{"id":145789,"date":"2020-07-29T19:48:19","date_gmt":"2020-07-29T19:48:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ninjaone.com\/blog\/it-administrator-testbericht-ninjarmm-der-flottenmanager\/"},"modified":"2024-06-17T12:14:11","modified_gmt":"2024-06-17T12:14:11","slug":"it-administrator-testbericht-ninjarmm-der-flottenmanager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/blog\/it-administrator-testbericht-ninjarmm-der-flottenmanager\/","title":{"rendered":"IT-Administrator Testbericht NinjaOne: &#8222;Der Flottenmanager&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Sie lesen nun einen unabh\u00e4ngigen Testbericht von NinjaOne, durchgef\u00fchrt vom IT-Administrator Magazin f\u00fcr die Ausgabe im Juli 2020.<\/p>\n<p><strong>Ganz gleich ob Managed Service Provider oder eigene IT-Abteilung: Die IT-Mitarbeiter m\u00fcssen die Ger\u00e4te und das Netzwerk der jeweiligen Organisation gut im Griff behalten. Hier will dem Admin die Software NinjaOne unterst\u00fctzend zur Seite stehen. Sie nimmt f\u00fcr sich in Anspruch, die Verwaltung und das Management der Endpunkte besonders nutzerfreundlich und intuitiv zu l\u00f6sen. Tats\u00e4chlich l\u00e4sst das Produkt kaum W\u00fcnsche offen.<\/strong><\/p>\n<p>In der an Abk\u00fcrzungen sicher nicht armen IT-Welt d\u00fcrfte <a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/rmm\/\">RMM (Remote Monitoring Management)<\/a> vor allen Dingen in den Unternehmen gut bekannt sein, die sich als Managed Service Provider (MSP) um die IT-Belange anderer Firmen k\u00fcmmern. Bei einem RMM handelt es sich in der Regel um eine Softwareplattform, die MSP&#8217;s dabei helfen soll, die Endpunktger\u00e4te, Netzwerke und ganz allgemein Computer ihrer Kunden remote und proaktiv zu \u00fcberwachen und zu betreuen.<\/p>\n<h3>Zugang nur mit Zwei-Faktor-Authentifizierung<\/h3>\n<p>Das Unternehmen NinjaOne wurde 2013 im Silicon Valley gegr\u00fcndet, wo sich heute noch der Hauptsitz befindet. In Deutschland besitzt die Firma eine Niederlassung in Berlin. Wir bekamen vom Hersteller einen <a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/kostenlosetestversionformular\/\">Testzugang<\/a>, der es uns erm\u00f6glichte, die Features und M\u00f6glichkeiten der Software zu betrachten. Wer mit NinjaOne starten will, braucht zun\u00e4chst nur einen Zugang zur SaaS-Plattform. Dieser setzt standardm\u00e4\u00dfig voraus, dass der Nutzer eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, beispielsweise via SMS auf ein Smartphone, einrichtet. Das funktionierte sofort und ohne Probleme, nachdem wir auf der Webseite des Unternehmens ein eigenes Konto eingerichtet hatten.<\/p>\n<h3>Hilfreiche Onlinedokumentation<\/h3>\n<p>Nach der Anmeldung findet der Nutzer im Browser ein \u00fcbersichtliches Dashboard. Was hier gleich zu Beginn ganz besonders gef\u00e4llt: Der Anwender bekommt zun\u00e4chst eine Seite mit ersten Schritten angezeigt, die ihn sehr einfach durch die Einrichtung der Software f\u00fchren. Wer sich bereits genug eingearbeitet hat, kann diese Seite sp\u00e4ter auf Wunsch ausblenden. Wir haben sie allerdings w\u00e4hrend der gesamten Testphase als sehr hilfreich empfunden. Zudem kann der Administrator