{"id":909721,"date":"2026-10-23T15:04:35","date_gmt":"2026-10-23T15:04:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ninjaone.com\/blog\/vm-backup-2\/"},"modified":"2026-10-23T15:04:36","modified_gmt":"2026-10-23T15:04:36","slug":"vm-backup-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/vm-backup-2\/","title":{"rendered":"Darum brauchen virtuelle Maschinen spezialisierte Backup-Strategien"},"content":{"rendered":"<div class=\"in-context-cta\"><h2 style=\"margin-top: 0px;\">Schl\u00fcsselpunkte<\/h2>\n<ul>\n<li>Virtuelle Maschinen teilen sich physische Hardware. Deshalb braucht es spezialisierte, virtualisierungsbewusste Backup-Strategien, die Workloads sch\u00fctzen, ohne gemeinsam genutzte Ressourcen zu \u00fcberlasten.<\/li>\n<li>Wirksame VM-Backup-Software arbeitet auf Hypervisor- oder Gast-Ebene, um Daten\u00e4nderungen effizient nachzuverfolgen und die Anwendungskonsistenz sicherzustellen.<\/li>\n<li>Snapshots sind tempor\u00e4re \u00c4nderungsprotokolle, die an den aktiven Speicher gebunden sind. Sie k\u00f6nnen unabh\u00e4ngige Backups f\u00fcr die Notfallwiederherstellung nicht ersetzen.<\/li>\n<li>Eine belastbare Strategie stellt Flexibilit\u00e4t bei der Wiederherstellung in den Vordergrund und unterst\u00fctzt die komplette Systemwiederherstellung, die granulare Extraktion einzelner Dateien und das sofortige Starten von VMs.<\/li>\n<li>Unternehmen m\u00fcssen ihre Backups aktiv durch regelm\u00e4\u00dfige Wiederherstellungstests in isolierten Sandboxes pr\u00fcfen, um stille Datenbesch\u00e4digungen aufzudecken.<\/li>\n<li>Zentralisierte RMM-Plattformen helfen IT-Teams dabei, Workflows zu automatisieren und verborgene Backup-Fehler fr\u00fchzeitig zu erkennen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>Mit virtuellen Maschinen (VMs) lassen sich neue Systeme schnell und unkompliziert bereitstellen. Da sie sich jedoch Hardware teilen, kann ein einziger Ausfall mehrere Server gleichzeitig lahmlegen. Wer sie wie klassische physische Rechner behandelt, wiegt sich in falscher Sicherheit.<\/p>\n<p>In diesem Leitfaden erfahren Sie, warum eine wirksame <strong>Backup-Strategie f\u00fcr virtuelle Maschinen<\/strong> einen spezialisierten Ansatz erfordert.<\/p>\n<h2>Der Unterschied zwischen virtuellen Maschinen (VM) und physischer Server-Infrastruktur<\/h2>\n<p>Unternehmen virtualisieren ihre Umgebungen, um <a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/was-sind-loesungen-fuer-das-backup-virtueller-server\/\">die Hardware-Effizienz zu maximieren<\/a>, indem sie mehrere unabh\u00e4ngige Server auf einer einzigen physischen Maschine betreiben.<\/p>\n<p>Um die besonderen Backup-Anforderungen zu verstehen, lohnt sich zun\u00e4chst ein Vergleich der strukturellen Unterschiede:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><strong>Merkmal<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\"><strong>Physischer Server<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\"><strong>Virtuelle Maschine<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hardware<\/strong><\/td>\n<td>Ausschlie\u00dflich einem Betriebssystem zugeordnet.<\/td>\n<td>Wird von mehreren Gastbetriebssystemen gemeinsam genutzt.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Struktur<\/strong><\/td>\n<td>Physisch vorhandene Hardware-Komponenten.<\/td>\n<td>Als Software-Dateien gekapselt (zum Beispiel .vmdk).<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Verwaltung<\/strong><\/td>\n<td>Direkte Kontrolle des Betriebssystems \u00fcber CPU, Arbeitsspeicher und Festplatte.<\/td>\n<td>Wird von einem Hypervisor verwaltet, der die physischen Ressourcen zuteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>VMs teilen sich physische Ressourcen. Das bedeutet: Ein einziger Hardware-Ausfall nimmt alle gehosteten VMs gleichzeitig vom Netz. Dieses konzentrierte Risiko macht eine schnelle Wiederherstellung virtueller Maschinen zu einer betrieblichen Priorit\u00e4t.