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ITAM-Best Practices für 2026

by Makenzie Buenning, IT Editorial Expert   |  
übersetzt von Dragos Frangulea
IT-Asset-Management

Kurzüberblick

Dieser NinjaOne-Blogbeitrag bietet eine umfassende Liste grundlegender CMD-Befehle und einen tiefen Einblick in die Windows-Befehle mit über 70 wichtigen CMD-Befehlen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Der Blogartikel erklärt praktische Befehle der Eingabeaufforderung für die Dateiverwaltung, die Navigation in Verzeichnissen, die Fehlersuche im Netzwerk, Festplattenoperationen und die Automatisierung mit echten Beispielen zur Steigerung der Produktivität. Egal, ob Sie grundlegende CMD-Befehle lernen oder fortgeschrittene Windows CLI-Tools beherrschen möchten, dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Eingabeaufforderung effektiver zu verwenden.

Schlüsselpunkte

  • Erstellen Sie einen vollständigen, genauen IT-Asset-Bestand, indem Sie Hardware-, Software- und digitale Bestände während ihres gesamten Lifecycles kontinuierlich erfassen, dokumentieren und aktualisieren.
  • Automatisieren Sie ITAM-Prozesse, einschließlich Asset-Erkennung und -Überwachung, Warnmeldungen sowie Berichterstellung, um den manuellen Aufwand zu verringern, die Genauigkeit zu verbessern und die Transparenz in Echtzeit zu erhalten.
  • Klassifizieren und priorisieren Sie Assets auf der Grundlage der Auswirkungen auf das Unternehmen, um die Abhilfemaßnahmen zu rationalisieren, die Sicherheitslage zu verbessern und die Ressourcen für die wichtigsten Bereiche zu konzentrieren.
  • Implementieren Sie ein Lifecycle-Management von der Anschaffung bis zur Ausmusterung, um die Nutzung von Assets zu optimieren, Verschwendung zu reduzieren, Compliance durchzusetzen und Prognosen zu verbessern.
  • Verwenden Sie spezielle ITAM-Software, um Daten zu zentralisieren, Arbeitsabläufe zu standardisieren, Audits zu unterstützen und in bestehende IT-Betriebstools (zum Beispiel RMM oder Endpunkt-Management) zu integrieren.

Technologie ist in geschäftlichen Abläufen inzwischen so allgegenwärtig, dass ihr Einsatz praktisch unverzichtbar geworden ist. IT-Assets können dabei von einzelnen Computern bis hin zu vollständigen Netzwerken reichen. Da Unternehmen über eine Vielzahl unterschiedlicher IT-Assets verfügen, gewinnt das IT-Asset-Management zunehmend an Bedeutung. Gleiches gilt für ITAM-Best Practices.

Was ist IT-Asset-Management?

IT-Asset-Management, kurz ITAM, umfasst die Prozesse, die ein Unternehmen einsetzt, um sämtliche IT-Assets zu verwalten. Dazu zählen alle Hardware- und Softwarekomponenten innerhalb der IT-Umgebung Ihres Unternehmens. Darüber hinaus umfasst ITAM verschiedene Teilbereiche, beispielsweise die CMDB, die bei der Verwaltung von IT-Assets eine wichtige Rolle spielen.

Diese Ressourcen werden normalerweise mit Hilfe eines IT-Asset-Management-Tools überwacht. Wenn Sie mehr über die Prozesse des IT-Asset-Managements erfahren möchten, sehen Sie sich unser Video „Was ist IT-Asset-Management (ITAM)?“ an. Darin erläutern wir alle zentralen Komponenten und zeigen, wie Sie die passende ITAM-Software auswählen.

Weitere Informationen zum IT-Asset-Management finden Sie außerdem in den FAQ zu NinjaOne IT Asset Management.

Welche Vorteile bringt das IT-Asset-Management?

ITAM hat viele Vorteile, die alle Ihren Beitrag zum Gesamterfolg Ihres Unternehmens leisten. Wir konzentrieren uns im Folgenden nur auf die wichtigsten Vorteile von ITAM:

Bessere Organisation

Eines der ersten Probleme, das ITAM löst, ist mangelnde Organisation. Mit ITAM können Sie eine Bestandsaufnahme aller IT-Assets erstellen und diese überwachen. Es ist eine Herausforderung, den Überblick über den gesamten IT-Bestand zu behalten. Ein ITAM-Prozess vereinfacht jedoch diesen Prozess, indem er sämtliche IT-Assets an einem Ort zusammenfasst und einsehbar macht.

