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Designänderungen an Desktopsymbolen in Windows 11 zulassen oder verhindern

von Team Ninja
How to Allow or Prevent Themes from Changing Desktop Icons in Windows 11 blog banner image

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Windows 11 bietet Designs, mit denen Benutzer:innen ihre Geräte personalisieren können. Sie können die Optik ihrer Oberfläche an ihren persönlichen Geschmack und ihre Vorlieben anpassen, darunter den Desktophintergrund, die Fensterrahmen und in manchen Fällen auch die Desktopsymbole.

Als IT-Administrator:in möchten Sie vielleicht zulassen, dass Designs die Desktopsymbole ändern, oder eben nicht. Das hängt ganz von den Zielen und Richtlinien Ihres Unternehmens ab. Mancherorts sollen Benutzer:innen mehr Freiheit bei der Verwaltung ihrer Designs und Optik haben.

Andere Unternehmen schränken diese Einstellung dagegen lieber ein. Sie legen Wert auf ein einheitlicheres Erscheinungsbild ihrer Computer oder setzen auf ein spezielles Firmen-Branding und eigene Layouts. Zu wissen, wie Sie Designänderungen an Desktopsymbolen zulassen oder verhindern, ist eine große Hilfe, um sicherzustellen, dass Ihre Geräte die nötigen Vorgaben erfüllen.

Eine visuelle Aufbereitung des Themas finden Sie im Video So lassen Sie in Windows 11 Designänderungen an Desktopsymbolen zu oder verhindern sie

4 Möglichkeiten, Designänderungen an Desktopsymbolen in Windows 11 zuzulassen oder zu verhindern

Sie können Designänderungen an Desktopsymbolen über die Einstellungen, den Gruppenrichtlinien-Editor oder durch Änderungen an der Windows-Registry zulassen oder verhindern. Wenn Sie diese Änderungen bereitstellen möchten, können Sie auch ein Skript in Windows PowerShell ausführen, um sie schneller und effizienter auf allen verwalteten Geräten auszurollen.

Das sollten Sie vorher bedenken:

  • Für Änderungen an Richtlinien oder an der Registry benötigen Sie Administratorrechte. Um zu prüfen, ob Sie über die nötigen Berechtigungen verfügen, öffnen Sie das Startmenü > Einstellungen > Konten. Unter Ihrem Benutzernamen sollte das Wort „Administrator“ erscheinen.
  • Wenn Sie die Einstellungen nutzen, gelten die Änderungen nur für Sie. Um sie konto- und geräteübergreifend durchzusetzen, verwenden Sie stattdessen Gruppenrichtlinien oder bearbeiten Sie die Windows-Registry.
  • Der Gruppenrichtlinien-Editor steht in Windows 11 Home nicht zur Verfügung. Um Designänderungen an Symbolen über alle Benutzerkonten hinweg zu verhindern, bearbeiten Sie stattdessen die Windows-Registry.

Methode 1: Designänderungen an Desktopsymbolen über die Einstellungen zulassen oder verhindern (Benutzeroberfläche; pro Benutzer:in)

Das ist die einfachste und direkteste Methode. Sie eignet sich am besten für private Geräte oder Konfigurationen auf Benutzerebene.

  1. Öffnen Sie das Startmenü > Einstellungen > Personalisierung > Designs.
  2. Wählen Sie unter Verwandte Einstellungen den Punkt Desktopsymboleinstellungen.
  3. Aktivieren oder deaktivieren Sie je nach Wunsch das Kontrollkästchen Designs dürfen Desktopsymbole ändern.
  4. Klicken Sie auf Übernehmen > OK.

Methode 2: Richtlinie über den Gruppenrichtlinien-Editor durchsetzen (empfohlen für Unternehmensumgebungen)

Dadurch wird das Kontrollkästchen in den Desktopsymboleinstellungen ausgegraut, sodass Benutzer:innen keine Designänderungen mehr vornehmen können. Beachten Sie jedoch, dass der Gruppenrichtlinien-Editor nur in Windows 11 Pro und Windows 11 Enterprise verfügbar ist. Mit Windows 11 Home sollten Sie stattdessen Änderungen an der Windows-Registry vornehmen.

  1. Drücken Sie Win + R, geben Sie gpedit.msc ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  2. Navigieren Sie zu Benutzerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Systemsteuerung > Personalisierung.
  3. Doppelklicken Sie auf Ändern der Desktopsymbole verhindern und passen Sie die Einstellung nach Ihren Vorstellungen an. Wenn Sie sie aktivieren, können Designs die Desktopsymbole nicht mehr ändern. Ist die Richtlinie deaktiviert, dürfen Designs die Desktopsymbole ändern.

Methode 3: Konfiguration über den Registrierungs-Editor (für alle Editionen)

Diese Methode ist praktisch für Geräte, auf denen der Gruppenrichtlinien-Editor nicht verfügbar ist.

