{"id":818282,"date":"2026-06-09T06:46:02","date_gmt":"2026-06-09T06:46:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ninjaone.com\/?p=818282"},"modified":"2026-06-09T06:46:02","modified_gmt":"2026-06-09T06:46:02","slug":"was-ist-webseiten-whitelisting","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/was-ist-webseiten-whitelisting\/","title":{"rendered":"Was ist Webseiten-Whitelisting und wann sollte diese Funktion verwendet werden?"},"content":{"rendered":"<div class=\"in-context-cta\"><h2>Schl\u00fcsselpunkte<\/h2>\n<ul>\n<li>Webseiten-Whitelisting verwendet ein Default-Deny-Zugriffskontrollmodell, bei dem ausschlie\u00dflich vorab genehmigte Internetseiten zugelassen und s\u00e4mtlicher \u00fcbriger Webverkehr blockiert wird. Dadurch l\u00e4sst sich die Exposition gegen\u00fcber unbekannten Bedrohungen reduzieren.<\/li>\n<li>Whitelisting unterscheidet sich vom Blockieren dadurch, dass es vordefinierte Vertrauensstellungen gegen\u00fcber Bedrohungsdaten priorisiert. Dies senkt das Risiko, erh\u00f6ht jedoch den administrativen Aufwand.<\/li>\n<li>Unternehmen k\u00f6nnen Webseiten-Whitelisting auf mehreren Ebenen durchsetzen, einschlie\u00dflich Firewalls, DNS-Filtering, Browsern und Endpunktrichtlinien, abh\u00e4ngig von den jeweiligen Abdeckungs- und Kontrollanforderungen.<\/li>\n<li>Webseiten-Whitelisting eignet sich besonders f\u00fcr vorhersehbare, klar abgegrenzte Workflows, beispielsweise Kiosk-Systeme, regulierte Umgebungen und zweckgebundene Ger\u00e4te. F\u00fcr offene Rechercheaufgaben oder kreative Rollen ist es hingegen in der Regel ungeeignet.<\/li>\n<li>Wirksames Whitelisting setzt eine starke Governance voraus, einschlie\u00dflich klarer Verantwortlichkeiten, regelm\u00e4\u00dfiger \u00dcberpr\u00fcfungen, kontrollierter Ausnahmen und transparenter Benutzerkommunikation, um eine schleichende Ausweitung zu gro\u00dfz\u00fcgiger Freigaben zu vermeiden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>Viele Benutzer:innen sind mit Begriffen wie \u201eBlacklisting\u201c oder \u201eBlocking\u201c beziehungsweise \u201eBlockieren\u201c vertrauter. Diese Ans\u00e4tze erm\u00f6glichen einen weitgehend offenen Internetzugriff, w\u00e4hrend bekannte sch\u00e4dliche Webseiten blockiert werden. In bestimmten Umgebungen ist dieses Modell jedoch mit Risiken verbunden. <a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/videos\/security\/the-ultimate-guide-to-windows-application-whitelisting\/\">Whitelisting<\/a> kehrt diesen Ansatz um, indem der Zugriff ausschlie\u00dflich auf ausdr\u00fccklich genehmigte Webseiten erlaubt und alles andere blockiert wird.<\/p>\n<p>Da der Zugriff auf die Domains auf der Liste beschr\u00e4nkt ist, sinkt die Gefahr b\u00f6sartiger oder unangemessener Inhalte erheblich, aber dieses Modell f\u00fchrt auch zu einem betrieblichen Mehraufwand. Dieser Leitfaden erkl\u00e4rt, was Webseiten-Whitelisting ist und wann es sachgerecht eingesetzt werden sollte.<\/p>\n<h2>Was ist Webseiten-Whitelisting?<\/h2>\n<p>Webseiten-Whitelisting ist ein Zugriffskontrollmodell, mit dem Sie eine vordefinierte Liste genehmigter Webseiten durchsetzen k\u00f6nnen. Nur Ziele, die ausdr\u00fccklich in dieser Whitelist enthalten sind, sind erreichbar. Alle anderen Webseiten werden standardm\u00e4\u00dfig blockiert. Dieses Modell entspricht dem Zero-Trust-Prinzip, bei dem keine ungepr\u00fcfte oder unbekannte Webseite automatisch als sicher eingestuft wird.<\/p>\n<h2>Whitelisting- und Blockierungs-Modelle im Vergleich<\/h2>\n<p>Whitelisting steht im Gegensatz zum Blocking, da beide Modelle unterschiedliche Ans\u00e4tze der Zugriffskontrolle darstellen. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Whitelisting-Modelle<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Blockierungs-Modelle<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Erlauben ausschlie\u00dflich vorab genehmigte, vertrauensw\u00fcrdige Webseiten<\/td>\n<td>Die meisten Webseiten sind standardm\u00e4\u00dfig erlaubt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Sind nicht von kontinuierlichen Threat-Feeds abh\u00e4ngig<\/td>\n<td>Bekannte sch\u00e4dliche oder eingeschr\u00e4nkte Webseiten werden blockiert<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Reduzieren die Exposition gegen\u00fcber unbekannten Risiken<\/td>\n<td>Sind auf kontinuierliche Threat-Intelligence-Updates angewiesen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Verursachen einen h\u00f6heren administrativen Aufwand<\/td>\n<td>Sind einfacher zu verwalten, jedoch weniger restriktiv<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Geeignet f\u00fcr streng kontrollierte Umgebungen<\/td>\n<td>Ideal f\u00fcr Umgebungen, in denen Benutzer:innen einen breiten Webzugriff ben\u00f6tigen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die richtige Wahl zwischen den beiden Modellen h\u00e4ngt davon ab, wie viel Risiko toleriert werden kann, welche Anforderungen Ihre Workflows stellen und welches Ma\u00df an Kontrolle erforderlich ist.<\/p>\n<h2>Wo Webseiten-Whitelisting durchgesetzt werden kann<\/h2>\n<p>Whitelisting kann auf mehreren Ebenen des Netzwerk- und Ger\u00e4testacks durchgesetzt werden, wobei jede Ebene unterschiedliche St\u00e4rken bietet. Bei der Auswahl eines Durchsetzungspunkts h\u00e4ngt die Entscheidung davon ab, wie viel Abdeckung und Kontrolle Ihre Umgebung erfordert. Im Folgenden finden Sie g\u00e4ngige Durchsetzungspunkte, die diese Entscheidung unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h3>Netzwerk-Firewalls oder Proxy-Server<\/h3>\n<p>Die Durchsetzung auf Netzwerkebene wendet Whitelisting auf die gesamte Umgebung an. Sie bietet hohe Transparenz und eine starke Widerstandsf\u00e4higkeit gegen Umgehungsversuche, wenn Ger\u00e4te ihren Datenverkehr nicht anderweitig weiterleiten k\u00f6nnen. Allerdings umfasst sie nur selten benutzerspezifischen Kontext und bietet nur eingeschr\u00e4nkten Schutz f\u00fcr Ger\u00e4te, die au\u00dferhalb des Netzwerks betrieben werden.<\/p>\n<h3>DNS-Filtering-Dienste<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/blog\/what-is-dns\/\">Domain-Name-System-Filtering<\/a>, kurz DNS-Filtering, erlaubt nur die Aufl\u00f6sung genehmigter Domains. Es ist schlank, einfach zu verwalten und funktioniert \u00fcber eine breite Palette von Ger\u00e4tetypen hinweg. Gleichzeitig kann es keine vollst\u00e4ndigen URLs oder verschl\u00fcsselten Datenverkehrspfade pr\u00fcfen, wodurch die Pr\u00e4zision begrenzt ist.<\/p>\n<h3>Browserbasierte Kontrollen oder Erweiterungen<\/h3>\n<p>Browserkontrollen beschr\u00e4nken, welche Inhalte Benutzer:innen innerhalb bestimmter Anwendungen \u00f6ffnen k\u00f6nnen. Sie sind einfach einzurichten und erm\u00f6glichen benutzerbezogene Einschr\u00e4nkungen. Allerdings lassen sie sich leichter umgehen, wenn Ger\u00e4te nicht verwaltet werden, und sie gelten ausschlie\u00dflich f\u00fcr Browseraktivit\u00e4ten.