jederzeit direkt ans der Oberfl\u00e4che heraus auf die Onlinedokumentation zugreifen, die zum Gro\u00dfteil in deutscher Sprache bereitsteht. Etwas unpraktisch fanden wir dabei, dass es nach jedem neuen Anmelden n\u00f6tig war, beim Zugriff auf die Dokumentation diese immer wieder h\u00e4ndisch auf die deutsche Sprache einstellen zu m\u00fcssen, wo sich doch die gesamte Oberfl\u00e4che bereits in Deutsch pr\u00e4sentierte. Das ist wohl darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die Dokumentation auf einer &#8222;Dojo&#8220; genannten Webseite zu finden ist. Diese stellt zwar auch deutschsprachige Beitr\u00e4ge bereit, doch gelang es uns nicht, unser Profil dort standardm\u00e4\u00dfig auf &#8222;Deutsch&#8220; festzulegen.<\/p>\n<p>Bild 1: Seim ersten Anmelden an NinjaOne prasentiert das Dashboard ubersichtliche und<br \/>\ngut strukturierte Hilfen in geordneter Reihenfolge.<\/p>\n<h3>\u00dcbersichtliches Dashboard<\/h3>\n<p>Auf der linken Seite des Browserfensters findet der Administrator ein Menu mit allen Einstellungen und Untermen\u00fcs. Im Bereich Konfiguration kann er dann im Untermen\u00fc &#8222;Allgemein&#8220; die Einstellung f\u00fcr die Zeitzone, den Namen der eigenen Organisation und die Settings f\u00fcr Benachrichtigungen festlegen, die er selbst erhalten m\u00f6chte. Bei diesen Einstellungen fanden wir eine kleine Kuriosit\u00e4t: Bei der Wahl der Zeitzone fehlt eine deutsche Stadt (normalerweise steht an dieser Stelle imrner Berlin). Das ist sicher kein Problem, befinden wir uns doch in der gleichen Zeitzone wie Br\u00fcssel oder Amsterdam &#8211; aber bei der L\u00e4nge der Liste der angebotenen Orte f\u00e4llt es dennoch auf. Wer danach mit dem Onboarding seiner Ger\u00e4te beginnen will, sollte zun\u00e4chst eine neue &#8222;Organisation&#8220; erstellen. Damit sind hier die einzelnen Kunden gemeint, deren <a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/endpunkt-verwaltung\/fernsteuerung-und-alarmierung\/\">Ger\u00e4te und Netzwerke mithilfe von NinjaOne<\/a> betreut werden sollen. Standardm\u00e4\u00dfig findet der Nutzer in der Software zun\u00e4chst nur unter &#8222;Internal Infrastructure&#8220; das eigene Netzwerk. Wer nicht als MSP t\u00e4tig ist, kann auf diese Weise Teile des eigenen Firmennetzwerkes organisieren.<\/p>\n<p>Nach dem Wechsel zu &#8222;Organisation&#8220; im Konfigurationsmen\u00fc kommt der Administrator mit einem Klick zu &#8222;Neue Organisation erstellen&#8220; in einem weiteren Men\u00fc, in dem er diese Organisationseinheit anlegen kann. Wie in allen anderen Men\u00fcbereichen der Software kann er dazu aber auch das gro\u00dfe Pluszeichen in der rechten oberen Ecke des Browserfensters ausw\u00e4hlen. Daraufhin \u00f6ffnet sich der Organisationseditor, in dem der Nutzer dann neben der allgemeinen Beschreibung der Organisation unter anderem das Zeitfenster konfiguriert, in dem ihm Benachrichtigungen zu dieser Organisation geschickt werden. Hier kann er somit einen Abgleich mit den SLA-Vereinbarungen anstellen, die mit dem Kunden getroffen wurden.