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So entfernen Sie ein vorgeschlagenes Update in Windows Update dauerhaft

von Team Ninja
How to Permanently Remove a Suggested Update in Windows Update blog banner image

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Schlüsselpunkte

  • Update vor dem Blockieren identifizieren: Ermitteln Sie die genaue KB-Nummer oder Treiber-ID, damit Sie das Update deinstallieren, ausblenden oder blockieren können, ohne andere Updates zu beeinträchtigen.
  • Update sicher ausblenden oder entfernen: Nutzen Sie die Problembehandlung von Microsoft oder die Deinstallationsoptionen, um problematische Updates zu unterdrücken und eine sofortige Neuinstallation zu verhindern.
  • Treiber-Neuinstallationen per Richtlinie verhindern: Nutzen Sie die Geräteinstallationseinstellungen oder eine Gruppenrichtlinie auf Basis der Hardware-ID, um ungewollte Treiber-Neuinstallationen zu unterbinden.
  • Automatische Updates für mehr Stabilität steuern: Passen Sie die Windows Update-Richtlinien so an, dass vor Download und Installation eine Freigabe nötig ist. So werden riskante Patches zuerst geprüft.
  • Wirksamkeit der Unterdrückung prüfen: Kontrollieren Sie die Windows Update-Warteschlange, den Updateverlauf und die Ausgabe in der Kommandozeile, um die Entfernung des unerwünschten Updates zu bestätigen.
  • Ausnahmen und Regeln zum Umgang mit Updates dokumentieren: Halten Sie blockierte Updates, die Begründung und die Blockiermethode fest, um eine konsistente Behebung und Nachvollziehbarkeit sicherzustellen.

Windows Update verteilt manchmal Patches, die instabil oder inkompatibel sind oder sich selbst nach dem Entfernen immer wieder neu installieren. Diese Updates können aus verschiedenen Quellen stammen und bleiben oft hartnäckig, solange sie nicht korrekt blockiert werden. Bei falscher Handhabung verursachen sie Rückschritte, stören Treiber und nerven Benutzer:innen mit ständigen Installationsversuchen.

Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie Windows-Updates ausblenden, bereits installierte Patches entfernen, Versuche einer Treiber-Neuinstallation blockieren und mit Richtlinien verhindern, dass bestimmte Updates zurückkehren. Außerdem erhalten Sie einen Workflow, den IT-Administrator:innen auf einzelnen Geräten oder flottenweit einsetzen können, samt der nötigen Prüfschritte, mit denen Sie bestätigen, dass das unerwünschte Update tatsächlich unterdrückt wird.

Methoden, um ein vorgeschlagenes Update in Windows Update dauerhaft zu entfernen

Windows Update kann unerwünschte Patches immer wieder anbieten, solange Sie das betreffende Windows-Update nicht gezielt blockieren. Bevor Sie die folgenden Methoden umsetzen, stellen Sie sicher, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind:

📌 Voraussetzungen:

  • Sie benötigen Administratorzugriff, um Update-, Richtlinien- oder Treibereinstellungen zu ändern.
  • Sie brauchen die Knowledge Base-Nummer (KB-Nummer) oder die Update-Kennung des Updates, das Sie blockieren möchten.
  • Wenn Sie mehrere Systeme verwalten oder Geräteeinschränkungen anwenden, benötigen Sie Zugriff auf die Gruppenrichtlinien.
  • Für eine automatisierte Entfernung oder das Ausrollen von Skripten im großen Stil brauchen Sie erweiterte PowerShell-Berechtigungen.

