Schlüsselpunkte
- Die Preise für SSO hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Einrichtung, der Komplexität der Integration, der Anzahl der Benutzer:innen und dem Ruf des Anbieters.
- Die Verbindung mehrerer Anwendungen, Verzeichnisse und Identitätsanbieter kann sowohl die Kosten für die Ersteinrichtung als auch die laufenden Wartungskosten erhöhen.
- Funktionen, die Standards wie die DSGVO oder HIPAA unterstützen, erfordern unter Umständen SSO-Pläne einer höheren Stufe oder zusätzliche Lizenzen.
- Viele Anbieter erheben zusätzliche Gebühren für Updates, Benutzer-Support oder erweiterte Verfügbarkeitsgarantien, was sich auf Ihre langfristigen SSO-Kosten auswirken kann.
- Die Wahl eines bewährten, gut unterstützten SSO-Anbieters verringert die Risiken im Zusammenhang mit Ausfallzeiten, Integrationsfehlern und versteckten Kosten.
Im Rahmen Ihrer Sorgfalts-Prüfung haben Sie sich eventuell über die SSO-Preise und die Faktoren, die zu den SSO-Kosten beitragen, informiert. In diesem Artikel führen wir Sie durch die sechs Faktoren, die die Preisgestaltung bei Single-Sign-On beeinflussen.
⚠️ Hinweis: Beachten Sie, dass die meisten Anbieter in der Regel Lösungen mit denselben Kernfunktionen anbieten, die sich jedoch hinsichtlich Zuverlässigkeit und Support unterscheiden können. Wenn Sie mit Ihrem Anbieter sprechen, sollten Sie die Vorteile einer kostenlosen Testversion nutzen, um zu sehen, ob das SSO-Paket für Sie geeignet ist.
6 Faktoren, die die Kosten von SSO-Software beeinflussen
Dabei ist zu beachten, dass viele Anbieter trotz eines ausgewiesenen „Basis“-Preises individuelle Pakete anbieten, die sich nach folgenden Faktoren richten:
Einrichtung und Integration
Dies ist in der Regel das, was in Suchmaschinen erscheint, wenn Sie „Wie viel kostet SSO-Software?“ eingeben Die anfänglichen Kosten der SSO-Implementierung bestehen in der Einrichtung und Integration mit den Anwendungen und Diensten, für die Sie SSO aktivieren möchten.
Umfang und Komplexität der IT-Infrastruktur
Ausgehend vom vorherigen Punkt müssen Sie überlegen, wie umfangreich Ihr SSO sein muss. Die Kosten für SSO variieren je nachdem, wie komplex Ihr Tool sein soll. Dazu gehören auch mögliche technische Fachkenntnisse oder Ressourcen, die Ihr Unternehmen benötigt.
Sicherheitsmerkmale und Konformitätsbelange
Berücksichtigen Sie Ihre Geschäftsanforderungen und die Sicherheitsstufe Ihres SSO. Zwar bieten alle SSOs ein hohes Maß an Sicherheit, doch benötigen Sie möglicherweise zusätzliche Funktionen, um die einschlägigen Vorschriften und Standards für Ihre spezielle Branche einzuhalten, zum Beispiel DSGVO und HIPAA.
Anpassung und Unterstützung
SSO vereinfacht die Benutzerauthentifizierung, aber Sie benötigen möglicherweise zusätzliche Funktionen wie Integrationen, Unterstützung für mobile Geräte oder Berichte und Analysen, um nur einige zu nennen. Ebenso benötigen Sie möglicherweise Benutzersupport und -schulung, um alle Probleme im Zusammenhang mit Ihrem Tool zu lösen, einschließlich Kontosperrungen und Identitätsdiebstahl.
Wartung und Aktualisierung
Wie bei jeder Technologie ist auch SSO keine einmalige Ausgabe. Bei der Festlegung der SSO-Preise sollten Sie stets alle Wartungsarbeiten und Updates berücksichtigen. Denken Sie daran, dass Wartungsarbeiten und Aktualisierungen zu Ausfallzeiten und anderen technischen Herausforderungen führen können, die die Gesamtleistung und Verfügbarkeit von SSO beeinträchtigen können.
Ruf des Anbieters
Wenn Sie Ihre SSO-Lösung in Erwägung ziehen, sollten Sie die Erfolgsbilanz eines Unternehmens im Bereich Cyber-Sicherheit berücksichtigen. Der Ruf des Anbieters kann eine wichtige Rolle dabei spielen, wie gut er mit Ihnen bei Support und Wartung zusammenarbeiten kann.
