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Empfohlene Tipps, Verknüpfungen, neue Apps und mehr im Startmenü von Windows 11 aktivieren oder deaktivieren

von Team Ninja
How to Enable or Disable Recommended Tips, Shortcuts, New Apps, and More on the Start Menu in Windows 11

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Um empfohlene Tipps, Verknüpfungen, neue Apps und mehr im Startmenü von Windows 11 zu aktivieren oder zu deaktivieren, gehen Sie zu Einstellungen > Personalisierung > Start und schalten Sie die Empfehlungsoptionen um.
  • IT-Administrator:innen können den Bereich „Empfohlen“ per Gruppenrichtlinie, MDM oder PowerShell verwalten oder ausblenden.
  • Das Abschalten der Startmenü-Empfehlungen reduziert überflüssige und werbliche Inhalte, kann sich aber auf die zuletzt verwendeten Dateien im Datei-Explorer und in den Sprunglisten auswirken.

Das Startmenü von Windows 11 enthält einen Bereich „Empfohlen“, in dem Tipps, kürzlich hinzugefügte Apps, Vorschläge und personalisierte Verknüpfungen auf Basis der Gerätenutzung erscheinen können. Manche Benutzer:innen empfinden das als hilfreich und anpassungsfähig, für andere wirkt es überladen, ablenkend oder unberechenbar. In Unternehmensumgebungen können diese dynamischen Vorschläge außerdem standardisierte Schulungen untergraben und Benutzer:innen verwirren, die ein unverändertes Layout erwarten.

Wenn Sie wissen, wie Sie empfohlene Tipps aktivieren oder deaktivieren, können Sie selbst entscheiden, ob dieser Bereich zum Entdecken neuer Inhalte dient oder eine ruhige, vorhersehbare Startfläche bleibt. Sie reduzieren Ablenkung, entfernen Werbeinhalte und halten Startmenüs teamübergreifend einheitlich, indem Sie bestimmte Empfehlungsquellen abschalten oder den Bereich „Empfohlen“ in den unterstützten Editionen vollständig ausblenden.

So funktionieren die Empfehlungen im Startmenü

Das Startmenü gliedert sich in „Angeheftet“, „Alle Apps“ und „Empfohlen“. Der Bereich „Empfohlen“ speist sich aus mehreren Signalen: neu installierten Apps, zuletzt geöffneten Dateien sowie von Windows generierten Vorschlägen wie Tipps, Verknüpfungen und Empfehlungen für Store-Apps. Jedes dieser Elemente wird über einen eigenen Schalter oder eine eigene Richtlinie gesteuert. Deshalb können Sie etwa zuletzt verwendete Dateien anzeigen, App-Vorschläge aber unterdrücken, oder Tipps ausblenden und trotzdem Neuinstallationen sehen.

Im Hintergrund nutzt Windows 11 benutzerspezifische Einstellungen unter Explorer\Advanced sowie Richtlinien wie HideRecommendedSection und „Abschnitt „Empfohlen“ aus dem Startmenü entfernen“, um die Anzeige zu steuern. Durch dieses mehrschichtige Modell können Privatanwender:innen Empfehlungen über die Einstellungen konfigurieren, während die IT diese Vorgaben zentral per Gruppenrichtlinie oder MDM überschreiben kann.

Voraussetzungen

Für die in diesem Artikel beschriebenen Methoden benötigen Sie ein Windows-11-Gerät und ein Konto mit lokalen Administratorrechten, um Änderungen an der Registry oder an Richtlinien vorzunehmen. Außerdem sollten Sie sicher im Umgang mit dem Neustart des Datei-Explorers oder dem Ab- und Anmelden sein, denn manche Einstellungen des Startmenüs greifen erst vollständig, wenn die Shell neu geladen wird. In Domänen- oder Unternehmensumgebungen brauchen Sie Zugriff auf gpedit.msc oder die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole sowie aktuelle ADMX-Vorlagen für Windows 11, die die Richtlinieneinstellungen für das Startmenü enthalten.