<\/p>\n<p>Da VMs softwaredefiniert sind, bietet klassisches Kopieren auf Dateiebene m\u00f6glicherweise keinen vollst\u00e4ndigen Schutz. F\u00fcr das Backup virtueller Maschinen braucht es Software, die VMs und ihre Daten auf Hypervisor- oder Gast-Ebene zuverl\u00e4ssig sch\u00fctzt, ohne den Betrieb unn\u00f6tig zu unterbrechen.<\/p>\n<p>Ein verbreiteter VM-Backup-Typ ist das Image-basierte Backup. Diese modernen L\u00f6sungen, darunter auch spezialisierte VMware-Backup-Tools, setzen direkt auf Hypervisor-Ebene an und erfassen vollst\u00e4ndige, konsistente Systemabbilder.<\/p>\n<h2><strong>Darum m\u00fcssen VM-Backups die Virtualisierung kennen <\/strong><\/h2>\n<p>Klassische Backups auf Dateiebene behandeln VMs wie eigenst\u00e4ndige Rechner. Laufen Backups mehrerer VMs gleichzeitig, steigt der Ressourcenbedarf auf dem physischen Host-Server, was das System verlangsamen kann.<\/p>\n<p>In den Hypervisor integrierte VM-Backup-Software kommuniziert direkt mit dem Hypervisor und l\u00f6st diese Probleme. Daraus ergeben sich vier klare Vorteile:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Koordinierte Ressourcennutzung:<\/strong> Die Software plant und steuert Datenanfragen auf Hypervisor-Ebene und verhindert so eine \u00dcberlastung des Servers.<\/li>\n<li><strong>Effiziente \u00c4nderungsverfolgung:<\/strong> \u00dcber Hypervisor-APIs werden gezielt nur die ge\u00e4nderten Datenbl\u00f6cke ermittelt und kopiert. Langsame, t\u00e4gliche Komplettscans der Festplatte entfallen.<\/li>\n<li><strong>Anwendungskonsistenz:<\/strong> Die Software stimmt sich mit dem Gastbetriebssystem und den unterst\u00fctzten Anwendungen ab, damit noch offene Daten vor dem Backup geschrieben werden. So gelingt die Wiederherstellung virtueller Maschinen zuverl\u00e4ssig und ohne besch\u00e4digte Daten.<\/li>\n<li><strong>Standortverfolgung: <\/strong>Virtuelle Maschinen wechseln h\u00e4ufig zwischen physischen Servern, um die Hardware-Last auszugleichen. In den Hypervisor integrierte Tools, etwa spezialisierte VMware-Backup-L\u00f6sungen, verfolgen und sch\u00fctzen diese Dateien unabh\u00e4ngig von ihrem physischen Speicherort.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wer die zugrunde liegende Infrastruktur versteht, macht aus dem Backup virtueller Maschinen einen schlanken, koordinierten Prozess statt einer Belastung f\u00fcr die Systemressourcen.<\/p>\n<h2>Darum k\u00f6nnen VM-Snapshots keine VM-Backups ersetzen<\/h2>\n<p>Viele Benutzer:innen halten Snapshots f\u00e4lschlicherweise f\u00fcr eine schnelle Alternative zum Backup virtueller Maschinen. Sich bei der Notfallwiederherstellung auf Snapshots zu verlassen, ist jedoch ein schwerwiegender Fehler.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Keine eigenst\u00e4ndige Wiederherstellung:<\/strong> Ein Snapshot ist ein tempor\u00e4res \u00c4nderungsprotokoll, keine eigenst\u00e4ndige Kopie. F\u00e4llt Ihr prim\u00e4rer Speicher aus, l\u00e4sst sich eine virtuelle Maschine damit nicht wiederherstellen.<\/li>\n<li><strong>Performance-Risiken:<\/strong> Aktive Snapshots wachsen schnell und belegen Speicherplatz. Werden diese Dateien wieder in die Hauptfestplatte zusammengef\u00fchrt, friert das System h\u00e4ufig ein und der Betrieb wird gest\u00f6rt.<\/li>\n<\/ul>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><strong>Merkmal<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\"><strong>VM-Snapshot<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\"><strong>Echtes VM-Backup<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Datentyp<\/strong><\/td>\n<td>Tempor\u00e4res \u00c4nderungsprotokoll.<\/td>\n<td>Unabh\u00e4ngige, vollst\u00e4ndige Datenkopie.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Speicherort<\/strong><\/td>\n<td>Dieselbe Hardware wie die aktive VM.