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Shadow IT verständlich erklären: Risiken in einfacher Sprache

von Team Ninja
How to Explain Shadow IT Risks in Plain Language to SMB Clients blog banner image

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Schlüsselpunkte

  • Shadow IT bezeichnet die nicht autorisierte Nutzung von IT-Systemen für berufliche Zwecke und stellt ein Sicherheitsrisiko dar.
  • MSPs sollten die Risiken von Shadow IT in einfacher, nachvollziehbarer und verständlicher Sprache erklären, damit Kund:innen sie klar einordnen können.
  • Vermitteln Sie den Nutzen anhand einfacher, konkreter erster Schritte. Erläutern Sie anschließend die Vorteile eines gezielten Umgangs mit Shadow IT, um deren Bedeutung zu unterstreichen.

Von Shadow IT spricht man, wenn Beschäftigte nicht autorisierte Anwendungen oder Geräte für ihre Arbeit nutzen. Das mag harmlos wirken, kann aber Sicherheitsbedrohungen, Compliance-Probleme und unnötige Kosten nach sich ziehen. Dieser Artikel zeigt MSPs, wie sie mit Kund:innen über Shadow IT sprechen.

Was ist Shadow IT?

Shadow IT bezeichnet die Nutzung nicht autorisierter IT-Systeme in einem Unternehmen. Wer diese Lücken ignoriert, riskiert erhebliche Sicherheitsprobleme und Produktivitätsverluste. Typische Beispiele für Shadow IT sind:

  • Das Herunterladen oder Verwenden nicht freigegebener Software
  • Die Weitergabe von Anmeldeinformationen an nicht autorisierte Personen
  • Die Nutzung nicht freigegebener Cloud-Dienste oder Software-as-a-Service-Abonnements
  • Der Zugriff auf Unternehmensdateien über private Geräte ohne Genehmigung

Diese Verhaltensweisen reichen vom Einsatz nicht freigegebener Software bis zum Zugriff auf Unternehmensdateien über private Geräte. Weitere Beispiele für Shadow IT finden Sie in diesem Beitrag.

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Tipps, um Shadow IT verständlich zu erklären

Für IT-Fachleute ist Shadow IT ein naheliegendes Konzept. Wer mit der Branchensprache nicht vertraut ist, tut sich damit allerdings schwer. Wenn Sie Shadow IT und ihre Folgen in einfacher Sprache erklären können, verstehen Ihre Gesprächspartner:innen die damit verbundenen Gefahren deutlich schneller. Diese Tipps helfen MSPs dabei, das Thema unterschiedlichen Stakeholdern näherzubringen:

1. Analogien aus dem Alltag nutzen

Am einfachsten lassen sich IT-Konzepte verständlich und nachvollziehbar vermitteln, wenn man Vergleiche verwendet, die auch Branchenfremde kennen. Solche Analogien nehmen dem Begriff das Abstrakte und machen Shadow IT greifbar.

Eine Möglichkeit ist der Vergleich mit unverschlossenen Türen oder heimlichen Schließfächern. Sie können zum Beispiel sagen: „Das ist, als hätte Ihr Büro zusätzliche Türen. Niemand hat sie im Blick, und jede:r könnte sich hineinschleichen.“ Oder: „Stellen Sie sich vor, Beschäftigte nutzen ein Schließfach, ohne Ihnen davon zu erzählen. Sie wissen nicht, wer den Schlüssel hat oder was darin liegt. Damit stehen Ihre sensiblen Dateien auf dem Spiel.“

In beiden Fällen greifen die Analogien auf alltägliche Dinge zurück, die auch Menschen ohne IT-Hintergrund sofort einordnen können. Zudem machen sie das Risiko und die Folgen von Shadow IT deutlich, ohne auf Fachjargon angewiesen zu sein.

2. Risiken mit konkreten Szenarien aus der Praxis verdeutlichen

Kund:innen zu sagen, dass Shadow IT gefährlich sein kann, ist das eine. Sie dafür zu sensibilisieren, etwas ganz anderes. Deshalb sollten MSPs in klarer, geschäftlicher Sprache erläutern, wie sich die Risiken von Shadow IT auf ein Unternehmen auswirken.

Einige Beispiele, wie Sie Risiken anhand betrieblicher Szenarien erklären können:

  • Die Nutzung nicht genehmigter Dropbox-Konten zur Speicherung von Kundendaten führt zu Datenlecks.
  • Der Einsatz nicht freigegebener Tools kann zu Compliance-Verstößen und damit zu Bußgeldern führen.
  • Das IT-Team kann nicht freigegebene Software und Anwendungen weder sichern noch in Backups einbeziehen, erst recht nicht, wenn deren Einsatz verschwiegen wird.

3. Erklären, warum Shadow IT überhaupt entsteht

Sobald Kund:innen Shadow IT und die damit verbundenen Risiken verstanden haben, folgen meist Rückfragen. Typischerweise wollen sie wissen, warum es dazu kommt und was nun zu tun ist. Die Frage nach den Ursachen führt oft zu aufschlussreichen Gesprächen und hilft Ihnen, Shadow IT wirksamer in den Griff zu bekommen.

Die Gründe sind unterschiedlich, häufige Ursachen sind jedoch:

  • Der Wunsch nach besseren, also schnelleren, einfacheren oder effizienteren Tools
  • Fehlende freigegebene IT-Lösungen oder langwierige Freigabeprozesse für IT-genehmigte Software
  • Der Bedarf an bestimmten Funktionen, die die freigegebene Software nicht bietet

Um herauszufinden, was Shadow IT bei einem bestimmten Kunden ausgelöst hat, lohnt sich ein Blick auf dessen IT-Management-Tools, die Infrastruktur sowie die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Benutzer:innen.