<\/p>\n<h3>N\u00fctzliche Richtlinien und Ger\u00e4tegruppen<\/h3>\n<p>Im Bereich &#8222;Sicherheit&#8220; steht die Konfiguration der Genehmigungseinstellungen f\u00fcr Ger\u00e4te bereit: An dieser Stelle erlaubt der Administrator beispielsweise eine automatische Genehmigung f\u00fcr Ger\u00e4te in dieser Organisation, erstellt aber auch die generelle Verweigerung f\u00fcr neue Ger\u00e4te sowie eine grunds\u00e4tzlich manuelle Konfiguration. Diese Genehmigungen lassen sich zudem im Dashboard des jeweiligen Unternehmens \u00e4ndern. Weiterhin k\u00f6nnen die IT-Mitarbeiter in diesem Editor unter anderem festlegen, welche Standard-Anmeldeinformationen Verwendung finden und welche Richtlinien in der Organisation f\u00fcr welche Ger\u00e4te zum Einsatz kommen sollen.<\/p>\n<p>Ebenfalls im Konfigurationsmen\u00fc finden sich die Richtlinien. Eine solche Richtlinie besteht Iaut Anbieter aus einer Reihe von Bedingungen, Aktionen und verschiedenen Einstellungen wie <a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/patch-management\/\">Windows- und Software-Patchmanagement<\/a>, Remotezugriff und Virenschutz, die gemeinsam auf eine Gruppe von Ger\u00e4ten anwendbar sind, die Mitglieder dieser Richtlinie sind. Der Nutzer bekommt mit der Bereitstellung der Software bereits eine Liste von sogenannten Standardrichtlinien mitgeliefert. Sie bieten Standardeinstellungen zur \u00dcberwachung der Ger\u00e4te. Grunds\u00e4tzlich unterscheidet die Software dabei Richtlinien f\u00fcr die Agenten, f\u00fcr die virtualisierten Systeme (Stand July 2020 ausschlie\u00dfich f\u00fcr VMware) und f\u00fcr NMS-Richtlinien (Network Management System) f\u00fcr Netzwerkger\u00e4te.<\/p>\n<h3>Granulierbare Berechtigungen<\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich lassen sich im Konfigurationsmen\u00fc auch neue NinjaOne-Nutzer f\u00fcr den Zugriff anlegen. Dabei k\u00f6nnen Administratoren beispielsweise entscheiden, ob neue Nutzer standardm\u00e4\u00dfig eine Multifaktor-Authentifizierung (MFA) bei der Anmeldung nutzen m\u00fcssen. Das funktionierte bei unserer Testinstallation problemlos und der neue Nutzer wurde aus dem System heraus mittels E-Mail dar\u00fcber informiert, dass er nun auf das System zugreifen konnte. Dabei gilt es zu beachten, dass ein solcher Nutzer zun\u00e4chst konfiguriert und gespeichert sein muss, bevor sich die MFA erstmalig aktivieren l\u00e4sst. Beim Anlegen eines neuen Nutzers (oder sp\u00e4ter via &#8222;Bearbeiten&#8220;) w\u00e4hlen Systemverwalter zwischen drei MFA-Methoden: Neben der Verifizierung mittels SMS kann wahlweise auch eine sogenannte Authenticator-App wie beispielsweise Google Authenticator oder ein U2F-USB-Schl\u00fcssel (Universal Second Factor) zum Einsatz kommen. Bei den Berechtigungen f\u00fcr den Nutzer ist die Auswahl zwischen den Rechten als Systemadministrator oder &#8222;Benutzerdefiniert&#8220; m\u00f6glich. W\u00e4hlt der Administrator &#8222;Benutzerdefiniert&#8220;, stehen ihm sehr fein granulierte Einstellungen f\u00fcr die Berechtigungen zur Verf\u00fcgung. Auf diese Weise kann er dann zum Beispiel Nutzer konfigurieren, die als Systembetreuer f\u00fcr Teilbereiche t\u00e4tig sind.