<\/td>\n<td>Separate, externe Hardware.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Lebensdauer<\/strong><\/td>\n<td>Stunden oder Tage (f\u00fcr sichere Software-Updates).<\/td>\n<td>Monate oder Jahre (f\u00fcr die Notfallwiederherstellung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Echte VM-Backup-L\u00f6sungen erstellen sichere, isolierte Kopien. Spezialisierte VMware-Backup-Tools nutzen Snapshots nur vor\u00fcbergehend, um Daten ohne Betriebsunterbrechung zu lesen. Sie sind niemals das endg\u00fcltige Backup.<\/p>\n<h2>Typische Fehlerszenarien bei VM-Backups<\/h2>\n<p>Backup-Fehler bleiben oft unbemerkt, bis eine kritische Wiederherstellung ansteht. Ein VM-Backup-Protokoll meldet zwar \u201eErfolgreich\u201c, doch architektonische Probleme im Hintergrund k\u00f6nnen die Daten unbrauchbar machen.<\/p>\n<h3>Besch\u00e4digte Snapshots<\/h3>\n<p>Snapshots sind tempor\u00e4r. Werden sie zu lange aufbewahrt, belegen sie erheblichen Speicherplatz, beeintr\u00e4chtigen die VM-Performance und verlangsamen oder erschweren die Konsolidierung der Snapshots.<\/p>\n<h3>Fehlende Anwendungskonsistenz<\/h3>\n<p><b>Ein absturzkonsistentes Backup erfasst die Festplattendaten, ohne sich mit den Anwendungen innerhalb der VM abzustimmen. <\/b>Wird eine Datenbank (etwa SQL) aus diesem Zustand wiederhergestellt, kann eine Absturzwiederherstellung n\u00f6tig sein, und noch offene Transaktionen gehen m\u00f6glicherweise verloren oder werden zur\u00fcckgerollt.<\/p>\n<h3>Stille Datenbesch\u00e4digung<\/h3>\n<p>Mechanismen des Hypervisors zur \u00c4nderungsverfolgung (etwa CBT oder RCT) k\u00f6nnen Fehler produzieren und melden, dass sich Daten nicht ge\u00e4ndert haben, obwohl sie es getan haben. Das Backup wird erfolgreich abgeschlossen, doch die Wiederherstellungsdatei ist unvollst\u00e4ndig.<\/p>\n<h3>L\u00fccken bei der Mobilit\u00e4t<\/h3>\n<p>VMs wechseln h\u00e4ufig zwischen Hosts (zum Beispiel per vMotion). Ist die Backup-Software nicht in die Verwaltungsebene integriert, verliert sie die wandernde VM aus den Augen und l\u00e4sst sie ungesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Nur regelm\u00e4\u00dfige Tests der Wiederherstellung virtueller Maschinen decken solche stillen Fehler auf, bevor der Ernstfall eintritt.<\/p>\n<h2>Wichtige Aspekte der Wiederherstellung virtueller Maschinen<\/h2>\n<p>Eine belastbare Datenschutzstrategie misst sich nicht am Backup-Prozess, sondern an Geschwindigkeit und Flexibilit\u00e4t der Wiederherstellung.<\/p>\n<p>Eine wirksame Wiederherstellung virtueller Maschinen erfordert Planung f\u00fcr drei unterschiedliche Szenarien:<\/p>\n<h3>Vollst\u00e4ndige Systemwiederherstellung<\/h3>\n<p>Da VMs gekapselte Software-Objekte sind, k\u00f6nnen Sie einen kompletten Server samt Betriebssystem, Treibern und Anwendungen auf v\u00f6llig andere physische Hardware zur\u00fcckspielen. Diese Hardware-Unabh\u00e4ngigkeit erspart Ihnen die aufwendige Neukonfiguration, die bei der Wiederherstellung physischer Server anf\u00e4llt.<\/p>\n<h3>Granulare Wiederherstellung<\/h3>\n<p>Sie m\u00fcssen nicht immer die gesamte Maschine wiederherstellen. Moderne VM-Backup-Tools erlauben es, das Backup-Image zu durchsuchen und eine einzelne gel\u00f6schte Datei, E-Mail oder Datenbanktabelle zu extrahieren, ohne den Server offline zu nehmen.<\/p>\n<h3>Sofortige Verf\u00fcgbarkeit<\/h3>\n<p>F\u00e4llt ein physischer Host aus, k\u00f6nnen Sie mit Funktionen zur Sofortwiederherstellung (\u201eInstant Recovery\u201c) eine VM direkt aus der Backup-Datei starten. So laufen kritische Dienste innerhalb von Minuten wieder, w\u00e4hrend die vollst\u00e4ndigen Daten im Hintergrund auf den Produktivspeicher \u00fcbertragen werden.<\/p>\n<p>Der Umfang dieser Wiederherstellungsm\u00f6glichkeiten bestimmt den tats\u00e4chlichen Wert Ihrer Strategie f\u00fcr das Backup virtueller Maschinen.