Erhöhte Sicherheit

Mit ITAM erhalten Sie mehr Kontrolle über die Sicherheit Ihrer IT-Umgebung. IT-Ressourcen sind mit Sicherheitsrisiken verbunden. Daher ist es ratsam, diese Risiken so weit wie möglich zu minimieren. Mit ITAM erhalten Sie absolute Transparenz zu Ihren IT-Assets und können Daten zu Zustand und Status nachvollziehen und sicherstellen, dass sie bestmöglich geschützt und abgesichert sind.

Einsparungspotenzial

IT-Assets sind in jedem Unternehmen ein großer Kostenpunkt. Mangelhafte Möglichkeiten zur Nachverfolgung dieser Ressourcen kann hohe Kosten erzeugen. Ausgaben für Hardware, Softwarelizenzen und Wartungskosten können schnell in die Höhe steigen, wenn Sie Asset nicht überwachen. Ein praktischer und gut durchdachter ITAM-Prozess hilft Ihnen dabei, Ihre Geräte instand zu halten und einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, während Sie dank der proaktiven Überwachung Ihrer IT-Assets gleichzeitig unnötige Mehrkosten vermeiden.

Reduzierung von Abfall

Ein sachgerechtes IT-Asset-Management kann zudem dazu beitragen, Abfall im Zusammenhang mit der Entsorgung von IT-Assets zu reduzieren. Geräte haben zwar keine unbegrenzte Lebensdauer, durch eine konsequente Wartung lässt sich ihre Nutzungsdauer jedoch deutlich verlängern. Gleichzeitig kann Ihr Unternehmen sicherstellen, dass Geräte, sobald sie das Ende ihres Lifecycles erreicht haben, nachhaltig entsorgt werden.

Gesteigerte Effizienz

Letztendlich wird die Effizienz im Unternehmen von der Einführung eines ITAM-Prozesses profitieren. ITAM erhöht die Einsatzdauer von Assets und ermöglicht reibungslose Workflows durch eine proaktivere Verwaltung. Sie wissen immer, in welchem Zustand sich Ihre Assets befinden und wann sie ausgetauscht oder gewartet werden müssen. Dieser Wissensvorsprung ermöglicht Ihnen eine optimale Verwaltung Ihrer IT-Umgebung.

7 Best Practices für das IT Asset Management

ITAM ist eine wertvolle Ergänzung für jedes Unternehmen, das auf funktionsbereite IT-Assets angewiesen ist. Nachstehend werden sieben Best Practices für das IT-Asset-Management aufgeführt, die Sie integrieren sollten, wenn Sie ITAM in Ihrem Unternehmen umsetzen möchten:

Fortlaufender Prozess

ITAM muss als Prozess verstanden werden und nicht als einmalige Handlung im Sinne einer Inventur. Ihr Unternehmen wird umso mehr von einem ITAM-Prozess profitieren, wenn Sie diesen kontinuierlich verbessern und weiter entwickeln.

Achten Sie darauf, Ihre IT-Assets regelmäßig zu überprüfen und zu aktualisieren, damit Ihr ITAM-Prozess alle aktuellen Daten mit einbezieht und seine Funktion erfüllen kann. Damit stellen Sie sicher, dass Sie eventuell auftretenden Problemen mit einem standardisierten Prozess entgegentreten können.

Monitoring von Anfang bis Ende

Sorgen Sie dafür, dass alle neuen Geräte im Unternehmen bei der Beschaffung als IT-Assets aufgenommen werden in Ihre Inventarisierung einbezogen werden. Darüber hinaus sollte die Monitoring-Software sofort auf jedem neuen Asset installiert werden, sodass Sie direkten Einblick in alle relevanten Daten erhalten.

Behalten Sie den Überblick über alle neu angeschafften IT-Assets und sorgen Sie dafür, dass diese von Anfang an aktiv überwacht werden. Damit wird sichergestellt, dass Ihr ITAM-Prozess alle Assets korrekt erfasst und auch zukünftig einwandfrei funktioniert.

Automatisierung

Wenige Dinge vereinfachen ITAM-Prozesse mehr als das Automatisieren grundlegender Vorgänge. Automatisierte Vorgänge und Aufgaben sind mit einem Team von Mitarbeiter:innen vergleichbar, das rund um die Uhr arbeitet, und sicherstellt, dass alle wichtigen Aufgaben zuverlässig und zum gewünschten Zeitpunkt erledigt werden.