📌 Empfohlene Vorgehensweisen für die Bereitstellung:

Klicken Sie, um eine Methode zu wählen💻
Am besten für Einzelanwender:innen
💻💻💻
Am besten für Unternehmen
Methode 1: Ein bestimmtes Update über die Microsoft-Problembehandlung ausblenden✓x
Methode 2: Das Update zuerst deinstallieren und dann blockieren✓x
Methode 3: Treiber-Updates über Windows Update blockieren✓x
Methode 4: Bestimmte Treiber-Updates per Gruppenrichtlinie verhindernx✓
Methode 5: Automatische Update-Installation für mehr Kontrolle deaktivierenx✓
Methode 6: Prüfen, ob das Update wirklich blockiert ist✓✓

Methode 1: Ein bestimmtes Update über das Problembehandlungspaket ausblenden

📌 Anwendungsfälle:

  • So unterdrücken Sie ein Windows-Update, ohne Richtlinien zu ändern oder Komponenten zu entfernen.
  • Praktisch, um ein einzelnes problematisches Update auf einzelnen Geräten während Tests oder der Incident Response zu blockieren.

📌 Voraussetzungen:

  • Sie benötigen die genaue KB-Nummer oder den Namen des Updates, das Sie ausblenden möchten.
  • Für das Ausführen des Microsoft-Problembehandlungspakets brauchen Sie lokale Administratorrechte.

Schritte:

  1. Laden Sie die Problembehandlung Updates anzeigen oder ausblenden herunter.
  2. Führen Sie das Tool aus und wählen Sie bei der Abfrage Updates ausblenden.
  3. Wählen Sie das unerwünschte Update aus der Liste.
  4. Bestätigen Sie Ihre Auswahl, um das gewünschte Update zu blockieren.
  5. Öffnen Sie erneut Einstellungen > Windows Update und prüfen Sie, ob das Update nicht mehr in der Warteschlange erscheint.

Methode 2: Das Update zuerst deinstallieren und dann blockieren

📌 Anwendungsfälle:

  • Entfernt ein bereits installiertes, problematisches Update, bevor Sie es blockieren, damit es nicht zurückkehrt.
  • Ideal, wenn das Update nach der Installation Instabilität, Treiberprobleme oder Inkompatibilitäten verursacht.

📌 Voraussetzungen:

  • Sie benötigen die konkrete KB-Kennung des Updates, das Sie entfernen möchten.
  • Für die Deinstallation von Windows-Updates und das Ausführen des Problembehandlungspakets sind Administratorrechte nötig.

Schritte:

  1. Öffnen Sie Einstellungen > Windows Update > Updateverlauf.
  2. Wählen Sie Updates deinstallieren.
  3. Suchen Sie die gewünschte KB und wählen Sie sie aus.
  4. Führen Sie nach der Deinstallation die Problembehandlung Updates anzeigen oder ausblenden aus und wählen Sie Updates ausblenden.
  5. Prüfen Sie, ob Windows Update nicht mehr versucht, das entfernte Update neu zu installieren.

Methode 3: Treiber-Updates über Windows Update blockieren

📌 Anwendungsfälle:

  • Verhindert, dass sich unerwünschte Treiber-Updates nach dem Ausblenden oder Entfernen erneut installieren.
  • Hält Hardware-Konfigurationen auf Geräten stabil, die feste oder vom Anbieter freigegebene Treiber benötigen.

📌 Voraussetzungen:

  • Sie benötigen Administratorzugriff, um Windows Update und die Geräteinstallationseinstellungen anzupassen.
  • Sie müssen das konkrete Treiber-Update kennen, das blockiert werden soll.

Schritte:

  1. Öffnen Sie Einstellungen > Windows Update > Erweiterte Optionen.
  2. Wählen Sie Optionale Updates und sehen Sie sich die Liste der verfügbaren Treiber-Updates an.
  3. Deaktivieren Sie das unerwünschte Treiber-Update bzw. installieren Sie es nicht.
  4. Öffnen Sie anschließend Systemsteuerung > System > Erweiterte Systemeinstellungen.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Hardware und wählen Sie Geräteinstallationseinstellungen.
  6. Wählen Sie Nein, damit Windows Herstellertreiber nicht mehr automatisiert herunterlädt.

Methode 4: Bestimmte Updates per Gruppenrichtlinie verhindern

📌 Anwendungsfälle:

  • Mit dieser Methode blockieren MSPs bestimmte Treiber-Updates auf vielen Endpunkten, indem sie Hardware-IDs gezielt ansprechen.
  • Sorgt dafür, dass Updates für eine Geräteklasse oder bestimmte Hardware auch nach Neustarts und Richtlinienaktualisierungen zuverlässig blockiert bleiben.

