Wie Sie den Windows-Schnellstart mit PowerShell aktivieren

Fast Boot, auch bekannt unter anderen Namen wie Hiberboot oder Schnellstart, ist eine Funktion von Windows, die die Startzeiten nach dem Herunterfahren verkürzen soll. Seine Integration hat die Art und Weise verändert, wie Windows-Systeme ihren Betrieb fortsetzen, ein entscheidendes Leistungselement sowohl für Privatanwender als auch für IT-Experten.

Kontext

Mit der Weiterentwicklung des Windows-Betriebssystems, insbesondere ab Windows 10 und Windows Server 2016, hat das Betriebssystem mehrere Funktionen hervorgebracht, die die Leistung und das Benutzererlebnis verbessern sollen. Eine dieser Funktionen ist der Windows-Schnellstart. Für Managed Service Provider (MSPs) und IT-Fachleute bedeutet die Minimierung der Bootzeiten eine schnellere Bereitschaft der Workstations, was zu einer höheren Produktivität und Zufriedenheit der Benutzer führt. Daher kann es von größter Bedeutung sein, sicherzustellen, dass Fast Boot aktiviert ist.

Schnellstart mit PowerShell-Skript aktivieren


<#
.SYNOPSIS
    Enable Windows Fast Boot, also known as Hiberboot or Fast Startup.
.DESCRIPTION
    Enable Windows Fast Boot, also known as Hiberboot or Fast Startup.
    Note this does enable the option to hibernate.
.EXAMPLE
    No parameter needed.
    Enables Windows Fast Boot
.OUTPUTS
    None
.NOTES
    Minimum OS Architecture Supported: Windows 10, Windows Server 2016
    Release Notes:
    Initial Release
    (c) 2023 NinjaOne
    By using this script, you indicate your acceptance of the following legal terms as well as our Terms of Use at https://www.ninjaone.com/terms-of-use.
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#>
[CmdletBinding()]
param ()

begin {
    function Test-IsElevated {
        $id = [System.Security.Principal.WindowsIdentity]::GetCurrent()
        $p = New-Object System.Security.Principal.WindowsPrincipal($id)
        $p.IsInRole([System.Security.Principal.WindowsBuiltInRole]::Administrator)
    }
}
process {
    if (-not (Test-IsElevated)) {
        Write-Error -Message "Access Denied. Please run with Administrator privileges."
        exit 1
    }

    $Path = "HKLM:SystemCurrentControlSetControlPower"
    $Name = "HibernateEnabled"
    $Value = "1"

    try {
        # This path should always be there, if not then something is badly wrong.
        New-ItemProperty -Path $Path -Name $Name -Value $Value -PropertyType DWord -Force | Out-Null
    }
    catch {
        Write-Error $_
        Write-Host "Failed to enable hibernation."
        exit 1
    }

    $Path = "HKLM:SYSTEMCurrentControlSetControlSession ManagerPower"
    $Name = "HiberbootEnabled"
    $Value = "1"

    try {
        if (-not $(Test-Path $Path)) {
            New-Item -Path $Path -Force | Out-Null
            New-ItemProperty -Path $Path -Name $Name -Value $Value -PropertyType DWord -Force | Out-Null
        }
        else {
            New-ItemProperty -Path $Path -Name $Name -Value $Value -PropertyType DWord -Force | Out-Null
        }
    }
    catch {
        Write-Error $_
        Write-Host "Failed to enable Fast Boot."
        exit 1
    }
    exit 0
}
end {}

 

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Detaillierte Aufschlüsselung des Skripts

Das Skript beginnt mit einer Beschreibung seiner Funktion, des unterstützten Betriebssystems und Hinweisen zu seiner Verwendung.

  • Vorbereitungsphase (Beginn): Das Skript beginnt mit der Funktion Test-IsElevated, mit der geprüft wird, ob der aktuelle Benutzer über administrative Rechte verfügt. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da für Änderungen an den Systemeinstellungen in der Regel erhöhte Berechtigungen erforderlich sind.
  • Ausführungsphase (Prozess):
    a. Das Skript prüft, ob es mit Administratorrechten ausgeführt wird, indem es die Funktion Test-IsElevated verwendet. Wenn nicht, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
    b. Es versucht dann, den Ruhezustand zu aktivieren, indem es einen Registrierungsschlüssel (HibernateEnabled) im Energiepfad ändert.
    c. Anschließend wird versucht, Fast Boot zu aktivieren, indem der Schlüssel HiberbootEnabled im Pfad Session ManagerPower gesetzt wird. Wenn der Pfad nicht existiert, wird er erstellt.
  • Abschlussphase (Ende): Dieses Feld bleibt leer, kann aber bei Bedarf mit Bereinigungs- oder Finalisierungsaufgaben gefüllt werden.

Potenzielle Anwendungsfälle

Stellen Sie sich eine IT-Fachkraft, Karoline, vor, die für die Einrichtung und Verwaltung der Arbeitsplätze in einem neuen Büro zuständig ist. Damit die Mitarbeiter keine Zeit mit dem morgendlichen Hochfahren der Systeme verschwenden, verwendet Karoline dieses Skript, um Fast Boot auf allen Rechnern zu aktivieren und so die Produktivität zu steigern.