Regelmäßige Scans und Benachrichtigungen bei Auffälligkeiten lassen sich sehr gut automatisieren. So haben Sie automatisch alle Assets im Blick, ohne selbst nach Problemen Ausschau halten zu müssen. Die Integration dieses automatisierten Prüfsystems in Ihren ITAM-Prozess hilft Ihnen dabei, sofort alle Ressourcen zu identifizieren, die Ihre Aufmerksamkeit benötigen, sowie Fehler mit Hilfe von auf den Geräten installierten Verwaltungsagenten schnell zu beheben.

Kontinuierliche Nachverfolgung

IT-Umgebungen sind komplex. Alle IT-Assets müssen daher durchgängig überwacht werden können. ITAM ist ein effektiver Weg, um Ihre IT-Assets kontinuierlich nachzuverfolgen und sorgt für bessere Kontroll- und Verwaltungsmöglichkeiten innerhalb von IT-Umgebungen.

Um das Potenzial eines IT-Asset-Management-Systems optimal auszuschöpfen, macht es Sinn, es in Kombination mit einem RMM oder einer Lösung zur Endpunktverwaltung einzusetzen. So lassen sich neue Assets in der IT-Umgebung direkt und ohne Mehraufwand in die automatisierten Verwaltungsprozesse integrieren.

Assets priorisieren

Bei der Vielzahl von Assets in einem Unternehmen kann es schwierig sein, zu ermitteln, um welche man sich zuerst kümmern sollte. Einige IT-Geräte werden vielleicht nur von einer Person im Unternehmen verwendet, während andere IT-Assets für den gesamten Geschäftsbetrieb unverzichtbar sind.

Priorisieren Sie Ihre IT-Assets gemäß ihrer Bedeutung für den Geschäftsbetrieb. So sind Sie in der Lage, schnellere Entscheidungen zu treffen, sobald mehr als ein Gerät gleichzeitig Wartungsbedarf aufweist. Die Priorisierung von Assets gewährleistet einen reibungslosen Geschäftsbetrieb.

Lifecycle-Management

Der Lebenszyklus von Assets ist die Basis für das ITAM, denn damit können Unternehmen ermitteln, wie lange eine Ressource zuverlässig arbeiten wird und wann sie ersetzt werden sollte.

Der Lifecycle-Ansatz erlaubt Ihnen die optimale Leistung über den gesamten Lifecycle hinweg aus Ihren Assets herauszuholen. Ein IT-Asset-Lifecycle-Modell beinhaltet fünf Phasen: Anforderung, Beschaffung, Einführung, Wartung und Aussonderung.

📌 Sehen Sie sich unser Video „Überblick über das IT-Asset-Lifecycle-Management“ an, um Best Practices in der Praxis zu erleben und zu erfahren, wie KMUs ihre IT-Asset-Strategien optimieren können.

ITAM-Software einsetzen

Das Management aller IT-Assets in einem Unternehmen kann ein komplexes Unterfangen darstellen. Glücklicherweise gibt es spezielle ITAM-Software, um den ITAM-Prozess zu vereinfachen und zu rationalisieren.

Für den Erfolg eines Unternehmens ist es heute unerlässlich, die eigenen Ressourcen nachzuverfolgen und zu überwachen. ITAM-Software stellt Ihnen die Tools zur Verfügung, die Sie benötigen, um effizient alle IT-Assets in Ihrem Unternehmen zu verwalten. Als ein Teil einer einheitlichen IT-Plattform, die andere Aspekte des IT-Betriebs wie Patch Management, Backups oder Endpunktverwaltung miteinander verbindet, zeigt ITAM größere Wirkung und ist skalierbarer. Weitere Bereiche des IT-Betriebs umfassen außerdem Patch-Management, Backup- und Wiederherstellungsprozesse sowie Endpunkt-Management.

Implementieren Sie ITAM-Best Practices in Ihrem Unternehmen

ITAM ist für optimierte, interne Geschäftsabläufe unverzichtbar. Wenn Sie diese ITAM-Best Practices konsequent umsetzen, profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen und tragen zugleich zum Gesamterfolg Ihres Unternehmens bei. NinjaOne stellt ein IT-Asset-Management-Tool zur Verfügung, mit dem Sie Echtzeit-Updates für alle Ihre Assets erhalten.