4. Einfache, umsetzbare erste Schritte anbieten

Der Umgang mit Shadow IT ist ein fortlaufender Prozess. Die meisten Unternehmen müssen ihr IT-Asset-Management und ihre Abläufe kontinuierlich verbessern, um Shadow IT vorzubeugen. Als MSP schaffen Sie mit konkreten ersten Schritten die Grundlage für Ihre Strategie im Umgang mit Shadow IT.

Einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen sind unter anderem:

  • Umfragen zur Bestandsaufnahme: kurze anonyme Abfragen nach dem Motto „Welche Apps nutzen Sie für Ihre Arbeit?“
  • Freigegebene Alternativen: Ersetzen Sie Trello oder Dropbox durch genehmigte und unterstützte Tools.
  • Klare Meldewege: Machen Sie es Beschäftigten leicht, neue Tools über Ihre IT-Abteilung anzufragen.

5. Die Vorteile eines gezielten Umgangs mit Shadow IT hervorheben

Kund:innen sind oft versucht, bei Shadow IT zu bleiben, weil sie darin Vorteile sehen. MSPs sollten deutlich machen, dass solche Tools nur kurzfristig etwas bringen.

Zeigen Sie auf, wie ein wirksames IT-Management Shadow IT eindämmt und Risiken verringert. Beziehen Sie die Risiken dabei möglichst auf die konkreten Anforderungen des Unternehmens. Beispiele dafür sind:

  • Ein aufgeräumtes Tool-Portfolio bedeutet, dass Beschäftigte sich in weniger Anwendungen einarbeiten müssen, was Effizienz und Produktivität steigert.
  • Weniger Shadow-IT-Tools stärken die Sicherheit insgesamt.
  • Sie helfen Kund:innen, Kosten zu senken, indem doppelte Ausgaben für Software as a Service entfallen.

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NinjaOne in Ihre Strategie gegen Shadow IT einbinden

NinjaOne Endpoint Management verschafft MSPs volle Transparenz über IT-Assets und Netzwerke. So erkennen Teams nicht freigegebene Apps und andere Formen von Shadow IT in der gesamten Umgebung. Zusätzlich können MSPs die Daten aus NinjaOne nutzen, um ihre Berichte für unterschiedliche Stakeholder zu untermauern, unabhängig von deren IT-Kenntnissen.

Shadow-IT-Risiken gegenüber MSP-Kund:innen klar kommunizieren

Mit Analogien, Beispielen aus der Praxis und greifbaren Lösungsansätzen können MSPs die Risiken von Shadow IT erklären, ohne ihre Kund:innen zu überfordern. Das schafft Vertrauen, erhöht das Bewusstsein und legt die Grundlage für eine stärkere Governance.

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FAQs

IT-Teams können sichere, benutzerfreundliche Alternativen anbieten und klare Regeln für die Nutzung von Tools festlegen. So bleiben Flexibilität und Sicherheit erhalten.

Schulungen helfen Beschäftigten, die Risiken von Shadow IT zu verstehen, und motivieren sie, freigegebene Tools zu nutzen. Das verringert unbeabsichtigte Sicherheitsbedrohungen. Dieser MSP-Leitfaden zum Thema Schulung von Mitarbeiter:innen für neue IT-Tools hilft Ihnen bei der Planung.

Unternehmen können Tools zur Netzwerküberwachung, Lösungen zur Endpunkterkennung und regelmäßige Audits einsetzen, um nicht autorisierte Anwendungen und Geräte zu identifizieren. Außerdem können Sie mit Microsoft 365 Defender Cloud-Dienste aus der Shadow IT erkennen sowie entsprechende Anwendungen aufdecken.

Nicht autorisierte Tools können Sicherheitsvorgaben umgehen. Dadurch sind sensible Daten anfälliger für Sicherheitsverletzungen oder unbefugten Zugriff.

Nicht autorisierte Tools erfüllen möglicherweise keine Branchen- oder Regulierungsstandards. Das setzt das Unternehmen rechtlichen Sanktionen und Reputationsschäden aus.

Zu den typischen Formen von Shadow IT zählen:

  • Der Zugriff auf Unternehmensdateien über ein nicht genehmigtes privates Gerät
  • Das Herunterladen nicht freigegebener Software
  • Die Weitergabe von Anmeldeinformationen
  • Die Nutzung nicht freigegebener Cloud-Dienste
  • Der Kauf nicht genehmigter Software-as-a-Service-Abonnements

Shadow IT entsteht häufig dort, wo IT-Bedürfnisse unerfüllt bleiben und Prozesslücken im Unternehmen bestehen. Sie bietet eine schnelle Lösung für solche Probleme, bringt aber auch Risiken mit sich.

Shadow IT hat oft folgende Vorteile:

  • Zufriedenheit der Beschäftigten
  • Höhere Produktivität
  • Potenzial für Innovation
  • Flexibilität
  • Individuelle Anpassung
  • Mögliche Zusammenarbeit

Trotz dieser Vorteile sind die Risiken von Shadow IT erheblich. Dazu gehören:

  • Anfälligkeit für Schwachstellen
  • Verstöße gegen Vorschriften wie Datenschutzgesetze und Branchenstandards
  • Möglicher Datenverlust
  • Mögliche finanzielle Verluste
  • Fehlende Support-Strukturen, was zu Systemproblemen führen kann
  • Probleme mit der Versionskontrolle, die Abläufe und die Zusammenarbeit im Team behindern

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