{"id":806144,"date":"2026-05-08T06:24:27","date_gmt":"2026-05-08T06:24:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ninjaone.com\/?p=806144"},"modified":"2026-05-08T06:24:27","modified_gmt":"2026-05-08T06:24:27","slug":"wie-ninjaone-kb5083769-gestoppt-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/wie-ninjaone-kb5083769-gestoppt-hat\/","title":{"rendered":"Wie NinjaOne KB5083769 gestoppt hat, bevor der Patch Ihre Endpunkte beeintr\u00e4chtigen konnte"},"content":{"rendered":"<p><em>W\u00e4hrend Sicherheitsteams unter Hochdruck den fehlerhaften Windows 11-Notfallpatch manuell pr\u00fcfen mussten, waren NinjaOne-Kunden mit aktivierter Patch Intelligence KI bereits automatisch gesch\u00fctzt. Im Folgenden erfahren Sie, was passiert ist, wie die autonomen Kontrollmechanismen von NinjaOne reagiert haben und wie Sie Ihre Umgebung konfigurieren k\u00f6nnen, um den n\u00e4chsten fehlerhaften Patch fr\u00fchzeitig zu stoppen.<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/kb-catalog\/kb5083769\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NinjaOne Patch Intelligence KI stuft KB5083769 als \u201eVorsicht\u201c ein.<\/a> Auf betroffenen Windows 11-Ger\u00e4ten werden Startschleifen, USB-Ausf\u00e4lle und Netzwerkausf\u00e4lle gemeldet. NinjaOne-Kunden mit aktivierter Patch Intelligence KI waren bereits gesch\u00fctzt.<\/em><\/p>\n<h2><strong>KB5083769: Zusammenfassung des Vorfalls<\/strong><\/h2>\n<p>Das Sicherheitsupdate KB5083769, das am 14. April 2026 f\u00fcr Windows 11, Version 24H2 und 25H2, ver\u00f6ffentlicht wurde, ist ein Patch-Tuesday-Release zur Behebung von mehr als 160 Sicherheitsschwachstellen. Obwohl das Update kritische Sicherheitsrisiken adressieren soll, wurde es mit mehreren gemeldeten Problemen in Verbindung gebracht. Besonders betroffen sind die Backup-Funktionalit\u00e4t, BitLocker-Wiederherstellungs-Prompts sowie Fehler in der Benutzeroberfl\u00e4che. Dies f\u00fchrte in NinjaOne Patch Intelligence AI unmittelbar zu einer Einstufung mit der Warnstufe \u201eVorsicht\u201c.<\/p>\n<p>F\u00fcr IT- und Sicherheitsteams entsteht dadurch ein kumuliertes Risiko: Ein verpflichtender Patch, der eigentlich Instabilit\u00e4ten beheben sollte, verursacht neue Ausf\u00e4lle. Dazu z\u00e4hlen Hardwareprobleme, Startfehler und Netzwerkausf\u00e4lle, die sich direkt auf die Verf\u00fcgbarkeit von Endpunkten sowie auf die F\u00e4higkeit zur Reaktion auf Vorf\u00e4lle auswirken.<\/p>\n<p><strong>In der Community-Telemetrie best\u00e4tigte gemeldete Probleme:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Startschleifen: <\/strong> Systeme geraten in Wiederherstellungsschleifen, insbesondere auf dem SSD-Modell Western Digital Black SN770. Dies stellt ein erhebliches Risiko f\u00fcr Ger\u00e4te dar, die im Au\u00dfendienst eingesetzt werden.<\/li>\n<li><strong>USB-Port-Fehlfunktionen: <\/strong> Nach der Installation kommt es zu unvorhersehbarem Verhalten der USB-Ports, das sich nur durch Deinstallation des Updates beheben l\u00e4sst. Davon betroffen sind unter anderem hardwarebasierte Authentifizierungstoken und YubiKeys.<\/li>\n<li><strong>Ausf\u00e4lle von Netzwerkcontrollern: <\/strong> Netzwerkadapter reagieren nach der Installation nicht mehr. So entsteht ein direktes Risiko f\u00fcr die kontinuierliche Endpunkt-\u00dcberwachung und das Remote-Management.<\/li>\n<li><strong>Schwarzer Bildschirm bei angeschlossenen Monitoren: <\/strong> Betroffene Systeme erfordern physische Neustarts beziehungsweise Power-Cycles, was besonders f\u00fcr Remote-Mitarbeiter:innen und Zweigstellen problematisch ist.