Schlüsselpunkte
End-of-Life-Software (EoL) ist veraltete Software, die nicht mehr vom Anbieter unterstützt wird und keine Updates oder Sicherheits-Patches mehr erhält.
- EoL ist eine natürliche Phase des Software-Lifecycles, wenn die Wartung des Produkts aufgrund von technologischen Fortschritten oder Marktveränderungen nicht mehr machbar ist.
- Die Verwendung von EoL-Software erhöht das Risiko von Sicherheitslücken, der Nichteinhaltung gesetzlicher Vorschriften, Datenverlusten und Systemineffizienzen.
- Die Aufrechterhaltung eines genauen Softwareinventars und das Verfolgen von Anbieter-Ankündigungen sind unerlässlich, um Software zu identifizieren, die kurz vor dem Ende des Lifecycles steht.
- Ein strukturierter Plan für das EoL-Management, der eine Risikobewertung, die Einbeziehung von Stakeholder:innen und eine Übergangsplanung umfasst, ermöglicht eine reibungslose Migration zu modernen Lösungen.
End-of-Life (EOL) bezieht sich auf die letzte Phase im Lifecycle eines Produkts, wenn es keinen Support oder keine Updates mehr vom Anbieter erhalten kann. Wie der Name schon sagt, kann ein Produkt, das seinen EoL erreicht hat, als veraltet betrachtet werden, da es dann keine neuen Funktionen, Sicherheits-Updates oder Kundensupport mehr gibt.
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End-of-Life und die Softwareentwicklungsphase
Der Weg einer Software von ihrer ersten Konzeption bis zu ihrer endgültigen Außerbetriebnahme, der als Softwarelebenszyklus bezeichnet wird, ist ein zentraler Aspekt des Technologiemanagements. Dieser Lifecycle beginnt mit der Softwareentwicklungsphase, in der die Software konzipiert und erstellt wird. Anschließend erfolgt die Bereitstellung für Benutzer:innen.
Im Laufe der Zeit muss die Software gewartet werden, um Fehler zu beheben, die Funktionalität zu verbessern oder sie an neue Hardware und Betriebssysteme anzupassen. Irgendwann erreicht jede Software ein Stadium, in dem es nicht mehr machbar oder kosteneffizient ist, sie zu warten, was zu ihrem End-of-Life (EOL) führt. Dieser Übergang ist ein natürlicher Teil der Entwicklung der Software, der durch das rasche Tempo der technologischen Innovation und der veränderten Marktanforderungen beeinflusst wird.
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Faktoren, die in der IT zum End of Life beitragen
Technologische Fortschritte und sich verändernde Marktpräferenzen haben erhebliche Auswirkungen auf die Softwareentwicklung und -wartung. Der technologische Fortschritt, etwa die Entwicklung schnellerer und effizienterer Rechnerarchitekturen, kann dazu führen, dass ältere Software obsolet wird. Da ältere Software diese Fortschritte möglicherweise nicht effizient ausschöpfen kann, können eine geringere Performance sowie eine niedrigere Zufriedenheit der Benutzer die Folge sein. Darüber hinaus können auch Marktveränderungen, beispielsweise ein verändertes Verhalten der Benutzer:innen oder das Aufkommen leistungsfähigerer Lösungen, dazu beitragen, dass bestehende Software an Relevanz verliert.
Diese Faktoren erfordern einen strategischen Ansatz für das Management von EoL-Software, damit Unternehmen reibungslos auf modernere Lösungen umstellen können, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen. Das Management von EoL-Software ist daher entscheidend, um Risiken zu minimieren und die Geschäftskontinuität sicherzustellen. Ohne angemessene Planung können Unternehmen mit erhöhten Sicherheitsrisiken, der Nichteinhaltung von Vorschriften, verlorenen oder unzugänglichen Daten und anderen betrieblichen Ineffizienzen konfrontiert werden.
Ein wirksames Management von EoL-Software hilft Unternehmen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, die Integrität ihrer Daten zu schützen und kontinuierliche Innovation zu unterstützen.
End-of-Life im Vergleich zu End-of-Support
Obwohl sich beide Begriffe auf die abschließenden Phasen des Lifecycle eines Produkts beziehen, beschreiben sie zwei unterschiedliche Stadien.
- Softwareprodukte am Ende des Lifecycles sind Lösungen, die nicht mehr verkauft oder erweitert werden beziehungsweise in absehbarer Zeit nicht mehr verkauft oder erweitert werden.
