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So definieren und erzwingen MSPs rollenbasierte App-Stacks für Kundengeräte

von Team Ninja
How MSPs Can Define and Enforce Role-Based App Stacks for Client Devices blog banner image

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Schlüsselpunkte

  • Rollenbasierte Bereitstellung verstehen: Definieren Sie App-Stacks nach Benutzerrolle oder Abteilung. So verfügen alle Benutzer:innen von Anfang an über die passenden Werkzeuge.
  • Voraussetzungen für die Bereitstellung klären: Kennen Sie Ihre Benutzergruppen, Lizenzanforderungen sowie die Möglichkeiten Ihrer MDM- oder RMM-Lösung, bevor Sie mit der Implementierung beginnen.
  • Rollen den Anwendungen zuordnen: Erstellen Sie eine übersichtliche, leicht verständliche Tabelle, aus der hervorgeht, welche unverzichtbaren und welche optionalen Apps zu welcher Rolle gehören. Das standardisiert Ihre Bereitstellungen.
  • Auslieferung der App-Stacks automatisieren: Nutzen Sie MDM- oder RMM-Werkzeuge, um Software automatisiert bereitzustellen und zu pflegen. Das spart Zeit und reduziert manuellen Aufwand.
  • App-Stacks und Zuständigkeiten dokumentieren: Halten Sie fest, welche Apps, Bereitstellungsmethoden und Skripte für welche Rolle gelten, um Transparenz und Verantwortlichkeit zu wahren.
  • App-Stacks regelmäßig prüfen und aktualisieren: Kontrollieren Sie das App-Inventar in festen Abständen, um Software hinzuzufügen, zu entfernen oder neu zuzuweisen, wenn sich Teamanforderungen, Lizenzen und Technologien ändern.

Rollenbasierte App-Stacks erleichtern internen IT-Abteilungen und Managed Service Providern (MSPs) die Einarbeitung neuer Benutzer:innen und die Inbetriebnahme neuer Geräte sowie den laufenden Support erheblich. Ein rollenbasierter App-Stack, also eine rollenbasierte Bereitstellungsstrategie, legt fest, welche Anwendungen für welche Benutzergruppen automatisiert installiert werden. Damit arbeiten alle mit einem einheitlichen Werkzeugsatz, es werden weniger Lizenzen verschwendet, der Support-Aufwand sinkt und die Effizienz steigt.

Dieser Leitfaden gibt praxisnahe Hinweise dazu, wie Sie rollenbasierte App-Stacks erstellen, umsetzen und dokumentieren, und empfiehlt passende Prozesse und Werkzeuge.

Sie möchten das Thema lieber visuell nachvollziehen? Dann sehen Sie sich unser Video „So definieren und erzwingen MSPs rollenbasierte App-Stacks für Kundengeräte“ an.

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Rollenbasierte Bereitstellung kurz erklärt

Bei der rollenbasierten Bereitstellung von App-Stacks (also von festgelegten Anwendungssammlungen) definieren Sie, welche Anwendungen bestimmte Beschäftigtengruppen oder Abteilungen für ihre tägliche Arbeit benötigen, und verteilen ausschließlich diese Software an sie. Die Buchhaltung erhält beispielsweise einen App-Stack mit Tabellenkalkulations- und Präsentationssoftware, während die Kreativabteilung Zugriff auf Bildbearbeitung und Desktop-Publishing braucht.

Das bringt mehrere Vorteile mit sich. Softwarelizenzen sind teuer, und wenn Software nur dort landet, wo sie tatsächlich genutzt wird, sinkt die benötigte Gesamtzahl. Außerdem haben alle Benutzer:innen von Anfang an die Werkzeuge zur Hand, die sie brauchen, statt in ihrer Arbeit ausgebremst zu werden, bis jemand die Software nachinstalliert. Auch der Support profitiert: Die Mitarbeiter:innen treffen bei der Hilfestellung auf eine einheitliche Umgebung und lösen Probleme dadurch schneller.

Mit automatisierten Bereitstellungswerkzeugen können Sie Ihre App-Stacks zudem überarbeiten, um neue Software aufzunehmen oder Anwendungen zu entfernen, die eine bestimmte Benutzergruppe nicht mehr benötigt. So bleiben diese Vorteile auch nach der Erstbereitstellung erhalten. Ergänzend zur automatisierten Bereitstellung sollten Sie ein wirksames Patch-Management einführen, damit die verteilte Software sicher bleibt.

