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So benennen Sie Bluetooth-Geräte in Windows 11 um

von Team Ninja
How to Rename Bluetooth Devices in Windows 11 blog banner image

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Beim Koppeln von Bluetooth-Geräten unter Windows 11 tauchen die gekoppelten Geräte manchmal als zufällige Buchstaben- und Zahlenkombinationen auf. Das liegt daran, dass das Betriebssystem diesen Geräten einen Standardnamen zuweist, der häufig aus der Firmware stammt. Diese Namen sind entweder sehr allgemein (z. B. „Kopfhörer“, „Maus“) oder wenig aussagekräftig (z. B. „ABC123“).

Allgemeine Namen helfen Benutzer:innen zwar dabei, die per Bluetooth verbundenen Geräte zu erkennen. In Umgebungen mit mehreren ähnlichen Geräten können sie aber auch für Verwirrung sorgen, ganz zu schweigen von nichtssagenden Bezeichnungen, bei denen sich die Geräte kaum noch auseinanderhalten lassen.

Zum Glück lassen sich die Namen der per Bluetooth verbundenen Geräte unter Windows ändern. Das bringt folgende Vorteile:

  • bessere Geräteerkennung in Umgebungen mit mehreren Benutzer:innen oder Geräten,
  • einheitliche Namenskonventionen für Peripheriegeräte (z. B. „ConfRoom-Audio“, „Scanner-FrontDesk“),
  • weniger Verwechslungen bei der Fehlerbehebung von Verbindungen oder bei Firmware-Updates und
  • Unterstützung bei der Asset-Kennzeichnung und Inventarverfolgung in verwalteten Umgebungen.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Bluetooth-Geräte in Windows 11 umbenennen. Eine anschauliche Erklärung des Themas finden Sie im Video So benennen Sie Bluetooth-Geräte in Windows 11 um.

So benennen Sie Bluetooth-Geräte um

Bevor Sie loslegen, sollte Ihr System diese Voraussetzungen erfüllen:

  • Bereits gekoppelte Geräte. Stellen Sie sicher, dass Ihr Gerät bereits per Bluetooth mit dem System gekoppelt ist.
  • Administratorrechte. Einige der hier beschriebenen Methoden erfordern Administratorrechte, insbesondere bei der Verwendung des Geräte-Managers oder des Registrierungs-Editors.
  • Bluetooth-Verbindung. Vergewissern Sie sich, dass die Bluetooth-Funktion Ihres Systems aktiviert ist.
  • Gerätetyp. Die folgenden Schritte gelten sowohl für klassische Bluetooth-Geräte als auch für Bluetooth-Low-Energy-Geräte (BLE).

Methode 1: Umbenennen über die Einstellungen-App (GUI)

Das ist die einfachste Methode, die Änderung wird auf Benutzerebene angewendet.

  1. Öffnen Sie die Einstellungen über das Startmenü oder drücken Sie Win + I.
  2. Wechseln Sie zu Bluetooth & Geräte.
  3. Suchen Sie im Bereich Geräte das gekoppelte Bluetooth-Gerät, das Sie umbenennen möchten.
  4. Klicken Sie auf das Drei-Punkte-Menü (…) neben dem Gerät und wählen Sie Umbenennen.
  5. Geben Sie den neuen Namen ein und klicken Sie auf Umbenennen, um die Änderung zu übernehmen.

Die Änderung wird sofort wirksam und in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt. Je nach Firmware kann es allerdings vorkommen, dass einzelne Geräte beim erneuten Verbinden wieder ihren ursprünglichen Namen annehmen.

Methode 2: Umbenennen über den Geräte-Manager (fortgeschritten)

⚠️ HINWEIS: Der Geräte-Manager zeigt Bluetooth-Namen in der Regel nur an, eine direkte Bearbeitung ist meist nicht möglich.

Der Geräte-Manager bietet einen tieferen Einblick in verbundene Geräte, ideal für alle, die mehr Kontrolle wünschen oder Fehler suchen.

  1. Drücken Sie Win + X und wählen Sie im Menü Geräte-Manager.
  2. Klappen Sie die Kategorie Bluetooth auf.
  3. Suchen Sie das betreffende Bluetooth-Gerät, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Eigenschaften.
  4. Wechseln Sie zur Registerkarte Details.
  5. Wählen Sie im Dropdown-Menü Eigenschaft den Eintrag Anzeigename.
  6. Falls sich der Name bearbeiten lässt (was selten der Fall ist), ändern Sie ihn direkt.

In den meisten Fällen erlaubt der Geräte-Manager keine direkte Namensänderung. Nutzen Sie dann den Registrierungs-Editor, um das Gerät dauerhaft umzubenennen.

Methode 3: Umbenennen über den Registrierungs-Editor

Diese Methode eignet sich am besten für Unternehmensskripte oder für dauerhafte Umbenennungen auf gemeinsam genutzten Systemen.