FAQs

F: Ist dieses Skript mit allen Versionen von Windows kompatibel?
A: Nein, es unterstützt Windows 10 und Windows Server 2016 aufwärts.

F: Was ist, wenn ich die Schnellstartfunktion bereits aktiviert habe?
A: Das Skript verwendet den Parameter -Force, der sicherstellt, dass der Wert fehlerfrei gesetzt wird, auch wenn er bereits vorhanden ist.

Folgen

Durch die Änderung von Systemregistrierungen kann dieses Skript möglicherweise die Art und Weise beeinflussen, wie Systeme gebootet werden. Eine falsche Anwendung kann zu Startproblemen führen. Außerdem verbessert Fast Boot zwar die Startzeiten, kann aber bei bestimmten Systemaktualisierungen oder Dual-Boot-Konfigurationen Probleme verursachen. Die IT-Sicherheit ist zwar nicht direkt betroffen, doch ist es für die Betriebsbereitschaft von entscheidender Bedeutung, dass ein System korrekt hochgefahren wird.

Manuelles Aktivieren des Schnellstarts

Wenn Sie kein PowerShell-Skript verwenden möchten, können Sie diese Funktion manuell aktivieren, indem Sie die folgenden Schritte ausführen:

  1. Öffnen Sie die Systemsteuerung:
    • Drücken Sie `Windows + R` auf Ihrer Tastatur, um das Dialogfeld Ausführen zu öffnen.
    • Geben Sie `Systemsteuerung` ein und drücken Sie `Eingabe` oder klicken Sie auf `OK`.
  2. Ansicht nach Kategorie:
    • Stellen Sie in der Systemsteuerung sicher, dass die Ansicht auf „Kategorie“ eingestellt ist. Falls nicht, klicken Sie auf das Dropdown-Menü in der oberen rechten Ecke und wählen Sie „Kategorie“.
  3. Gehen Sie zu Power Options:
    • Klicken Sie auf „System und Sicherheit“.
    • Klicken Sie dann auf „Power Options“.
  4. Wählen Sie aus, welche Funktion die Ein/Aus-Tasten haben:
    • Klicken Sie auf der linken Seite des Fensters „Power Options“ auf den Link „Auswählen, was die Stromtasten tun“.
  5. Ändern Sie Einstellungen, die derzeit nicht verfügbar sind:
    • Am oberen Rand des nächsten Fensters sehen Sie möglicherweise einen ausgegrauten Bereich. Um Änderungen vorzunehmen, klicken Sie auf den Link „Einstellungen ändern, die derzeit nicht verfügbar sind“.
  6. Aktivieren Sie Schnellstart:
    • Blättern Sie nach unten zum Abschnitt „Einstellungen für das Herunterfahren“.
    • Aktivieren Sie das Kästchen neben „Schnellstart aktivieren (empfohlen)“.
    • Wenn Sie diese Option nicht sehen, liegt das möglicherweise daran, dass der Ruhezustand auf Ihrem System nicht aktiviert ist. Um diese Option zu sehen, müssen Sie zunächst den Ruhezustand aktivieren.
  7. Änderungen speichern:
    • Klicken Sie auf die Schaltfläche „Änderungen speichern“ am unteren Rand des Fensters.
  8. Starten Sie Ihren Computer neu:
    • Damit die Änderungen wirksam werden, ist es ratsam, den Computer neu zu starten.

Empfehlungen und Schlussbetrachtungen

  • Sichern Sie immer Ihre Registrierung, bevor Sie Änderungen vornehmen.
  • Stellen Sie sicher, dass das Skript mit administrativen Rechten ausgeführt wird.
  • Nachdem Sie das Skript angewendet haben, testen Sie die Bootzeit des Systems und überprüfen Sie, ob Fast Boot aktiviert ist.

Für IT-Profis oder diejenigen, die eine IT-Verwaltungsplattform wie NinjaOne verwenden, ist die Möglichkeit, das Systemverhalten zu kontrollieren und zu optimieren, wie z. B. die Aktivierung von Windows Fast Boot, entscheidend. NinjaOne kann solche Skripte ergänzen, so dass IT-Manager sie auf verschiedenen Systemen einsetzen können, um eine optimale Systemleistung und ein optimales Benutzererlebnis zu gewährleisten

Nächste Schritte

Der Aufbau eines effizienten und effektiven IT-Teams erfordert eine zentralisierte Lösung, die als vereintes Tool für die Bereitstellung von Dienstleistungen fungiert. NinjaOne ermöglicht es IT-Teams, all ihre Geräte zu überwachen, verwalten, sichern und zu unterstützen, unabhängig von ihrem Ort und komplexer Infrastruktur vor Ort.

Erfahren Sie mehr über NinjaOne Endpoint Management schauen Sie sich eine Live-Tour an oder starten Sie Ihre kostenlose Testversion der NinjaOne Plattform.

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