjaOne zusammengeführt und mehr als 40.000 Endpunkte migriert, bei gleichzeitig höherer operativer Effizienz und besseren Patch-Management-Workflows.
  • Eine standardisierte Service-Erbringung und eine vorbereitete Plattform helfen MSPs, neue Übernahmen schneller zu integrieren, ohne das Kundenerlebnis und die operativen Margen zu gefährden.

Managed Service Provider (MSPs) können sich nach Fusionen und Übernahmen (M&A) nicht lange im Glanz des abgeschlossenen Deals sonnen. Der Vertrag ist unterschrieben, das Foto vom Handschlag ist veröffentlicht, und am nächsten Morgen beginnt der schwierige Teil.

Jeder MSP, der bereits eine Übernahme abgeschlossen hat und die nächste plant, weiß: Die eigentliche Schwierigkeit steckt im übernommenen Tech-Stack und in der Arbeit, ihn in die bestehenden Abläufe einzugliedern.

MSPs übernehmen nach M&A mehr als nur eine Kundenliste

Mit dem Abschluss eines Deals erbt das übernehmende Unternehmen Tools, die das eigene Team nie ausgewählt hat, abweichende und teils sehr spezifische RMM– und Patch-Richtlinien sowie ein Backup-Setup, das eine frühere Mitarbeiterin oder ein früherer Mitarbeiter konfiguriert hat.

Tritt bei einem neu übernommenen Kunden ein Problem auf, arbeiten die Techniker:innen in einer unbekannten Umgebung, und das unter Zeitdruck, der die junge Beziehung schnell belasten kann.

Die Herausforderung der Konsolidierung

Den meisten MSPs ist klar, dass die Lösung in der Standardisierung auf eine einzige Plattform liegt. Trotzdem zögern sie, weil die dafür nötige Migration als das größere Risiko erscheint.

Eine übernommene Umgebung umzuziehen bedeutet, an Live-Systemen von Kunden zu arbeiten, die gerade erst den Eigentümer gewechselt haben. Es drohen Ausfallzeiten, eine Überwachung oder Backups, die mitten im Umzug aussetzen, und ein holpriger Übergang, der zum ersten Eindruck beim neuen Kunden wird. Dazu kommen Schulungen, weil sich die Techniker:innen in eine unbekannte Konsole einarbeiten müssen, und die Tatsache, dass kaum ein Team neben dem Tagesgeschäft freie Kapazitäten für ein Migrationsprojekt hat. Da wirkt es plötzlich vernünftig, jeden übernommenen Stack einfach so zu lassen, wie er ist.

Doch diese Entscheidung kann teuer werden. Schon vor jeder Übernahme setzt ein durchschnittlicher MSP auf getrennte Anbieter für Überwachung, Patching, Backup und Sicherheit, und jedes neue Unternehmen bringt einen weiteren Satz mit. Spätestens beim dritten oder vierten wechseln Techniker:innen für nahezu jede Aufgabe die Konsole. Die Rechnung kommt in Form doppelter Lizenzen, doppelter Arbeit, langsamerer Reaktionszeiten und verlorener Margen, die der Deal eigentlich bringen sollte. Ein großer Teil des Risikos bleibt zudem unsichtbar. Uneinheitliche Patch-Richtlinien, ungeprüfte Backups und Konfigurationsabweichungen zeigen sich oft erst später, etwa als übersehener Patch oder fehlgeschlagene Wiederherstellung.

So machen es erfolgreiche MSPs

MSPs, die durch Übernahmen sauber wachsen, legen sich schon vor dem nächsten Abschluss auf eine einzige Plattform fest. So läuft Deal Nummer fünf genauso ab wie Deal Nummer eins. Am deutlichsten zeigt sich der Nutzen dieser Entscheidung bei MSPs, die bereits mehrere Übernahmen erfolgreich auf einer einzigen Plattform zusammengeführt haben.