- End-of-Support hingegen markiert das Ende der Supportleistungen für das Produkt, einschließlich Patches für kritische Schwachstellen.
IT-Expert:innen verwenden EoL zunehmend als übergeordneten Begriff, der sowohl End-of-Life als auch End-of-Support umfasst. Einige unterscheiden diesen Zustand zusätzlich, indem sie ihn als „End-of-Service-Life“ oder EoSL bezeichnen. Für die Zwecke dieses Artikels umfasst End-of-Life Softwareprodukte, die nicht mehr verkauft und nicht mehr unterstützt werden.
Software am Ende des Lifecycles
Dies tritt ein, wenn ein Softwareanbieter für eine bestimmte Version keine kritischen Sicherheitsupdates oder Patches mehr veröffentlicht. Ein Beispiel hierfür wäre eine ältere Version eines Webbrowsers, die Benutzer:innen Cybersicherheitsrisiken aussetzt.
Hardware am Ende des Lifecycles
Dies tritt ein, wenn Geräte von ihren jeweiligen Anbietern nicht mehr unterstützt werden. So kann beispielsweise ein Laptop weiterhin funktionieren, jedoch keine Updates mehr vom Hersteller erhalten. Dies kann sich wiederum negativ auf die Leistungsfähigkeit des Geräts auswirken.
Risiken von End-of-Life-Software
Die Risiken, die mit dem Einsatz von EoL-Software verbunden sind, sind vielfältig und erheblich. Sicherheitsschwachstellen stellen dabei eines der dringendsten Probleme dar, da nicht behobene Schwachstellen zu dauerhaften Angriffspunkten werden, die von Bedrohungsakteuren ausgenutzt werden können. Befindet sich Software im EoL-Status, vergrößert sich die potenzielle Angriffsfläche erheblich.
Ein weiteres wesentliches Risiko besteht in der Nichteinhaltung regulatorischer Vorgaben, insbesondere in Branchen, die strengen Datenschutz- und Privatsphäreanforderungen unterliegen. Darüber hinaus entstehen betriebliche Ineffizienzen, wenn veraltete Software eingesetzt wird, die auf moderner Hardware möglicherweise nicht optimal funktioniert oder sich nur unzureichend in andere Systeme integrieren lässt.
Ein anschauliches Beispiel hierfür sind die deutschen Bahnsysteme, die im Jahr 2024 weiterhin auf Windows 3.11 for Workgroups basierten.
So identifizieren Sie EoL-Software
Softwarebewertung
In einer sich schnell weiterentwickelnden IT-Landschaft ist ein wirksames Management von Software-Assets, einschließlich der rechtzeitigen Identifizierung von EoL-Software, entscheidend, um die betriebliche Effizienz aufrechtzuerhalten, Sicherheit zu gewährleisten und Kosten zu optimieren. Eine gründliche Bestandsaufnahme der Software bildet dabei den ersten wichtigen Schritt, um diese Ziele zu erreichen.
Bestandsverwaltung
Ein umfassender Bericht zum Softwareinventar verschafft Unternehmen einen klaren Überblick über ihre Software-Assets, wodurch sich leichter erkennen lässt, welche Anwendungen sich dem End-of-Life nähern oder dieses bereits erreicht haben.
Dieser Prozess umfasst die Katalogisierung aller verwendeten Softwareanwendungen, die Dokumentation von Versionen, Lizenzen, Einsatzdaten und Ablaufdaten des Supports.
Best Practices für die Pflege eines aktuellen Inventars
Um fundierte Entscheidungen über Software-Upgrades, -Ersatz und -Abkündigungen treffen zu können, ist es unerlässlich, den Softwarebestand aktuell zu halten. Zu den bewährten Praktiken für die Pflege eines aktuellen Bestands gehören:
- Regelmäßige Audits: Führen Sie regelmäßige Überprüfungen Ihres Softwareinventars durch, um sicherzustellen, dass es die aktuelle IT-Umgebung korrekt abbildet. Dazu gehört sowohl die Aufnahme neu erworbener Software als auch die Entfernung von Software, die nicht mehr eingesetzt wird.
- Automatisierung: Setzen Sie Software ein, die die Nachverfolgung und Verwaltung Ihrer IT-Assets automatisiert. Die richtigen Tools sollten Automatisierungsfunktionen bieten, die Zeit sparen und das Risiko menschlicher Fehler reduzieren, sodass Ihr Inventar ohne manuelle Updates aktuell bleibt.