Einstellungen des Startmenüs nutzen

Für einzelne Geräte oder schnelle Anpassungen ist die App „Einstellungen“ der einfachste Weg, um Empfehlungen im Startmenü zu aktivieren oder zu deaktivieren. Diese Methode eignet sich besonders, wenn der Rechner nicht streng per Gruppenrichtlinie verwaltet wird und Sie die Steuerung auf Benutzerebene behalten möchten.

So konfigurieren Sie Empfehlungen über die Starteinstellungen:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen (Win + I).
  2. Wählen Sie „Personalisierung“ und anschließend „Start“.
  3. Nutzen Sie je nach Bedarf die folgenden Schalter:
    • Zuletzt hinzugefügte Apps anzeigen
    • Zuletzt geöffnete Elemente in Start, Sprunglisten und im Datei-Explorer anzeigen
    • Empfehlungen für Tipps, Verknüpfungen, neue Apps und mehr anzeigen
  4. Aktivieren Sie diese Schalter, um empfohlene Inhalte anzuzeigen, oder deaktivieren Sie sie, damit das Startmenü aufgeräumt und statisch bleibt.
  5. Öffnen Sie das Startmenü und prüfen Sie im Bereich „Empfohlen“, ob neu installierte Apps, zuletzt verwendete Dateien und Vorschlagskacheln Ihren Einstellungen entsprechen.

In einigen Builds deaktiviert das Abschalten von „Empfohlene Dateien in Start, zuletzt verwendete Dateien im Datei-Explorer und Elemente in Sprunglisten anzeigen“ zugleich die zuletzt verwendeten Dateien im Datei-Explorer und in den Sprunglisten, weil diese Funktionen auf dieselbe Liste der letzten Aktivitäten zugreifen. Wenn Sie Änderungen in einer Produktivumgebung planen, sollten Sie diese Kopplung kennen, damit Sie nicht versehentlich die zuletzt verwendeten Dateien im Datei-Explorer entfernen.

Empfehlungen über den Registrierungs-Editor konfigurieren

Wenn Sie direktere Kontrolle bevorzugen oder benutzerspezifische Änderungen per Skript umsetzen möchten, können Sie die Start-Empfehlungen über die Registry konfigurieren. Registry-Änderungen gelten für das aktuelle Benutzerprofil und sind hilfreich, wenn keine Gruppenrichtlinie zur Verfügung steht oder Sie für eine bestimmte Person ein einheitliches Verhalten benötigen.

So passen Sie das Empfehlungsverhalten mit dem Registrierungs-Editor an:

  1. Drücken Sie Win + R, geben Sie regedit ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  2. Navigieren Sie zu: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced
  3. Erstellen oder ändern Sie DWORD-Werte wie:
  4. Start_Recommendations (1 = Tipps und Empfehlungen im Verknüpfungsstil aktivieren, 0 = deaktivieren)
  5. Start_TrackProgs (1 = zuletzt hinzugefügte Apps erfassen, 0 = Erfassung beenden)
  6. Start_TrackDocs (1 = zuletzt verwendete Dateien anzeigen, 0 = ausblenden)
  7. Schließen Sie den Registrierungs-Editor.
  8. Starten Sie den Datei-Explorer neu (über den Task-Manager oder mit taskkill /f /im explorer.exe und anschließend explorer.exe) oder melden Sie sich ab und wieder an.

Manche Builds verwenden zusätzliche Werte wie Start_IrisRecommendations, um „Empfehlungen für Tipps, Verknüpfungen, neue Apps und mehr anzeigen“ zu steuern. Diesen Namen finden Sie daher möglicherweise in Skripten oder .reg-Dateien. Gehen Sie beim Bearbeiten der Registry in jedem Fall sorgsam vor: Exportieren Sie zuerst eine Sicherung und testen Sie Ihre Änderungen nach Möglichkeit auf einem Rechner außerhalb der Produktion.