<\/p>\n<h3>Endpunkt-Agenten oder verwaltete Ger\u00e4terichtlinien<\/h3>\n<p>Die Durchsetzung auf Endpunktebene erfolgt auf Betriebssystemebene \u00fcber MDM oder Endpunkt-Agenten. Sie ist die st\u00e4rkste Form der ger\u00e4tebasierten Kontrolle und gilt sowohl innerhalb als auch au\u00dferhalb des Netzwerks. Zudem l\u00e4sst sie sich gut mit Compliance-Anforderungen und Pr\u00fcfungen des Ger\u00e4testatus integrieren. Der Nachteil besteht darin, dass verwaltete oder beaufsichtigte Ger\u00e4te erforderlich sind und der administrative Aufwand h\u00f6her ausf\u00e4llt.<\/p>\n<h2>Geeignete Anwendungsf\u00e4lle f\u00fcr Whitelisting<\/h2>\n<p>Webseiten-Whitelisting eignet sich am besten f\u00fcr Umgebungen, in denen Workflows vorhersehbar und eng definiert sind. Es ist die richtige Wahl, wenn Sie Benutzer:innen auf eine kleine Anzahl vorab genehmigter Webseiten beschr\u00e4nken m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Zu den g\u00e4ngigen Anwendungsf\u00e4llen z\u00e4hlen:<\/p>\n<ul>\n<li>Kiosk-Systeme und zweckgebundene Ger\u00e4te<\/li>\n<li>Regulierte oder besonders risikobehaftete Umgebungen<\/li>\n<li>Schulungslabore oder gemeinsam verwendete Arbeitsstationen<\/li>\n<li>Ger\u00e4te, die bestimmten Anwendungen vorbehalten sind<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Gegensatz dazu ist Webseiten-Whitelisting weniger geeignet f\u00fcr offene Recherche, Wissensarbeit oder kreative und investigative Teams, bei denen ein breiterer und flexiblerer Internetzugriff erforderlich ist.<\/p>\n<h2>Webseiten-Whitelisting operativ verwalten<\/h2>\n<p>Webseiten-Whitelisting ist nur dann wirksam, wenn es durch konsistente Governance unterst\u00fctzt wird. Die Art und Weise, wie es im Tagesgesch\u00e4ft verwaltet wird, entscheidet dar\u00fcber, ob es langfristig zuverl\u00e4ssig bleibt. Eine starke operative Verwaltung sorgt daf\u00fcr, dass die Liste pr\u00e4zise, planbar und an den tats\u00e4chlichen Anforderungen der Workflows ausgerichtet bleibt.<\/p>\n<p>Zu den zentralen operativen Anforderungen z\u00e4hlen:<\/p>\n<ul>\n<li>Klare Verantwortlichkeit f\u00fcr Freigabelisten<\/li>\n<li>Regelm\u00e4\u00dfige \u00dcberpr\u00fcfung und Validierung von Eintr\u00e4gen<\/li>\n<li>Definierte Ausnahme- und \u00c4nderungsprozesse<\/li>\n<li>Kommunikation mit Benutzer:innen \u00fcber Zugriffsbeschr\u00e4nkungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ohne Governance entwickelt sich Webseiten-Whitelisting tendenziell hin zu \u00fcberm\u00e4\u00dfig gro\u00dfz\u00fcgigen Zugriffsberechtigungen. Sobald dies geschieht, beginnen die Sicherheitsvorteile zu schwinden. Im Laufe der Zeit wird das Modell dadurch schw\u00e4cher, schwieriger zu verwalten und weniger stark auf seinen urspr\u00fcnglichen Zweck ausgerichtet.<\/p>\n<h2>Zus\u00e4tzliche \u00dcberlegungen<\/h2>\n<p>Im Folgenden finden Sie einige zus\u00e4tzliche Punkte, die h\u00e4ufig \u00fcbersehen werden. Wenn diese fr\u00fchzeitig ber\u00fccksichtigt werden, lassen sich sp\u00e4tere Unklarheiten vermeiden und der Aufwand f\u00fcr die Fehlerbehebung reduzieren.<\/p>\n<h3>HTTPS begrenzt die Pr\u00fcfung auf Seitenebene<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/it-hub\/endpoint-security\/what-is-https\/\">HTTPS<\/a> verschl\u00fcsselt den Datenverkehr, wodurch Sicherheitstools den vollst\u00e4ndigen URL-Pfad nicht pr\u00fcfen k\u00f6nnen, sofern keine SSL-Inspection aktiviert ist. Aus diesem Grund k\u00f6nnen die meisten Whitelisting-Kontrollen nur Domains bewerten, nicht jedoch einzelne Seiten. Dadurch kann eine fein abgestufte Kontrolle schwieriger sein als erwartet.