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So synchronisieren Sie Ordner mit OneDrive unter Windows 10 & 11

von Team Ninja
How to Sync Folders to OneDrive in Windows 10 and 11 blog banner image

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Dieses Schritt-für-Schritt-Tutorial zeigt, wie Sie Ordner mit OneDrive synchronisieren. Die Anleitung funktioniert sowohl unter Windows 10 als auch unter Windows 11 und erklärt verständlich, wie Sie beliebige Ordner mit OneDrive synchronisieren. So können Sie eigene Dateien und Ordner aus jedem beliebigen Pfad im Dateisystem sichern und synchronisieren, auch von externen Festplatten.

Eine visuelle Aufbereitung des Themas finden Sie hier: So synchronisieren Sie Ordner mit OneDrive unter Windows 10 & 11

Voraussetzungen und Systemanforderungen

Stellen Sie vorab sicher, dass OneDrive installiert ist und Ihr PC mit Windows 10 oder Windows 11 auf dem neuesten Stand ist. Prüfen Sie außerdem, ob Ihr OneDrive-Speicher für die zu synchronisierenden Dateien ausreicht. Der kostenlose OneDrive-Tarif bietet 5 Gigabyte, was für eine einfache Dateisynchronisierung zwischen Geräten genügt. Für das Backup großer Dateien oder ganzer externer Festplatten reicht das jedoch nicht aus.

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Beliebige eigene Ordner per symbolischem Link mit OneDrive synchronisieren

Ein symbolischer Link ähnelt einer Verknüpfung und verweist auf einen anderen Speicherort im Dateisystem Ihres Computers. Anders als bei einer Verknüpfung wird das Ziel aber wie die Originaldatei behandelt. Legen Sie also in OneDrive einen symbolischen Link an, der auf einen externen Ordner verweist, wird dessen Inhalt synchronisiert. Symbolische Links können auf jeden beliebigen Datei- oder Ordnerpfad verweisen, selbst wenn dieser auf einem anderen Speichergerät liegt.

Da symbolische Links auf Ebene des Dateisystems erstellt werden, behandelt OneDrive sie wie normale Ordner. Die folgende Methode funktioniert deshalb sowohl mit OneDrive für Privatpersonen als auch mit OneDrive für Unternehmen und unter Windows 10 wie unter Windows 11.

Ein symbolischer Link wird mit dem Befehl mklink erstellt:

mklink /d "%UserProfile%\OneDrive\Custom Directory" "X:\Custom Directory"

Im obigen Beispiel wird der Ordner im Pfad X:\Custom Directory im Unterverzeichnis Custom Directory zu OneDrive hinzugefügt. Die Option /d weist OneDrive an, einen symbolischen Link zu erstellen. Beachten Sie, dass der Ordnername innerhalb von OneDrive noch nicht existieren darf, da der erstellte symbolische Link sonst damit kollidiert.

Haben Sie den Speicherort Ihres OneDrive-Ordners vom Standard abweichend geändert, müssen Sie den oben genannten Pfad entsprechend anpassen.

Sobald der symbolische Link erstellt ist, verhalten sich Originalordner und symbolischer Link identisch: Änderungen an Dateien im einen werden im anderen übernommen, die Daten selbst liegen aber weiterhin nur auf dem Gerät, auf dem sich das Originalverzeichnis befindet. Wenn Sie einen symbolischen Link löschen, bleibt das Originalverzeichnis erhalten. Nachdem Sie Ihren symbolischen Link in OneDrive angelegt haben, sollten Sie in der OneDrive-Weboberfläche prüfen, ob die darin enthaltenen Dateien korrekt synchronisiert werden.

Symbolische Links werden auch als Symlinks oder Soft Links bezeichnet. Sie unterscheiden sich von Hard Links, die nur auf eine Datei oder einen Ordner auf demselben Speichervolume verweisen können. Damit eignen sich Hard Links nicht dafür, Ordner von anderen Partitionen oder externen Festplatten in OneDrive einzubinden.

So funktioniert die OneDrive-Synchronisierung unter Windows

OneDrive ist ein praktisches Tool für Dateisynchronisierung und Cloud-Speicher, das bei Windows 10 und Windows 11 bereits vorinstalliert ist. Es bietet kostenlosen Online-Speicher für Ihre wichtigen Dateien, zusätzlicher Speicherplatz lässt sich dazubuchen. OneDrive ist nützlich, um Dateien von verschiedenen Geräten aus zu bearbeiten, um bei privaten und geschäftlichen Projekten zusammenzuarbeiten und als zusätzlicher Backup-Speicherort, der Ihre eigenen lokalen und externen Backups ergänzt.