Empfehlungen per Gruppenrichtlinie deaktivieren

In Unternehmensumgebungen ist die Gruppenrichtlinie der am besten skalierbare Weg, um Start-Empfehlungen zu deaktivieren und ein einheitliches Verhalten für alle Benutzer:innen sicherzustellen. Windows 11 bietet Richtlinien, die den Bereich „Empfohlen“ in den unterstützten Editionen vollständig ausblenden, die Anzeige zuletzt hinzugefügter Apps unterbinden und zuletzt verwendete Dokumente shellweit deaktivieren.

So konfigurieren Sie das Verhalten der Start-Empfehlungen per Gruppenrichtlinie:

  1. Öffnen Sie gpedit.msc auf einem Gerät mit Windows 11 Pro/Enterprise oder nutzen Sie in einer Domäne die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole.
  2. Navigieren Sie zu: Benutzerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Startmenü und Taskleiste.
  3. Konfigurieren Sie Richtlinien wie:
  4. Abschnitt „Empfohlen“ aus dem Startmenü entfernen (um den Bereich „Empfohlen“ in den unterstützten Editionen auszublenden).
  5. Zuletzt hinzugefügte Apps nicht anzeigen.
  6. Keine Liste der zuletzt geöffneten Dokumente führen.
  7. Setzen Sie diese Richtlinien auf „Aktiviert“, um das jeweilige Verhalten zu unterbinden, oder auf „Deaktiviert“ bzw. „Nicht konfiguriert“, um Empfehlungen der Benutzersteuerung zu überlassen.
  8. Führen Sie gpupdate /force aus und starten Sie anschließend den Explorer neu oder melden Sie sich ab und wieder an, damit das Startmenü mit der neuen Richtlinie geladen wird.

Beachten Sie, dass „Abschnitt „Empfohlen“ aus dem Startmenü entfernen“ laut Microsoft-Dokumentation nur für bestimmte Editionen gilt (etwa Education und Enterprise). In anderen Editionen können Sie die meisten Inhalte weiterhin über die Einstellungen und begleitende Richtlinien unterdrücken, auch wenn sich der Rahmen des Bereichs nicht vollständig entfernen lässt.

Empfehlungseinstellungen mit PowerShell automatisieren

PowerShell bietet sich an, um die Konfiguration der Start-Empfehlungen auf mehreren Geräten zu automatisieren oder in Bereitstellungsprozesse einzubinden. Da das Verhalten über HKCU-Registry-Werte gesteuert wird, lassen sich die Einstellungen für die angemeldete Person per PowerShell-Skript schnell vereinheitlichen.

Typische Automatisierungsschritte sind:

  1. PowerShell als Administrator öffnen.
  2. Mit Set-ItemProperty in HKCU:\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced folgende Werte setzen:
  3. Start_Recommendations auf 0, um Tipps und Vorschläge zu deaktivieren, oder auf 1, um sie zu aktivieren.
  4. Start_TrackProgs auf 0 oder 1, um zuletzt hinzugefügte Apps zu deaktivieren oder zu aktivieren.
  5. Start_TrackDocs auf 0 oder 1, um zuletzt verwendete Dateien auszublenden oder anzuzeigen.
  6. Den Datei-Explorer mit Stop-Process -Name explorer -Force neu starten, damit das Startmenü mit den neuen Einstellungen geladen wird.

Sie können diese Befehle in wiederverwendbare Skripte verpacken und per RMM oder MDM verteilen. So prüfen und korrigieren Ihre Endpunkte ihre Startmenü-Einstellungen regelmäßig selbst, was Abweichungen und manuellen Aufwand reduziert.

Empfehlungsverhalten überprüfen

Nachdem Sie Einstellungen oder Richtlinien geändert haben, sollten Sie immer prüfen, wie sich das Startmenü für die betroffene Person verhält. Beginnen Sie mit einer einfachen Sichtprüfung: Öffnen Sie das Startmenü und kontrollieren Sie, ob der Bereich „Empfohlen“ wie konfiguriert Elemente anzeigt oder leer bzw. ausgeblendet ist.

