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USB-Benachrichtigungen in Windows 11 aktivieren oder deaktivieren

von Team Ninja
How to Turn On or Off Notifications of USB Issues in Windows 10 blog banner image

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • USB-Benachrichtigungen über die Einstellungen aktivieren oder deaktivieren: Öffnen Sie die Einstellungen, gehen Sie zu Bluetooth & Geräte > USB und schalten Sie die Verbindungsbenachrichtigungen ein oder aus.
  • USB-Fehlerbenachrichtigungen über den Registrierungs-Editor aktivieren oder deaktivieren: Navigieren Sie im Registrierungs-Editor (regedit) zum passenden Registry-Pfad für USB-Benachrichtigungen, passen Sie den DWORD-Wert an, um die Benachrichtigungen zu aktivieren oder zu deaktivieren, und starten Sie das System neu, damit die Änderungen greifen.
  • Bereitstellung per Befehlszeile oder Skript: Geben Sie die folgenden Befehle in PowerShell oder in der Eingabeaufforderung ein, um den Registry-Wert für USB-Benachrichtigungen zu aktualisieren und die Benachrichtigungen zu USB-Problemen in Windows 11 im großen Stil ein- oder auszuschalten.

USB-Problembenachrichtigungen sind Systemmeldungen, die Windows 10 anzeigt, wenn es ein Problem mit einem angeschlossenen USB-Gerät erkennt. Sie erscheinen in der Regel als Toast-Benachrichtigungen in der rechten unteren Bildschirmecke und weisen auf eingeschränkte Funktionalität, nicht erkannte Geräte oder Kompatibilitätsprobleme hin.

So hilfreich diese Meldungen auch sind: In kontrollierten Umgebungen wie Kiosksystemen, Embedded-Systemen oder Thin Clients, in denen kaum Interaktion mit Benutzer:innen stattfindet, sind sie oft überflüssig. Sie können außerdem stören, wenn bestimmte USB-Peripheriegeräte ständig harmlose Benachrichtigungen auslösen. Dieser Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie Sie USB-Problembenachrichtigungen in Windows 10 aktivieren oder deaktivieren.

Benachrichtigung „USB-Gerät wurde nicht erkannt“

USB-Fehlerbenachrichtigungen in Windows 11 über die Einstellungen aktivieren oder deaktivieren

Windows 11 bringt eine eigene USB-Einstellungsseite mit, über die Sie Benachrichtigungen zu USB-Problemen aktivieren oder deaktivieren können. Wenn Sie die Benachrichtigungen zu USB-Problemen in Windows 11 aktivieren, erhalten Sie eine Meldung, sobald es ein Problem mit einem angeschlossenen USB-Gerät gibt. Diese Funktion kann auch melden, ob die USB-Probleme auf eine zu geringe Stromversorgung, eine Gerätestörung oder ein Erkennungsproblem zurückgehen.

So aktivieren Sie Benachrichtigungen zu USB-Problemen in Windows 11:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen (Windows + I drücken).
  2. Wählen Sie im linken Bereich Bluetooth & Geräte und klicken Sie dann auf USB.
  3. Schalten Sie „Verbindungsbenachrichtigungen“ ein, um die Benachrichtigungen zu aktivieren.

Um die Benachrichtigungen zu USB-Problemen in Windows 11 zu deaktivieren, gehen Sie genauso vor, schalten „Verbindungsbenachrichtigungen“ aber aus.

💡 Hinweis: Je nach Hardware-Unterstützung Ihres Geräts und Ihrer Windows-11-Version ist die USB-Einstellungsseite nicht auf allen Windows-11-Systemen vorhanden. Fehlt diese Option, können Sie den Weg über die Registry nutzen.

USB-Fehlerbenachrichtigungen über den Registrierungs-Editor aktivieren oder deaktivieren

Stellen Sie vorab sicher, dass:

  • Sie Windows 10 verwenden (beliebige Edition),
  • Sie über Administratorrechte verfügen und
  • Sie Zugriff auf den Registrierungs-Editor haben.