- Einbeziehung von Stakeholder:innen: Beziehen Sie wichtige Stakeholder aus verschiedenen Abteilungen in den Prozess des Inventarmanagements ein. Dadurch lässt sich ein umfassender Überblick über die gesamte Softwarelandschaft im Unternehmen erfassen.
Asset-Management
Für Unternehmen, die ihre Verfahren zur Verwaltung des Softwareinventars weiterentwickeln möchten, ist die Einführung einer Lösung, die die erforderlichen Tools für ein wirksames Software-Asset-Management bereitstellt, unabhängig von der Unternehmensgröße unverzichtbar geworden.
Der Einsatz fortgeschrittener IT-Asset-Management-Tools kann diesen Prozess erheblich optimieren, da sie Echtzeittransparenz über die gesamte Softwarelandschaft ermöglichen.
Diese Lösungen stellen die erforderlichen Tools für ein effektives Software-Asset-Management bereit und bieten darüber hinaus prüfbare Protokollierung, Einblicke sowie Analysen. So können Unternehmen strategische Entscheidungen über Softwareinvestitionen und Außerbetriebnahmen fundiert treffen.
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Strategien für die Verwaltung von EOL-Software
Das Erkennen von Anzeichen dafür, dass sich Software dem Ende ihrer Lebensdauer nähert, ist entscheidend für eine rechtzeitige und effektive Verwaltung.
Diese Anzeichen können sein:
- Offizielle Ankündigungen des Entwicklers
- Eine spürbare Verringerung der Leistung oder Kompatibilität mit anderen Systemen
- Eine Zunahme der ungelösten Sicherheitsfragen.
- Diskussionen in Benutzerforen über mangelnden Support oder fehlende Updates
Eine frühzeitige Erkennung ermöglicht es Unternehmen, einen Übergang zu planen und umzusetzen, bevor der EoL-Status der Software zu erheblichen Problemen führt.
Die Entwicklung eines Risikomanagement-Frameworks umfasst die Identifizierung der Risiken, die von EoL-Software ausgehen, die Bewertung der potenziellen Auswirkungen auf das Unternehmen sowie die Festlegung geeigneter Strategien zur Risikominderung.
Dieses Framework sollte in die umfassenderen IT-Risikomanagementprozesse integriert werden, damit Risiken im Zusammenhang mit EoL-Software ebenso wie andere IT-Sicherheits- und Compliance-Risiken systematisch adressiert werden.
Der Übergangsplan für EoL-Software sollte umfassend sein und nicht nur die technischen Aspekte des Ersatzes oder Upgrades von Software berücksichtigen, sondern auch personelle und prozessuale Faktoren einbeziehen. Dieser Plan umfasst:
- Die Festlegung realistischer Zeitpläne, die die Auswahl geeigneter Ersatzlösungen, Tests, Bereitstellung und Schulungen für Benutzer berücksichtigen.
- Die Einbindung von Stakeholdern im gesamten Unternehmen, um sicherzustellen, dass ihre Anforderungen erfüllt werden und der Übergang den Geschäftsbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt.
- Die Prüfung verschiedener Ersatzoptionen, einschließlich Upgrades auf neuere Versionen, des Wechsels zu alternativen Lösungen oder, in bestimmten Fällen, der vollständigen Einstellung des Einsatzes bestimmter Arten von Softwarelösungen.
Best Practices für das Management von End-of-Life-Software
- Pflegen Sie ein präzises und aktuelles Inventar: Es ist entscheidend, eine wirksame Strategie für das Inventarmanagement zu implementieren, einschließlich der Nachverfolgung der aktuellen Phase jedes IT-Assets innerhalb seines Produkt-Lifecycle. So lassen sich diejenigen Assets gezielt identifizieren, die sich bereits am End-of-Life befinden oder sich diesem nähern.
- Führen Sie regelmäßige IT-Audits durch: Überprüfen und bewerten Sie Ihre Technologielandschaft regelmäßig im Rahmen eines umfassenden IT-Audits. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass alle IT-Assets relevant und sicher bleiben.
- Stellen Sie die Einbindung von Stakeholder:innen sicher: Es empfiehlt sich, eng mit relevanten Stakeholdern aus verschiedenen Abteilungen zusammenzuarbeiten, um eine Abstimmung mit den übergeordneten Geschäftszielen sicherzustellen. Dies kann auch eine Überprüfung von EoL-Produkten umfassen.