Für einen strukturierteren Test:

  1. Installieren Sie eine neue App und prüfen Sie, ob sie unter „Empfohlen“ erscheint, wenn „Zuletzt hinzugefügte Apps“ und Empfehlungen aktiviert sind.
  2. Öffnen Sie einige Dokumente und kontrollieren Sie, ob diese Dateien als zuletzt verwendete Elemente im Startmenü auftauchen.
  3. Deaktivieren Sie „Empfehlungen für Tipps, Verknüpfungen, neue Apps und mehr anzeigen“ und bestätigen Sie, dass Tipps und vorgeschlagene Apps verschwinden.
  4. Wenn Sie Gruppenrichtlinien einsetzen, stellen Sie sicher, dass das Startmenü bei den gesteuerten Optionen nicht mehr auf Änderungen in den Einstellungen reagiert.
  5. Kombinieren Sie in Unternehmensumgebungen die Prüfung auf dem Gerät mit zentraler Berichterstattung (zum Beispiel über MDM-Compliance-Richtlinien), um zu bestätigen, dass die Geräte die richtige Startmenü-Konfiguration übernehmen.

Weitere Überlegungen

Einige Feinheiten sollten Sie kennen, bevor Sie sich auf eine bestimmte Konfiguration festlegen. Manche Start-Empfehlungen, darunter Vorschläge für Store-Apps und bestimmte Tipps, hängen möglicherweise von Ihrem Microsoft-Konto, Ihrer Region oder Ihrem Insider-Kanal ab. Zwischen Labor- und Produktivrechnern können daher Unterschiede auftreten. Auf verwalteten Geräten werden Start-Layouts zudem manchmal über Bereitstellungspakete, XML-Layouts oder MDM-CSPs verteilt, die mit den benutzerspezifischen Empfehlungseinstellungen zusammenwirken oder sie überschreiben können.

Das Entfernen von Empfehlungen deinstalliert keine Apps und ändert nichts daran, was Benutzer:innen ausführen dürfen. Es betrifft ausschließlich die Darstellung im Startmenü. Außerdem wirken sich Datenschutzeinstellungen, die zuletzt verwendete Elemente deaktivieren, sowohl auf das Startmenü als auch auf den Datei-Explorer aus, da beide auf dieselbe Liste der letzten Aktivitäten zugreifen. Werden Einstellungen schließlich über Gruppenrichtlinien oder HKLM-basierte Registry-Pfade erzwungen, können Benutzer:innen sie nicht über die App „Einstellungen“ überschreiben, was in standardisierten Unternehmens-Images meist genau gewünscht ist.

Fehlerbehebung

Wenn weiterhin Empfehlungen erscheinen, obwohl Sie sie vermeintlich deaktiviert haben, prüfen Sie zuerst, ob widersprüchliche Konfigurationen vorliegen. Vergewissern Sie sich, dass die Start-Schalter in den Einstellungen ausgeschaltet sind und keine Gruppenrichtlinie Empfehlungen oder zuletzt hinzugefügte Apps wieder aktiviert. Bei Registry-basierten Konfigurationen kontrollieren Sie, ob Sie die richtigen HKCU-Schlüssel für das aktive Benutzerkonto bearbeitet haben und die Werte dort, wo nötig, auf 0 stehen.

Wenn zuletzt hinzugefügte Apps entgegen Ihrer Erwartung nicht erscheinen, stellen Sie sicher, dass Start_TrackProgs auf 1 gesetzt ist und keine Richtlinie wie „Zuletzt hinzugefügte Apps nicht anzeigen“ aktiviert ist. Verschwinden zuletzt verwendete Elemente unerwartet, prüfen Sie die Datenschutzeinstellungen unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit, denn das Abschalten der „letzten Aktivitäten“ kann Einträge sowohl im Startmenü als auch im Datei-Explorer entfernen. Aktualisiert sich das Startmenü nach Änderungen überhaupt nicht, starten Sie explorer.exe neu oder melden Sie sich ab und wieder an. In hartnäckigen Fällen hilft es, den Symbol- und Start-Cache zu leeren.