Versteckte Kosten und die „SSO-Steuer“
Bei der Bewertung der SSO-Preise gibt die ausgewiesene Abonnementgebühr selten das vollständige Bild wieder. Viele Anbieter werben mit einem niedrigen Basispreis, doch die tatsächlichen Kosten für Single-Sign-On können erheblich steigen, sobald Integrationsaufwand, kostenpflichtige Sicherheitserweiterungen und benutzerbasierte Lizenzstufen hinzukommen. Diese versteckten Kosten treten häufig in folgender Form auf: Diese versteckten Kosten treten häufig in folgender Form auf:
- Individuelle Integrationen oder Schnittstellen zu Drittanwendungen
- Erweiterte Berichte, Analytics sowie Compliance-Funktionen
- Höhere Support-Stufen oder ein dediziertes Account-Management
- Benutzer- oder anwendungsbasierte Gebühren, die mit dem Wachstum skalieren
Der Begriff „SSO-Steuer“ beschreibt eine zunehmend verbreitete Praxis, bei der Anbieter die SSO-Funktionalität auf teure Enterprise-Pläne beschränken. So müssen Unternehmen, insbesondere KMUs und MSPs, für grundlegende Sicherheitsfunktionen, die eigentlich standardmäßig enthalten sein sollten, deutlich mehr bezahlen. Auf Dauer kann dies die Gesamtbetriebskosten verzerren und die Budgetplanung unvorhersehbar machen.
Um die „SSO-Steuer“ nicht ungewollt zu zahlen, sollten Sie stets prüfen, ob der SSO-Zugang bereits im gewählten Plan enthalten ist oder erst durch ein Upgrade freigeschaltet wird. Transparente Preisgestaltung und flexible Integrationsmöglichkeiten können Ihrem Unternehmen sowohl Zeit als auch Geld sparen und gleichzeitig sicherstellen, dass Ihre Authentifizierungsstrategie langfristig tragfähig bleibt.
NinjaOne lässt sich mit führenden SSO-Anbietern integrieren und hilft Ihnen dabei, Authentifizierung zu zentralisieren, Patch-Verwaltung zu automatisieren und jeden Endpunkt zu sichern, ganz ohne versteckte Kosten.
Weitere Integrationen von NinjaOne finden Sie hier.
Berechnung des ROI und Festlegung Ihres Budgets
SSO kann Ihrer IT-Umgebung sehr viele Vorteile bieten, nicht zuletzt eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit sowie eine höhere Sicherheit und Compliance. Allerdings müssen Sie die richtige SSO-Software für Ihr Unternehmen finden.
Wenn Sie eine SSO-Lösung in Erwägung ziehen, sollten Sie die möglichen Vorteile quantifizieren und anhand Ihrer Ausgangssituation und Ziele messen. Wie viele Benutzer:innen oder Konten benötigen Sie? Wie hoch ist Ihr IT-Budget? Sie können auch in Erwägung ziehen, wichtige Leistungsindikatoren und Messgrößen zu definieren, die den Wert Ihrer geplanten SSO-Lösung widerspiegeln, zum Beispiel Anmeldezeit, Anfragen zum Zurücksetzen von Passwörtern und Compliance-Audits. Zudem ist es ratsam, Ihre Lösung regelmäßig zu überprüfen, damit Sie die Leistung verfolgen und Ihre SSO-Lösung bei Bedarf anpassen können.
SSO-Software verstehen
Single Sign-On (SSO) ist für viele Unternehmen eine wichtige Sicherheitsfunktion, insbesondere mit der Zunahme von Cloud-Anwendungen und -Diensten. Im Wesentlichen ermöglicht ein SSO einem Benutzer, sich nur einmal mit einem einzigen Satz von Anmeldeinformationen bei einem Gerät anzumelden, um Zugriff auf eine Vielzahl von Unternehmensanwendungen, Websites und Daten zu erhalten.
Das spart nicht nur Zeit, sondern kann auch die Effizienz und Sicherheit erhöhen. Aus diesem Grund muss Ihre SSO-Software über vier wesentliche Funktionen verfügen:
- Hohe Sicherheitsstandards. Dies ist nicht verhandelbar, und zwar aus offensichtlichen Gründen. Ein gutes SSO muss über die höchsten Sicherheitsstandards verfügen, mit komplexen, verschlüsselten Authentifizierungsmethoden, um sicherzustellen, dass die Daten der Benutzer:innen stets sicher sind.
