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NinjaOne 15.0: Der Dunkelmodus ist da (und das ist erst der Anfang)

von Team Ninja   |  
übersetzt von Dragos Frangulea
NinjaOne Version 15

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Schlüsselpunkte

  • NinjaOne 15.0 führt plattformweit den Dunkelmodus ein, wodurch sich die Benutzerfreundlichkeit für IT-Teams verbessert, die in langen Schichten, während Wartungsfenstern oder in lichtarmen Umgebungen arbeiten.
  • Darüber hinaus überwacht NinjaOne Ticketing nun Reaktions- und Lösungs-SLAs nach Priorität, wobei Warnmeldungen bei Erreichen von 80 Prozent des Schwellenwerts, Benachrichtigungen bei tatsächlicher Verletzung der Vereinbarung sowie Freigabe-Workflows direkt innerhalb der Tickets zur Verfügung stehen.
  • Mit Apple Declarative Device Management wird zudem eine richtliniengesteuerte Anwendungsverteilung ermöglicht, die auf unterstützten Geräten automatische Wiederholungsversuche sowie verbesserte Kontrollmechanismen für Updates umfasst.
  • Ebenso unterstützt NinjaOne Billing nun nachverfolgbare Kundenangebote, die sich nach erfolgter Freigabe direkt in einmalige Rechnungen oder wiederkehrende Vereinbarungen umwandeln lassen.
  • Zu den Funktionen, die im Rahmen des Early-Access-Programms bereitgestellt werden, zählen Katana AI, dynamische Richtlinien, die Verwaltung von ChromeOS, cloudbasierte Aufzeichnungen von Remote-Sitzungen, der Export von SIEM-Ereignissen sowie mobile Workflows für Techniker:innen.
  • Insgesamt erweitert NinjaOne 15.0 damit die plattformübergreifende Verwaltung, die Automatisierung, die Sicherheitstransparenz sowie die Effizienz der Techniker:innen, und zwar sowohl für interne IT-Teams als auch für MSPs.

NinjaOne Version 15.0 bringt sowohl ein neues Erscheinungsbild als auch eine stärkere Kontrolle über die Tools, die IT-Teams und MSPs täglich einsetzen. Dabei führt die Plattform den von den Kunden lange gewünschten Dunkelmodus ein, der eigens für jene Benutzer:innen entwickelt wurde, die den ganzen Tag über mit NinjaOne arbeiten. Darüber hinaus wird das Ticketing künftig konsequent an den vereinbarten Service-Level-Vereinbarungen (SLAs) gemessen, wobei Warnmeldungen Probleme erkennen, bevor es zu versäumten Fristen kommt. Ein Blick auf die neuen Funktionen zeigt, wie NinjaOne gängige Hürden angeht, um die Ergebnisse für Anwender:innen zu verbessern.

Dunkler Modus, abgestimmt auf die Arbeitsweise Ihres Teams

Mit dem Dunkelmodus können Benutzer:innen die gesamte NinjaOne-Plattform auf ein dunkles Farbschema umstellen. Damit entfällt das stundenlange Betrachten eines grellweißen Dashboards über acht Stunden und mehr hinweg. Da es sich um eine der am häufigsten gewünschten Funktionen handelt, wurde sie gezielt für jene Benutzer:innen entwickelt, die fortlaufend mit unserer einheitlichen IT-Lösung arbeiten.

Teams, die im Bereich Netzwerk- und Sicherheitsbetrieb im Rund-um-die-Uhr-Einsatz arbeiten, vermeiden dadurch die Augenbelastung, die entsteht, wenn ein helles Dashboard neben dunklen Überwachungstools angezeigt wird. Ebenso profitieren IT-Administrator:innen in Unternehmen, die späte Wartungsfenster durchführen, von einer Benutzeroberfläche, die sich in ihre bereits dunkel gehaltene Toolkette einfügt. Auch Remote- und Hybrid-Techniker:innen, die zu ungewöhnlichen Zeiten arbeiten, profitieren, da Blendung und Ermüdung reduziert werden, die sich andernfalls negativ auf die Produktivität auswirken würden.