*Hinweis: Erstellen Sie vor Änderungen an der Windows-Registry zunächst ein Backup.

  1. Öffnen Sie das Startmenü und suchen Sie nach Registrierungs-Editor, um das Programm zu öffnen.
  2. Navigieren Sie zu HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Themes
  3. Suchen Sie nach ThemeChangesDesktopIcons. Falls der Eintrag nicht vorhanden ist, gehen Sie so vor:
    1. Rechtsklicken Sie auf Themes > Neu > DWORD-Wert (32-Bit).
    2. Benennen Sie ihn ThemeChangesDesktopIcons.
  4. Doppelklicken Sie auf ThemeChangesDesktopIcons.
  5. Setzen Sie den Wert auf 1, wenn Designs die Desktopsymbole ändern dürfen. Andernfalls setzen Sie den Wert auf 0.

Methode 4: PowerShell-Skript zur Automatisierung der Registry-Änderungen

Mit dieser Methode können Sie Registry-Änderungen mithilfe eines Tools für entfernte PowerShell gleichzeitig auf mehreren Geräten bereitstellen.

  1. Öffnen Sie das Startmenü und suchen Sie nach Windows PowerShell, um das Programm zu öffnen.
  2. Um Designänderungen an Desktopsymbolen zu verhindern, verwenden Sie dieses Skript:

Set-ItemProperty -Path "HKCU:\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Themes" `

-Name "ThemeChangesDesktopIcons" -Value 0

Um Designänderungen an Symbolen zuzulassen, verwenden Sie dieses Skript:

Set-ItemProperty -Path "HKCU:\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Themes" `

-Name "ThemeChangesDesktopIcons" -Value 1

Weitere Überlegungen zum Zulassen oder Verhindern von Designänderungen an Desktopsymbolen

  • Werden Benutzerprofile synchronisiert, bleibt diese Einstellung über verschiedene Sitzungen hinweg erhalten.
  • Bei Kiosk-Umgebungen oder gemeinsam genutzten Geräten sollten Sie diese Einstellungen mit weiteren Richtlinien zur Sperrung der Benutzeroberfläche kombinieren, um geräteübergreifend ein einheitliches Desktop-Erscheinungsbild durchzusetzen.
  • Designs, die per Skript oder durch Benutzeraktionen installiert werden, wenden weiterhin andere visuelle Elemente an, sofern Sie diese nicht ebenfalls ausdrücklich blockieren.

Darum sollten Sie Designänderungen an Desktopsymbolen verhindern

Wenn Sie Designänderungen an Desktopsymbolen verhindern, bleibt das Erscheinungsbild auf allen verwalteten Geräten einheitlich. Auch für Benutzer:innen wird die Oberfläche dadurch weniger verwirrend, da sie seltener auf unbekannte Symbole auf ihrem Desktop stoßen.

Manche Unternehmen setzen zudem auf ein eigenes Branding und eigene Layouts, die sich so bewahren lassen. Eine gesperrte Benutzeroberfläche ist außerdem bei Kiosk- oder öffentlich zugänglichen Computern sinnvoll, bei denen Benutzer:innen sonst Änderungen am Desktop vornehmen könnten, die Sie gar nicht wünschen.

Einheitliches Erscheinungsbild auf verwalteten Geräten: Designänderungen an Desktopsymbolen in Windows 11 verhindern

Es gibt mehrere Wege, Designänderungen an Desktopsymbolen in Windows 11 zuzulassen oder zu verhindern. Für die private Nutzung eignen sich die Desktopsymboleinstellungen am besten. In Unternehmensumgebungen bietet Ihnen die lokale Gruppenrichtlinie mehr Kontrolle über diese Einstellungen. Diese Richtlinien gelten für alle Benutzer:innen desselben Computers, was Administrator:innen die Arbeit erleichtert. Allerdings steht der Editor für lokale Gruppenrichtlinien nur in Windows 11 Pro und Enterprise zur Verfügung.

Wenn Sie Windows 11 Home nutzen, greifen Sie am besten zum Registrierungs-Editor. Auch damit gelten die Änderungen für alle Benutzer:innen desselben Geräts. Wenn Sie mehrere Geräte gleichzeitig verwalten, können Sie diese Registry-Änderungen auch per Skript und einem Remote-PowerShell-Tool bereitstellen.

In Kombination mit weiteren Richtlinien und Desktop-Einschränkungen hilft Ihnen diese Einstellung dabei, auf allen verwalteten Geräten ein einheitliches Erscheinungsbild zu wahren. Und wenn Ihr Unternehmen ein eigenes Branding und Layout für die Desktops vorgibt, trägt das Verhindern von Designänderungen an Desktopsymbolen ebenfalls dazu bei, dieses zu bewahren.

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