- Prüfen Sie alternative Lösungen: Proaktives IT-Management umfasst die aktive Suche nach alternativen Technologien, um Produkte, die ihr End-of-Life erreicht haben, zu ersetzen oder zu verbessern.
Erstellung eines wirksamen EoL-Plans
Ein wirksamer EoL-Plan ist entscheidend, um den Übergang weg von veralteter Software gezielt zu steuern, Unterbrechungen des Geschäftsbetriebs auf ein Minimum zu reduzieren und eine sichere IT-Umgebung aufrechtzuerhalten. Dieser Plan sollte eine umfassende Strategie für die schrittweise Außerbetriebnahme von EoL-Software, die Umstellung auf neue Lösungen sowie das Management der damit verbundenen Risiken enthalten.
Schritte zur Ausarbeitung eines umfassenden EoL-Plans
Die Erstellung eines umfassenden EoL-Plans erfordert ein klares Verständnis des Softwareinventars Ihres Unternehmens, der Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Softwarelösungen und Systemen sowie der potenziellen Auswirkungen von Softwareumstellungen. Der Plan sollte folgende Punkte darlegen:
- Zielsetzungen und Ziele: Definieren Sie, was der EOL-Plan erreichen soll, einschließlich der Gewährleistung der Geschäftskontinuität, der Minimierung von Sicherheitsrisiken und der Optimierung der IT-Ausgaben.
- Zeitplan und Etappenziele: Erstellen Sie einen realistischen Zeitplan für den Übergang, einschließlich wichtiger Meilensteine und Fristen für jede Phase des Prozesses.
- Ressourcenzuweisung: Bestimmen Sie die Ressourcen, die für einen reibungslosen Übergang erforderlich sind, beispielsweise IT-Budget, Personal und Technologie.
- Engagement der Stakeholder:innen: Identifizierung und Einbeziehung von Stakeholder:innen aus dem gesamten Unternehmen, um sicherzustellen, dass ihre Bedürfnisse berücksichtigt und berücksichtigt werden.
Bewertung von Software-Abhängigkeiten und -Integrationen
Ein wesentlicher Bestandteil jedes EoL-Plans besteht darin, zu verstehen, wie die Software mit anderen Systemen und Prozessen innerhalb des Unternehmens interagiert.
Dieses Verständnis hilft dabei, während der Umstellung auf die neue Software potenzielle Herausforderungen sowie Optimierungsmöglichkeiten in der neuen Umgebung zu identifizieren.
- Asset-Management-Software: Diese Tools liefern detaillierte Einblicke in Softwareabhängigkeiten und Einsatzmuster. Diese Informationen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass der Übergangsplan alle technischen und betrieblichen Aspekte berücksichtigt und dadurch das Risiko von Störungen minimiert wird.
- Klare Kommunikationsstrategie: Diese Strategie sollte detailliert darlegen, wie Informationen über den Übergang mit Benutzer:innen und Stakeholder:innen geteilt werden, welche Unterstützung ihnen bei der Anpassung an die neue Software zur Verfügung steht und über welche Kanäle sie Feedback geben oder Hilfe anfordern können.
- Schulungs- und Supportpläne: Diese stellen sicher, dass Benutzer:innen vom ersten Tag an sicher und kompetent mit der neuen Software arbeiten können.
Sicherheitsrelevante Auswirkungen von EoL-Software
Die sicherheitsrelevanten Auswirkungen des Einsatzes von EoL-Software dürfen nicht unterschätzt werden. Schwachstellen in nicht unterstützter Software können als Einstiegspunkte für Cyberangriffe dienen und dadurch Unternehmensdaten sowie Systeme gefährden.
Eine eingehende Analyse dieser Schwachstellen hilft Unternehmen, die spezifischen Bedrohungen zu verstehen, denen sie ausgesetzt sind, und leitet die Entwicklung einer robusten Sicherheitsstrategie, die diese Schwachstellen beseitigt.
In Ermangelung von Herstellersupport müssen Unternehmen proaktive Schritte unternehmen, um ihre EOL-Software zu sichern. Dies kann die Implementierung zusätzlicher Sicherheitskontrollen, die Suche nach Patches von Drittanbietern oder die Isolierung der Software von kritischen Netzwerken umfassen.
Im Folgenden werden weitere sicherheitsrelevante Auswirkungen von EoL betrachtet:
- Patch-Verwaltung: Das Patch-Management wird zu einer komplexen Herausforderung, die einen strategischen Ansatz erfordert, damit Systeme trotz fehlender offizieller Updates so sicher wie möglich bleiben.