Bei Problemen mit Gruppenrichtlinien prüfen Sie, ob Sie die passende ADMX-Version für Windows 11 verwenden und ob die Richtlinie tatsächlich verknüpft und auf die getestete Organisationseinheit (OU) oder Gruppe angewendet ist. Mit gpresult oder den Richtlinienergebnissatz-Tools sehen Sie, welche Startmenü-Einstellungen wirksam sind.

Integration mit NinjaOne

Wenn Sie eine Flotte von Windows-11-Geräten mit NinjaOne verwalten, bieten sich die Startmenü-Empfehlungen geradezu für die Automatisierung an. NinjaOne kann Registry-Änderungen verteilen, die Start_Recommendations, Start_TrackProgs und Start_TrackDocs auf allen verwalteten Endpunkten setzen, sodass alle Benutzer:innen dasselbe Startverhalten erleben. Ebenso lassen sich PowerShell-Skripte ausrollen, die diese Werte durchsetzen und den Explorer bei Bedarf neu starten, entweder bei der Einarbeitung oder nach einem wiederkehrenden Zeitplan.

Da NinjaOne Compliance-Berichterstattung und die Erkennung von Abweichungen unterstützt, können Sie nachvollziehen, welche Geräte noch Elemente unter „Empfohlen“ anzeigen und welche Ihren Baselines entsprechen. Fällt ein System aus der Compliance, etwa durch Benutzeränderungen oder Profilwechsel, stellt NinjaOne Ihre bevorzugte Konfiguration automatisiert wieder her. Auf Dauer wird die Benutzererfahrung (UX) im Startmenü dadurch vorhersehbar und Sie verbringen weniger Zeit damit, einzelne Rechner von Hand nachzujustieren.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Die Startmenü-Empfehlungen in Windows 11 sind nützlich, um Neues zu entdecken und schnell darauf zuzugreifen, doch beliebt sind sie längst nicht überall, besonders in Umgebungen, in denen Einheitlichkeit und wenig Ablenkung zählen. Mit einer Kombination aus Starteinstellungen, Registry-Schlüsseln, Gruppenrichtlinien und Automatisierung passen Sie den Bereich „Empfohlen“ an Ihre Benutzer:innen und Ihre Richtlinien an oder entfernen ihn, wo das unterstützt wird.

Nutzen Sie die Einstellungen für schnelle Anpassungen pro Gerät, den Registrierungs-Editor und PowerShell für skriptgesteuerte Vorgaben pro Benutzerkonto sowie Gruppenrichtlinien oder MDM, wenn Sie das Verhalten für ganze Abteilungen oder Unternehmen festschreiben möchten. Überprüfen Sie das Startverhalten nach jeder Änderung und bedenken Sie die Auswirkungen auf zuletzt verwendete Dateien und Datenschutzeinstellungen, bevor Sie Ihren Standard festlegen.

Zusammenfassung

Wer die Startmenü-Empfehlungen in Windows 11 verwaltet, bestimmt genau, wie dynamisch und personalisiert dieser Bereich wirkt, egal ob für einen einzelnen Laptop oder eine komplette Flotte verwalteter Geräte. Mit dem Zusammenspiel aus Einstellungen, Registry-Schlüsseln, Gruppenrichtlinien und Automatisierungswerkzeugen räumen Sie den Bereich „Empfohlen“ auf, reduzieren Ablenkungen und standardisieren das Starterlebnis, ohne den Zugriff auf die Apps und Dateien einzuschränken, auf die Ihre Benutzer:innen täglich angewiesen sind.