⚠️ Wichtig: Das direkte Ändern von Bluetooth-Gerätenamen in der Windows-Registrierung kann zu Systeminstabilität führen. Es empfiehlt sich, vorher ein Backup Ihrer Registrierung zu erstellen.

  1. Drücken Sie Win + R, geben Sie regedit ein und drücken Sie die Eingabetaste, um den Registrierungs-Editor zu öffnen.
  2. Navigieren Sie zu: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BTHPORT\Parameters\Devices
  3. Jeder Unterschlüssel steht für ein Bluetooth-Gerät, identifiziert über seine MAC-Adresse.
  4. Gehen Sie die Unterschlüssel durch, bis Sie das Gerät gefunden haben, das Sie umbenennen möchten.
  5. Suchen Sie im rechten Bereich nach einem REG_SZ-Wert mit dem Namen Name.
  6. Doppelklicken Sie auf Name und geben Sie den gewünschten neuen Namen ein.
  7. Schließen Sie den Registrierungs-Editor.
  8. Starten Sie Bluetooth oder das System neu, damit die Änderungen wirksam werden.

Methode 4: Geräte mit PowerShell identifizieren (zur Information)

PowerShell kann Bluetooth-Geräte zwar nicht selbst umbenennen, ist aber ein nützliches Tool, um verbundene oder gekoppelte Geräte zu ermitteln, vor allem beim Skripten oder beim Automatisieren von Registrierungsänderungen.

  • So listen Sie alle Bluetooth-Geräte auf: Get-PnpDevice -Class Bluetooth
  • So listen Sie gekoppelte Geräte mit weiteren Details auf: Get-CimInstance -Namespace root\cimv2 -ClassName Win32_PnPEntity | Where-Object { $_.Name -like "*Bluetooth*" }

Für die Automatisierung können Sie PowerShell nutzen, um das Gerät zu identifizieren, bevor Sie die Registrierung per Skript bearbeiten.

Darum lohnt sich das Umbenennen von Bluetooth-Geräten

Es gibt gute Gründe, Bluetooth-Geräte umzubenennen. Dazu gehören:

  • Das Umbenennen von Bluetooth-Geräten verbessert die Geräteerkennung in Umgebungen mit mehreren Benutzer:innen oder Geräten. So kommt es seltener zu Verwechslungen beim Identifizieren verbundener Geräte.
  • Außerdem lassen sich damit Namenskonventionen für Peripheriegeräte vereinheitlichen (z. B. „ConfRoom-Audio“, „Scanner-FrontDesk“).
  • Wenn Sie genau erkennen, an welchem per Bluetooth verbundenen Gerät Sie arbeiten müssen, vermeiden Sie Verwechslungen bei der Fehlerbehebung von Verbindungen oder bei Firmware-Updates.
  • Das Umbenennen per Bluetooth verbundener Geräte unterstützt zudem die Asset-Kennzeichnung und Inventarverfolgung in verwalteten Umgebungen.

Weitere Aspekte beim Umbenennen von Bluetooth-Geräten

Wenn Sie die folgenden Faktoren kennen, bleiben Ihre Umbenennungen zuverlässig und wirksam.

  • Einschränkungen auf Geräteebene: Manche Geräte, insbesondere Kopfhörer oder Gamecontroller, kehren nach dem erneuten Verbinden zu ihrem Werksnamen zurück. Das gilt nicht, wenn die Umbenennung über die Registrierung erfolgt, denn Änderungen auf Registrierungsebene sind beständiger.
  • Servergespeicherte Profile: Umbenannte Geräte behalten ihren Namen über Sitzungen oder Benutzer:innen hinweg nur dann, wenn die Änderung unter HKLM vorgenommen wurde.
  • Treiberaktualisierung: Ein erneutes Koppeln des Geräts oder ein Treiber-Update kann den Namen zurücksetzen. Dauerhaftes Umbenennen lohnt sich daher vor allem für kritische Geräte.
  • Mobile Device Management (MDM): Das Umbenennen über die Registrierung lässt sich per Intune-Skript oder Konfigurationsprofil ausrollen.

Fazit: Bluetooth-Geräte umbenennen

Das Umbenennen von Bluetooth-Geräten in Windows 11 verbessert die Bedienbarkeit und die Geräteverwaltung. Je nach technischem Kenntnisstand und Systemanforderungen stehen Ihnen mehrere Wege offen: die Einstellungen-App, der Geräte-Manager, PowerShell oder der beständigere Registrierungs-Editor.

Denken Sie daran: Für einfache Umbenennungen empfiehlt sich die Einstellungen-App. Für dauerhafte Änderungen auf Systemebene ist dagegen der Registrierungs-Editor die bessere Wahl. Sie können PowerShell und Registrierungsbearbeitung auch kombinieren, um Skripte über verwaltete Systeme hinweg auszuführen. Testen Sie außerdem das Verhalten nach einem erneuten Verbinden, da manche Geräte Namen automatisiert überschreiben.

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