- Einfache Bedienbarkeit. SSO wurde entwickelt, um die mühsame und verwirrende Aufgabe der ständigen Anmeldung bei mehreren Konten zu vereinfachen. Daher muss ein SSO einfach zu bedienen sein.
- Einfach zu verwalten. Ähnlich wie beim vorherigen Punkt ermöglicht ein gutes SSO-Tool IT-Techniker:innen einen harmonischen und nahtlosen Zugriff auf mehrere Konten.
- Nahtlose Integration. Ein gutes SSO sollte sich nahtlos in Ihre bestehenden Systeme integrieren lassen. Denken Sie daran, dass die Integration eine Rolle bei den SSO-Kosten spielt. Sie müssen möglicherweise mehr bezahlen, wenn Ihr Tool manuell in Ihre aktuelle Plattform integriert werden muss.
Die Vorteile eines SSO sind nicht zu unterschätzen. Wenn Sie ein Managed Service Provider sind, kennen Sie die Gefahr der Fragmentierung oder der gleichzeitigen Arbeit an mehreren Anwendungen auf verschiedenen Geräten. Ihre IT-Techniker:innen müssen mehrere Dutzend Anwendungen im Netzwerk verwalten, was bedeutet, dass sie sich gegebenenfalls jeden Tag bei verschiedenen Anwendungen und Websites anmelden und zwischen ihnen wechseln müssen. Dieses Problem der Unternehmensfragmentierung kann ohne SSO verwirrend, um nicht zu sagen frustrierend, werden.
Kombinieren Sie Ihre SSO-Lösung mit NinjaOne, um Benutzerauthentifizierung, Geräteüberwachung und Endpunkt-Automatisierung über eine zentrale Benutzeroberfläche zu steuern.
Sehen Sie sich eine Demo von NinjaOne Endpoint Management an
Arten von SSO-Protokollen
Es gibt viele SSO-Protokolle und -Standards, die bei der Arbeit mit SSO zu berücksichtigen sind. Zu den gängigen SSO-Protokollen, die man kennen sollte, gehören jedoch die Folgenden:
- Security Access Markup Language (SAML). Hierbei handelt es sich um einen XML-basierten offenen Standard zur Authentifizierung von Benutzer:innen. Der einfachste Weg, dies zu verdeutlichen, ist die Betrachtung von SSO als ein Prozess mit SAML als Protokoll. Bei der Suche nach digitalen Authentifizierungslösungen müssen Sie nach einem SSO-Framework suchen, das über ein zuverlässiges SAML-Protokoll verfügt.
- Open Authorization (OAuth). Dabei handelt es sich um ein offenes Standard-Autorisierungsprotokoll für die Zugangsdelegation. OAuth überträgt die Identifikationsdaten eines Benutzers zwischen Anwendungen und gewährt ihm Zugriff auf die Anwendung, ohne dass er seine Identität manuell bestätigen muss.
- OpenID Connect (OIDC). Hierbei handelt es sich um eine leicht abgewandelte Version von OAuth, die es ermöglicht, eine Anmeldesitzung für mehrere Anwendungen im Web oder auf dem Mobilgerät zu verwenden.
- Kerberos. Dabei werden Tickets und symmetrische Kryptographie verwendet, um eine gegenseitige Authentifizierung zu ermöglichen. Es wird vor allem in geschlossenen Netzwerken wie Firmen-Intranets verwendet, in denen Benutzer:innen und Server die Identität des jeweils anderen leicht überprüfen können.
� Rufen Sie das Video SSO-Preisgestaltung: Wie viel kostet SSO-Software? auf. Hier sehen Sie auf einen Blick, wie SAML, OAuth und OIDC im Vergleich abschneiden.
Verbessern Sie die Benutzererfahrung mit dem richtigen SSO
Unternehmensleiter geben an, dass die Verbesserung der Benutzererfahrung der Hauptgrund ist, warum sie ein SSO einführen wollen. Allerdings hat ein Bericht von Gartner ergeben, dass 52 % der IT-Expert:innen der Meinung sind, dass SSO allein für ihre Bedürfnisse nicht ausreicht und ein RMM integriert werden muss.
NinjaOne ist eine leistungsstarke All-in-One Endpunkt-Management-Lösung, die zwei SSO-Anbieter, Okta und Entra ID, nahtlos integriert.