Schritt 1: Den Registrierungs-Editor öffnen

⚠️ Warnung: Änderungen an der Windows-Registry können die Systemstabilität beeinträchtigen, wenn sie fehlerhaft vorgenommen werden. Prüfen Sie Schlüssel- und Wertnamen immer doppelt, bevor Sie etwas ändern. Es wird dringend empfohlen, vorher die Registry zu sichern oder einen Systemwiederherstellungspunkt zu erstellen.

  1. Drücken Sie Win + R, um das Dialogfeld Ausführen zu öffnen.
  2. Geben Sie regedit ein und drücken Sie die Eingabetaste, um den Registrierungs-Editor zu öffnen.

regedit eingeben, um den Registrierungs-Editor zu öffnen

  1. Falls die Benutzerkontensteuerung (UAC) nachfragt, klicken Sie auf Ja.

Schritt 2: Zum gewünschten Schlüssel navigieren

  1. Navigieren Sie zu:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Shell\USB

Pfad im Registrierungs-Editor

Existiert der Schlüssel Notifications nicht, müssen Sie ihn anlegen.

So gehen Sie vor:

    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schlüssel Control.
    2. Wählen Sie Neu > Schlüssel.

Neuen Schlüssel hinzufügen

    1. Benennen Sie ihn: Notifications.

Zum gewünschten Schlüssel navigieren

Schritt 3: Den DWORD-Wert DisableDeviceProblemNotifications erstellen oder ändern

  1. Klicken Sie auf den Schlüssel Notifications.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle im rechten Bereich.
  3. Wählen Sie Neu > DWORD-Wert (32-Bit).

Neuen DWORD-Wert hinzufügen

  1. Benennen Sie ihn: DisableDeviceProblemNotifications

Neuer DWORD-Wert im Schlüssel Notifications

  1. Doppelklicken Sie auf den neuen DWORD-Wert und setzen Sie den Wert auf:
    • 1 = USB-Fehlerbenachrichtigungen deaktivieren
    • 0 = USB-Benachrichtigungen aktivieren (Standard)

Name und Wert des DWORD-Eintrags

Schritt 4: Das System neu starten

  1. Schließen Sie den Registrierungs-Editor.
  2. Klicken Sie auf Start > Ein/Aus > Neu starten, um die Änderungen zu übernehmen.

Bereitstellung per Befehlszeile oder Skript (optional)

Sie können die Änderung auch über die folgenden Methoden automatisieren:

Option 1: Mit PowerShell

  1. Drücken Sie Win + S, um die Suchleiste zu öffnen.
  2. Geben Sie PowerShell ein.
  3. Klicken Sie in den Suchergebnissen mit der rechten Maustaste auf Windows PowerShell.
  4. Wählen Sie Als Administrator ausführen.
  5. Falls die UAC nachfragt, klicken Sie auf Ja.
  6. Führen Sie diesen Befehl aus.

$regPath = "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Notifications"

if (-not (Test-Path $regPath)) {

New-Item -Path $regPath

}

Set-ItemProperty -Path $regPath -Name "DisableDeviceProblemNotifications" -Value 1

  1. Drücken Sie die Eingabetaste.

Option 2: Mit der Eingabeaufforderung

  1. Drücken Sie Win + S, um die Suchleiste zu öffnen.
  2. Geben Sie cmd ein.
  3. Klicken Sie in den Suchergebnissen mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung.
  4. Wählen Sie Als Administrator ausführen.
  5. Falls die UAC nachfragt, klicken Sie auf Ja.
  6. Führen Sie diesen Befehl aus:

reg query "HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Notifications" >nul 2>&1 || reg add "HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Notifications"

reg add "HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Notifications" /v DisableDeviceProblemNotifications /t REG_DWORD /d 1 /f

  1. Drücken Sie die Eingabetaste.

Änderungen rückgängig machen

Wenn Sie die USB-Fehlerbenachrichtigungen wieder aktivieren möchten, gehen Sie genauso vor, setzen den DWORD-Wert aber auf 0.