Ein Beispiel ist ERGOS Technology Partners: Das Unternehmen baute einen landesweit tätigen MSP auf, indem es regionale Anbieter in den USA und in Großbritannien übernahm. Bei mehr als 40.000 Endpunkten betrieb das Team fünf getrennte RMM-Plattformen und erledigte Routineaufgaben wie das Patching fünfmal parallel. Die Belastung wurde so groß, dass Automatisierung und Überwachung zurückgefahren wurden, nur um den Betrieb stabil zu halten.

„Wir waren über das hinausgewachsen, was wir eingesetzt haben. Teilweise mussten wir Automatisierung und Überwachung zurückfahren, nur um den Betrieb stabil zu halten. Das ist nicht nachhaltig, wenn man weiter durch Übernahmen wächst“, sagt Chris Amalfi, Vice President of Operations bei ERGOS Technology Partners.

Nach der Standardisierung auf NinjaOne RMM™ führte ERGOS alle fünf RMM-Lösungen in einer Plattform zusammen und migrierte mehr als 40.000 Endpunkte ohne jede Ausfallzeit. Patching, das früher mehrere Stunden dauerte, ist heute in weniger als einer Stunde erledigt.

Ein weiterer MSP, Babble, der in Großbritannien zukauft, ging denselben Weg. Das Unternehmen wählte eine Plattform aus, auf die jedes übernommene Unternehmen umzieht, verabschiedete sich von überlappenden Alt-Tools und bringt neue Übernahmen heute direkt in ein einheitliches Toolset.

Die Frage, die sich vor dem nächsten Deal lohnt

Für einen MSP, dessen Wachstumsstrategie auf Übernahmen beruht, steht der nächste Deal bereits vor der Tür. Entscheidend ist, ob Ihre Plattform diese Umgebung schnell genug aufnehmen kann, um genau die Margen und Kundenbeziehungen zu schützen, die die Übernahme eigentlich sichern sollte. Diese Antwort zu finden, ist vor der Absichtserklärung deutlich günstiger.

Eine vorbereitete Plattform macht aus einer Übernahme einen Hebel statt einer Last. Diese Entscheidung lässt sich jetzt treffen, zu den eigenen Bedingungen des Teams, statt unter Druck nach dem Abschluss.

Bereit, den nächsten Deal reibungslos über die Bühne zu bringen? Beginnen Sie mit dem MSP-Migrationsleitfaden, der Schritt für Schritt zeigt, wie Sie Umgebungen ohne Ausfallzeiten umziehen.

FAQs

Jede Übernahme kann neue Tools, Richtlinien, Dokumentationsstandards, Sicherheitspraktiken und operative Workflows mitbringen und so die Komplexität im gesamten Unternehmen erhöhen.

Viele MSPs standardisieren zuerst Endpunkt-Management, Patching, Backup, Dokumentation, Überwachung, Einarbeitungsprozesse und die Workflows der Service-Erbringung, bevor sie über Übernahmen wachsen.

Die Konsolidierung verringert doppelte Lizenzen, administrativen Aufwand, ständiges Wechseln zwischen Tools und ineffiziente Abläufe, die den Wert einer Übernahme schmälern können.

Verzögerte Migrationen können zu uneinheitlichen Kundenerlebnissen, operativen Silos, Sicherheitslücken, Problemen bei der Berichterstattung und höheren Supportkosten führen.

Standardisierte Prozesse, Automatisierung, gestaffelte Einarbeitungspläne und einheitliche Management-Plattformen reduzieren Störungen und halten gleichzeitig das Niveau im Kundenservice.

MSPs, die vor dem Abschluss verlässliche Integrationsprozesse etablieren, können Kunden häufig schneller einarbeiten, Migrationsrisiken senken und den Wert der Übernahme früher realisieren.

Einheitliche Plattformen vereinfachen das Endpunkt-Management, verringern den Tool-Wildwuchs, verbessern die Transparenz und schaffen konsistente Workflows in neu übernommenen Umgebungen.

Das könnte Sie auch interessieren

Sind Sie bereit, die schwierigsten Aufgaben der IT zu vereinfachen?