- Sicherheitsschwachstellen: Proaktive Überwachung und Incident Response sind zentrale Bestandteile des Managements von Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit EoL-Software. Unternehmen sollten über Systeme verfügen, mit denen sich potenzielle Sicherheitsverletzungen schnell erkennen und wirksam adressieren lassen.
- Compliance-Herausforderungen: Die Sicherstellung der IT-Compliance mit relevanten Vorschriften und Standards ist ebenfalls entscheidend und erfordert einen umfassenden Ansatz, der regelmäßige Audits und Überprüfungen einschließt.
- Operative Ineffizienzen: Der Einsatz veralteter Technologie erhöht das Risiko von Systemausfällen und reduziert die Produktivität. End-of-Life-Software oder -Hardware kann zudem Geschäftsprozesse beeinträchtigen.
Umstellung auf neue Systeme
Die Umstellung auf neue Systeme ist ein komplexer Prozess, der sorgfältige Planung und Ausführung erfordert. Unternehmen sollten bei der Auswahl neuer Software einen datengesteuerten Ansatz verfolgen und dabei nicht nur die technischen Anforderungen, sondern auch die Auswirkungen auf Benutzer und Geschäftsprozesse berücksichtigen.
Dieser Auswahlprozess sollte eine gründliche Evaluierung potenzieller Ersatzlösungen beinhalten, wobei Faktoren wie Funktionalität, Sicherheit, Kompatibilität und Kosten zu berücksichtigen sind.
Eine wichtige Überlegung während des Auswahlprozesses sind die potenziellen Vorteile, die sich aus der Untersuchung von Open-Source-Lösungen zusätzlich zu den proprietären Optionen ergeben. Open-Source-Software kann mehrere Vorteile bieten, darunter Kosteneinsparungen, Flexibilität und Zugang zu einer Gemeinschaft von Benutzern und Entwicklern.
Es ist jedoch auch wichtig, proprietäre Lösungen in Betracht zu ziehen, die dafür bekannt sind, dass sie „gut mit anderen zusammenspielen“ und robuste Integrationsfunktionen, professionellen Support und erweiterte Funktionen bieten, die für bestimmte Geschäftsanforderungen erforderlich sein können.
Das Abwägen dieser Optionen erfordert ein gründliches Verständnis der Bedürfnisse, Ressourcen und der strategischen Ausrichtung Ihres Unternehmens.
Rahmen für die Bewertung und Auswahl neuer Softwarelösungen
Bei der Auswahl neuer Softwarelösungen, die auslaufende Produkte ersetzen sollen, ist es wichtig, eine Reihe von Faktoren zu berücksichtigen, die sowohl den unmittelbaren als auch den langfristigen Erfolg der Umstellung beeinflussen werden.
Zu diesen Faktoren gehören:
- Kompatibilität mit bestehenden Systemen: Neue Software sollte mit bestehenden Systemen kompatibel sein, damit Ausfallzeiten minimiert werden und Endbenutzer weiterhin ein hochwertiger Service bereitgestellt werden kann.
- Skalierbarkeit: Neue Softwarelösungen müssen skalierbar sein und auch bei wachsendem Unternehmen zuverlässig bleiben.
- Sicherheitsfunktionen: Bewerten Sie die Sicherheitsfunktionen der Software und berücksichtigen Sie dabei die aktuelle Bedrohungslage sowie relevante Compliance-Anforderungen.
- Funktionalität und Leistung: Stellen Sie sicher, dass das neue System die erforderliche Funktionalität bereitstellt und die notwendigen Performance-Standards erfüllt.
- Kosten: Jede neue Software sollte sorgfältig auf das verfügbare IT-Budget abgestimmt werden.
- Kompatibilität: Beurteilen Sie, wie gut sich die neue Software in die bestehende IT-Infrastruktur, einschließlich Hardware, Betriebssysteme und andere Anwendungen, integrieren lässt.
- Verfügbarkeit von Support und Updates: Stellen Sie sicher, dass die neue Software geeigneten Kundensupport sowie regelmäßige Updates bietet.
Zur Bewertung des Erfolgs der Umstellung gehört schließlich die Überwachung der Systemleistung und das Einholen von Benutzerfeedback, um Verbesserungsmöglichkeiten zu ermitteln und sicherzustellen, dass die neue Software mit den Unternehmenszielen übereinstimmt.
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