Voraussetzungen für rollenbasierte App-Stacks

Bevor Sie Ihre App-Stacks definieren können, benötigen Sie Klarheit über:

  • Benutzergruppen, entweder nach Abteilung oder nach Anforderungen (denken Sie daran, dass Benutzer:innen mehrere Rollen haben und Mitglied mehrerer Gruppen sein können, Sie können also sehr fein abstufen)
  • Die Software, die jede Gruppe installiert haben muss
  • Die Lizenzanforderungen dieser Software
  • Die Abstimmung mit den Stakeholdern beziehungsweise dem Kunden Ihres MSP zu all diesen Punkten

Außerdem brauchen Sie eine Lösung für Mobile Device Management (MDM) oder Fernwartung und -Verwaltung (RMM), die die eigentliche Bereitstellung übernimmt, sobald die Richtlinien stehen. Idealerweise verfügt Ihr Team zusätzlich über eine Dokumentationsplattform mit internen und kundenseitigen Seiten, auf denen Rollen und Software-Stacks beschrieben sind. Benutzer:innen können dann eine Aufnahme in eine Gruppe beantragen, und Techniker:innen wissen, auf welche Anwendungen jemand Zugriff haben sollte.

Schritt 1: Rollenbasierte App-Stacks definieren

Als Nächstes ordnen Sie die Rollen den Anwendungen zu. Tabellen eignen sich dafür hervorragend, sowohl zur Strukturierung und Darstellung als auch für die gemeinsame Arbeit daran. Rollen- und App-Stack-Informationen lassen sich zum Beispiel so übersichtlich abbilden:

RolleUnverzichtbare AnwendungenOptionale/bedingte WerkzeugeHinweise
VertriebCRM-Client, Office-Suite, BrowserVideokonferenzen (Zoom/Teams), VPNMFA für den CRM-Zugriff sicherstellen
FinanzenBuchhaltungssoftware, BI-Dashboards, PDF-WerkzeugeSteuersoftware, Konnektoren für sichere TresoreCompliance-Funktionen prüfen
TechnikIntegrierte Entwicklungsumgebung (IDE) (Visual Studio/VS Code), RMM-Agent, Terminal-WerkzeugeNetzwerkanalyse-Werkzeuge, Dev-ContainerVerfügbarkeit des Lizenzpools bestätigen

Ergänzen Sie außerdem alle weiteren relevanten Angaben, etwa Zugriffsrechte auf Netzwerk- oder Dateiressourcen sowie Lizenz- und Compliance-Anforderungen.

Schritt 2: Bereitstellung der App-Stacks nach Rolle automatisieren

Wie Sie Ihre App-Stacks ausrollen, hängt vor allem von der Software selbst und ihrem Installationsmechanismus sowie von Ihrer MDM- oder RMM-Plattform ab. Die meisten etablierten Lösungen bieten von Haus aus eine automatisierte Konfiguration neuer Geräte und die laufende Verwaltung bereits ausgerollter Geräte. Sie lassen sich zudem mit Ihrem Identitätsanbieter (idP) verbinden, sodass Software gezielt an bestimmte Benutzer:innen und Gruppen verteilt werden kann.

Unternehmen, die voll auf das Microsoft-365-Ökosystem setzen, können dafür Intune nutzen, für lokale Windows-Umgebungen SCCM. Teams, die vorwiegend Apple-Geräte verwalten, greifen auf die nativen MDM-Werkzeuge zurück. Erfolgreiche und fehlgeschlagene Installationen sollten protokolliert werden, damit sich Probleme manuell beheben und Bereitstellungsskripte bei Bedarf anpassen lassen.

Technikteams, die sehr unterschiedliche Geräte unterstützen müssen, entscheiden sich in der Regel für eine MDM-/RMM-Plattform wie NinjaOne, die alle gängigen Betriebssysteme abdeckt. Damit erreichen sie sämtliche Benutzer:innen und Geräte über Richtlinien, die Software automatisiert bereitstellen und ein fortlaufendes Patch-Management liefern, was Ausfallzeiten verringert und die Sicherheit erhöht.

Schritt 3: Rollenbasierte Bereitstellung und Zuständigkeiten dokumentieren

Dokumentation ist entscheidend für den dauerhaften Erfolg jedes IT-Projekts. Halten Sie alle Rollen und App-Stacks fest, ebenso den jeweils genutzten Bereitstellungsmechanismus und etwaige Besonderheiten, zum Beispiel Skripte, die für den Rollout bestimmter Pakete erstellt wurden. Dazu können Sie die in Schritt 1 erstellten Definitionen aufbereiten und in Ihrer Plattform für IT-Dokumentation veröffentlichen.