Befehl zum Rückgängigmachen in PowerShell

Set-ItemProperty -Path "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Notifications" -Name "DisableDeviceProblemNotifications" -Value 0

Befehl zum Rückgängigmachen in der Eingabeaufforderung

reg add "HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Notifications" /v DisableDeviceProblemNotifications /t REG_DWORD /d 0 /f

Häufige Probleme beheben

Problem: Die Benachrichtigungen erscheinen weiterhin

Wenn weiterhin USB-Fehlerbenachrichtigungen auftauchen, hat die Registry-Änderung möglicherweise nicht gegriffen. Prüfen Sie Folgendes:

  • Vergewissern Sie sich, dass der DWORD-Wert DisableDeviceProblemNotifications auf 1 gesetzt ist.
  • Stellen Sie sicher, dass der DWORD-Wert unter dem richtigen Schlüssel liegt:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Notifications

  • Starten Sie den Computer nach den Änderungen neu.

Problem: Der Registry-Schlüssel existiert nicht

Fehlt der Registry-Schlüssel, müssen Sie ihn manuell anlegen. Eine vollständige Anleitung zum Anlegen des Schlüssels Notifications finden Sie in den Schritten weiter oben.

Problem: Geräte funktionieren nach der Änderung nicht mehr

Denken Sie daran: Diese Registry-Einstellung beeinflusst ausschließlich das Benachrichtigungsverhalten, nicht die Funktion der USB-Geräte. Wenn ein Gerät danach nicht mehr funktioniert, hat das höchstwahrscheinlich eine andere Ursache. Prüfen Sie die Treiber oder die Hardware auf tatsächliche Defekte:

  1. Drücken Sie Win + X > Geräte-Manager.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Gerät > Treiber aktualisieren.

Über Gruppenrichtlinieneinstellungen (GPP)

  1. Drücken Sie Win + R, um das Dialogfeld Ausführen zu öffnen.
  2. Geben Sie gpmc.msc ein und drücken Sie die Eingabetaste, um die Gruppenrichtlinienverwaltung zu öffnen.
  3. Navigieren Sie zu: Gesamtstruktur > Domänen > [Ihre Domäne] > Gruppenrichtlinienobjekte
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Gruppenrichtlinienobjekte und wählen Sie Neu.
  5. Benennen Sie das GPO (z. B. USB-Benachrichtigungen deaktivieren) und klicken Sie auf OK.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das neu erstellte GPO und wählen Sie Bearbeiten.
  7. Navigieren Sie zu: Computerkonfiguration > Einstellungen > Windows-Einstellungen > Registrierung
  8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Registrierung und wählen Sie Neu > Registrierungselement.
  9. Füllen Sie die Einstellungen wie folgt aus:
    • Aktion: Aktualisieren
    • Struktur: HKEY_LOCAL_MACHINE
    • Schlüsselpfad: SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Notifications
    • Wertname: DisableDeviceProblemNotifications
    • Werttyp: REG_DWORD
    • Wertdaten: 1 (zum Deaktivieren der Benachrichtigungen)
    • Basis: Dezimal
  10. Klicken Sie auf Übernehmen > OK.

Über PowerShell

  1. Öffnen Sie Notepad und fügen Sie das folgende Skript ein:

$regPath = "HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Notifications"

# Create the key only if it doesn't already exist

if (-not (Test-Path $regPath)) {

New-Item -Path $regPath

}

# Set the registry value

Set-ItemProperty -Path $regPath -Name "DisableDeviceProblemNotifications" -Value 1

  1. Speichern Sie die Datei als DisableUSBNotifications.ps1
  2. Drücken Sie Win + R, um das Dialogfeld Ausführen zu öffnen.
  3. Geben Sie gpmc.msc ein und drücken Sie die Eingabetaste, um die Gruppenrichtlinienverwaltung zu öffnen.
  4. Navigieren Sie zu: Computerkonfiguration > Richtlinien > Windows-Einstellungen > Skripts (Start/Herunterfahren)
  5. Doppelklicken Sie auf Starten und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
  6. Wählen Sie Ihr .ps1-Skript aus und klicken Sie auf OK.
  7. Drücken Sie Win + S, um die Suchleiste zu öffnen.
  8. Geben Sie cmd ein.
  9. Klicken Sie in den Suchergebnissen mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung.
  10. Wählen Sie Als Administrator ausführen.
  11. Falls die UAC nachfragt, klicken Sie auf Ja.
  12. Führen Sie aus: gpupdate /force
  13. Drücken Sie die Eingabetaste und starten Sie den Zielrechner neu, um die Änderungen zu übernehmen.