Priorisierte SLA-Reaktionszeiten und Freigaben direkt im Ticket

Die Ticketing-Lösung verfolgt nun Reaktions- und Lösungsziele innerhalb der SLAs nach Priorität, und zwar sowohl auf dem Board als auch im jeweiligen Ticket. Warnmeldungen werden bei Erreichen von 80 Prozent der vorgesehenen Zeit sowie erneut bei tatsächlicher Verletzung der Vereinbarung ausgelöst, sodass Probleme sichtbar werden, bevor Fristen versäumt werden. Freigaben übertragen dieselbe Struktur auf den Genehmigungsprozess, indem jedem Ticket ein Freigabeschritt hinzugefügt und dieses an eine/n Manager:in, eine/n Geräteeigentümer:in, eine Rolle oder eine ad hoc festgelegte Liste weitergeleitet werden kann. Genehmiger, die über keinen NinjaOne-Zugang verfügen, können die Freigabe direkt per E-Mail erteilen, ohne sich anmelden zu müssen.

Standardmäßig gelten die SLAs je Unternehmen, wodurch sich die Reaktionszeiten automatisch an die jeweils gültige Vereinbarung anpassen. Dieselbe Freigabelogik gilt für jede Entscheidung, die eine Zustimmung erfordert, sei es die Genehmigung eines Kaufs durch eine/n Manager:in, die Bestätigung einer Änderung durch den/die Geräteeigentümer:in oder die Einbindung eines ad hoc bestimmten Genehmigers für ein einzelnes Ticket. Sämtliche Vorgänge werden dabei direkt im Ticket protokolliert. Über eine Filterung des Boards nach SLA-Status und verbleibender Zeit lassen sich gefährdete Tickets zudem rasch identifizieren.

Apples Protokoll für die selbstreparierende Anwendungsverteilung

NinjaOne setzt nun auf das Protokoll der deklarativen Geräteverwaltung von Apple (DDM), um sämtliche in der Richtlinie definierten Anwendungen auf DDM-fähigen Geräten zu verteilen und zu verwalten. Schlägt eine Installation fehl, wiederholt das Gerät den Vorgang automatisch und bleibt dabei weiterhin mit der zugewiesenen Richtlinie im Einklang, ohne dass ein manueller Neuabgleich erforderlich wäre. Zusätzlich erhalten Administrator:innen eine detaillierte Kontrolle über das Verhalten automatischer Updates sowie über Netzwerkbeschränkungen.

Erstellung von Kundenangeboten direkt in der Plattform

Mit der Angebotserstellung für NinjaOne Billing lassen sich nachverfolgbare Angebote direkt aus der Plattform heraus erstellen und an Kunden versenden. Kunden können ein Angebot annehmen oder ablehnen, ohne sich dafür in einem Portal anmelden zu müssen, sodass ein Geschäft niemals an der Kontoeinrichtung scheitert. Sobald ein Angebot freigegeben wurde, wandelt es sich automatisch in eine einmalige Rechnung oder in eine wiederkehrende Vereinbarung um, wobei sämtliche Preise und Positionen übernommen werden.

Early-Access-Funktionen (EA) in dieser Version

In dieser Version lohnt sich zudem ein Blick auf mehrere neue EA-Funktionen, die allesamt entwickelt wurden, um Techniker:innen Zeit zu sparen. Katana AI etwa ist ein in NinjaOne integrierter, agentenbasierter Assistent, der operative Daten in geführte Schritte übersetzt und somit dabei hilft, Probleme schneller zu lösen. Da die Funktion von Anfang an mit rollenbasierten Zugriffskontrollen sowie einem Kill-Switch ausgestattet ist, erhalten IT-Teams von Beginn an entsprechende Schutzmechanismen.

Ebenso lässt sich die Echtzeit-Schwachstellenbewertung für jedes Unternehmen einzeln aktivieren, anstatt sie über das gesamte Konto hinweg auszurollen.* Für MSPs verringert eine schrittweise Einführung das Risiko, richtet sich nach den jeweiligen Verträgen und begrenzt betriebliche Störungen, wenn zahlreiche Unternehmen mit unterschiedlichen Anforderungen verwaltet werden. Dynamische Richtlinien lösen wiederum monolithische, pro Unternehmen festgelegte Richtlinien ab und ersetzen sie durch modulare Richtlinien, die Geräte automatisch adressieren und Konflikte über eine Prioritätsmatrix auflösen.