Quick-Start-Guide

Zu den Windows-Verwaltungsfunktionen von NinjaOne gehören:

– Software-Patching und -Bereitstellung über die WinGet-Integration
, Richtlinienbasierte Konfiguration für Windows-Geräte
, Anwendungsverwaltung über Software-Richtlinien
, Allgemeines Endpunkt-Management für Windows

Was Sie stattdessen tun müssten

Für die Verwaltung der Startmenü-Einstellungen in Windows 11 haben Sie mehrere Möglichkeiten:

1. Gruppenrichtlinie (GPO): Wenn Ihr Unternehmen Active Directory einsetzt, können Sie diese Einstellungen über den Gruppenrichtlinien-Editor konfigurieren
2. Registry-Änderungen: Verteilen Sie Registry-Änderungen über die Skripting- oder Richtlinienfunktionen von NinjaOne
3. Microsoft Intune: Wenn Sie cloudbasierte Geräteverwaltung nutzen
4. Manuelle Konfiguration: Benutzer:innen können diese Einstellungen individuell unter Windows-Einstellungen > Personalisierung > Start anpassen

Empfehlung

Wenn Sie diese Funktion benötigen, empfehlen wir:
, Beim NinjaOne-Support nachzufragen, welche Funktionen derzeit verfügbar sind
, Zu prüfen, ob sich die nötigen Registry- oder Richtlinienänderungen über die Skripting-Funktionen von NinjaOne verteilen lassen
, Für diesen speziellen Anwendungsfall eine hybride Verwaltung mit Gruppenrichtlinien oder Intune in Betracht zu ziehen

FAQs

Auf den meisten Windows-11-Systemen lässt sich „Empfohlen“ deutlich reduzieren oder ausblenden: Gehen Sie zu Einstellungen > Personalisierung > Start und deaktivieren Sie „Zuletzt hinzugefügte Apps anzeigen“, „Zuletzt geöffnete Elemente anzeigen“ sowie „Empfehlungen für Tipps, Verknüpfungen, neue Apps und mehr anzeigen“. In einigen Pro-/Enterprise-Builds können Sie zusätzlich die Richtlinie „Abschnitt „Empfohlen“ aus dem Startmenü entfernen“ aktivieren (per Gruppenrichtlinie oder über den entsprechenden Registry-Schlüssel), die in den unterstützten Editionen den Rahmen des Bereichs selbst entfernt. (Die einzelnen Schritte finden Sie im vollständigen Artikel oben.)

In manchen Windows-11-Editionen lässt sich der Bereich mit der Richtlinie „Abschnitt „Empfohlen“ aus dem Startmenü entfernen“ ausblenden. In anderen unterdrücken Sie im Wesentlichen nur die Inhalte, während der Rahmen des Bereichs bestehen bleibt.

Der Leistungsgewinn fällt in der Regel gering aus. Weniger dynamische Aktualisierungen und weniger Verarbeitung der letzten Aktivitäten können Geräte mit knappen Ressourcen aber leicht entlasten.

Einige Vorschläge, vor allem Empfehlungen für Store-Apps und bestimmte Tipps, werden von Konto und Region beeinflusst. Viele Einträge unter „Zuletzt verwendet“ basieren dagegen ausschließlich auf dem lokalen Aktivitätsverlauf.

Benutzer:innen können die Schalter für Start-Empfehlungen nur ändern, solange die Konfiguration nicht per Gruppenrichtlinie oder über HKLM-basierte Richtlinien erzwungen wird. Sobald diese aktiv sind, sind die Optionen in den Einstellungen gesperrt oder wirkungslos.

Bestimmte Schalter und Richtlinien, die die letzten Aktivitäten abschalten, etwa das Ausblenden empfohlener Dateien, deaktivieren auch die zuletzt verwendeten Dateien im Datei-Explorer und in den Sprunglisten, denn beide greifen auf dieselbe Liste der letzten Aktivitäten zu.

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