<\/p>\n<h3>Agenten fur Windows, macOS und Netzwerk<\/h3>\n<p>Ist eine Organisation eingerichtet und befinden sich Richtlinien im System, kommt der Administrator \u00fcber einen Klick auf das Plus-Symbol in der Weboberfl\u00e4che zum Eintrag &#8222;Ger\u00e4t hinzuf\u00fcgen&#8220;. Hier hat er die Wahl zwischen Windows, macOS und NMS (Netzwerkgerate). Nach der Auswahl von Windows oder macOS muss er dann noch die Organisation und den<br \/>\nStandort (hier ist &#8222;Main Office&#8220; standardm\u00e4\u00dfig vorgew\u00e4hlt) bestimmen und kann anschlie\u00dfend das Feld &#8222;Installer generieren&#8220; ausl\u00f6sen. W\u00e4hrend bei Windows automatisch eine MSI-Datei erstellt wird, hat der Nutzer bei einem Apple-System die Wahl zwischen einem Installer im PGK- und einem im DMG-Format.<\/p>\n<p>Das Generieren dauert einen kleinen Augenblick und danach l\u00e4sst sich das Installer-Paket herunterladen. Die MSI-Datei ist dabei mit 28 MByte relativ klein. Im Dateinamen finden sich sowohl der Name der Organisation als auch der des Standortes des jeweiligen Ger\u00e4ts wieder. Nat\u00fcrlich kann das MSI-Programm auch mittels der \u00fcblichen Verteilmechanismen auf die Endger\u00e4te gelangen. Der Hersteller beschreibt in der Dokumentation diesen Weg mithilfe der Software PDQ Deploy oder mittels des Sysinternal-Tools PsExec.<\/p>\n<p>Wir haben in unserem Testnetz sowohl auf verschiedenen physisch vorhandenen Windows-10-Systemen als auch auf einem unter VMware-Workstation virtualisierten Windows-2012-Server und unter Parallels virtualisierten Apple-Systemen (macOS 10.13 und macOS 10.12) installiert Die Installation verlief bei allen Systemen einfach und schnell und in den Standardeinstellungen &#8222;verschwindet&#8220; der Agent vollst\u00e4ndig von der Oberf\u00e4che des Systems, ist also nur noch als Prozess zu finden. Administratoren k\u00f6nnen die Agenten aber auch so konfigurieren, dass sie, wie bei vielen derartigen L\u00f6sungen \u00fcblich, auf dem Windows-System im Systray erscheinen. Das Erscheinungsbild dieses Icons k\u00f6nnen die Systemverwalter dabei weitgehend der eigenen Firma anpassen und den Nutzern auf diese Weise zum Beispiel eine &#8222;Ein-Klick&#8220;-Kontaktadresse zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<h3>Skript\u00fcbermittlung gut gel\u00f6st<\/h3>\n<p>Die wichtigen Systemdaten der einzelnen Systeme haben die Agenten zuverl\u00e4ssig an den NinjaOne-Server \u00fcbermittelt. Sie lie\u00dfen sich dann im Dashboard direkt unter &#8222;Details&#8220; auslesen. Hier findet ein Systembetreuer bei Windows-Systemen dann unter anderem die Infos zu den Datentr\u00e4gern, zum Speicher sowie zu auf dem System offenen Ports und kann auch Ereignis- und Nutzerprotokolle einsehen. Ein Zugriff auf die mitgelieferte Skript-Bibliothek ist ebenfalls direkt m\u00f6glich: Der Administrator kann dann die vorhandenen Skripte direkt auf dem System ablaufen lassen.<\/p>\n<p>Auch w\u00e4hrend des Onboardings lassen sich den Systemen Skripte mitgeben. Wir haben das bei den Apple-Systemen nur den vom Hersteller mitgelieferten Skripten f\u00fcr &#8222;Neustart&#8220;und &#8222;Updates ausschalten&#8220; durchgespielt, was einwandfrei funktionierte. Die Systemverwalter k\u00f6nnen zudem direkt: in der Ninja-Oberfl\u00e4che eigene Skripte beispielsweise mittels PowerShell einpflegen und nutzen. Uns hat dabei besonders gut gefallen, dass ein Administrator direkt aus der GUI via Terminal oder der PowerShell unter Windows auf das System zugreifen kann, wenn er die richtigen Berechtigungen besitzt.