⚠️ Hinweis: Kumulative KB-Updates lassen sich mit dieser Methode nicht blockieren.

📌 Voraussetzungen:

  • Sie benötigen Zugriff auf den Gruppenrichtlinien-Editor, um GPOs auf Domänenebene bereitzustellen.
  • Sie brauchen die Hardware-IDs des Geräts oder Treibers, den Sie blockieren möchten.

Schritte:

  1. Öffnen Sie gpedit.msc.
  2. Navigieren Sie dann zu: Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > System > Geräteinstallation > Einschränkungen bei der Geräteinstallation.
  3. Aktivieren Sie Installation von Geräten mit Treibern verhindern, die diesen Gerätekennungen entsprechen.
  4. Tragen Sie die Hardware-IDs ein, die zum unerwünschten Treiber-Update gehören.
  5. Wenden Sie die Richtlinie an und starten Sie das Gerät neu, damit die Einschränkung greift.

Methode 5: Automatische Update-Installation für mehr Kontrolle deaktivieren

📌 Anwendungsfälle:

  • Administrator:innen erhalten die volle Kontrolle darüber, wann Updates heruntergeladen oder installiert werden.
  • Nützlich für Geräteflotten, in denen Updates vor der Bereitstellung geprüft, gestaffelt oder freigegeben werden müssen.

📌 Voraussetzungen:

  • Sie benötigen Zugriff auf den Gruppenrichtlinien-Editor oder eine domänenbasierte Methode zur GPO-Bereitstellung.
  • Dafür braucht es einen abgestimmten Update-Workflow, damit Techniker:innen wissen, wann Installationen erlaubt oder verschoben werden.

Schritte:

  1. Öffnen Sie gpedit.msc.
  2. Klicken Sie sich durch zu: Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows Update > Endbenutzererfahrung verwalten.
  3. Aktivieren Sie Automatische Updates konfigurieren.
  4. Stellen Sie die Option anschließend auf Benachrichtigung zum Download und automatische Installation.
  5. Prüfen Sie, ob Windows nun vor dem Herunterladen oder Installieren eines Updates eine Bestätigung einfordert.

Methode 6: Prüfen, ob das Update wirklich blockiert ist

📌 Anwendungsfälle:

  • So bestätigen Sie, ob die von Ihnen gewählte Methode zum Ausblenden von Updates in Windows 11 unerwünschte Updates tatsächlich fernhält.
  • Sie stellen sicher, dass das Update weder installiert noch in der Warteschlange ist, und vermeiden so wiederholte Nacharbeiten oder Konflikte.

📌 Voraussetzungen:

  • Sie benötigen die KB-Nummer oder Kennung des blockierten Updates.
  • Dafür brauchen Sie Zugriff auf die Windows Update-Einstellungen und grundlegende Kommandozeilen-Tools zur Überprüfung.

Schritte:

  1. Öffnen Sie Einstellungen > Windows Update.
  2. Wählen Sie Nach Updates suchen.
  3. Prüfen Sie, ob das unerwünschte Update nicht mehr in der Liste auftaucht.
  4. Öffnen Sie den Updateverlauf und vergewissern Sie sich, dass das Update nicht erneut installiert wurde.
  5. Optional können Sie dies in der Eingabeaufforderung ausführen, um zu bestätigen, dass das Update nicht vorhanden ist: wmic qfe list.
    Optional können Sie installierte Updates auch per PowerShell prüfen (empfohlen):

Get-HotFix | Where-Object HotFixID -eq "KB5000000"

Oder mit dem älteren Befehl WMIC (veraltet, aber weiterhin funktionsfähig):

wmic qfe list | find "KB5000000"]