<\/p>\n<h3>Content Delivery Networks erschweren die Abgrenzung von Domain<\/h3>\n<p>Viele Webseiten verwenden <a href=\"https:\/\/www.cloudflare.com\/learning\/cdn\/what-is-a-cdn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Content Delivery Networks<\/a>, kurz CDNs, um Inhalte \u00fcber mehrere und teilweise schwer vorhersehbare Domains bereitzustellen. Diese unterst\u00fctzenden Domains werden bei ersten Tests h\u00e4ufig nicht sichtbar, wodurch Funktionsst\u00f6rungen wahrscheinlicher werden, wenn Webseiten-Whitelisting strikt durchgesetzt wird.<\/p>\n<h3>Abh\u00e4ngigkeiten von Drittanbietern k\u00f6nnen genehmigte Webseiten beeintr\u00e4chtigen<\/h3>\n<p>Moderne Webanwendungen funktionieren nur selten vollst\u00e4ndig eigenst\u00e4ndig. H\u00e4ufig sind sie auf externe Dienste f\u00fcr Authentifizierung, Zahlungen, Analysen oder eingebettete Inhalte angewiesen. Wenn auch nur eine dieser Domains blockiert wird, kann die Hauptseite m\u00f6glicherweise nur teilweise oder gar nicht geladen werden.<\/p>\n<h3>Mehrschichtige Kontrollen reduzieren das Risiko von Umgehungsversuchen<\/h3>\n<p>Keine einzelne Durchsetzungsebene ist gegen alle Umgehungstechniken resistent. Reine Netzwerkkontrollen k\u00f6nnen versagen, wenn Ger\u00e4te au\u00dferhalb des Netzwerks verwendet werden, w\u00e4hrend browserbasierte Kontrollen von einer konsequenten Konfigurationsdurchsetzung abh\u00e4ngen. Ein mehrschichtiger Ansatz erh\u00f6ht die Stabilit\u00e4t und tr\u00e4gt dazu bei, L\u00fccken zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufig auftretende Probleme<\/h2>\n<p>Auch bei sorgf\u00e4ltig geplanten Bereitstellungen von Webseiten-Whitelisting kann es zu Reibungspunkten kommen. Die Analyse wiederkehrender Probleme hilft dabei zu bestimmen, ob Kontrollen angemessen abgegrenzt und konsistent durchgesetzt werden.<\/p>\n<h3>Legitime Webseiten werden blockiert<\/h3>\n<p>Wenn genehmigte Webseiten nicht geladen werden, liegt die h\u00e4ufigste Ursache in unvollst\u00e4ndigen Freigabelisten. Unterst\u00fctzende Domains, APIs oder eingebettete Drittanbieterdienste k\u00f6nnen weiterhin blockiert sein. Pr\u00fcfen Sie blockierte Anfragen, um fehlende Domains und Abh\u00e4ngigkeiten zu identifizieren, bevor Sie den Umfang umfassend erweitern.<\/p>\n<h3>H\u00e4ufige Ausnahmegenehmigungen<\/h3>\n<p>Ein hohes Volumen an Ausnahmegenehmigungen deutet h\u00e4ufig darauf hin, dass die Workflows f\u00fcr striktes Whitelisting zu dynamisch oder zu unklar definiert sind. Bewerten Sie erneut, ob die betroffenen Benutzer:innen, Ger\u00e4te oder Rollen geeignete Kandidaten f\u00fcr das Default-Deny-Modell sind oder ob ein weniger restriktiver Ansatz besser geeignet ist.<\/p>\n<h3>Benutzer:innen umgehen Kontrollen<\/h3>\n<p>Die meisten Umgehungsversuche weisen auf L\u00fccken in der Durchsetzung hin, nicht zwangsl\u00e4ufig auf b\u00f6swillige Absichten. Kontrollen auf nur einer Ebene k\u00f6nnen \u00fcber alternative Netzwerke, nicht verwaltete Browser oder pers\u00f6nliche Ger\u00e4te umgangen werden. Pr\u00fcfen Sie, welche Durchsetzungsebene aktiv ist, und stellen Sie sicher, dass Ger\u00e4te- und Konfigurationsbeschr\u00e4nkungen dem vorgesehenen Kontrollmodell entsprechen.<\/p>\n<h3>Leistungsprobleme<\/h3>\n<p>Langsame Ladezeiten oder Zeit\u00fcberschreitungen k\u00f6nnen durch ineffiziente Filterprozesse oder Pr\u00fcfmethoden entstehen, die unter Last nicht skalieren. Validieren Sie die Filterarchitektur und stellen Sie sicher, dass die verwendeten Pr\u00fcftechniken f\u00fcr verschl\u00fcsselten Datenverkehr und die erwarteten Nutzungsmuster geeignet sind.