<\/p>\n<p>Eine Software-lnventurliste liefert die L\u00f6sung ebenfalls. W\u00e4hrend der gesamten Testphase wurden auch noch so kleinen \u00c4nderungen, wie etwa ein Update des Firefox-Browsers auf einer Arbeitsstation, protokolliert und gemeldet. Auch ein gr\u00f6\u00dferer Eingriff wie die nachtr\u00e4gliche \u00c4nderung der RAM-Gr\u00f6\u00dfe eines unserer Apple-Systeme wurde bemerkt und protokolliert. Bei der Auflistung der installierten Software w\u00fcrden wir uns nur noch eine zus\u00e4tzliche Filterm\u00f6glichkeit w\u00fcnschen, die es erlaubt, eine Suche in der Form &#8222;alle Software, die nicht von Apple oder Microsoft ist&#8220; zu starten.<\/p>\n<h3>Eigener Server f\u00fcrs SNMP-Monitoring<\/h3>\n<p>Die dritte Option bei der Installation von Agenten betrifft die \u00dcberwachung von Netzwerkger\u00e4ten. Mit diesem Agenten k\u00f6nnen die Systembetreuer dann beispielsweise Router, Drucker und Switches \u00fcberwachen. W\u00e4hlen Sie diese Option aus, bekommen Sie eine ausf\u00fchrbare Windows-Datei in der Gr\u00f6\u00dfe von etwa 200 MByte bereitgestellt. Dieser Agent ist von der Installation eines Windows-Agenten getrennt,l\u00e4sst sich aber problemlos auf einem Windows-Server installieren, auf dem bereits ein Windows-Agent l\u00e4uft. Das hat in unserer Testumgebung auf einem Windows-2012-R2-System problemlos funktioniert.<\/p>\n<p>F\u00fcr jede Organisation beziehungsweise im Falle eines MSPs f\u00fcr jeden Kunden, bei dem SNMP-Gerate \u00fcberwacht werden sollen, ist ein solcher Agent zu installieren. Zu Testzwecken kann das zwar auf einem Windows-7 \/8\/10-System erfolgen, der Hersteller r\u00e4t aus Performancegr\u00fcnden aber davon ab. Als ideale Plattform schl\u00e4gt NinjaOne einen Windows-Server ab der Version 2008 vor, wobei die Software sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Version des Server-Betriebssystems unterst\u00fctzt. W\u00e4hrend die anderen Agenten keine weiteren Softwarevoraussetzungen erwarten, muss f\u00fcr diesen NMS-Agenten das .NET-Framework ab der Version 4.7 installiert sein.<\/p>\n<p>Nach der lnstallation und einem Neustart des Servers meldet sich der Administrator dort mit seinen NinjaOne Zugangsdaten an. Dann w\u00e4hlt er die Organisation aus, der er die SNMP-Ger\u00e4te zuweisen m\u00f6chte. Mittels der dann folgenden manuellen Netzwerkerkennung im Programm kann der Admin daran anschlie\u00dfend das Netzwerk scannen. Die Software \u00fcberpr\u00fcft alle Ger\u00e4te im angegebenen IP-Subnetz oder der IP-Gruppe. Sie unterst\u00fctzt SNMP v1, v2c und v3. NinjaOne weist den gefundenen Ger\u00e4ten dabei automatisch die richtigen Rollen zu, wenn sich der Ger\u00e4tetyp ermitteln lie\u00df. Der NMS-Agent sendet SNMP-Traps an die entsprechenden Ger\u00e4te und kann SNMP-Antworten und Traps sowie Syslog- und Netflow-Informationen von den Ger\u00e4ten sammeln und diese dann an den Ninja-Server weiterreichen, sodass der IT-Verantwortliche sie in seinem Dashboard findet.