Gestalten Sie eine proaktive ITAM-Strategie. Sehen Sie sich unser Video zu ITAM-Best Practices an und machen Sie Ihre Infrastruktur zukunftssicher.

FAQs

Das IT-Asset-Management verfolgt in erster Linie das Ziel, den gesamten Lifecycle von IT-Assets, von der Beschaffung bis hin zur Entsorgung, systematisch zu steuern, sämtliche IT-Assets lückenlos zu erfassen sowie deren optimale Leistungsfähigkeit sicherzustellen. Durch ein effektives Management der IT-Assets lassen sich Betriebsunterbrechungen minimieren und die Produktivität steigern, da Endbenutzer:innen stets leistungsstarke Geräte zur Verfügung stehen. Darüber hinaus streben IT-Teams mithilfe von ITAM an, den größtmöglichen Nutzen aus den vorhandenen IT-Assets ihres Unternehmens zu ziehen. Zudem ermöglicht die vollständige Transparenz über alle Assets eine fundierte und datengestützte Entscheidungsfindung.

Bei einer ITAM-Strategie handelt es sich um einen umfassenden Plan zur Verwaltung und Überwachung sämtlicher IT-Assets eines Unternehmens über deren gesamten Lifecycle hinweg. Dies schließt insbesondere die Erfassung und Pflege präziser Daten zu den vorhandenen Hardware- und Softwarebeständen ein. Durch die Implementierung einer solchen Strategie sind IT-Teams in der Lage, den Einsatz von IT-Assets gezielt zu optimieren, die Einhaltung gesetzlicher und regulatorischer Vorgaben sicherzustellen sowie die Entscheidungsprozesse innerhalb des Unternehmens nachhaltig zu verbessern.

Eine der zentralen Komponenten für den Erfolg von ITAM besteht darin, ein vollständiges und stets aktuelles Inventar sämtlicher Hardware- und Softwarebestände eines Unternehmens zu führen. Indem IT-Teams diese IT-Assets systematisch erfassen und verwalten, stellen sie sicher, dass alle Laptops, Server, Softwarelizenzen sowie weitere Assets dauerhaft ihre optimale Leistungsfähigkeit beibehalten.

ITAM konzentriert sich auf die Verwaltung des gesamten Lifecycle von IT-Assets – von der Beschaffung bis hin zur Entsorgung. Im Gegensatz dazu liegt der Schwerpunkt von ITSM (IT-Service-Management) auf der Bereitstellung und kontinuierlichen Verbesserung von IT-Services, -Prozessen und -Tools, die zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen. Vereinfacht ausgedrückt befasst sich ITAM mit der Verwaltung von IT-Assets, während ITSM in erster Linie darauf ausgerichtet ist, den reibungslosen Support dieser Assets sicherzustellen.

Dabei sollten die Teams und Strategien beider Bereiche eng zusammenwirken, um die übergeordneten Unternehmensziele zu erreichen. Während ITAM für die nötige Transparenz über alle vorhandenen Assets sorgt, unterstützt ITSM Endbenutzer:innen, sobald Probleme mit ihren IT-Assets auftreten. Stellt beispielsweise das IT-Service-Team fest, dass ein eingehendes Ticket möglicherweise auf eine fehlerhafte Softwareinstallation zurückzuführen ist, so liefert ITAM eine vollständige Übersicht aller auf dem betreffenden Gerät installierten Programme.

ITAM dient dazu, sämtliche Hardware- und Softwarebestände innerhalb der IT-Umgebung eines Unternehmens systematisch zu erfassen und zu verwalten, wobei stets eine aktuelle Übersicht aller vorhandenen IT-Assets gewährleistet wird. Im Gegensatz dazu stellt Remote Monitoring und Management (RMM) den IT-Teams die erforderlichen Tools und Prozesse zur Verfügung, um IT-Systeme unabhängig von Zeit und Standort zu überwachen und zu verwalten. Mithilfe von RMM-Tools sind sowohl Managed Service Provider (MSPs) als auch interne IT-Abteilungen in der Lage, die Leistung und den Zustand von Geräten proaktiv zu überwachen, Patches bereitzustellen sowie auftretende Probleme effizient zu beheben. Auf diese Weise tragen RMM-Lösungen maßgeblich dazu bei, den IT-Betrieb zu optimieren und sowohl die Produktivität als auch die Effizienz nachhaltig zu steigern.

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