Als weiterer bedeutender Gerätetyp tritt die Unterstützung für ChromeOS mit NinjaOne 15.0 in die Early-Access-Phase ein, wodurch sich Chromebooks künftig gemeinsam mit den bestehenden Endpunkten von derselben Plattform aus inventarisieren, auswerten und absichern lassen. Darüber hinaus können Remote-Sitzungen mithilfe von NinjaOne Remote-Cloud-Aufzeichnungen für bis zu 90 Tage in der Cloud gespeichert werden, wodurch ein Prüfpfad für Compliance, Schulungen und Fehlerbehebung entsteht, ohne dass dafür lokaler Speicherplatz benötigt wird. Mit dem SIEM Event Exporter können IT-Teams zudem Ereignisse von Endpunkten mithilfe HEC-kompatibler Payloads an ein externes SIEM exportieren, wodurch Sicherheitsteams Bedrohungen schneller erkennen und zugleich über einen klaren Prüfpfad für erfolgreiche und fehlgeschlagene Webhooks verfügen.

Auf der Ebene der Techniker:innen ermöglicht NinjaOne Chat den direkten Nachrichtenaustausch mit der Person, die an einem verwalteten Gerät angemeldet ist, um Details zu bestätigen und zeitnahe Updates unmittelbar im Arbeitsablauf zu teilen. Darüber hinaus erweitert NinjaOne Assist Technician Experience die mobile App um eine eigene Technikeroberfläche, wobei die Anmeldeinformationen jeden Benutzer:innen automatisch zur passenden Ansicht weiterleiten. Testen Sie diese und weitere EA-Funktionen gemeinsam mit Ihrem Account Manager und teilen Sie uns gerne Ihre Erfahrungen mit!

* Voraussichtlich in Version 15.1

FAQs

Zum Kernumfang der Version zählen der Dunkelmodus, die SLA-Überwachung, Freigabe-Workflows, die Unterstützung von Apple DDM sowie die Angebotserstellung, während Funktionen wie Katana AI, die Unterstützung von ChromeOS und dynamische Richtlinien im Rahmen des Early-Access-Programms bereitgestellt werden.

Zunächst empfiehlt es sich, die Verfügbarkeit der einzelnen Funktionen zu prüfen und anschließend jene Arbeitsabläufe zu identifizieren, die von der SLA-Überwachung oder von DDM profitieren könnten. Darüber hinaus sollten sich die Teams mit ihrem zuständigen Account Manager abstimmen, um Zugang zu den Early-Access-Funktionen zu erhalten.

Warnmeldungen, die bereits vor einer Verletzung der Service-Level-Vereinbarung ausgelöst werden, ermöglichen es Techniker:innen, gefährdete Tickets frühzeitig zu erkennen, bevor die vereinbarten Servicezeiten überschritten werden. Dadurch bleibt den Teams genügend Zeit, Vorgänge proaktiv neu zuzuweisen, zu eskalieren oder zu lösen.

Mithilfe von DDM können unterstützte Apple-Geräte Richtlinien eigenständiger umsetzen, sodass manuelle Neusynchronisierungen seltener erforderlich werden. Gleichzeitig steigert diese Funktion die Zuverlässigkeit bei der Verteilung von Anwendungen.

Die Unterstützung von ChromeOS eröffnet IT-Teams die Möglichkeit, Chromebooks gemeinsam mit Windows-, macOS- und weiteren Endpunkten zu verwalten, sodass sich sämtliche Betriebsabläufe innerhalb eines einheitlicheren Workflows zusammenführen lassen.

Indem Ereignisdaten der Endpunkte in externe SIEM-Plattformen exportiert werden, lassen sich diese Informationen zentral zusammenführen. Sicherheitsteams gewinnen dadurch nicht nur eine bessere Übersicht über potenzielle Bedrohungen, sondern erhalten zugleich klarer nachvollziehbare Prüfprotokolle.

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