<\/p>\n<h2>NinjaOne-Integration<\/h2>\n<p>NinjaOne stellt Kontrollen auf Endpunktebene bereit, die dazu beitragen, Webseiten-Whitelisting \u00fcber verschiedene Ger\u00e4te und Netzwerke hinweg konsistent und zuverl\u00e4ssig umzusetzen. Im Folgenden wird dargestellt, wie die einzelnen Funktionen ein st\u00e4rkeres Zugriffskontrollmodell unterst\u00fctzen:<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>NinjaOne-F\u00e4higkeit<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Vorteil<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/endpoint-management\/richtlinienbasierte-automatisierung\/\">Endpunkt-Richtlinienmanagement<\/a><\/td>\n<td>Wendet konsistente Zugriffs- und Sicherheitskontrollen auf verwalteten Ger\u00e4ten an, unabh\u00e4ngig davon, von wo aus diese eine Verbindung herstellen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Anwendungssteuerung<\/td>\n<td>Beschr\u00e4nkt, welche Anwendungen und Browser ausgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, und reduziert dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass Webzugriffsbeschr\u00e4nkungen umgangen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Durchsetzung der Ger\u00e4tekonfiguration<\/td>\n<td>Erh\u00e4lt die erforderlichen Sicherheitseinstellungen aufrecht, die Richtlinien f\u00fcr Webseiten-Whitelisting langfristig unterst\u00fctzen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/was-ist-single-pane-of-glass-software\/\">Zentralisierte Transparenz und Berichterstellung<\/a><\/td>\n<td>Bietet Einblicke in den Ger\u00e4testatus und die Richtlinienabdeckung und unterst\u00fctzt dadurch Audits, Fehlerbehebung und Governance-Aufgaben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Wie Webseiten-Whitelisting planbare und sicherere Workflows schafft<\/h2>\n<p>Webseiten-Whitelisting ist eine leistungsstarke Sicherheitskontrolle, insbesondere in streng kontrollierten Umgebungen. Es funktioniert jedoch nur dann wirksam, wenn es mit klarer Zielsetzung eingesetzt wird.<\/p>\n<p>Ohne klar definierten Umfang und kontinuierliche Verwaltung kann zu breit angelegtes Webseiten-Whitelisting Workflows beeintr\u00e4chtigen und Benutzer:innen dazu veranlassen, Umgehungsl\u00f6sungen zu verwenden. Wenn es sorgf\u00e4ltig konzipiert und konsequent gepflegt wird, bleibt Webseiten-Whitelisting jedoch eine der wirksamsten Methoden, um planbare Workflows zu schaffen und webbasierte Risiken zu reduzieren.<\/p>\n<p><strong>Verwandte Themen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/it-hub\/endpoint-security\/what-is-application-whitelisting\/\">Was ist Anwendungs-Whitelisting?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/blog\/windows-application-whitelisting\/\">Umgebungssicherheit: Ein Leitfaden zum Whitelisting von Windows-Anwendungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/blog\/how-to-configure-a-dns-server\/\">So konfigurieren Sie einen DNS-Server: Ein schrittweiser Leitfaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/allow-apps-through-your-windows-firewall\/\">Wie Sie Apps durch die Windows-Firewall lassen und die Risiken, die damit verbunden sind<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Benutzer:innen sind mit Begriffen wie \u201eBlacklisting\u201c oder \u201eBlocking\u201c beziehungsweise \u201eBlockieren\u201c vertrauter. Diese Ans\u00e4tze erm\u00f6glichen einen weitgehend offenen Internetzugriff, w\u00e4hrend bekannte sch\u00e4dliche Webseiten blockiert werden. In bestimmten Umgebungen ist dieses Modell jedoch mit Risiken verbunden. Whitelisting kehrt diesen Ansatz um, indem der Zugriff ausschlie\u00dflich auf ausdr\u00fccklich genehmigte Webseiten erlaubt und alles andere blockiert wird. 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