<\/li>\n<li><strong>Abst\u00fcrze von Startmen\u00fc und Einstellungen: <\/strong> Zentrale Elemente der Betriebssystemoberfl\u00e4che reagieren nicht mehr, sodass Benutzer:innen keinen Zugriff auf Sicherheitseinstellungen und Update-Steuerungen erhalten.<\/li>\n<li><strong>OneDrive-Abst\u00fcrze beim Start: <\/strong> Diese l\u00f6sen Wiederherstellungsversuche von Windows aus und k\u00f6nnen die Startkonfiguration besch\u00e4digen.<\/li>\n<li><strong>Automatische Neuinstallation: <\/strong> Das Update wird nach einem Neustart erneut installiert, selbst wenn automatische Updates deaktiviert sind. Aus Sicht der Sicherheitsrichtlinien stellt dies ein potenzielles Problem bei der Durchsetzung von Kontrollmechanismen dar.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Drei autonome Schutzebenen, die mit NinjaOne automatisch aktiviert wurden<\/strong><\/h2>\n<p>Die Reaktion von NinjaOne auf KB5083769 zeigt den Unterschied zwischen reaktivem Patch-Management und autonomem Endpunkt-Schutz. Die folgenden Kontrollmechanismen wurden aktiviert, noch bevor die meisten IT-Teams die ersten Community-Berichte gelesen hatten:<\/p>\n<table style=\"width: 100.349%; height: 299px;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 299px;\">\n<td style=\"height: 299px;\" width=\"205\"><strong>VERHINDERN<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/patch-management\/patch-intelligence-ki\/\"><strong>NinjaOne Patch Intelligence KI<\/strong><\/a><strong> stoppte den Patch<\/strong><\/p>\n<p>Falls NinjaOne Patch Intelligence KI aktiviert ist, wird KB5083769 auf Basis von Community-Telemetrie und Signalen zu bekannten Problemen mit der Warnstufe \u201eVorsicht\u201c gekennzeichnet. Dies blockiert die Bereitstellung auf verwalteten Ger\u00e4ten, bis eine Pr\u00fcfung durch einen Administrator erfolgt ist.<\/td>\n<td style=\"height: 299px;\" width=\"204\"><strong>ERKENNEN<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sofortige Transparenz im Dashboard<\/strong><\/p>\n<p>Jedes Ger\u00e4t, auf dem der Patch bereits installiert war, wurde im Patching-Dashboard angezeigt, einschlie\u00dflich der zugeordneten Benutzerdaten und des Status zur Unterst\u00fctzung einer Deinstallation.<\/td>\n<td style=\"height: 299px;\" width=\"207\"><strong>BEHEBEN<\/strong><\/p>\n<p><strong>Globale Au\u00dferkraftsetzung und Massen-Deinstallation<\/strong><\/p>\n<p>Eine globale Ablehnungsregel blockiert den KB-Patch in der gesamten Umgebung. Betroffene Ger\u00e4te k\u00f6nnen einzeln oder in gro\u00dfem Umfang zur\u00fcckgesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2><strong>Was Sie jetzt in NinjaOne konfigurieren sollten<\/strong><\/h2>\n<p>Die folgenden Schritte gelten f\u00fcr alle NinjaOne-Administrator:innen. Schritt 1 und 2 haben die h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Falls sie noch nicht konfiguriert sind, sollten Sie diese vor dem n\u00e4chsten Patch Tuesday abschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>1. Aktivieren Sie die Patch Intelligence KI und setzen Sie beide \u00dcberschreibungs-Signale auf \u201eManuell\u201c.<\/strong> Navigieren Sie zu den Patching-Einstellungen und aktivieren Sie die Best\u00e4tigungs\u00fcberschreibungen der Patch Intelligence KI. Setzen Sie \u201ebekannte Fehler\u201c und \u201cVorsicht\u201c auf \u201eManuell\u201c. So wird jeder Patch, der eines dieser Signale aufweist, zur manuellen Pr\u00fcfung zur\u00fcckgehalten, bevor er auf einem Ger\u00e4t bereitgestellt wird. Dies ist die wirkungsvollste verf\u00fcgbare Konfigurations\u00e4nderung.