<\/p>\n<h2>Darum m\u00fcssen VM-Backups getestet werden<\/h2>\n<p>Beim Backup virtueller Maschinen garantiert die Meldung \u201eAuftrag erfolgreich\u201c nicht, dass die Daten auch nutzbar sind. Eine Backup-Strategie ist nur dann verl\u00e4sslich, wenn Sie ihre Funktionsf\u00e4higkeit aktiv nachweisen.<\/p>\n<p>F\u00fcr echte Datenresilienz m\u00fcssen Unternehmen ihre Backups in drei konkreten Testphasen \u00fcberpr\u00fcfen:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><strong>Testphase<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\"><strong>Ziel<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\"><strong>So funktioniert es<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Regelm\u00e4\u00dfige Wiederherstellung<\/strong><\/td>\n<td>Pr\u00fcfen, ob die Daten lesbar sind und die Zeitvorgaben eingehalten werden.<\/td>\n<td>Regelm\u00e4\u00dfige, geplante \u00dcbungen zur Wiederherstellung g\u00e4ngiger VM-Backup-Dateien durchf\u00fchren.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Integrit\u00e4t der Anwendungen<\/strong><\/td>\n<td>Sicherstellen, dass Betriebssystem und Datenbanken einwandfrei funktionieren.<\/td>\n<td>Das Backup in einem isolierten Netzwerk starten, um Anwendungen zu testen, ohne Live-Systeme zu st\u00f6ren.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Notfallsimulation<\/strong><\/td>\n<td>Die Einsatzbereitschaft gegen\u00fcber gro\u00dfen Bedrohungen nachweisen.<\/td>\n<td>Eine vollst\u00e4ndige Wiederherstellung virtueller Maschinen gegen simulierte Hardware-Ausf\u00e4lle oder Ransomware-Angriffe durchspielen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Moderne Tools, darunter spezialisierte VMware-Backup-Software, k\u00f6nnen diese Pr\u00fcfungen automatisieren. Ungetestete Backups bergen ein erhebliches betriebliches Risiko und f\u00fchren im echten Notfall h\u00e4ufig zum vollst\u00e4ndigen Datenverlust.<\/p>\n<h3>So sichern RMM-Tools die Zuverl\u00e4ssigkeit von VM-Backups<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/remote-monitoring-und-management-definition\/\">Plattformen f\u00fcr Fernwartung und -Verwaltung (RMM)<\/a> wie NinjaOne vereinfachen den Datenschutz, indem sie die Verwaltung der virtuellen Infrastruktur in einem einzigen Dashboard b\u00fcndeln.<\/p>\n<p>Drei Kernfunktionen sorgen dabei f\u00fcr Systemstabilit\u00e4t:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Zentrale \u00dcberwachung:<\/strong> Statt manueller Nachverfolgung \u00fcberwacht ein einheitliches Dashboard jedes <a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/vm-backups-nachweisbar-betreiben\/\">VM-Backup<\/a> gleichzeitig auf Fehler oder erreichte Speichergrenzen.<\/li>\n<li><strong>Automatisierte Effizienz: <\/strong>Backup-Richtlinien und -Zeitpl\u00e4ne werden mit der zentralen Verwaltung verkn\u00fcpft. So k\u00f6nnen IT-Teams das Backup virtueller Maschinen automatisieren und manuelle Backup-Aufgaben reduzieren.<\/li>\n<li><strong>Pr\u00fcfung der Wiederherstellung: <\/strong>Alarmierungen bei Backup-Fehlern helfen IT-Teams, fehlgeschlagene oder ausgelassene Backups zu erkennen, Ursachen zu untersuchen und Wiederherstellungsprozesse regelm\u00e4\u00dfig zu validieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Anders als physische Hardware bringen VMs zus\u00e4tzliche Anforderungen an \u00dcberwachung und Backup mit sich. RMM-Plattformen schlie\u00dfen diese L\u00fccke, indem sie Backup-\u00dcberwachung und Automatisierung nahtlos in das \u00fcbergreifende IT-Management einbinden und so f\u00fcr vollst\u00e4ndige betriebliche Resilienz sorgen.<\/p>\n<h2>Grenzen und Irrt\u00fcmer rund um VM-Backups<\/h2>\n<p>Virtualisierung vereinfacht die Server-Bereitstellung, bringt f\u00fcr den Datenschutz aber eigene Komplexit\u00e4ten mit sich, die st\u00e4ndige Aufmerksamkeit und realistische Erwartungen erfordern.