<\/p>\n<h3>Umfangreiches Berichtswesen<\/h3>\n<p>Nicht unerw\u00e4hnt darf die sehr gute Unterst\u00fctzung f\u00fcr Berichte bleiben &#8211; ein Bereich, der ganz besonders im Umfeld der MSPs von hoher Bedeutung ist. Im Men\u00fc &#8222;Konfiguration&#8220; findet der Nutzer den entsprechenden Punkt. Hier kann er dann einen neuen Report ansto\u00dfen oder auf bereits vorhandene Berichte zugreifen. Wer einen neuen erstellen will, hat die Auswahl zwischen vordefinierten Berichten mit den Bezeichnungen &#8222;Regular&#8220;, &#8222;Executive Summary&#8220;, &#8222;Anlagenbericht&#8220;, &#8222;Patch-Compliance&#8220; und &#8222;Benutzerdefiniert&#8220;. Auch hier war als Standardeinstellung leider immer wieder &#8222;English (en-us)&#8220; f\u00fcr die Spracheinstellung vorgew\u00e4hlt. Das ist zwar eine Kleinigkeit, aber wenn schon die gesamte Oberfl\u00e4che auf eine bestimmte Sprache eingestellt ist, dann sollte sich das auch hier widerspiegeln.<\/p>\n<p>Nach der Auswahl der Organisation, \u00fcber die es einen Bericht zu erstellen gilt, kann der Administrator dann noch die E-Mail-Adresse der Adressaten und den zeitlichen Umfang des Reports w\u00e4hlen. Er bestimmt die Frequenz und die Uhrzeit des Versands. W\u00e4hlt der Nutzer zum Beispiel die Berichtsform &#8222;Regular&#8220;, findet er bei den Inhalten unter der \u00dcberschrift &#8222;Abschnitte&#8220; eine gro\u00dfe Anzahl von Daten, die in seinem Bericht Erw\u00e4hnung finden. Diese kann er aber auch einzeln abw\u00e4hlen. Die meisten M\u00f6glichkeiten bietet dabei der Bericht mit dem Label &#8220;Benutzerdefiniert&#8220;. Hier kann der Administrator aus einer sehr gro\u00dfen Anzahl von Abschnitten ausw\u00e4hlen, die Teil seines Berichts werden sollen. Das geht hin bis zur Auflistung der Produktschl\u00fcssel der Windows-Systeme.<\/p>\n<p>Erst mit der aktuellen Version 4.5 der Software, die wir uns angeschaut haben, ist noch der Abschnitt &#8222;Antivirenbericht&#8220; hinzugekommen. Dieser sammelt aber im Moment nur die Daten aus dem Microsoft Security Center, wenn dieses in den Systemen auch aktiviert ist &#8211; was gerade auf den Windows-Servern nicht immer der Fall ist. Ninja bietet dort allerdings zudem einen <a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/rmm\/verwaltetes-anti-virus\/\">integrierten AV-Schutz<\/a> an (Webroot oder Bitdefender), dessen Daten auch dann gemeldet werden, wenn er auf einem Windows-Server ohne aktiviertes Security Center zum Einsatz kommt.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Die Software von NinjaOne konnte im <a href=\"https:\/\/www.ninjaone.com\/de\/kostenlosetestversionformular\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Testeinsatz<\/a> \u00fcberzeugen. Dabei hat uns besonders gut gefallen, wie das RMM-Werkzeug neue Nutzer an Einsatz und Betrieb heranf\u00fchrt. lnsgesamt sind Nutzerfahrung und Oberfl\u00e4che sehr gut strukturiert, sodass es einem erfahrenen Administrator kaum Probleme bereiten d\u00fcrfte, die Software f\u00fcr seine Kunden beziehungsweise Mitarbeiter in der Firma einzusetzen.