<\/p>\n<p><strong>Patch Intelligence KI \u2014 empfohlene Konfiguration:<\/strong><\/p>\n<table style=\"width: 99.5673%; height: 168px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"148\"><strong>Einstellungen<\/strong><\/td>\n<td width=\"241\"><strong>Wert<\/strong><\/td>\n<td width=\"183\"><strong>Modus<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"148\">Bekannte Probleme<\/td>\n<td width=\"241\">Aktiviert<\/td>\n<td width=\"183\"><strong>Manuell<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"148\">Vorsicht<\/td>\n<td width=\"241\">Aktiviert<\/td>\n<td width=\"183\"><strong>Manuell<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>2. F\u00fcgen Sie eine globale, pr\u00e4ventive Ablehnungsregel f\u00fcr KB5083769 hinzu.<\/strong> \u2014 Navigieren Sie zu Patching \u2192 Globale OS-Einstellungen f\u00fcr Genehmigung\/Ablehnung und erstellen Sie eine neue Regel: KB = KB5083769, Beschreibung = \u201eProblematischer Patch KB5083769&#8243;, Genehmigung = Abgelehnt. Dies verhindert, dass der Patch in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird, bis Sie die Regel ausdr\u00fccklich aufheben. Entfernen Sie die Regel erst, wenn Microsoft best\u00e4tigt hat, dass die zugrunde liegenden Probleme behoben wurden.<\/p>\n<p><strong>3. Identifizieren und priorisieren Sie gef\u00e4hrdete Ger\u00e4te \u00fcber das Patching-Dashboard oder das Ger\u00e4te-Dashboard.<\/strong> \u2014 Suchen Sie im Patch-Management oder Ger\u00e4te-Dashboard nach KB5083769. NinjaOne zeigt jedes Ger\u00e4t an, auf dem der Patch installiert ist, einschlie\u00dflich Installationsdatum, Einstufung als \u201eVorsicht\u201c, zugeordnetem Benutzer und Information dar\u00fcber, ob eine Deinstallation unterst\u00fctzt wird. Auf dieser Datengrundlage k\u00f6nnen Sie die Kontaktaufnahme gezielt priorisieren. Eine proaktive Kommunikation der IT \u00fcber ein bekanntes Problem st\u00e4rkt das Vertrauen und reduziert das Supportaufkommen.<\/p>\n<p><strong>4. Erfassen Sie Telemetriedaten, bevor Sie ein Rollback ausl\u00f6sen.<\/strong> \u2014 \u00dcberpr\u00fcfen Sie f\u00fcr jedes gekennzeichnete Ger\u00e4t die Leistungstelemetrie und Ereignisprotokolle direkt \u00fcber die NinjaOne-Schnittstelle. Ist ein Ger\u00e4t offline, ist das bereits ein relevantes Signal. Validieren Sie, ob konkrete gemeldete Fehler, etwa USB-Probleme, Netzwerkausf\u00e4lle oder Startschleifen, auf einzelnen Ger\u00e4ten tats\u00e4chlich vorliegen, bevor Sie ein Rollback durchf\u00fchren. Eine gezielte Behebung ist schneller und weniger st\u00f6rend als pauschale Deinstallationen \u00fcber s\u00e4mtliche Ger\u00e4te hinweg.<\/p>\n<p><strong>5. Optional Deinstallation auf Ger\u00e4te- oder Bestandebene<\/strong> \u2014 F\u00fcr einzelne Ger\u00e4te, die best\u00e4tigte Probleme aufweisen, verwenden Sie die Deinstallationsaktion in der Patch-Detailansicht. F\u00fcr ein umfassenderes Rollback w\u00e4hlen Sie alle betroffenen Endpunkte gesammelt im Dashboard aus und f\u00fchren die Deinstallation im gro\u00dfen Umfang aus. Ein manueller Eingriff an jedem einzelnen Ger\u00e4t ist nicht erforderlich. \u00dcberwachen Sie den Abschluss der Neustarts und pr\u00fcfen Sie anschlie\u00dfend erneut die Telemetriedaten, um die Behebung zu best\u00e4tigen.<\/p>\n<p><strong>6. Setzen Sie NinjaOne Backup als Sicherheitsnetz f\u00fcr Rollbacks ein.