⚠️ Worauf Sie achten sollten

RisikenMögliche FolgenGegenmaßnahmen
Das Update ist Teil eines kumulativen PaketsEs lässt sich nicht einzeln ausblenden, und Windows installiert es möglicherweise automatisiert erneut.Prüfen Sie, ob das Update Teil eines kumulativen Release ist, und beheben Sie die zugrunde liegende Ursache, statt es zu blockieren.
Treiber-Updates installieren sich über die Hardware-Erkennung erneutWindows spielt den Treiber unter Umständen auch nach dem Ausblenden wieder ein, sodass die Abfragen immer wieder erscheinen.Blockieren Sie den Treiber über Hardware-IDs in der Gruppenrichtlinie und deaktivieren Sie die automatische Treiberinstallation.
Richtlinien oder Tools überschreiben Ihre EinstellungenMDM-Profile oder RMM-Skripte stellen das Update möglicherweise wieder herPrüfen Sie Geräterichtlinien, Bereitstellungstools und Anmeldeskripte und wenden Sie die vorgesehene Blockiermethode erneut an.

Probleme beim Ausblenden von Windows-Updates beheben

Mit diesen Prüfschritten lösen Sie typische Probleme beim Unterdrücken oder Blockieren bestimmter Windows-Updates.

  • Das Update kommt immer wieder: Stellen Sie sicher, dass es über die Microsoft-Problembehandlung ausgeblendet ist, und prüfen Sie, ob es nicht als Teil des kumulativen Pakets benötigt wird.
  • Treiber-Updates installieren sich automatisiert erneut: Vergewissern Sie sich, dass die Geräteinstallationseinstellungen auf „Nein“ stehen, und dass die Richtlinie für die Hardware-ID in der Gruppenrichtlinie aktiv ist.
  • Das Tool zum Ausblenden ist nicht verfügbar: Nutzen Sie Gruppenrichtlinien, um Geräteinstallationen zu verhindern, oder pausieren Sie Updates vorübergehend, bis eine dauerhafte Sperre eingerichtet ist.
  • Das Update ist Teil eines kumulativen Rollups: Da sich einzelne Sicherheitsupdates nicht blockieren lassen, beheben Sie stattdessen das zugrunde liegende Kompatibilitäts- oder Stabilitätsproblem.
  • Blockierte Updates tauchen nach Funktionsupdates wieder auf: Große Versions-Upgrades (z. B. 21H2 → 22H2) setzen den Windows Update-Katalog, die Treiberdatenbank und die Metadaten zurück. Blenden Sie die Updates nach dem Upgrade erneut aus bzw. wenden Sie die Richtliniensperren noch einmal an.

Stabilität sichern, indem Sie unerwünschte Windows-Updates steuern und unterdrücken

Um ein bestimmtes Update unter Windows 11 zu blockieren, müssen Sie es identifizieren, bei Bedarf entfernen und anschließend die passende Methode anwenden, damit es nicht zurückkehrt. Mit der Microsoft-Problembehandlung, den Deinstallationsoptionen und Steuerungen auf Geräteebene blenden Sie Updates aus oder unterdrücken sie, bevor sie Instabilität verursachen.

Verwandte Themen:

FAQs

Updates, die in kumulativen Paketen enthalten sind, lassen sich nicht einzeln ausblenden. Windows installiert sie als Teil des Rollups erneut, deshalb muss stattdessen das zugrunde liegende Kompatibilitätsproblem behoben werden.

Windows spielt ihn möglicherweise über die Hardware-Erkennung wieder ein. Die Hardware-ID per Gruppenrichtlinie zu blockieren, ist der zuverlässigste Weg, um erzwungene Neuinstallationen zu stoppen.

Prüfen Sie RMM-Richtlinien, MDM-Profile und Anmeldeskripte. Diese Tools setzen das Verhalten von Windows Update häufig zurück, selbst nach manuellen Änderungen.

Es lässt sich auch ohne Prüfprozess durchführen. Dokumentieren Sie jede Ausnahme und überprüfen Sie Sperren regelmäßig, damit Sie keinen Patch unterdrücken, der inzwischen korrigiert oder abgelöst wurde.

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