<\/p>\n<p>Auch wenn die Hauptzielgruppe des Anbieters nach wie vor bei den MSPs zu finden sein d\u00fcrfte, denken wir, dass ebenso Administratoren in mittelgro\u00dfen und gro\u00dfen Firmennetzwerken diese Art des Remote-Managements gut einsetzen k\u00f6nnen. Gerade in der aktuellen Situation, in der die Mitarbeiter immer h\u00e4ufiger aus entfernten Standorten und Home Offices auf das Firmennetzwerk und die Daten darin zugreifen m\u00fcssen, kann eine solche Software die <a href=\"https:\/\/storage.ninjarmm.com\/Datasheets\/Making_the_case_for_an_RMM_DE.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arbeit der IT-Mannschaft deutlich erleichtern<\/a>.<\/p>\n<p>In diesem Zusarnmenhang m\u00f6chten wir noch einmal die Agentensoftware loben: Wir haben schon diverse Produkte getestet, die ihre Agenten auf die Endpunkte verteilten. Dabei war aber bis jetzt keine, deren Software auf den Windows- und macOS-Systemen so klein ist und unauff\u00e4llig wie zuverl\u00e4ssig gearbeitet hat. Wer auf sehr strenge Sicherheitsvorschriften f\u00fcr seine IT und deren Daten R\u00fccksicht nehmen muss, sollte beachten, dass die Firma ihre Server auf AWS hostet.<\/p>\n<h3>Erg\u00e4nzung von NinjaOne: Ein Dankesch\u00f6n an <a href=\"https:\/\/www.it-administrator.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IT-Administrator<\/a><\/h3>\n<p>Wir m\u00f6chten uns f\u00fcr den objektiven und unabh\u00e4ngigen Testbericht zu unserer Remote Monitoring und Management Software bedanken. Allen Lesern, welche sich f\u00fcr die volle Ausgabe des IT-Administrator Magazin interessieren, empfehlen wir sich <a href=\"https:\/\/www.it-administrator.de\/magazin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">HIER<\/a> zu informieren.<\/p>\n<p>Den Auszug als Sonderdruck f\u00fcr NinjaOne k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/storage.ninjarmm.com\/Datasheets\/Sonderdruck%20NinjaRMM%20-%20IT%20Administrator%20July%202020.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">HIER HERUNTERLADEN.<\/a><\/p>\n<h4>So urteilt IT-Administrator<\/h4>\n<h4>Dieses Produkt eignet sich<\/h4>\n<p><strong>optimal<\/strong> f\u00fcr MSPs, die \u00dcberwachung und Betreuung von IT-Netzen als Dienstleistung anbieten. Aber auch f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere IT-Organisationen mit mehreren Standorten, die damit die Ger\u00e4te im eigenen Netzwerk \u00fcberwachen und betreuen wollen.<\/p>\n<p><strong>bedingt<\/strong> f\u00fcr kleinere Unternehmen, in deren Netz sich nur wenige Ger\u00e4te befinden und das sich auf einen oder zwei Standorte beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p><strong>nicht<\/strong> f\u00fcr Solo-Selbstst\u00e4ndige und kleine B\u00fcrogemeinschaften.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie lesen nun einen unabh\u00e4ngigen Testbericht von NinjaOne, durchgef\u00fchrt vom IT-Administrator Magazin f\u00fcr die Ausgabe im Juli 2020.<\/p>\n<p>Ganz gleich ob Managed Service Provider oder eigene IT-Abteilung: Die IT-Mitarbeiter m\u00fcssen die Ger\u00e4te und das Netzwerk der jeweiligen Organisation gut im Griff behalten. Hier will dem Admin die Software NinjaOne unterst\u00fctzend zur Seite stehen. Sie nimmt f\u00fcr sich in Anspruch, die Verwaltung und das Management der Endpunkte besonders nutzerfreundlich und intuitiv zu l\u00f6sen. 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