USB-Problembenachrichtigungen in Windows 10 verwalten

Wer USB-Problembenachrichtigungen deaktiviert, reduziert unkritische Meldungen und sorgt so für eine ruhigere Benutzererfahrung, gerade in kontrollierten Umgebungen. Unterdrücken lassen sich diese Benachrichtigungen über den Registrierungs-Editor, PowerShell oder die Gruppenrichtlinieneinstellungen. Wichtig: Diese Einstellung hat keinen Einfluss auf die tatsächliche Funktion oder Verfügbarkeit von USB-Geräten. Sie eignet sich ideal für Labore, Kiosksysteme, Thin Clients und Produktivsysteme, in denen solche Meldungen überflüssig sind oder stören.

Quick-Start-Guide

Mit dem Skript „USB Drive Alert“ können Sie USB-Problembenachrichtigungen in Windows 10 verwalten.

Die wichtigsten Details:

– Das Skript heißt „USB Drive Alert“
, Es kann eine Alarmierung auslösen, wenn ein USB-Laufwerk erkannt wird
, Optional speichert es die Ergebnisse in einem benutzerdefinierten Feld

So nutzen Sie diese Funktion:

1. Öffnen Sie die Automation Library von NinjaOne
2. Suchen Sie das Skript „USB Drive Alert“ und wählen Sie es aus
3. Konfigurieren Sie es so, dass es Benachrichtigungen versendet oder Erkennungsinformationen speichert

Wenn Sie USB-Problembenachrichtigungen genauer steuern möchten, bieten sich folgende Möglichkeiten an:

– Sprechen Sie mit Ihrer NinjaOne-Administration
, Erstellen Sie ein eigenes Skript, das auf Ihre Anforderungen an die USB-Überwachung zugeschnitten ist
, Nutzen Sie das vorhandene Skript „USB Drive Alert“ als Ausgangspunkt

FAQs

Nein. Diese Einstellung unterdrückt lediglich Fehlermeldungen zu USB-Geräten und ähnlichen Peripheriegeräten, die das System meldet. Andere Hardwarefehler, etwa Netzwerkprobleme oder Ausfälle von Speicherlaufwerken, werden weiterhin wie gewohnt angezeigt. USB-Geräte funktionieren ganz normal weiter.

Nein. Wenn Sie die Benachrichtigungen zu USB-Problemen in Windows 11 deaktivieren, werden weder USB-Anschlüsse abgeschaltet noch angeschlossene Geräte beeinflusst. Unterdrückt werden nur die Meldungen, die erscheinen, wenn Windows ein Verbindungsproblem erkennt.

Inkompatible USB-Geräte, eine unzureichende Stromversorgung, veraltete Treiber oder defekte USB-Kabel gehören zu den häufigsten Auslösern für USB-Fehlerbenachrichtigungen in Windows 11. Windows erkennt solche Probleme und zeigt Meldungen wie „USB-Gerät wurde nicht erkannt“ an.

Erhalten Sie eine Benachrichtigung über USB-Probleme mit dem Hinweis „USB-Gerät wurde nicht erkannt“, liegt möglicherweise eine Fehlfunktion des Geräts vor, etwa durch einen inkompatiblen Treiber oder eine zu geringe Stromversorgung über den USB-Anschluss. Diese Meldung erscheint außerdem häufig, wenn Windows eine veraltete Firmware des USB-Geräts oder ein beschädigtes Kabel bzw. einen defekten Anschluss erkennt.

Zur Fehlerbehebung gehören in der Regel das Aktualisieren der Treiber, der Wechsel des USB-Anschlusses, ein Neustart des Systems oder ein Test des Geräts an einem anderen Computer.

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