<\/strong> \u2014 Wenn das Update Ihre Endpunkte erreicht hat, bevor Sie eine Sperre eingerichtet hatten, k\u00f6nnen Sie mit NinjaOne Backup die betroffenen Ger\u00e4te in einen sauberen Zustand vor dem Patch zur\u00fcckversetzen, ohne sich auf das in Windows integrierte Rollback-Fenster verlassen zu m\u00fcssen. Konfigurieren Sie geplante Backups so, dass sie vor jedem Patch Tuesday ausgef\u00fchrt werden. Dadurch steht Ihnen unabh\u00e4ngig davon, welche Updates ver\u00f6ffentlicht werden, ein bekannter, funktionsf\u00e4higer Wiederherstellungspunkt zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h2><strong>Schaffen Sie ein System, das den n\u00e4chsten fehlerhaften Patch automatisch abf\u00e4ngt<\/strong><\/h2>\n<p>KB5083769 ist bereits der sechste erhebliche Windows 11-Updatefehler im Jahr 2026. Ein fehlerhaftes Update wird ver\u00f6ffentlicht, Community-Berichte tauchen innerhalb von 24 bis 48 Stunden auf, und erst danach zieht Microsoft das Update zur\u00fcck oder ersetzt es. Besonders betroffen sind Unternehmen, die weiterhin auf manuelle Patch-Pr\u00fcfprozesse und reaktive Triage setzen. Die folgenden Best Practices zeigen, wie IT- und Sicherheitsteams mit hohem Reifegrad NinjaOne konfigurieren, damit problematische Patches gar nicht erst zum Vorfall werden.<\/p>\n<table style=\"width: 99.6101%; height: 1076px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 5.03919%;\" width=\"61\"><strong>#<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.9306%;\" width=\"162\"><strong>Best Practice<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 59.7984%;\" width=\"350\"><strong>Was dies operativ bedeutet<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 5.03919%;\" width=\"61\"><strong>01<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.9306%;\" width=\"162\"><strong>Patch Intelligence KI immer aktivieren<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 59.7984%;\" width=\"350\">Dies ist der wichtigste Kontrollmechanismus. Falls \u201eBekannte Probleme\u201c und \u201eVorsicht\u201c auf \u201eManuell\u201c gesetzt sind, wird Ihre Umgebung vor problematischen Patches gesch\u00fctzt, bevor Community-Berichte \u00fcberhaupt in Ihrem Posteingang landen. Die KI \u00fcberwacht kontinuierlich verschiedene Telemetriequellen in einer Geschwindigkeit, die kein manueller Prozess abbilden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 5.03919%;\" width=\"61\"><strong>02<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.9306%;\" width=\"162\"><strong>Globale \u00dcberschreibungen als Not-Aus-Mechanismus einsetzen<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 59.7984%;\" width=\"350\">Globale Genehmigungs- und Ablehnungsregeln dienen als Ihr sofortiger Stoppmechanismus. Eine einzige Regel sch\u00fctzt alle Ihre Ger\u00e4te unmittelbar, ohne Ausnahmen pro Richtlinie und ohne Ausschl\u00fcsse f\u00fcr einzelne Gruppen. Sie richten die Regel ein, und sie gilt \u00fcberall, bis Sie diese wieder aufheben.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 5.03919%;\" width=\"61\"><strong>03<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.9306%;\" width=\"162\"><strong>Telemetriedaten pr\u00fcfen, bevor Sie handeln<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 59.7984%;\" width=\"350\">Nicht jedes Ger\u00e4t, auf dem ein problematischer Patch installiert ist, zeigt auch Symptome. Erfassen Sie zun\u00e4chst Leistungsdaten und Ereignisprotokolle aus NinjaOne, bevor Sie ein Rollback f\u00fcr s\u00e4mtliche Ger\u00e4te ausl\u00f6sen. Eine gezielte Behebung ist schneller, risiko\u00e4rmer und weniger st\u00f6rend, als alle betroffenen Ger\u00e4te identisch zu behandeln.