Schritt 4: Stacks regelmäßig prüfen und anpassen

Die Anforderungen der Endbenutzer:innen ändern sich mit der Zeit. Führen Sie deshalb regelmäßige Reviews durch und nehmen Sie Programme in App-Stacks auf oder entfernen Sie sie, damit die Stacks schlank bleiben und Lizenzen vollständig genutzt werden. Neue Anforderungen halten sich nicht an Ihren Audit-Zeitplan. Machen Sie Ihren Benutzer:innen deshalb deutlich, dass sie Zugriff auf neue Anwendungen über Ihr Helpdesk-Portal anfordern können.

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NinjaOne liefert die Werkzeuge, um App-Stacks im gesamten Unternehmen zu erstellen, durchzusetzen und zu dokumentieren

NinjaOne geht bei der rollenbasierten Bereitstellung weit über einfaches MDM und RMM hinaus und bietet Technikteams und MSPs eine umfassende Plattform mit Fernverwaltung, Remote-Desktop-Zugriff, Helpdesk, Dokumentation sowie fortlaufender Überwachung und Berichterstattung.

Mit NinjaOne legen Sie eigene rollenbasierte Richtlinien fest, die unterschiedliche App-Stacks an Benutzer:innen ausliefern, erfassen Informationen in der integrierten Dokumentationsplattform und rollen eigene Skripte zur Fehlerbehebung aus. Alles wird zentral überwacht und ausgewertet, sodass in Ihrer Windows-, macOS-, Linux- und Mobilgeräte-Infrastruktur keine blinden Flecken entstehen.

Quick-Start-Guide

NinjaOne bietet MSPs leistungsstarke Funktionen, um rollenbasierte App-Stacks für Kundengeräte zu definieren und durchzusetzen. Das sind die wichtigsten Features:

1. Geräterollen
, MSPs können eigene Geräterollen anlegen, die Hand in Hand mit der Richtlinienzuweisung arbeiten
, Über Geräterollen definieren Sie spezifische Konfigurationen und App-Berechtigungen für verschiedene Gerätetypen

2. Anwendungsverwaltung für Android- und Apple-Geräte
, Unterstützt mehrere Zuweisungsarten für Anwendungen:
, Vorinstalliert
, Installation erzwungen
, Blockiert
, Verfügbar
, Für die Einrichtung erforderlich

3. Feingranulare App-Kontrolle
, Bei Android-Geräten können Sie:
, globale Berechtigungsrichtlinien festlegen
, den Zugriff auf den Play Store steuern (Zulassungs- oder Sperrliste)
, private und benutzerdefinierte Apps verwalten
, Kiosk-Einstellungen konfigurieren

4. Richtlinienbasierte App-Bereitstellung
, Erstellen Sie Richtlinien, die festlegen, welche Apps:
, automatisiert installiert werden
, blockiert sind
, für Benutzer:innen optional sind
, Richtlinien lassen sich nach Geräterolle, Standort und Organisation zuweisen

5. Enterprise-Verbindungen
, Unterstützung für Android Enterprise und Apple Business Manager
, Möglichkeit, App-Konfigurationen über verschiedene Enterprise-Verbindungen hinweg zu verwalten

Mit diesem umfassenden MDM-Ansatz steuern MSPs Anwendungs-Stacks präzise und sorgen auf Kundengeräten für Sicherheit, Compliance und ein einheitliches Benutzererlebnis.

FAQs

Ein rollenbasierter App-Stack ist eine vordefinierte Software-Auswahl, die Benutzer:innen anhand ihrer Rolle oder Abteilung zugewiesen wird. So verfügen sie über die richtigen Werkzeuge, um ihre Aufgaben effizient zu erledigen.

Rollenbasierte Bereitstellung spart Zeit, reduziert Lizenzverschwendung und sorgt für einheitliche Umgebungen bei allen Benutzer:innen. Einarbeitung und Support werden dadurch effizienter.

MSPs können MDM- oder RMM-Lösungen wie NinjaOne einsetzen, um die Softwareverteilung zu automatisieren, Patches zu verwalten und die Compliance auf allen Geräten zu wahren.

Halten Sie für jede Rolle die erforderlichen und optionalen Anwendungen, die Bereitstellungsskripte und besondere Zugriffsrechte in Ihrer Plattform für IT-Dokumentation fest. Das schafft Transparenz und erleichtert Audits.

Prüfen Sie sie vierteljährlich, um neue Software aufzunehmen, ungenutzte Werkzeuge auszumustern und sicherzustellen, dass Lizenzen effektiv genutzt werden.

Benutzer:innen können neue Anwendungen über den Helpdesk oder das Ticketing-System anfordern. IT-Teams können den Bedarf dann bewerten und die App-Stacks entsprechend anpassen.

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