Standardmäßig synchronisiert OneDrive nur Dateien in bestimmten Ordnern: Der Standard-OneDrive-Ordner liegt im Verzeichnis Ihres Benutzerprofils. Zusätzlich kann OneDrive Dateien auf Ihrem Desktop sowie in den Ordnern Dokumente, Bilder, Musik und Videos synchronisieren und sichern. Dateien außerhalb dieser Ordner werden ausdrücklich nicht gesichert. Für die meisten Benutzer:innen, die ihre Dateien einfach nur synchronisieren und bearbeiten möchten, ist dieses Standardverhalten völlig ausreichend. Wer OneDrive aber nutzen möchte, um Dateien aus anderen Ordnern oder von externen Festplatten zu sichern, ohne sie in die Standard-OneDrive-Verzeichnisse zu kopieren, stößt damit an Grenzen.

Abhilfe schafft hier, dass Sie nicht nur den Speicherort Ihres OneDrive-Ordners unter Windows ändern, sondern auch zusätzliche Ordner für die Synchronisierung mit OneDrive festlegen können.

Häufige OneDrive-Synchronisierungsprobleme beheben

Mit diesen Schritten beheben Sie Probleme beim Synchronisieren eigener Ordner mit OneDrive:

  • Prüfen Sie, ob der Ordner, für den Sie einen symbolischen Link erstellt haben, unter dem angegebenen Pfad vorhanden ist (und legen Sie den symbolischen Link neu an, falls der Ordner verschoben oder umbenannt wurde)
  • Prüfen Sie, ob in OneDrive genügend Speicherplatz vorhanden ist
  • Prüfen Sie Ihre Internetverbindung und bedenken Sie, dass die Synchronisierung einer großen Anzahl von Dateien längere Zeit dauern kann
  • Prüfen Sie den Status des OneDrive-Dienstes
  • Suchen Sie nach Updates für OneDrive und Windows und starten Sie Ihren PC neu
  • Prüfen Sie, ob OneDrive Warnungen zu Dateien mit ungültigen Namen anzeigt, die nicht synchronisiert werden können

Bestehen die Synchronisierungsprobleme weiterhin, hilft Ihnen unsere Videoanleitung „So setzen Sie OneDrive unter Windows 11 zurück“ mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung weiter, um die App zurückzusetzen und die Synchronisierung wiederherzustellen

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Best Practices für das Backup eigener Ordner in OneDrive

Wichtig zu verstehen: Dateisynchronisierung ist nicht dasselbe wie ein Dateibackup. Synchronisierungstools wie OneDrive sollen Ihre Dateien geräteübergreifend aktuell halten und die Zusammenarbeit ermöglichen. Da Änderungen an Dateien sofort in OneDrive übernommen werden, kann es fatale Folgen haben, OneDrive als einziges Backup-Ziel zu nutzen: etwa wenn Malware Dateien beschädigt oder infiziert und diese anschließend synchronisiert werden (oder, in diesem Fall, wenn Ihr Symlink bricht und nicht mehr funktioniert).

Hinzu kommt: Erhält eine böswillige Person Zugriff auf OneDrive, kann sie Dateien unwiederbringlich löschen, indem sie den Papierkorb leert. Sie sollten daher immer eigene vollständige Systembackups vorhalten, um Ihre Systeme und Dateien auf einen bekannten, funktionierenden Stand zurücksetzen zu können.

Wenn OneDrive Ihr einziges Backup-Ziel ist, besteht zudem das Risiko, den Zugriff auf Ihre Dateien zu verlieren, falls Sie sich nicht bei Ihrem Microsoft-Konto anmelden können. Dem lässt sich vorbeugen, indem Sie die OneDrive-Funktion „Dateien bei Bedarf“ deaktivieren. Dann werden alle Ihre Dateien auf jedem Gerät vollständig heruntergeladen und liegen nicht nur in der Cloud.

Darüber hinaus bietet OneDrive wenig Konfigurationsmöglichkeiten. Dass Sie für das Synchronisieren eigener Ordner auf Umwege angewiesen sind, ist alles andere als ideal, und zusätzliche Funktionen wie das Priorisieren bestimmter Dateien bei der Synchronisierung fehlen ganz.

OneDrive-Ordnerbackups reichen für geschäftskritische Daten nicht aus

Zu den genannten Punkten kommen weitere Risiken für Unternehmen, wenn OneDrive als Backup-Ziel dient: Datenschutzvorgaben wie die Datenschutz-Grundverordnung, CCPA und HIPAA können einschränken, wo Sie Kundendaten speichern dürfen. Und Sie können es sich nicht leisten, dass zentrale Unternehmensdaten durch ein Datenleck oder versehentliches Teilen in die falschen Hände geraten.

NinjaOne bietet eine umfassende Backup-Lösung für Ihre Windows- und Mac-Geräte sowie für Ihre Server. Damit behalten Sie die volle Kontrolle darüber, was gesichert wird und wo und wie Ihre Daten gespeichert werden.

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