<\/p>\n<h3>Den Geltungsbereich abstecken<\/h3>\n<p>Eine belastbare Strategie f\u00fcr das Backup virtueller Maschinen ist keine Universall\u00f6sung. Sie erstellt in der Regel ein Abbild des Servers, ersetzt aber weder granulare <a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/saas-backup\/\">Software-as-a-Service-Backups<\/a> (etwa f\u00fcr Microsoft 365) noch den Schutz der Endpunkte auf den Laptops Ihrer Mitarbeiter:innen.<\/p>\n<p>Zudem m\u00fcssen sich diese Strategien mit dem Hypervisor weiterentwickeln. Wenn Plattformen wie VMware oder Hyper-V ihre Architektur aktualisieren, muss die VM-Backup-Software regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft werden, damit sie weiterhin korrekt mit der Verwaltungsebene zusammenarbeitet.<\/p>\n<h3>Verbreitete Irrt\u00fcmer<\/h3>\n<p>Viele Unternehmen gehen f\u00e4lschlicherweise davon aus, dass Virtualisierung automatisiert f\u00fcr Sicherheit sorgt.<\/p>\n<h4>VMs lassen sich leichter sichern<\/h4>\n<p>Die Komplexit\u00e4t verlagert sich lediglich. Ein Problem mit dem gemeinsam genutzten Speicher oder dem Hypervisor kann s\u00e4mtliche virtuellen Maschinen gleichzeitig gef\u00e4hrden. Damit steht bei der Wiederherstellung virtueller Maschinen mehr auf dem Spiel als bei physischen Servern.<\/p>\n<h4>Ein Erfolgsprotokoll garantiert die Wiederherstellung<\/h4>\n<p>Ein gr\u00fcnes H\u00e4kchen mit der Meldung \u201eErfolgreich\u201c erkennt weder stille Datenbesch\u00e4digungen noch gesperrte Datenbankdateien. Nur h\u00e4ufige, isolierte Tests in einer Sandbox-Umgebung belegen, dass die Daten tats\u00e4chlich wiederherstellbar sind.<\/p>\n<h4>Snapshots ersetzen Backups<\/h4>\n<p>VMware-Backup-Tools nutzen Snapshots vor\u00fcbergehend. Sich f\u00fcr die Langzeitaufbewahrung auf sie zu verlassen, ist jedoch gef\u00e4hrlich. Snapshots erzeugen eine Abh\u00e4ngigkeitskette, die die Performance mindert und einen Ausfall der zugrunde liegenden Speicher-Hardware nicht \u00fcbersteht.<\/p>\n<h2>Mit spezialisierten Backups virtueller Maschinen Vertrauen aufbauen<\/h2>\n<p>Um Ihre virtuelle Umgebung abzusichern, reicht das Kopieren von Dateien nicht aus. Es braucht eine Strategie, die auf das besondere Verhalten des Hypervisors zugeschnitten ist.<\/p>\n<p>Mit dedizierten Backup-L\u00f6sungen f\u00fcr virtuelle Maschinen, die gemeinsam genutzte Ressourcen und die Anwendungskonsistenz ber\u00fccksichtigen, sichern Sie die Integrit\u00e4t Ihrer Daten auch bei kritischen Ausf\u00e4llen.<\/p>\n<p>Eine widerstandsf\u00e4hige Infrastruktur h\u00e4ngt nicht allein von erfolgreichen Backups ab, sondern vom nachgewiesenen Verm\u00f6gen, im entscheidenden Moment schnell wiederherzustellen.<\/p>\n<p><strong>Verwandte Themen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/was-sind-loesungen-fuer-das-backup-virtueller-server\/\">Was ist virtuelles Server-Backup? 6 L\u00f6sungen f\u00fcr das Backup virtueller Server<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/vm-umbenennen\/\">So benennen Sie eine virtuelle Maschine in VMware, VirtualBox und Hyper-V um<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/lokale-geraete-ressourcen-hyper-v-vm\/\">So nutzen Sie lokale Ger\u00e4te und Ressourcen auf virtuellen Hyper-V-Maschinen unter Windows<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/container-vs-virtuelle-maschinen\/\">Container vs. virtuelle Maschinen (VM): wichtige Unterschiede und \u00dcbersicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/typen-von-backups-vollsicherungen-inkrementelle-differentielle\/\">Backup-Arten: vollst\u00e4ndig, inkrementell und differenziell<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit virtuellen Maschinen (VMs) lassen sich neue Systeme schnell und unkompliziert bereitstellen. 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