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 5.03919%;\" width=\"61\"><strong>04<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.9306%;\" width=\"162\"><strong>Proaktive Benutzerkommunikation in den Workflow integrieren<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 59.7984%;\" width=\"350\">Das Patching-Dashboard zeigt Ihnen die zugeordneten Benutzer:innen f\u00fcr jedes betroffene Ger\u00e4t. Wenn Sie Benutzer:innen kontaktieren, bevor diese ein Ticket er\u00f6ffnen, zeigen Sie, dass die IT dem Problem bereits voraus ist. Dies wirkt sich messbar auf das Vertrauen der Benutzer:innen aus und reduziert das Ticketaufkommen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 5.03919%;\" width=\"61\"><strong>05<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.9306%;\" width=\"162\"><strong>\u201eVorsicht\u201c als Zur\u00fcckhalten verstehen, nicht als Ablehnung<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 59.7984%;\" width=\"350\">Vorsicht bedeutet: nicht bereitstellen, bis eine Pr\u00fcfung erfolgt ist. Es bedeutet nicht, dass ein Patch grunds\u00e4tzlich nie bereitgestellt werden sollte. Pr\u00fcfen Sie die Analyse der Patch Intelligence KI, beobachten Sie die Community-Signale 48 bis 72 Stunden lang und genehmigen Sie den Patch anschlie\u00dfend selektiv, sobald das Risikobild klarer ist. Lassen Sie Patches mit der Einstufung \u201eVorsicht\u201c nicht unbegrenzt blockiert, ohne sie erneut zu bewerten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 5.03919%;\" width=\"61\"><strong>06<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.9306%;\" width=\"162\"><strong>Deinstallationsunterst\u00fctzung best\u00e4tigen, bevor Sie markierte Patches genehmigen<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 59.7984%;\" width=\"350\">NinjaOne zeigt f\u00fcr jeden Patch an, ob eine Deinstallation unterst\u00fctzt wird. Wenn ein Patch nicht zur\u00fcckgesetzt werden kann, sollte die Schwelle f\u00fcr eine Genehmigung h\u00f6her liegen. Vorsicht plus fehlende Deinstallationsunterst\u00fctzung bedeutet: zur\u00fcckhalten, bis Microsoft einen Ersatz oder eine best\u00e4tigte Fehlerbehebung ver\u00f6ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2><strong>Warum autonomes Patch-Management heute eine Sicherheitsanforderung ist<\/strong><\/h2>\n<p>Autonomes Patch-Management mit KI-gest\u00fctzten Kontrollmechanismen ist heute ein notwendiger Bestandteil der Sicherheitsstrategie. Je schneller ein problematischer Patch zur\u00fcckgehalten wird, desto kleiner ist das Zeitfenster, in dem Ihre Endpunkte beeintr\u00e4chtigt oder nicht zuverl\u00e4ssig \u00fcberwacht werden.<\/p>\n<p>NinjaOne-Kunden, die Patch Intelligence KI korrekt konfiguriert hatten, mussten KB5083769 nicht manuell pr\u00fcfen oder priorisieren. Sie waren bereits gesch\u00fctzt, bevor dieser Sicherheitshinweis verfasst wurde.<\/p>\n<p><em>Falls Sie Hilfe bei der Konfiguration ben\u00f6tigen oder Ihre aktuellen Patch Intelligence-Einstellungen \u00fcberpr\u00fcfen m\u00f6chten, wenden Sie sich bitte an Ihr NinjaOne-Account-Team.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend Sicherheitsteams unter Hochdruck den fehlerhaften Windows 11-Notfallpatch manuell pr\u00fcfen mussten, waren NinjaOne-Kunden mit aktivierter Patch Intelligence KI bereits automatisch gesch\u00fctzt. Im Folgenden erfahren Sie, was passiert ist, wie die autonomen Kontrollmechanismen von NinjaOne reagiert haben und wie Sie Ihre Umgebung konfigurieren k\u00f6nnen, um den n\u00e4chsten fehlerhaften Patch fr\u00fchzeitig zu stoppen. 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